Medienpädagogische Fortbildung für pädagogische Fachkräfte

Die aktuelle Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die in ihrem beruflichen Umfeld bereits Kontakt mit Eltern haben und mit Fragen rund um die Medienerziehung konfrontiert sind. Der Fokus des Angebots liegt nicht darauf, im Anschluss als freiberuflicher Eltern-Medien-Trainer in der medienpädagogischen Elternarbeit aktiv zu werden. Die Kernthemen der klassichen Eltern-Medien-Trainer Fortbildung werden jedoch aufgegriffen, um die Fähigkeit von Mulitplikatoren zu stärken, damit sie kompetent Stellung zu aktuellen Fragen der Medienerziehung beziehen können.

[Baustein 1: Kindliche Mediennutzung]

Mediennutzung – ab welchem Alter? Hörspiele, Filme, Apps …
15. und 16. Januar 2019
Hanns-Lilje-Haus, Hannover
Beginn: 15. Januar um 10:00 Uhr Ende: 16. Januar um 16:30 Uhr

[Baustein 2: Jugendliche Mediennutzung]

Online rund um die Uhr – lnstagram, WhatsApp, YouTube, Spiele-Apps …
12. und 13. Februar 2019 Stephansstift, Hannover
Beginn: 12. Februar um 10:00 Uhr Ende 13. Februar um 16:30 Uhr

Kosten: 250,- € (inkl. Unterbringung im Einzelzimmer und Ver­pflegung während der Fortbildungsbausteine sowie eine Material­sammlung)

Anmeldung per E-Mail: maike.krahe@jugendschutz-niedersachsen.de
Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen im PDF.

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Essen, Fressen, Hungern

Essstörungen bei Mädchen und Jungen

Im Umgang mit Stress oder unangenehmen Gefühlen kann Essen für Jugendliche eine große Rolle spielen. Statt satt zu werden, steht dann die Kompensation von Langeweile, Traurigkeit oder anderen belastenden Umständen im Fokus. Ebenso lässt sich über Ernährung der eigene Körper formen und gestalten, was für Jugendliche in der Auseinandersetzung mit geltenden Schönheitsidealen bedeutsam sein kann. Im Umgang mit Mädchen und Jungen, die ein auffälliges Essverhalten zeigen, stellt sich pädagogischen Fachkräften oftmals die Frage: Wann wird aus einer ständigen Beschäftigung mit dem eigenen Gewicht ein krankhaftes Essverhalten und was ist überhaupt ein „normales“ Essverhalten?

Ausgehend von dieser Frage führt das Seminar in die Thematik Essstörungen bei Jugendlichen ein, zeigt Präventionsmöglichkeiten auf und vermittelt Handlungsstrategien, wie Jugendliche dahingehend gestärkt und begleitet werden können, ein gesundes Essverhalten zu entwickeln.

12. Februar
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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MOVE – Motivierende Kurzintervention

Fortbildung für pädagogische Fachkräfte

Mit Drogen konsumierenden Jugendlichen ins Gespräch kommen

Pädagogische Fachkräfte werden in ihrem beruflichen Alltag immer wieder mit dem Konsum – oder dem Verdacht des Konsums – von Alkohol, Tabak, Cannabis oder an-deren Drogen konfrontiert und müssen angemessen darauf reagieren. Neben einer häufig anzutreffenden Verunsicherung unter Pädagoginnen und Pädagogen erschweren oftmals widersprüchliche Botschaften Jugendlicher, die zeitgleich „Lass mich in Ruhe“ und „Hilf mir“ lauten können, eine angemessene Reaktion.

Wie pädagogische Fachkräfte mit Jugendlichen über ihr Konsumverhalten, die damit einhergehenden Risiken und ggf. über eine Veränderung des Konsums ins Gespräch kommen können, wird in der Motivierenden Kurzintervention (MOVE) vermittelt.

Im Fokus des dreitägigen Seminars steht die praktische Erprobung der Motivierenden Kurzintervention anhand konkreter Gesprächssituationen.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.move-niedersachsen.de.

18., 19. und 26. Februar
Seminar, 3-tägig
€ 200,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Stephansstift, Hannover
Hanns-Lilje-Haus, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Bilderwelten im Kopf

Virtual Reality: Faszination und Wirkungsvermutungen

Die virtuelle Realität (VR) ist zu einem Oberbegriff für eine Technik geworden, die ein neuartiges mediales Erlebnis bietet. Nutzer setzen eine futuristische Brille auf und werden mittels Kopfbewegung selbst zu Akteuren in Computerspielen. Neben der ungewohnten Nähe zum Geschehen steht aus der Sicht des Jugendschutzes die Frage im Mittelpunkt, ob die Gewalt in Computerspielen durch die VR-Technik stärkere Effekte auf den Spieler hat und dadurch eher Desensibilisierungen bei Mädchen und Jungen entstehen können.

Weitere aktuelle Herausforderungen rund um die Computerspielewelten liegen in der Einordnung von Online- und Offlineinhalten in unterschiedliche Jugendschutzsysteme, wie das Beispiel „Fortnite“ zeigt, als auch in Fragestellungen, die sich aus dem Bereich des Daten- und Verbraucherschutzes ergeben. Wie diese Themen derzeit in der Wissenschaft diskutiert und wie sie in der Jugendarbeit aufgegriffen und medienpädagogisch bearbeitet werden können, wird auf der Fachtagung vorgestellt.

21. Februar
Tagung
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Pavillon Hannover

Veranstaltung abgesagt

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Fair statt fies

Methoden für die Prävention gegen Mobbing

Konflikte und Streit gehören zum Alltag in Schulklassen und Jugendgruppen, vielfach werden solche Auseinandersetzungen von den Beteiligten selbständig geregelt. Aber es gibt Unterschiede zwischen alltäglichen Auseinandersetzungen und Mobbing. Mobbing ist kein Streit, sondern Gewalt – eine systematische Schikane, die offen oder verdeckt ausgeübt wird, Ausgrenzung und Demütigung zum Ziel hat und betroffene Mädchen und Jungen nachhaltig beeinträchtigen kann. Umso wichtiger ist es, dass pädagogische Fachkräfte die Risiken kennen und Strukturen schaffen, die die Entstehung von Mobbing verhindern oder wenigstens verringern können.

In diesem Seminar geht es um Grundsätze für ein faires Miteinander, um Maßnahmen zur Förderung eines „konfliktfreundlichen“ Klimas, um die Förderung sozialer Kompetenzen, um die Stärkung des Selbstwertgefühls aller Gruppenmitglieder und um die Frage, wie man frühe Warnzeichen für Mobbing erkennen und konstruktiv bearbeiten kann.

5. und 20. März
Seminar, zweitägig
€ 140,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Basic Jugendschutz Sexualität

Basic Jugendschutz

Sexualität und sexuelle Selbstbestimmung sind wichtig für ein gelungenes Aufwachsen und die Ausbildung der eigenen (sexuellen) Identität. Deswegen ist Sexualpädagogik ein zentrales Thema in der Arbeit mit Jugendlichen.

Neben gesetzlichen Rahmenbedingungen spielen auch pädagogische und ethische Fragen in der Praxis eine Rolle. In welchen Situationen brauchen Mädchen und Jungen klar gesetzte Grenzen und was ist verhandelbar? Wie kann beispielsweise mit sexistischen oder homophoben Kommentaren umgegangen werden? Wie kann man auf sehr freizügiges Verhalten oder eine derbe sexualisierte Sprache reagieren?

Mit der Fachtagung werden Grundlagen der Sexualpädagogik vermittelt, ein Überblick zu den wichtigen Gesetzen gegeben und konkrete Fragestellungen aus der pädagogischen Praxis behandelt.

6. März
Fachtag
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
St. Clemens, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: J1910

Anmeldefrist abgelaufen

 

 

„Reden mit …“ statt „Reden über…“

Umgang mit Ausgrenzung und Abwertung in der KiTa

Kinder lernen früh, dass Unterschiede zwischen Menschen mit positiven und negativen Bewertungen verbunden werden. Und es kommt vor, dass sie sich vor diesem Hintergrund ausgrenzend und abwertend gegenüber anderen Kindern verhalten – z. B. wegen ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe oder ihrer Religion. Für die pädagogische Arbeit in der KiTa liegen hier spezielle Herausforderungen. Denn in der Regel nehmen Kinder negative Vorurteile und Ressentiments im Elternhaus auf. Aufklärung und Sensibilisierung müssen deshalb auch die Arbeit mit Müttern und Vätern einschließen.

Für die Fachkräfte entsteht dabei oft ein Dilemma zwischen der Anerkennung der Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung und der Notwendigkeit, sich deutlich gegen diskriminierendes Verhalten oder extremistische Äußerungen zu positionieren. Dabei wollen wir sowohl Ansatzpunkte für die Arbeit mit Eltern als auch den Umgang mit problematischem Verhalten von Kindern behandeln. Zielgruppen der Veranstaltung sind Fachleute in Leitungsfunktionen und in der Fachberatung.

12. März
Seminar
€ 85,00
Hannover

Anmeldung über den DRK-Landesverband Niedersachsen

 

Auweia – Wenn Schmerz zum Ventil wird

Umgang mit selbstverletzendem Verhalten in der Jugend(sozial)arbeit

Schnitt-, Brand- oder Bisswunden – so unterschiedlich die Formen selbstverletzenden Verhaltens sind, so unterschiedlich können auch die Ursachen sein. Als heute weit verbreitetes Phänomen unter Mädchen und Jungen stellen Selbstverletzungen pädagogische Fachkräfte immer wieder vor neue Herausforderungen. Im Umgang mit betroffenen Mädchen und Jungen sind oftmals schnelle Entscheidungen bezüglich angemessener und profesioneller Reaktionen nötig.

Im Seminar werden verschiedene Handlungsstrategien gemeinsam erarbeitet. Es gibt Einblicke in das Erleben von betroffenen Jugendlichen, ebenso werden Fallstricke und Chancen im Umgang mit den Mädchen und Jungen thematisiert. Hintergrundwissen zu Erscheinungsformen und Unterstützungsmöglichkeiten, sowie deren Begrenztheit, werden vermittelt.

19. März
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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„Wir können auch anders…“

Ansätze für die Gewaltprävention in der Arbeit mit Gruppen

Nach einem Gewaltausbruch, wenn es gekracht hat oder wenn jemand ausgeflippt ist, geht es zuerst darum, die Beteiligten zu beruhigen und die Lage zu klären. Mindestens ebenso wichtig ist aber die Frage, wie es zu dem Ausbruch gekommen ist: Was ist vorher passiert? Was war der Auslöser?

Ausgangspunkt des Seminars sind aggressive Alltagssituationen und Eskalationen in Gruppen. Die Betrachtung solcher Situationen kann helfen, Faktoren zu erkennen, die die eigenen Handlungsmöglichkeiten in Konflikten positiv wie negativ beeinflussen. Dabei geht es um die jeweils individuellen Einstellungen zu Konflikten und Gewalt und um das eigene Sicherheitsempfinden. Daran anschließend wird die Frage aufgegriffen, wie man auf kleine Probleme sinnvoll reagieren kann, um große Schwierigkeiten zu verhindern. Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

26. März und 25. April
Seminar
€ 140,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Radikale Sinnsuche? Maximale Provokation?

Umgang mit extremistischen Orientierungen bei Jugendlichen

Dass junge Menschen sich radikal und extrem gebärden, ist nicht neu. Solche Suchbewegungen gehören zur Persönlichkeitsentwicklung. Aktuell stehen junge Menschen im Fokus, die sich islamistischen Bewegungen zuwenden, strengen Glaubensauffassungen anhängen und damit vehement auftreten.

Zudem existiert unter Jugendlichen ein erhebliches Potential an rechtsextremistischen Orientierungen und Gewaltbereitschaft gegenüber Minderheiten. Pädagogische Fachkräfte sind deshalb immer häufiger mit Jugendlichen konfrontiert, die sich zu populistischen, rassistischen, antimuslimi-schen oder islamistischen Positionen hingezogen fühlen – oder sich von solchen Positionen bedroht sehen. Die daraus resultierenden Konflikte erfordern mitunter tägliches Eingreifen.

Wie kann man sich auf solche Situationen vorbereiten? Wann wird aus der Suchbewegung eine bedrohliche Entwicklung? Wie kommen Teams zu einer gemeinsamen Haltung und gemeinsamen Handlungsansätzen? Wie können Feindbilder und Vorurteile thematisiert und bearbeitet werden? Diesen Fragen werden wir bei der Tagung mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis nachgehen.

28. März
Tagung
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Kulturzentrum Pavillon, Hannover

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Spione im Kinderzimmer

Digitales Spielzeug für die Kleinen

Cayla, Hello Barbie, Feddy Bear oder i-Que sind so genannte Smart Toys. Sie verbinden das Kinderzimmer mit dem Internet. Das Spielzeug beantwortet die Fragen der Kinder und regt zum Spielen an. Die dort in den Figuren verbauten Kameras und Mikrofone können jedoch auch personenbezogene Daten der jungen Nutzer speichern und weitergeben. Sicherheitslücken bei der Software können sogar dazu führen, dass sich Fremde in das System einhacken.

Das Seminar bietet pädagogischen Fachkräften aus dem Elementarbereich die Möglichkeit, sich über diese Aspekte der Medienkindheit von Mädchen und Jungen zu informieren und im „digitalen Kinderzimmer“ das smarte Spielzeug selbst auszuprobieren.

28. März
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Schau! Mich! An!

Chancen und Risiken in der Online-Nutzung von Jugendlichen

Alle zehn Minuten gucken Kinder und Jugendliche auf ihr Smartphone. Die Kommunikation unter Gleichaltrigen findet auf verschiedenen Online-Plattformen statt. Sie inszenieren sich bei Instagram, YouTube, Snapchat oder Tik Tok. Diese Beschäftigung mit dem „digitalen Ich“ gehört mittlerweile zu den aktuellen Entwicklungsaufgaben von jungen Menschen. Um sich souverän und kritisch in den Onlinewelten zu bewegen, brauchen Mädchen und Jungen Hintergrundwissen zu den Risiken und vertrauenswürdige Informationsangebote.

Ziel des Seminars ist es, pädagogische Fachkräfte über die Medienwelten von Kindern und Jugendlichen zu informieren, damit sie in ihrem beruflichen Umfeld für einen sicheren Rahmen für die Mediennutzung von Mädchen und Jungen sorgen können.

14. Mai
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

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Cyber-Mobbing

Medienpädagogik trifft Gewaltprävention

Messenger-Dienste und Online-Netzwerke bieten viele Gelegen-heiten für Gemeinheiten, Schikane und Gewalt. Einschlägigen Untersuchungen zufolge machen ca. ein Drittel der Jugendlichen solche Erfahrungen – weil sie selbst Attacken erleben oder weil sie Übergriffe in ihrem Umfeld mitbekommen. Für betroffene Mädchen und Jungen kann Cyber-Mobbing eine große Belastung bedeuten. Darüber hinaus wirken sich solche Übergriffe auch auf das Klima in der Gruppe insgesamt negativ aus.

Wenn Mobbing stattfindet, ist ein Eingreifen erforderlich. Mädchen und Jungen in Mobbing-Situationen brauchen gezielte Unterstützung durch erwachsene Vertrauenspersonen. Sie sollten problematische Situationen frühzeitig erkennen und auflösen können, bevor ein größerer Schaden entsteht.

Darüber hinaus haben pädagogische Fachkräfte vielfältige Möglichkeiten, (Cyber-)Mobbing vorzubeugen. Gewaltpräventive und medienpädagogische Zielsetzungen können dabei miteinander verknüpft werden.
Zu diesen Themen vermittelt das Seminar Hintergrundwissen und methodische Anregungen. Fallbeispiele, Kleingruppenarbeit und praktische Übungen stehen dabei im Mittelpunkt, eingeladen sind pädagogische Fachkräfte aus Jugendarbeit, Jugendhilfe und Schule.

22. Mai
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

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Gesundes Aufwachsen in Deutschland – für jedes Kind gleich?

Elterntalk

Eltern wünschen sich für ihre Kinder, dass sie zu glücklichen und gesunden Menschen heranwachsen, die das Leben meistern können. Doch wovon ist das abhängig? Reicht es aus, auf eine gute Ernährung zu achten und das Kind sauber und trocken zu halten? Inwieweit spielt die Freizeitgestaltung eine Rolle? Welchen Einfluss hat der Familienalltag auf die Entwicklung von Mädchen und Jungen? Wie wichtig sind Eltern als Vorbilder? Und was bedeutet das vor dem Hintergrund einer kulturell und sozial vielfältigen Gesellschaft?

Der interkulturelle Kaffeeklatsch bietet die Gelegenheit, sich nach einem Impulsvortrag über diese und weitere Fragen mit Menschen verschiedenster kultureller Hintergründe und aus unterschiedlichen Arbeitszusammenhängen auszutauschen.

22. Mai
Interkultureller Kaffeeklatsch
kostenlos (inkl. vegetarischem Imbiss)
Hanns-Lilje-Haus, Hannover

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Der optimale Körper

Jugendliche orientieren sich an aktuellen Schönheits- und Körperidealen, denen sie nur in den seltensten Fällen entsprechen. Selbstzweifel, Körperfrust und ein gehemmter Umgang mit dem eigenen Körper können die Folgen sein. Erste Erfahrungen mit Intimität und Sexualität können dadurch frustrieren oder werden ganz vermieden.

Wie viel Experimentierverhalten mit dem Körper ist in der Pubertät „normal“? Wie kann das Thema gesellschaftliche Schönheitsideale in der pädagogischen Arbeit thematisiert werden? Und was muss ich als pädagogische Fachkraft vermitteln? Aus Jugendschutzsicht muss es darum gehen, bestehende Schönheitsideale zu hinterfragen und den eigenen Körper wieder fühlbar zu machen. Im Rahmen des Seminars werden neben Hintergrundinformationen Ansätze vorgestellt, wie das Thema in der täglichen Arbeit aufgegriffen werden kann.

3. Juni
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Stephansstift, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Cannabis & Jugendschutz

Was sollten pädagogische Fachkräfte zu Cannabis wissen?

Cannabis ist – nicht nur unter Jugendlichen – die am häufigsten konsumierte illegale Droge. Pädagogische Arbeit mit konsumierenden Jugendlichen wird vor dem Hintergrund der Illegalität von Cannabis immer wieder erschwert, weil die Vermittlung faktenbasierten Wissens oder die lebensweltnahe Begleitung bei der Suche nach einem risikobewussten Umgang in der Prävention nur begrenzt möglich ist. Zudem wird in der vielschichtigen öffentlichen Debatte um eine regulierte Abgabe von Cannabis die Gewährleistung des Jugendschutzes von Befürwortern sowie Kritikern jeweils als Argument angeführt und kontrovers diskutiert.

Im Seminar wird die Bedeutung einer Entkriminalisierung und Regulierung von Cannabis für den Jugendschutz aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Wie pädagogische Fachkräfte mit konsumierenden Jugendlichen zum Thema Cannabis arbeiten können, wird diskutiert.

18. Juni
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Kopf ab, Bein ab, Arm ab?

Digitale Spielewelten von Mädchen und Jungen

Kinder und Jugendliche erleben viel Spaß bei der Beschäftigung mit Computerspielen. Pädagogische Fachkräfte hingegen stehen vor vielen Fragen: Wie begegne ich den Kindern, die sich mit Spielen beschäftigen, die nicht altersgerecht sind und wie berate ich die Eltern? Wie kann ich Jugendliche darin unterstützen, weniger exzessiv zu spielen? Welche Möglichkeiten bietet die virtuelle Realität für die Jugendarbeit und welche Gefahren birgt die neue Technologie? Wie kann ich die Beschäftigung mit digitalen Spielen in meiner Einrichtung begleiten? Welche medienpädagogischen Projekte haben sich in der Praxis bewährt?

Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte und gibt Einblicke in die Computerspielewelten von Mädchen und Jungen. Darüber hinaus gibt es Raum, um über diese und andere Fragen miteinander ins Gespräch zu kommen. In Praxisphasen besteht die Möglichkeit, einige Computerspiele selbst auszuprobieren.

28. August
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M1940

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Wann, wenn nicht jetzt?

Diskriminierungssensible Arbeit mit Jugendlichen

Vielfalt und Heterogenität sind in vielen gesellschaftlichen Kontexten selbstverständlich, die Wertschätzung von Unterschieden ist nicht nur in pädagogischen Einrichtungen ein wichtiges Prinzip. Trotzdem ist Diskriminierung für viele Menschen eine alltägliche Erfahrung, die einen starken Einfluss auf die psychische und soziale Stabilität haben kann. Das gilt für junge Menschen ganz besonders. Denn Anerkennung und Zugehörigkeit sind wesentliche Grundlagen für die Entwicklung von Identität und Selbstwertgefühl. Mädchen und Jungen sind in dieser Hinsicht sehr bedürftig – und sehr verletzbar.

Umso wichtiger ist es, dass pädagogische Fachkräfte aufmerksam sind für diskriminierende Strukturen und Handlungen und betroffene Jugendliche unterstützen können. Das Seminar geht in interaktiven Übungen und Kurz-Inputs der Frage nach, wie Diskriminierungserfahrungen die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beeinflussen und vermittelt Methoden für die Arbeit mit Jugendlichen, die für die Auseinandersetzung mit dem Thema genutzt werden können.

5. September
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Körper und Sexualität in der Jugendarbeit

Viel Theater um Körper und Sex?

Mädchen und Jungen machen unterschiedliche Erfahrungen mit ihrem sich verändernden Körper in der Pubertät. Ab diesem Zeitpunkt werden sie zudem als sexuelle Personen wahrgenommen und nehmen selbst auch andere so wahr. Erwachsene Bezugspersonen stehen nun besonders vor der Herausforderung, die eigene Geschlechtsrolle in Bezug auf ihr Klientel zu reflektieren.

Wie dies den pädagogischen Alltag beeinflusst, welche Grenzen (neu) gesetzt werden müssen und wie viel Nähe zulässig ist, wird in dem Seminar diskutiert. Hierzu werden neben sexualpädagogischen Hinweisen auch Methoden aus der theaterpädagogischen Körperarbeit einbezogen, die in der Arbeit mit Jugendlichen eingesetzt werden können.

11. September
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Stephansstift Hannover

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Orientierung in der rechtlichen Grauzone

Handlungsstrategien im Umgang mit konsumierenden Jugendlichen

In der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen, die Drogen konsumieren, gibt es immer wieder Fragen nach den rechtlichen Rahmenbedingungen.

In dem Seminar werden diese und weitere Fragen aus suchtpräventiver und rechtlicher Perspektive beleuchtet.

24. September
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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Kindliche Sexualität

Menschen sind von Geburt an sexuelle Wesen – wobei sich die kindliche Sexualität grundlegend von der der Erwachsenen unterscheidet. Weit vor dem Eintritt in die Pubertät, dem ersten Verliebtsein oder dem ersten Geschlechtsverkehr sammeln Mädchen und Jungen Erfahrungen in Bezug auf Sexualität: Kinder lernen, wie sich angenehme und unangenehme körperliche Berührungen anfühlen, wie ihre Bezugspersonen miteinander umgehen, welche Geschlechtsrollen sie verkörpern usw.

Die Einstellungen der Eltern zum Thema Sexualität prägen die Kinder dabei am meisten und wirken sich so auch auf die Verhaltens- und Sichtweisen im Jugendalter aus. Was das für die (sexual-) pädagogische Arbeit mit Kindern bedeutet und wie die Arbeit mit Eltern dazu gelingen kann, wird auf der Fachtagung diskutiert. Ebenso wird der Blick darauf gerichtet, wie mit problematischen Einstellungen beispielsweise zum Thema Gleichberechtigung umgegangen werden kann und welche Auswirkungen diese auf die sexuelle Sozialisation haben.

1. Oktober
Tagung
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Kulturzentrum Pavillon, Hannover

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Kita-MOVE

Motivierende Kurzintervention mit Eltern im Elementarbereich

Gespräche mit Eltern gehören in Kindertageseinrichtungen zum Alltag. Nicht immer sind sie einfach. Besonders wenn sensible Erziehungs- oder Gesundheitsthemen angesprochen werden müssen, ist ein behutsames Vorgehen seitens der pädagogischen Fachkräfte gefragt.

Als „Angebot vor dem Angebot“ setzt die Motivierende Kurzintervention mit Eltern im Elementarbereich (Kita-MOVE) an den vorhandenen Beziehungen zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften an.

Im Seminar steht die praktische Erprobung der Motivierenden Kurzintervention im Mittelpunkt.

» weitere Informationen über Kita-Move

7., 8. und 14. Oktober
Seminar
€ 200,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Stephansstift, Hannover

muss leider entfallen

 

So schlimm war das doch gar nicht…

Handlungsorientierungen für den Umgang mit Mobbing unter Kindern

Mobbing ist unter Kindern und Jugendlichen weit verbreitet: Verbale Angriffe, subtile Ausgrenzung oder Diskriminierung kommen praktisch in jeder Schule vor, manchmal auch in außerschulischen Kontexten. Für betroffene Mädchen und Jungen sind solche Übergriffe eine große Belastung. In der Regel sind sie auf die Unterstützung von Erwachsenen angewiesen, um so einer Situation zu entkommen. Um Mobbingprozesse zu unterbinden und die betroffenen Kinder wirkungsvoll zu unterstützen, sind Gegenstrategien erforderlich, die sich auf die ganze Gruppe beziehen. Das Seminar soll pädagogischen Fachkräften helfen, die Entstehung von Mobbing zu verstehen und mit Blick auf Gruppenprozesse sinnvoll zu reagieren.

21. und 28. November 2018
Seminar, zweitägig
€ 140,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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„Du willst es, du kriegst es“

Ist eine Erziehung zum Verzicht möglich?

Ich sehe, was du siehst, was du hörst, was du isst. Ich beobachte, was du kaufst, ich weiß, was du bist – oder sein willst. Durch das Hinterlassen von Datenspuren sind junge Menschen noch interessanter für die Wirtschaft geworden. Auch für das Funktionieren von sozialen Netzwerken und innerhalb von Peer Groups ist das Veröffentlichen der Konsummuster scheinbar lebenswichtig.

Fragt man Jugendliche nach ihrem Berufswunsch, wird nicht selten YouTuberin oder Fußballer gesagt – Hauptsache schnell reich. Geld haben und ausgeben können scheint eine neue Schlüsselqualifikation zu sein. Der Druck ist groß, gerade für Kinder und Jugendliche, dazuzugehören, mit dem richtigen Kopfhörer, dem angesagten Spiel und der abgefahrenen Klamotte. Wenn die meisten Kinder bereits in der Grundschule ein eigenes Smartphone besitzen, Turnschuhe für 200 Euro selbstverständlich sind und schon 6-Jährige beim Friseur gestylt werden, ist Kritik an diesem Konsumverhalten nicht gern gesehen.

Ein vermeintlich auf individuelle Bedürfnisse ausgerichteter Markt, der Produkte passgenauals Dauerwerbeeinblendung ins Leben spiegelt, lässt eine pädagogisch motivierte Konsumerziehung als Spielverderber und Zerstörer identitätsstiftender Handlungen erscheinen.

Was kann aus pädagogischer Sicht getan werden, um Kindern wie Jugendlichen ihre
individuellen Stärken jenseits des Konsumdrucks erlebbar werden zu lassen? Und was ist mit denjenigen, die sich das alles nicht leisten können? Deren Taschengeld oder Lohn nicht ausreicht und die sich vielleicht dann unrechtmäßig nehmen, was andere mühelos bekommen? Was ist mit jenen, die sich ausgeschlossen und wertlos fühlen? Und mit denen, die sich das nicht leisten wollen? Die „containern“ oder aus Sorge um die Vernichtung von Ressourcen auf Konsum bewusst verzichten? Sind das Einzelfälle? Dienen sie als Vorbilder?

Mit der Tagung möchten wir der Frage nachgehen, welche Funktion der Konsum für Mädchen und Jungen hat, was es bedeutet, wenn man aufgrund von Armut nicht mithalten kann oder aus Überzeugung nicht mithalten will und wie eine Auseinandersetzung über problematische Konsummuster geführt werden muss.

5. Dezember 2018
Jahrestagung
€ 80,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
HCC, Hannover

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Gemobbt – und was jetzt?

Mobbing, die systematische Schikane einzelner Mädchen und Jungen, kann große Belastungen hervorrufen. Ängste, Depressionen, und psychosomatische Reaktionen können die Folgen sein. Die Betroffenen entkommen einer Mobbing-Situation – z. B. in der Schule, im Hort, in einer Ferienfreizeit – selten aus eigener Kraft. In der Regel sind sie auf die Unterstützung durch Erwachsene angewiesen, damit die Übergriffe beendet werden.

Mobbing ist nicht nur eine Angelegenheit zwischen „Opfer“ und „Täter/Täterin“; auch die Zuschauer und Mitwisser sind für die Entwicklung des Mobbinggeschehens von Bedeutung. Fachkräfte brauchen für die Intervention also ein grundlegendes Wissen über die Gruppendynamik bei Mobbing sowie über das Erleben der beteiligten Kinder bzw. Jugendlichen.

Im Mittelpunkt des Seminars stehen Fragen wie diese: Was ist im Kontakt mit Betroffenen, im ersten Gespräch und bei weiteren Schritten wichtig? Was können Fachkräfte tun, wenn außer ihnen niemand dem Mädchen oder Jungen glaubt? Welche Fallstricke gibt es bei der Intervention?

Die Erfahrungen der Teilnehmenden mit diesen und weiteren Fragen stehen im Mittelpunkt des Seminars. Ziel ist es, anhand von konkreten Fallkonstellationen praxisorientierte Handlungspläne zur Beendigung von Mobbingsituationen zu erarbeiten. Beispiele aus dem eigenen Arbeitsalltag können eingebracht und exemplarisch bearbeitet werden.

24. Januar
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist angelaufen

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So schlimm war das doch gar nicht…

Handlungsorientierungen für den Umgang mit Mobbing unter Kindern

Mobbing ist unter Kindern und Jugendlichen weit verbreitet: Verbale Angriffe, subtile Ausgrenzung oder Diskriminierung kommen praktisch in jeder Schule vor, manchmal auch in außerschulischen Kontexten. Für betroffene Mädchen und Jungen sind solche Übergriffe eine große Belastung. In der Regel sind sie auf die Unterstützung von Erwachsenen angewiesen, um so einer Situation zu entkommen. Um Mobbingprozesse zu unterbinden und die betroffenen Kinder wirkungsvoll zu unterstützen, sind Gegenstrategien erforderlich, die sich auf die ganze Gruppe beziehen. Das Seminar soll pädagogischen Fachkräften helfen, die Entstehung von Mobbing zu verstehen und mit Blick auf Gruppenprozesse sinnvoll zu reagieren.

7. Februar und 14. März 2018
Seminar, zweitägig
€ 140,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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Diskriminierung verlernen

Grenzen und Spiel-Räume in der gewaltpräventiven Arbeit

Im Jugendalter sind Wertschätzung und Zugehörigkeit wesentliche Grundlagen für die Entwicklung von Identität und Selbstwertgefühl. Mädchen und Jungen sind in dieser Hinsicht sehr bedürftig – und sehr verletzbar. Was passiert, wenn ihr Bedürfnis nach Zugehörigkeit nicht beachtet wird? Wie reagieren Jugendliche auf Ablehnung und Diskriminierung? Und können solche Erfahrungen trotz Kränkung oder Verletzung konstruktiv genutzt und bewältigt werden? Diese Themen stehen im Mittelpunkt des Seminars.

Diskriminierung und ihre Folgen sollen mit theaterpädagogischen Methoden anschaulich gemacht und reflektiert werden. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit den Sichtweisen der „Opfer“ und der „Täter“: Was erleben die Beteiligten in ihren jeweiligen Rollen? Wie werden Abwertungen von den Betroffenen wahrgenommen? Ein weiterer Aspekt ist die Perspektive von unbeteiligten Beobachtern: Warum werden Diskriminierungen oft übersehen? Und wie wirkt die Anwesenheit von Unbeteiligten auf die Situation?

Auf Basis dieser Fragen wollen wir unterschiedliche Möglichkeiten des Umgangs mit Ausgrenzung und Abwertung entwickeln. Ziel des Seminars ist die Erarbeitung von Handlungsmöglichkeiten für den Umgang mit Diskriminierungen und für die Präventionsarbeit mit Jugendlichen.

14. Februar
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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Essen, Fressen, Hungern

Essstörungen bei Mädchen und Jungen

Essen ist mehr als satt werden. Im Umgang mit Stress oder unangenehmen Gefühlen, wie Langeweile oder Traurigkeit, kann Essen eine große Rolle spielen. Ebenso lässt sich über Ernährung der eigene Körper formen und gestalten, was für Jugendliche in der Auseinandersetzung mit geltenden Schönheitsidealen bedeutsam sein kann. Alterstypische Autonomieund Abgrenzungsbestrebungen den Eltern gegenüber lassen sich durch eine vegetarische, vegane oder frutarische Ernährungsform demonstrieren. Gleichzeitig bieten sie die Möglichkeit sich bestimmten Gruppen oder einem bestimmten Lifestyle zugehörig zu fühlen.

Auffälliges Essverhalten bei Mädchen und Jungen oder Vermutungen über einzelne Jugendliche, die zu viel, zu wenig oder zu ungesund essen, werfen bei pädagogischen Fachkräften oftmals Fragen auf: Wann wird aus einer ständigen Beschäftigung mit dem eigenem Gewicht oder einer andauernden Selbstkontrolle beim Essen (z.B. durch Diäten) ein krankhaftes Essverhalten? Was ist überhaupt ein „normales“ Essverhalten und wo verläuft die Grenze zu Essstörungen? Wie kann ein angemessener Umgang mit betroffenen Mädchen und Jungen aussehen?

Das Seminar führt in das Thema Essstörungen bei Jugendlichen ein, zeigt Präventionsmöglichkeiten auf und rückt die Frage in den Fokus, wie Jugendliche im pädagogischen Alltag dahingehend gestärkt und begleitet werden können, ein gesundes Essverhalten zu entwickeln. Die Teilnehmenden erhalten darüber hinaus die Möglichkeit ihre eigene Haltung gegenüber dem Thema Ernährung zu reflektieren.

27. Februar
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
St. Clemens, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Hauptsache Action – Die 3. Dimension

hauptsache_action_projektDigitale Spielewelten von Mädchen und Jungen

Computerspiele sind bei Mädchen und Jungen beliebt und je nach Vorliebe sind Sportsimulationen, Ego-Shooter oder Strategiespiele gefragt. Als neuer Trend zeichnet sich das Spielen im dreidimensionalen Raum mit sogenannten VR-Brillen ab. Zwar steht die Entwicklung erst am Anfang, aber schon jetzt zeigen auch Kinder und Jugendliche reges Interesse an den Virtual Reality Spielewelten.

Im Rahmen des Seminars werden die Nutzungsmotive von Kindern und Jugendlichen thematisiert und über die problematischen Aspekte rund um Computerspiele wie exzessives Spielen und die Wirkung gewalthaltiger Inhalte diskutiert. Um einen reflektierten Zugang zum Erleben von Kindern und Jugendlichen zu finden, können die Teilnehmenden an verschiedenen Stationen selbst in die virtuellen Welten eintauchen.

28. Februar 2018
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Update sexuell übertragbare Infektionen

Mythen, Aufklärung und Verhütungsmöglichkeiten

Das Thema sexuell übertragbare Infektionen (STI) ist seit jeher mit gesellschaftlichen Moralvorstellungen über Sexualität verknüpft und auch heute noch ein Tabu, über das viele Menschen ungern sprechen. Doch nur das Wissen um Übertragungswege und Schutzmaßnahmen kann Jugendlichen den Weg zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den Risiken bereiten.

Mythen und Halbwahrheiten kreisen vor allem um HIV und AIDS. Aussagen von Jugendlichen wie „Die sind doch selber schuld“ oder „Dagegen habe ich mich impfen lassen“ verdeutlichen, dass hier durchaus akuter Informationsbedarf besteht.

Wie kann eine zeitgemäße Aufklärungsarbeit dazu aussehen? Welche Themen bzw. Informationen über Infektionen sind relevant für jugendliche Mädchen und Jungen und womit überfordert oder ängstigt man sie? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen des Seminars beantwortet.

6. März
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: A1810

Anmeldefrist abgelaufen

KITA MOVE – Motivierende Kurzintervention mit Eltern im Elementarbereich

Gute Gespräche mit Eltern

Elterngespräche gehören in Kindertageseinrichtungen zum Alltag. Nicht immer sind sie einfach, insbesondere wenn sensible Erziehungs- oder Gesundheitsthemen angesprochen werden müssen. Ob spontan „zwischen Tür und Angel“ oder im geplanten Gespräch – ein besonders behutsames Vorgehen seitens der pädagogischen Fachkräfte ist oftmals erforderlich.

Gerade mit Gesprächssituationen, in denen Eltern erreicht werden sollen, fühlen sich Pädagoginnen und Pädagogen immer wieder überfordert. Stehen im Arbeitsalltag überwiegend die Kinder und deren Betreuung im Vordergrund, so fehlt es häufig an Fertigkeiten im Umgang mit den Eltern.

Die Motivierende Kurzintervention mit Eltern im Elementarbereich (Kita-MOVE) bietet Unterstützung und Entlastung beim täglichen Kontakt mit Eltern und beim Führen schwieriger Elterngespräche. Wie auch „schwer erreichbare“ Eltern motivierend angesprochen werden können und Alltagssituationen zielgerichtet und kompetent für gute Gespräche mit Eltern genutzt werden können, wird in Kita-MOVE vermittelt und trainiert.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.jugendschutz-niedersachsen.de/move/kita-move/.

6., 7. und 13. März 2018
Fortbildung
€ 300,00 (inkl. Unterkunft und Verpflegung)
Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Mit mir nicht! – Sexuelle Übergriffe im Internet

Kommunikationswege, Prävention und Unterstützung

Unfreiwillige sexuelle Kontakte und Übergriffe gegenüber Jugendlichen sind keineswegs selten; Online-Medien spielen dabei zunehmend eine Rolle. Zu solchen Übergriffen gehören Exhibitionismus, verbale Belästigung, die Konfrontation mit pornografischem Material oder Cyber-Grooming, also das gezielte Ansprechen von Kindern oder Jugendlichen mit dem Ziel, sexuelle Kontakte anzubahnen. Weil soziale Netzwerke, Chats und Online-Spiele aus dem Alltag von Minderjährigen nicht mehr wegzudenken sind, muss die Prävention sexueller Gewalt sich auch mit den Risiken digitaler Kommunikation befassen.

Bei der Tagung werden Kommunikationswege und Täterstrategien vorgestellt, die zu sexueller Belästigung im Netz führen können. Daran anknüpfend werden Ansatzpunkte für die Prävention und Intervention thematisiert: Was sollen Jugendliche wissen und können, um sich gegen Übergriffe zu wehren? Welche Folgen hat digitale Gewalt? Und wie können pädagogische Fachkräfte betroffene Mädchen und Jungen unterstützen?

11. April
Tagung
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akdemie des Sports, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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“F*CK!“

Sexualität und Sprache in der Arbeit mit Jugendlichen

Über Sexualität zu sprechen, ist immer eine Herausforderung – für Jugendliche umso mehr, da sie selbst noch unsicher sind: Einerseits suchen sie nach Orientierung, andererseits wollen sie sich von anderen abgrenzen. Durch die Wortwahl wird deutlich, was Mädchen und Jungen in der Pubertät bewegt bzw. wozu sie sich zugehörig fühlen und was sie ablehnen. Homophobe Sprüche, Sexismus oder sexualisierte Beleidigungen
sind in vielen Einrichtungen an der Tagesordnung – vor allem die Reaktionen von pädagogischen Fachkräften darauf sind wichtige Reibungs- und Orientierungspunkte für Jugendliche.

Deshalb ist eine Haltung zu diesen Themen gefordert. In welchen Situationen kann oder muss ich eingreifen und was kann ich auch mal „laufen lassen“? Wie kann mit sehr heterogenen Gruppen oder Jugendlichen mit problematischen Einstellungen zu Geschlechterrollen gearbeitet werden?

Im Rahmen des Seminars werden die verschiedenen Ebenen und Herausforderungen sexualpädagogischer Arbeit beleuchtet, methodisch aufbereitet und die eigene Haltung diskutiert.

12. April
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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MOVE – Motivierende Kurzintervention

MOVE – Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen

MOVE ist ein Fortbildungsangebot für pädagogische Fachkräfte in der Methode der Motivierenden Gesprächsführung. Ziel ist es, mit Drogen konsumierenden Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und ihre Veränderungsbereitschaft zu fördern und zu unterstützen.

Um künftig mehr pädagogischen Fachkräften in Niedersachsen den Zugang zu MOVE zu ermöglichen, wird eine MOVE-Trainer-Ausbildung für interessierte Fachkräfte aus der Sucht- und Jugendhilfe angeboten. Diese haben die Möglichkeit, sich zum zertifizierten MOVE-Trainer oder zur zertifizierten MOVE-Trainerin ausbilden lassen, um im Anschluss selbstständig MOVE-Seminare in ihrer Region durchzuführen.

Das Konzept von MOVE hat ginko/NRW entwickelt. Es wurde in NRW und in Niedersachsen wissenschaftlich begleitet.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.move-niedersachsen.de.

16., 17. und 24. April 2018
Fortbildung für pädagogische Fachkräfte
€ 300,00 (inkl. Unterkunft und Verpflegung)
Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Wir können auch anders…

Ansätze für die Gewaltprävention in der Arbeit mit Gruppen

Nach einem Gewaltausbruch, wenn es gekracht hat oder wenn jemand ausgeflippt ist, geht es zuerst darum, die Beteiligten zu beruhigen und die Situation zu klären. Mindestens ebenso wichtig ist aber die Frage, wie es zu dem Ausbruch gekommen ist: Was ist vorher passiert? Was war der Auslöser? Ausgangspunkt des Seminars sind aggressive Alltagssituationen und Eskalationen in Gruppen. Die Betrachtung solcher Situationen kann helfen, Faktoren zu erkennen, die die eigenen Handlungsmöglichkeiten in Konfliktsituationen positiv wie negativ beeinflussen. Dabei geht es um die jeweils individuellen Einstellungen zu Konflikten und Gewalt und um das eigene Sicherheitsempfinden.

Daran anschließend wird die Frage aufgegriffen, wie man auf kleine Probleme sinnvoll reagieren kann, um große Schwierigkeiten zu verhindern.

Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

15. und 31. Mai
Seminar, zweitägig
€ 140,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

 

Kinderschutz in der Kita

Benachteiligung verhindern und Resilienz fördern

Kinderarmut ist ein ernstes Problem für die betroffenen Familien und für die Gesellschaft insgesamt. Materieller Mangel, beengter Wohnraum oder stark eingeschränkte Möglichkeiten für familiäre Aktivitäten belasten das Familienleben. Überforderung der Eltern und Verhaltensauffälligkeiten der Kinder können dann die Konsequenz sein.

Studien haben gezeigt, dass Kinder aus armen Familien auf Dauer in ihren Bildungschancen, bei Gesundheit und Teilhabe benachteiligt sind. Armut ist also ein gewichtiger Risikofaktor für die Entwicklung betroffener Kinder. Diese Risiken und ihre Folgen sind auch in Kitas zu spüren und müssen dort berücksichtigt werden. Zum Kinderschutz in der Kita gehört es deshalb, Ausgrenzung und Stigmatisierung zu verhindern und positive Bewältigungsstrategien zu unterstützen.

Die damit zusammenhängenden Fragen stehen bei der Tagung im Mittelpunkt: Neben Informationen über die Hintergründe und Folgen von Armut für Kinder geht es um geeignete Konzepte und Maßnahmen für die Prävention von Kindeswohlgefährdung.

16. Mai
Tagung
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
DRK-Seminar- und Tagungszentrum, Hannover

 

Basic Jugendschutz Medien

Seit durch das Smartphone die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen immer individueller und ortsunabhängig geworden ist, sind Kontrolle und Begleitung des Surf-, Chat- und Spielverhaltens der Jüngeren noch schwieriger geworden.

In diesem Seminar möchten wir pädagogischen Fachkräften einen aktuellen Blick in die Medienlandschaften von Mädchen und Jungen geben, den Sinn von Alterskennzeichen ebenso diskutieren wie z. B. das Herstellen von Let´s Play Videos.

30. Mai
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
St. Clemens, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: J1810

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Pubertät und Jugendschutz

Erwachsenwerden findet zu einem Großteil im Austausch mit Gleichaltrigen statt – Werte und Normen werden verhandelt, Ideale besprochen und das eigene Auftreten ausgetestet. Mädchen und Jungen wachsen aber auch in einer Welt auf, in der sie eine lukrative Zielgruppe für die Industrie darstellen, die wiederum Trends setzt und damit die Jugendphase massiv prägt. Die Kommerzialisierung trägt dazu bei, dass weiterhin streng zwischen Mädchen und Jungen unterschieden wird: Geschlechtskonforme Kleidung, Musik, Hobbys und letztendlich auch Verhaltensweisen werden Mädchen und Jungen auferlegt – und ein Großteil der Jugendlichen folgt den angebotenen Orientierungshilfen
unkritisch. Insgesamt stellt sich die Frage, wie heutzutage eine Abgrenzung zu älteren Generationen gelingen kann.

Die Fachtagung beschäftigt sich mit den veränderten Bedingungen des Erwachsenwerdens und wie in der pädagogischen Praxis damit umgegangen werden kann. Welche Freiräume sollten Jugendlichen zugestanden werden? Welche Grenzen müssen gezogen werden? Und an welchen Stellen ist eine umsichtige Unterstützung angebracht, um damit auch den immer noch vorhandenen Geschlechterungerechtigkeiten entgegenzuwirken?

6. Juni
Fachtagung
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Pavillon, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Wo Mädchen und Jungen online abhängen

Das Internet bietet Jugendlichen viele Möglichkeiten, sich in sogenannten sozialen Netzwerken zu präsentieren, zu engagieren und zu informieren oder online über die unterschiedlichen Kanäle mit Gleichaltrigen zu kommunizieren. Diese Möglichkeiten helfen nicht nur Mädchen und Jungen bei der Bewältigung ihrer Entwicklungsaufgaben, sondern können auch Risiken bergen. Thematisch stehen in diesem Seminar die Bereiche Hate Speech, Fake News und Big Data im Mittelpunkt.

Dazu werden Methoden und Handlungsmöglichkeiten für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vorgestellt und erprobt, um pädagogische Fachkräfte zu befähigen, Mädchen und Jungen in der Entwicklung zu kritischen Mediennutzern zu unterstützen.

14. Juni
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Kita-MOVE kurz erklärt

Prävention im Kita-Alltag

Überforderte oder unsichere Eltern werden über klassische Hilfs- und Präventionsangebote oftmals nicht erreicht. Als „Angebot vor dem Angebot“ setzt die motivierende Kurzintervention mit Eltern im Elementarbereich (Kita-MOVE) an den vorhandenen Beziehungen zwischen Eltern und pädagogsichen Fachkräften an. Im Fokus steht, die Gesprächskultur zwischen ihnen zu verbessern, um so früh über mögliche Auffälligkeiten
bei Kindern ins Gespräch zu kommen. Wie Alltagssituationen in der Kita zielgerichtet und kompetent für gute Gespräche mit Eltern genutzt werden können, wird in Kita-MOVE vermittelt. Mit der Workshop-Tagung möchten wir über die Möglichkeiten von Kita-MOVE informieren und Anregungen für die pädagogische Praxis geben.

19. Juni
Workshop-Tagung
€ 80,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Pavillon, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Basic Jugendschutz Gewalt

Was ist der Unterschied zwischen einem Streit und Gewalt? Ist ein Klaps auf den Po schon eine Kindesmisshandlung? Und wie ist der Zusammenhang zwischen Kriminalität, Migrationsgeschichte und Geschlecht zu bewerten? Helfen Strafen gegen Gewalt? Welche Rechte haben Betroffene? Und welche Unterstützung brauchen sie?

Mit diesem Seminar möchten wir für unterschiedliche Formen von Gewalt sensibilisieren, rechtliche Konsequenzen bei übergriffigem und verletzendem Verhalten aufzeigen und Präventionsansätze vorstellen, die ein gewaltfreies Verhalten fördern.

22. August
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
St. Clemens, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Digitales Kinderzimmer | Smartes Spielzeug für die Kleinen

Digitale Spielzeuge erobern die Kinderzimmer. Dabei handelt es sich z. B. um sprachgesteuerte Puppen, Smartwatches, smarte Schnuller und Kuscheltiere mit integrierter Kamera, die Kindern vielfältige interaktive Möglichkeiten bieten. Mittlerweile stehen viele sogenannter Smart Toys auf den Wunschzetteln von Mädchen und Jungen. Die Puppe Cayla gehört zu den bekanntesten Vertretern dieser Spielzeuggattung und wurde von der Bundesnetzagentur aufgrund des integrierten Mikrofons, das ein Abhören Dritter ermöglicht, als unzulässige sendefähige Anlage verboten.

Das Seminar bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, das digitale Kinderzimmer zu besuchen und die Smart Toys auszuprobieren. Ziel des Seminars ist es, einen Diskurs über die Medienkindheit von Jungen und Mädchen anzuregen und einen Austausch über die Sicherheitslücken und Datenschutzrisiken zu fördern.

30. August
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Wie andere auch?!

Sexualität und Beeinträchtigung

Der Umgang mit sexuellen Bedürfnissen von geistig oder seelisch beeinträchtigten Jugendlichen ist in der (sexual-)pädagogischen Arbeit eine große Herausforderung. Wie sieht der Umgang mit Sexualität, Liebe und Partnerschaft in der Einrichtung aus? Welches Maß an Selbstbestimmung wird Mädchen und Jungen zugestanden und welche Schutzmaßnahmen sind sinnvoll? Neben den institutionell gesetzten Rahmenbedingungen
spielt die Haltung der pädagogischen Fachkräfte eine wichtige Rolle.

In der Praxis wirft das neben Fragen zum konkreten Umgang auch ethische Fragen auf, die im Rahmen des Seminars diskutiert werden.

Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende aus Einrichtungen der stationären Jugendhilfe mit dem Fokus auf geistige und seelische Beeinträchtigungen.

5. September
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Stephansstift, Hannover

Anmedlefrist abgelaufen

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Ignorieren hilft nicht! Funktionen und Folgen digitaler Gewalt

Ansatzpunkte für Prävention und Intervention

Im Netz geht es manchmal ziemlich ruppig zu, Hasskommentare, Shitstorms und Cyber-Mobbing sind weit verbreitet. Für Eltern und pädagogische Fachkräfte stellt sich mit Blick auf Kinder und Jugendliche die Frage, welche Risiken diese Konfrontation mit Gemeinheiten, Drohungen und Diskriminierungen mit sich bringt. Welche Folgen hat Online-Gewalt für Betroffene? Welche Motivationen gibt es auf Seiten der Angreifer? Wie können boshafte und diskriminierende Äußerungen die „Zuschauer“ und „Mitleser“ beeinträchtigen?

Im Seminar werden die Funktionen und Wirkungen digitaler Gewalt vor dem Hintergrund von Entwicklungsherausforderungen wie Pubertät von Jugendlichen, eingeordnet. Denn vor allem in diesem Alter können sich Herabsetzungen und Verunglimpfungen besonders brisant auf das Selbstwertgefühl auswirken. Daran anknüpfend geht es um Möglichkeiten der Prävention und um die Unterstützung, wenn es zu Online-Übergriffen gekommen ist.

6. September
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Hauptsache Action! Computerspiele in der pädagogischen Arbeit

Seminare für pädagogische Fachkräfte

Mit Computerspielen beschäftigen sich Kinder und Jugendliche gerne in ihrer Freizeit. Während das Spielen auf dem Smartphone bei Mädchen und Jungen gleichermaßen beliebt ist, sind es bei digitalen Spielen via Spielekonsole und PC nach wie vor mehr Jungen, die von den virtuellen Spielewelten fasziniert sind.

Ausgangspunkt für diese Seminare bilden die positiven und pro­blematischen Aspekte des Computerspielens. Wir möchten päda­gogische Fachkräfte motivieren, in die praktische Medienarbeit einzusteigen. Anhand bereits erprobter Konzepte wird in unter­schiedliche Schwerpunkte eingeführt. Im Mittelpunkt stehen Ein­blicke in unterschiedliche Spiele und die Einführung in die Kon­zepte, die im Anschluss an die Fortbildung für die Arbeit mit Mäd­chen und Jungen zum Thema Computerspiele genutzt werden können. Denn ein Projekttag in der Schule oder ein Workshop im Jugendzentrum zum Thema Computerspiele kann einen Rahmen schaffen, um mit Mädchen und Jungen über die positiven und negativen Folgen des Konsums ins Gespräch zu kommen.

Die Konzepte sind methodisch abwechslungsreich gestaltet: Kleingruppenarbeitsphasen wechseln sich mit dem Einsatz kurzer Videospots und Diskussionen im Plenum ab. Die Arbeitsmateria­lien beinhalten eine Themen- und Zeitstruktur und eignen sich für den drei- bis vierstündigen Einsatz.

Es kann zu folgenden Themen gearbeitet werden: Online- und Offline-Spiele, Faszination und Spielspaß, Alterskennzeichen, Da­tenschutzbestimmungen, ln-App-Käufe, das Erstellen von Let’s Play Videos und die Welt der YouTube-Stars.

11. September 2018 in Braunschweig, Brunsviga | Buchungsnummer: M1880

Anmeldefrist abgelaufen

Aufgrund der praktischen Arbeitseinheit stehen für dieses Seminar nur 12 Plätze zur Verfügung. Durch die Unterstützung des Niedersächsischen Sozialministeriums ist die Seminarteilnahme inkl. vegetarischer Verpflegung kostenfrei.

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“F*CK!“

Sexualität und Sprache in der Arbeit mit Jugendlichen

Über Sexualität zu sprechen, ist immer eine Herausforderung – für Jugendliche umso mehr, da sie selbst noch unsicher sind: Einerseits suchen sie nach Orientierung, andererseits wollen sie sich von anderen abgrenzen. Durch die Wortwahl wird deutlich, was Mädchen und Jungen in der Pubertät bewegt bzw. wozu sie sich zugehörig fühlen und was sie ablehnen. Homophobe Sprüche, Sexismus oder sexualisierte Beleidigungen
sind in vielen Einrichtungen an der Tagesordnung – vor allem die Reaktionen von pädagogischen Fachkräften darauf sind wichtige Reibungs- und Orientierungspunkte für Jugendliche.

Deshalb ist eine Haltung zu diesen Themen gefordert. In welchen Situationen kann oder muss ich eingreifen und was kann ich auch mal „laufen lassen“? Wie kann mit sehr heterogenen Gruppen oder Jugendlichen mit problematischen Einstellungen zu Geschlechterrollen gearbeitet werden?

Im Rahmen des Seminars werden die verschiedenen Ebenen und Herausforderungen sexualpädagogischer Arbeit beleuchtet, methodisch aufbereitet und die eigene Haltung diskutiert.

12. September
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

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Orientierung in der rechtlichen Grauzone

Handlungsstrategien im Umgang mit konsumierenden Jugendlichen

Gibt es Hinweise auf den Konsum legaler oder illegaler Drogen in der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen, wirft dies immer auch Fragen nach den rechtlichen Rahmenbedingungen auf. Wann bin ich dazu verpflichtet die Eltern konsumierender Mädchen
und Jungen zu benachrichtigen? Müssen jegliche Vorfälle zur Anzeige gebracht werden? Mache ich mich strafbar, wenn ich den Konsum legaler oder illegaler Drogen auf dem Gelände meiner Einrichtung dulde? Und wie verhalte ich mich bei Hinweisen auf
Drogenhandel? Liefere ich vorgefundene Substanzen bei der Polizei ab oder vernichte ich sie am besten selbst?

In dem Seminar beleuchten wir diese und weitere Fragen aus suchtpräventiver und rechtlicher Perspektive.

25. September
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
St. Clemens, Hannover

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Digitale Spuren

Online-Nutzung von Mädchen und Jungen

Jugendliche nutzen eine breite Palette von Apps und andere Online-Angebote auf ihren Smartphones. Die absoluten „Must Haves“ liegen in den Bereichen Kommunikation, Foto- und Videoplattformen, digitale Spiele sowie Film- und Musikstreaming. Das Agieren von Mädchen und Jungen in Onlinewelten geht aber nicht nur mit positiven Effekten einher. Denn das Internet bietet auch viele Möglichkeiten, seinen Aggressionen
freien Lauf zu lassen oder über gezielte Falschmeldung Meinung zu machen. Viele App-Anbieter stellen den Nutzern ihr Angebot kostenfrei zur Verfügung, ihr Mehrwert liegt im Sammeln und Auswerten von Daten, im Generieren von nutzerspezifischer Werbung und bei In-App-Käufen. Nicht allen Kindern und Jugendlichen sind diese Risiken bewusst.

Deshalb ist es wichtig, dass pädagogische Fachkräfte Ansprechpartner sind und Angebote machen, die Kinder und Jugendliche für ein kritisches und selbstbestimmtes Handeln im Internet motivieren. Neben aktuellen Forschungsbefunden stehen Konzepte und praktische Erfahrungen aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
im Mittelpunkt der Workshop-Tagung.

17. Oktober
Workshop-Tagung
€ 80,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

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Von der Konfrontation zur Kooperation

Training für den Umgang mit Gewalt und Konflikten

Gewalttätige Handlungen Jugendlicher sind häufig Versuche, mit einer als bedrohlich empfundenen Situation umzugehen. Andere anzugreifen kann dazu dienen, ein Gefühl von Schwäche zu bekämpfen und Stärke zu demonstrieren. Insofern ist Gewalt eine subjektiv sinnvolle – wenn auch meist nur kurzfristige – Problemlösung. Für die Prävention folgt daraus: Was ermutigt Mädchen und Jungen, solche Strategien aufzugeben und andere zu entwickeln? Im Seminar werden in Übungen und Rollenspielen Ansätze aus der konfrontativen Konfliktbearbeitung ausprobiert. Diese sollen eine Weiterarbeit an kooperativen Konfliktlösungen ermöglichen.

Ziel des Seminars ist die Erweiterung und Festigung eigener Fähigkeiten für einen kreativen, konstruktiven Umgang mit Konflikten – und die Reflexion einer Haltung, die hilft, Gewalthandlungen zu verstehen, ohne mit ihnen einverstanden zu sein. Eingeladen sind pädagogische Fachkräfte aus Jugendarbeit, Jugendhilfe und Schule.

18. Oktober und 21. November
Seminar, zweitägig
€ 140,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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