Gemobbt – und was jetzt?

Mobbing, die systematische Schikane einzelner Mädchen und Jungen, kann große Belastungen hervorrufen. Ängste, Depressionen, und psychosomatische Reaktionen können die Folgen sein. Die Betroffenen entkommen einer Mobbing-Situation – z. B. in der Schule, im Hort, in einer Ferienfreizeit – selten aus eigener Kraft. In der Regel sind sie auf die Unterstützung durch Erwachsene angewiesen, damit die Übergriffe beendet werden.

Mobbing ist nicht nur eine Angelegenheit zwischen „Opfer“ und „Täter/Täterin“; auch die Zuschauer und Mitwisser sind für die Entwicklung des Mobbinggeschehens von Bedeutung. Fachkräfte brauchen für die Intervention also ein grundlegendes Wissen über die Gruppendynamik bei Mobbing sowie über das Erleben der beteiligten Kinder bzw. Jugendlichen.

Im Mittelpunkt des Seminars stehen Fragen wie diese: Was ist im Kontakt mit Betroffenen, im ersten Gespräch und bei weiteren Schritten wichtig? Was können Fachkräfte tun, wenn außer ihnen niemand dem Mädchen oder Jungen glaubt? Welche Fallstricke gibt es bei der Intervention?

Die Erfahrungen der Teilnehmenden mit diesen und weiteren Fragen stehen im Mittelpunkt des Seminars. Ziel ist es, anhand von konkreten Fallkonstellationen praxisorientierte Handlungspläne zur Beendigung von Mobbingsituationen zu erarbeiten. Beispiele aus dem eigenen Arbeitsalltag können eingebracht und exemplarisch bearbeitet werden.

24. Januar
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist angelaufen

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So schlimm war das doch gar nicht…

Handlungsorientierungen für den Umgang mit Mobbing unter Kindern

Mobbing ist unter Kindern und Jugendlichen weit verbreitet: Verbale Angriffe, subtile Ausgrenzung oder Diskriminierung kommen praktisch in jeder Schule vor, manchmal auch in außerschulischen Kontexten. Für betroffene Mädchen und Jungen sind solche Übergriffe eine große Belastung. In der Regel sind sie auf die Unterstützung von Erwachsenen angewiesen, um so einer Situation zu entkommen. Um Mobbingprozesse zu unterbinden und die betroffenen Kinder wirkungsvoll zu unterstützen, sind Gegenstrategien erforderlich, die sich auf die ganze Gruppe beziehen. Das Seminar soll pädagogischen Fachkräften helfen, die Entstehung von Mobbing zu verstehen und mit Blick auf Gruppenprozesse sinnvoll zu reagieren.

7. Februar und 14. März 2018
Seminar, zweitägig
€ 140,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Diskriminierung verlernen

Grenzen und Spiel-Räume in der gewaltpräventiven Arbeit

Im Jugendalter sind Wertschätzung und Zugehörigkeit wesentliche Grundlagen für die Entwicklung von Identität und Selbstwertgefühl. Mädchen und Jungen sind in dieser Hinsicht sehr bedürftig – und sehr verletzbar. Was passiert, wenn ihr Bedürfnis nach Zugehörigkeit nicht beachtet wird? Wie reagieren Jugendliche auf Ablehnung und Diskriminierung? Und können solche Erfahrungen trotz Kränkung oder Verletzung konstruktiv genutzt und bewältigt werden? Diese Themen stehen im Mittelpunkt des Seminars.

Diskriminierung und ihre Folgen sollen mit theaterpädagogischen Methoden anschaulich gemacht und reflektiert werden. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit den Sichtweisen der „Opfer“ und der „Täter“: Was erleben die Beteiligten in ihren jeweiligen Rollen? Wie werden Abwertungen von den Betroffenen wahrgenommen? Ein weiterer Aspekt ist die Perspektive von unbeteiligten Beobachtern: Warum werden Diskriminierungen oft übersehen? Und wie wirkt die Anwesenheit von Unbeteiligten auf die Situation?

Auf Basis dieser Fragen wollen wir unterschiedliche Möglichkeiten des Umgangs mit Ausgrenzung und Abwertung entwickeln. Ziel des Seminars ist die Erarbeitung von Handlungsmöglichkeiten für den Umgang mit Diskriminierungen und für die Präventionsarbeit mit Jugendlichen.

14. Februar
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Essen, Fressen, Hungern

Essstörungen bei Mädchen und Jungen

Essen ist mehr als satt werden. Im Umgang mit Stress oder unangenehmen Gefühlen, wie Langeweile oder Traurigkeit, kann Essen eine große Rolle spielen. Ebenso lässt sich über Ernährung der eigene Körper formen und gestalten, was für Jugendliche in der Auseinandersetzung mit geltenden Schönheitsidealen bedeutsam sein kann. Alterstypische Autonomieund Abgrenzungsbestrebungen den Eltern gegenüber lassen sich durch eine vegetarische, vegane oder frutarische Ernährungsform demonstrieren. Gleichzeitig bieten sie die Möglichkeit sich bestimmten Gruppen oder einem bestimmten Lifestyle zugehörig zu fühlen.

Auffälliges Essverhalten bei Mädchen und Jungen oder Vermutungen über einzelne Jugendliche, die zu viel, zu wenig oder zu ungesund essen, werfen bei pädagogischen Fachkräften oftmals Fragen auf: Wann wird aus einer ständigen Beschäftigung mit dem eigenem Gewicht oder einer andauernden Selbstkontrolle beim Essen (z.B. durch Diäten) ein krankhaftes Essverhalten? Was ist überhaupt ein „normales“ Essverhalten und wo verläuft die Grenze zu Essstörungen? Wie kann ein angemessener Umgang mit betroffenen Mädchen und Jungen aussehen?

Das Seminar führt in das Thema Essstörungen bei Jugendlichen ein, zeigt Präventionsmöglichkeiten auf und rückt die Frage in den Fokus, wie Jugendliche im pädagogischen Alltag dahingehend gestärkt und begleitet werden können, ein gesundes Essverhalten zu entwickeln. Die Teilnehmenden erhalten darüber hinaus die Möglichkeit ihre eigene Haltung gegenüber dem Thema Ernährung zu reflektieren.

27. Februar
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
St. Clemens, Hannover

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Hauptsache Action – Die 3. Dimension

hauptsache_action_projektDigitale Spielewelten von Mädchen und Jungen

Computerspiele sind bei Mädchen und Jungen beliebt und je nach Vorliebe sind Sportsimulationen, Ego-Shooter oder Strategiespiele gefragt. Als neuer Trend zeichnet sich das Spielen im dreidimensionalen Raum mit sogenannten VR-Brillen ab. Zwar steht die Entwicklung erst am Anfang, aber schon jetzt zeigen auch Kinder und Jugendliche reges Interesse an den Virtual Reality Spielewelten.

Im Rahmen des Seminars werden die Nutzungsmotive von Kindern und Jugendlichen thematisiert und über die problematischen Aspekte rund um Computerspiele wie exzessives Spielen und die Wirkung gewalthaltiger Inhalte diskutiert. Um einen reflektierten Zugang zum Erleben von Kindern und Jugendlichen zu finden, können die Teilnehmenden an verschiedenen Stationen selbst in die virtuellen Welten eintauchen.

28. Februar 2018
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Update sexuell übertragbare Infektionen

Mythen, Aufklärung und Verhütungsmöglichkeiten

Das Thema sexuell übertragbare Infektionen (STI) ist seit jeher mit gesellschaftlichen Moralvorstellungen über Sexualität verknüpft und auch heute noch ein Tabu, über das viele Menschen ungern sprechen. Doch nur das Wissen um Übertragungswege und Schutzmaßnahmen kann Jugendlichen den Weg zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den Risiken bereiten.

Mythen und Halbwahrheiten kreisen vor allem um HIV und AIDS. Aussagen von Jugendlichen wie „Die sind doch selber schuld“ oder „Dagegen habe ich mich impfen lassen“ verdeutlichen, dass hier durchaus akuter Informationsbedarf besteht.

Wie kann eine zeitgemäße Aufklärungsarbeit dazu aussehen? Welche Themen bzw. Informationen über Infektionen sind relevant für jugendliche Mädchen und Jungen und womit überfordert oder ängstigt man sie? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen des Seminars beantwortet.

6. März
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: A1810

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KITA MOVE – Motivierende Kurzintervention mit Eltern im Elementarbereich

Gute Gespräche mit Eltern

Elterngespräche gehören in Kindertageseinrichtungen zum Alltag. Nicht immer sind sie einfach, insbesondere wenn sensible Erziehungs- oder Gesundheitsthemen angesprochen werden müssen. Ob spontan „zwischen Tür und Angel“ oder im geplanten Gespräch – ein besonders behutsames Vorgehen seitens der pädagogischen Fachkräfte ist oftmals erforderlich.

Gerade mit Gesprächssituationen, in denen Eltern erreicht werden sollen, fühlen sich Pädagoginnen und Pädagogen immer wieder überfordert. Stehen im Arbeitsalltag überwiegend die Kinder und deren Betreuung im Vordergrund, so fehlt es häufig an Fertigkeiten im Umgang mit den Eltern.

Die Motivierende Kurzintervention mit Eltern im Elementarbereich (Kita-MOVE) bietet Unterstützung und Entlastung beim täglichen Kontakt mit Eltern und beim Führen schwieriger Elterngespräche. Wie auch „schwer erreichbare“ Eltern motivierend angesprochen werden können und Alltagssituationen zielgerichtet und kompetent für gute Gespräche mit Eltern genutzt werden können, wird in Kita-MOVE vermittelt und trainiert.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.jugendschutz-niedersachsen.de/move/kita-move/.

6., 7. und 13. März 2018
Fortbildung
€ 300,00 (inkl. Unterkunft und Verpflegung)
Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Mit mir nicht! – Sexuelle Übergriffe im Internet

Kommunikationswege, Prävention und Unterstützung

Unfreiwillige sexuelle Kontakte und Übergriffe gegenüber Jugendlichen sind keineswegs selten; Online-Medien spielen dabei zunehmend eine Rolle. Zu solchen Übergriffen gehören Exhibitionismus, verbale Belästigung, die Konfrontation mit pornografischem Material oder Cyber-Grooming, also das gezielte Ansprechen von Kindern oder Jugendlichen mit dem Ziel, sexuelle Kontakte anzubahnen. Weil soziale Netzwerke, Chats und Online-Spiele aus dem Alltag von Minderjährigen nicht mehr wegzudenken sind, muss die Prävention sexueller Gewalt sich auch mit den Risiken digitaler Kommunikation befassen.

Bei der Tagung werden Kommunikationswege und Täterstrategien vorgestellt, die zu sexueller Belästigung im Netz führen können. Daran anknüpfend werden Ansatzpunkte für die Prävention und Intervention thematisiert: Was sollen Jugendliche wissen und können, um sich gegen Übergriffe zu wehren? Welche Folgen hat digitale Gewalt? Und wie können pädagogische Fachkräfte betroffene Mädchen und Jungen unterstützen?

11. April
Tagung
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akdemie des Sports, Hannover

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“F*CK!“

Sexualität und Sprache in der Arbeit mit Jugendlichen

Über Sexualität zu sprechen, ist immer eine Herausforderung – für Jugendliche umso mehr, da sie selbst noch unsicher sind: Einerseits suchen sie nach Orientierung, andererseits wollen sie sich von anderen abgrenzen. Durch die Wortwahl wird deutlich, was Mädchen und Jungen in der Pubertät bewegt bzw. wozu sie sich zugehörig fühlen und was sie ablehnen. Homophobe Sprüche, Sexismus oder sexualisierte Beleidigungen
sind in vielen Einrichtungen an der Tagesordnung – vor allem die Reaktionen von pädagogischen Fachkräften darauf sind wichtige Reibungs- und Orientierungspunkte für Jugendliche.

Deshalb ist eine Haltung zu diesen Themen gefordert. In welchen Situationen kann oder muss ich eingreifen und was kann ich auch mal „laufen lassen“? Wie kann mit sehr heterogenen Gruppen oder Jugendlichen mit problematischen Einstellungen zu Geschlechterrollen gearbeitet werden?

Im Rahmen des Seminars werden die verschiedenen Ebenen und Herausforderungen sexualpädagogischer Arbeit beleuchtet, methodisch aufbereitet und die eigene Haltung diskutiert.

12. April
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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MOVE – Motivierende Kurzintervention

MOVE – Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen

MOVE ist ein Fortbildungsangebot für pädagogische Fachkräfte in der Methode der Motivierenden Gesprächsführung. Ziel ist es, mit Drogen konsumierenden Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und ihre Veränderungsbereitschaft zu fördern und zu unterstützen.

Um künftig mehr pädagogischen Fachkräften in Niedersachsen den Zugang zu MOVE zu ermöglichen, wird eine MOVE-Trainer-Ausbildung für interessierte Fachkräfte aus der Sucht- und Jugendhilfe angeboten. Diese haben die Möglichkeit, sich zum zertifizierten MOVE-Trainer oder zur zertifizierten MOVE-Trainerin ausbilden lassen, um im Anschluss selbstständig MOVE-Seminare in ihrer Region durchzuführen.

Das Konzept von MOVE hat ginko/NRW entwickelt. Es wurde in NRW und in Niedersachsen wissenschaftlich begleitet.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.move-niedersachsen.de.

16., 17. und 24. April 2018
Fortbildung für pädagogische Fachkräfte
€ 300,00 (inkl. Unterkunft und Verpflegung)
Hannover

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Kinderschutz in der Kita

Benachteiligung verhindern und Resilienz fördern

Kinderarmut ist ein ernstes Problem für die betroffenen Familien und für die Gesellschaft insgesamt. Materieller Mangel, beengter Wohnraum oder stark eingeschränkte Möglichkeiten für familiäre Aktivitäten belasten das Familienleben. Überforderung der Eltern und Verhaltensauffälligkeiten der Kinder können dann die Konsequenz sein.

Studien haben gezeigt, dass Kinder aus armen Familien auf Dauer in ihren Bildungschancen, bei Gesundheit und Teilhabe benachteiligt sind. Armut ist also ein gewichtiger Risikofaktor für die Entwicklung betroffener Kinder. Diese Risiken und ihre Folgen sind auch in Kitas zu spüren und müssen dort berücksichtigt werden. Zum Kinderschutz in der Kita gehört es deshalb, Ausgrenzung und Stigmatisierung zu verhindern und positive Bewältigungsstrategien zu unterstützen.

Die damit zusammenhängenden Fragen stehen bei der Tagung im Mittelpunkt: Neben Informationen über die Hintergründe und Folgen von Armut für Kinder geht es um geeignete Konzepte und Maßnahmen für die Prävention von Kindeswohlgefährdung.

16. Mai
Tagung
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
DRK-Seminar- und Tagungszentrum, Hannover

 

LAN-Party für Eltern – Action und Abenteuer

LAN-Party für Eltern – Action und Abenteuer

Computerspielewelten erleben und verstehen

Für viele Eltern sind die digitalen Spielewelten ihrer Kinder echtes Neuland. Was ihre Kinder an Spielen wie „Minecraft“ oder „League of Legends“ so fasziniert oder warum ihr Nachwuchs das Smartphone mit den Spiele-Apps kaum aus der Hand legen kann, ist für sie schwer nachvollziehbar Die Eltern-LAN-Party bietet eine Gelegenheit, an verschiedenen Stationen beliebte Spiele der Mädchen und Jungen kennenzulernen.

Durch das eigene Spielerlebnis entsteht eine Basis, die für den Dialog mit Kindern über Computerspiele und deren Wirkung genutzt werden kann. Kurze Vorträge und Tipps für die Medienerziehung zuhause strukturieren die Abendveranstaltung.

22. November 2017
Elternveranstaltung
kostenfrei
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Kein Alkohol ist auch keine Lösung

Alkoholprävention und Jugendschutz

Aus Wissenschaft und Praxis ist bekannt, dass Alkohol bei Kindern und Jugendlichen die am weitesten verbreitete psychoaktive Substanz ist. Mehr als zwei Drittel der 12- bis 17- Jährigen haben bereits Erfahrungen mit Alkohol. Jeder vierte der 16- bis 17-jährigen Mädchen und Jungen trinkt regelmäßig mindestens einmal pro Woche Alkohol.

Die Durchsetzung geltender Jugendschutzbestimmungen stellt im pädagogischen Alltag sowie im ordnungsrechtlichen Zusammenhang nach wie vor eine Herausforderung dar. Hierbei spielen auch die gesellschaftliche Verbreitung und die Akzeptanz von Alkohol eine entscheidende Rolle.

Zielt Suchtprävention als Teil des Jugendschutzes darauf, Jugendlichen einen risikoarmen und verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu vermitteln, wird derzeit von einigen Suchtpräventionsstellen gefordert, die Altersgrenze für die Abgabe alkoholischer Getränke jeglicher Art auf 18 Jahre anzuheben. Unter 18-Jährige sollen so künftig vor alkoholbedingten Schäden geschützt werden.

Auf der Fachtagung wollen wir im Expertenkreis diskutieren inwiefern Verbote eine präventive Wirkung haben, wie Jugendliche dahingehend begleitet werden können einen genussorientierten Umgang mit Alkohol zu erlernen und wie eine zeitgemäße Alkoholprävention aus Jugendschutzsicht aussehen kann.

6. Dezember 2017
Jahrestagung
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
HCC, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Trickfilmchen

Trickfilmchen-2015Seminare für pädagogische Fachkräfte im Elementarbereich

Ob in der Kita oder in der Grundschule, Mädchen und Jungen können mit der Trickfilmchen-Ausstattung der Landesstelle Jugendschutz kinderleicht eigene Trickfilme erstellen und so spielerisch ein Stück Medienkompetenz entwickeln. In diesem Seminar wird ausführlich über die Medienvorlieben von Kindern sowie über Medienwirkungen und Jugendschutzaspekte informiert. Die praktische Arbeit am Tricktisch oder an der Trickboxx ist Bestandteil des Seminars, damit eigene Erfahrungen beim „Trickfilmen“ gesammelt werden können.
Im Anschluss an das Seminar besteht die Möglichkeit, das Projekt in der eigenen Einrichtung umzusetzen. Für die pädagogische Begleitung, die Ausleihe der Technik, die Filmbearbeitung, das Überlassen der Filmchen auf einem Datenträger und die Durchführung einer Elternveranstaltung fällt eine Kostenbeteiligung in Höhe von 100,- Euro an.

Aufgrund der praktischen Arbeitseinheit stehen für dieses Seminar jeweils nur 18 Plätze zur Verfügung.

22. Februar 2017
60,- € (inklusive vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M1730

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Hauptsache Action – Die 3. Dimension

hauptsache_action_projektDigitale Spielewelten von Mädchen und Jungen

Computerspiele sind bei Mädchen und Jungen beliebt. Sie nutzen Online-Portale wie Spielaffe oder wünschen sich Sportsimulationsspiele wie Fifa, die Ego-Shooter Reihe Call of Duty, Minecraft oder das militärische Strategiespiel League of Legends. Aktuell begeistern sich Kinder und Jugendliche für Spielewelten, die im virtuellen dreidimensionalen Raum erlebbar sind. Dank der so genannten VR-Brillen ist ein Spielerlebnis möglich, das eine noch bessere Verschmelzung mit der virtuellen Welt ermöglicht.

Nicht alle Kinder erfahren im Elternhaus eine pädagogische Begleitung, wenn es um die Nutzungsdauer oder um den Inhalt der Spiele geht. Neben der Frage, wie die dargestellte Gewalt auf Kinder wirkt, sorgen sich viele Eltern auch darüber, ob ihr Kind nicht zu viel spielt und dafür Freundschaften, andere Hobbies oder die Schule vernachlässigt.

In der Jugendarbeit kann der Rahmen für die Auseinandersetzung mit Spielen geboten werden. Mit den Angeboten des Projektes „Hauptsache Action“ wie LAN-Partys für Jugendliche, Minecraft für Mädchen, Let’s Play Führerschein, Spieletester-Workshops für Kinder und einem E-Sports-Wettbewerb für Jugendzentren möchte die LJS die faszinierenden und die problematischen Seiten der Nutzung von Computerspielen thematisieren.

Die Fortbildung soll Distanz zu dem Thema abbauen, Ängste aufgreifen und Möglichkeiten aufzeigen, Computerspiele in der eigenen pädagogischen Arbeit einzusetzen. Dazu können verschiedene Computerspiele vor Ort ausprobiert werden. Diese Erfahrungen sollen aufgegriffen werden, um den Zugang zu computerspielenden Kindern und Jugendlichen zu erleichtern.

15. Februar 2017
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M1720

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Strickmuster für Väterarbeit?

Anregungen und Austausch

Das Rollenverständnis von Vätern hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Erwerbstätigkeit ist für Mütter heute eine Selbstverständlichkeit, Väter nehmen Erziehungszeiten und auch die Zahl der alleinerziehenden Väter nimmt zu.

Daraus resultiert ein Umdenken in der Aufgabenverteilung innerhalb der Familien. Sowohl im Haushalt als auch bei der Erziehung der Kinder übernehmen Väter eine immer größere Verantwortung. Und für viele Männer ist eine enge Vater-Kind-Bindung von großer Bedeutung. Wie bei allen Erziehenden kommen auch bei Vätern viele Fragen auf: Was wird von mir als Vater erwartet und was braucht mein Kind? Wie funktioniert eine gute Vater-Kind-Beziehung?

Für diese Fragen brauchen Väter Räume und Gelegenheiten, um sich untereinander auszutauschen. Die Erfahrungen zeigen, dass Väter sehr von solchen Männer-Gesprächen profitieren. Pädagogischen Fachkräften ist es wichtig, Zugänge zu Vätern zu schaffen, um sie in ihrer Erziehungsverantwortung unterstützen zu können.

Wie aber müssen (Eltern-) Angebote konzipiert sein, damit Väter sich angesprochen fühlen und gern kommen? Wie kommen wir mit Vätern ins Gespräch? Welche (Erziehungs-)Themen sind für Väter besonders wichtig?

In diesem Seminar werden erfolgreiche Praxisbeispiele von Väterarbeit in Niedersachsen vorgestellt und Methoden der niedrigschwelligen Elternarbeit erprobt. Gleichzeitig wird es genug Raum geben, um miteinander ins Gespräch zu kommen und Faktoren für eine gelingende Arbeit mit Vätern zu erarbeiten.

23. Februar 2017
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: ET1710

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Diskriminierung verlernen

Grenzüberschreitungen und Spiel-Räume in der gewaltpräventiven Arbeit

Im Jugendalter sind Wertschätzung und Zugehörigkeit wesentliche Grundlagen für die Entwicklung von Identität und Selbstwertgefühl.

Mädchen und Jungen sind in dieser Hinsicht sehr bedürftig – und sehr verletzbar.

Was passiert, wenn ihr Bedürfnis nach Zugehörigkeit nicht beachtet wird? Wie reagieren Jugendliche auf Ablehnung und Diskriminierung? Und können solche Erfahrungen trotz Kränkung oder Verletzung konstruktiv genutzt und bewältigt werden? Diese Themen stehen im Mittelpunkt des Seminars.

27. / 28. Februar 2017
Seminar
€ 120,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: G1710

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So schlimm war das doch gar nicht…

Umgang mit Mobbing unter Kindern und Jugendlichen

Mobbing ist unter Kindern und Jugendlichen weit verbreitet: Verbale Angriffe, subtile Ausgrenzung oder Diskriminierung kommen praktisch in jeder Schule vor, manchmal auch in außerschulischen Kontexten. Für betroffene Mädchen und Jungen sind solche Übergriffe eine große Belastung. In der Regel sind sie auf die Unterstützung von Erwachsenen angewiesen, um so einer Situation zu entkommen. Um Mobbingprozesse zu unterbinden und die betroffenen Kinder wirkungsvoll zu unterstützen, sind Gegenstrategien erforderlich, die sich auf die ganze Gruppe beziehen. Das Seminar soll pädagogischen Fachkräften helfen, die Entstehung von Mobbing zu verstehen und mit Blick auf Gruppenprozesse sinnvoll zu reagieren.

15. März und 5. April
Seminar, zweitägig
€ 120,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Essen vs. Fressen

Jugendliche im Körperfrust

Der Anteil übergewichtiger Kinder und Jugendlicher hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Studien zufolge sind heute 15 Prozent übergewichtig, bei rund einem Drittel von ihnen ist das Übergewicht so ausgeprägt, dass man von Adipositas spricht. Werden Auffälligkeiten im Essverhalten frühzeitig erkannt, erhöht dies die Chancen für eine Verbesserung der Situation betroffener Jugendlicher. Aus Jugendschutzperspektive ist es wichtig, dass Pädagoginnen und Pädagogen ihre Wahrnehmung für auffälliges Essverhalten schärfen, betroffene Mädchen und Jungen ansprechen und bei Bedarf an weiterführende Hilfeeinrichtungen vermitteln.

Das Seminar will informieren und in die Thematik einführen. Wie Jugendliche dahingehend gestärkt und begleitet werden können, ein gesundes Essverhalten zu entwickeln, wird in dem Seminar vermittelt.

16. März 2017
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S1710

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Radikalisierung im Blick

Erkenntnisse und Strategien für die Arbeit mit Jugendlichen

Deutschland ist seit Jahrzehnten ein Einwanderungsland. Menschen verschiedener Herkunftsländer, vielfältiger religiöser und kultureller Zugehörigkeit sind längst Teil der Gesellschaft. Dennoch machen viele von ihnen teils massive Diskriminierungserfahrungen: durch Ausgrenzung in der Schule, auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, aber auch in der Freizeit. Individuelle und institutionelle Diskriminierungserfahrungen machen Jugendlichen nicht allein von Seiten Deutscher ohne Migrationsgeschichte; auch Migrantinnen und Migranten sowie Deutsche mit Migrationsgeschichte hegen mitunter ausgeprägte pauschale Ablehnungen gegenüber verschiedenen Gruppierungen.

Aus dieser Gemengelage ergeben sich umfassende Herausforderungen für pädagogische Fachkräfte. Sozialarbeit und Schule sind gefragt, diskriminierende Mechanismen und Ausgrenzungen zu identifizieren und abzubauen, problematische Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und Eskalationen zu verhindern. Gleichzeitig bedarf es der Betrachtung der Problemlagen in den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die zu ausgrenzenden Haltungen und Gewalt bei Jugendlichen beitragen können.

Zu diesen Fragen wird die Tagung aktuelle Forschungsbefunde vorstellen. Daran anknüpfend stehen Konzepte und Erfahrungen aus der Arbeit mit Jugendlichen, Angehörigen und Fachkräften im Mittelpunkt.

30. März 2017
Tagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Freizeitheim Vahrenwald, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Sexualaufklärung Online

Wie informieren sich Mädchen und Jungen heute?

Wenn es um die eigene Sexualität, den eigenen Körper und die ersten Beziehungen geht, informieren sich Mädchen und Jungen auch im Internet. Hier treffen sie auf Beratungsseiten wie das Angebot Sextra von pro familia, auf denen die Informationen pädagogisch aufbereitet sind. Aber auch YouTube-Stars bieten Anknüpfungspunkte für Jugendliche. Hier geht es weniger um die Beantwortung konkreter Fragen, sondern um die persönlichen Meinungen oder Erlebnisse der Protagonisten: Der Schwangerschaftstest, der Liebeskummer nach einer Trennung oder Geschichten aus dem Beziehungsalltag sind Themen, die in den kurzen Clips behandelt werden. Dass sich hiermit Klischees und Vorurteile verfestigen können oder falsche Informationen tausendfach geteilt werden, sind Gefahren, die Jugendliche nicht erkennen. Welche Angebote nutzen Mädchen und Jungen, um sich zu informieren? Wie können „falsche“ Informationen wieder gerade gerückt werden? Welche Ansätze gibt es, die Online-Angebote auch in der pädagogischen Arbeit zu nutzen?

Die Fachtagung vermittelt Informationen über das Sexualverhalten Jugendlicher und legt den Fokus auf die Möglichkeiten und Grenzen der sexuellen Aufklärung im Internet.

6. April
Fachtagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Pavillon, Hannover

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„Ohne mein Smartphone fühle ich mich nackt!“

Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen die Aktivitäten rund um Snapchat- oder Instagram- Profile, der Austausch über WhatsApp, das ungehinderte Surfen in mobilen Netzen und das Hin- und Herschicken von Filmchen, Bildern und Dateien. Mädchen und Jungen nutzen diese mobilen Medienwelten auf ihren Smartphones, Tablets und Laptops meist ohne elterliche Begleitung.

Diskutiert werden deshalb hier nicht nur die Möglichkeiten und Gefährdungen mobiler Endgeräte, sondern auch, wie man die heutigen Medienwelten von Kindern und Jugendlichen in die pädagogische Praxis einbeziehen kann. Über vorhandene Tablets können die Teilnehmenden außerdem viele der bei Mädchen und Jungen beliebten Apps ausprobieren.

25. April
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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„…ein schmaler Grat“

Grenzen (als Thema) sexualpädagogischer Arbeit

Nicht selten stehen pädagogische Fachkräfte vor der Aufgabe abzuwägen, welche Themen rund um Liebe, Sex und Partnerschaft sie wie und in welcher Deutlichkeit mit „ihren“ Jugendlichen behandeln können. Homophobe Sprüche, Sexismus oder sexualisierte Beleidigungen sind in der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen durchaus Themen. In welchen Situationen kann oder muss ich als pädagogische Fachkraft eingreifen und welche kann ich auch mal „laufen lassen“? Wie kann mit sehr heterogenen
Gruppen oder Jugendlichen mit problematischen Einstellungen zu Geschlechterrollen gearbeitet werden?

Im Rahmen des Seminars werden die verschiedenen Ebenen und Herausforderungen
sexualpädagogischer Arbeit sowie die eigene Haltung beleuchtet.

4. Mai
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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(K)ein Platz für digitalen Hass und Diskriminierung

Was Jugendliche über Gewalt im Netz wissen müssen

Das Internet bietet viele Möglichkeiten, Aggressionen freien Lauf zu lassen. Hasskommentare, Diskriminierung und Shitstorms sind weit verbreitet. Es scheint, dass in der digitalen Kommunikation die Grundregeln des sozialen Miteinanders manchmal außer Kraft gesetzt sind. Die fehlende Kontrolle durch die Betreiber von sozialen Netzwerken kann zu diesem Phänomen beitragen. Aber auch die Möglichkeiten der Nutzer, die eigene Identität zu verschleiern, kann so ein Verhalten fördern.

Die Tagung geht der Frage nach, wie Jugendliche mit digitaler Gewalt konfrontiert sind und welche Folgen Hasskommentare und Mobbing für betroffene Mädchen und Jungen haben. Darüber hinaus werden Schutz- und Reaktionsmöglichkeiten vorgestellt und diskutiert. Dabei geht es um den Umgang mit Hasskommentaren gegenüber anderen, aber auch um die Handlungsmöglichkeiten der Betroffenen selbst.

11. Mai
Tagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Freizeitheim Vahrenwald, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Wir können auch anders…

Ansätze für die Gewaltprävention in der Arbeit mit Gruppen

Nach einem Gewaltausbruch, wenn es gekracht hat oder wenn jemand ausgeflippt ist, geht es zuerst darum, die Beteiligten zu beruhigen und die Situation zu klären. Mindestens ebenso wichtig ist aber die Frage, wie es zu dem Ausbruch gekommen ist: Was ist vorher passiert? Was war der Auslöser?

Ausgangspunkt des Seminars sind aggressive Alltagssituationen in Gruppen. Die Betrachtung solcher Situationen kann helfen, Faktoren zu erkennen, die die eigenen Handlungsmöglichkeiten in Konfliktsituationen beeinflussen. Dabei geht es um die jeweils individuellen Einstellungen zu Konflikten und Gewalt und um das eigene Sicherheitsempfinden. Daran anschließend wird die Frage aufgegriffen, wie man auf kleine Probleme sinnvoll reagieren kann, um große Schwierigkeiten zu verhindern.

16. Mai und 7. Juni
Seminar, zweitägig
€ 120,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Der optimale Körper

Riskante Schönheitsideale im Jugendalter

Jugendliche inszenieren sich oft auffällig: Körperbetonte Modetrends, strenge Diäten oder exzessiver Sport verdeutlichen eine starke Fokussierung auf das Aussehen. Sowohl innerfamiliär vorgelebte als auch medial vermittelte Schönheitsideale bieten Jugendlichen hierfür Orientierung und setzen sie gleichzeitig unter Druck, diesen Bildern zu entsprechen. Selbstzweifel, Verunsicherungen und ein gehemmter Umgang mit dem eigenen Körper sind mögliche Folgen, die die Identitätsentwicklung beeinträchtigen können. Aber auch Störungen im Essverhalten, Nebenwirkungen von Dopingmitteln sowie Komplikationen bei Piercings, Tattoos und Co. können mit dem Wunsch nach Körperoptimierung einhergehen.

An welchen Stellen müssen pädagogische Fachkräfte eingreifen, um Jugendliche vor den Folgen riskanter Schönheitsideale zu bewahren? Welche Experimente mit dem Körper sind im Jugendalter „normal“? Wie können Mädchen und Jungen darin gestärkt werden Schönheitsideale zu hinterfragen?

Diesen Fragen geht die Fachtagung nach und beleuchtet sie aus sexualpädagogischer
sowie suchtpräventiver Perspektive.

1. Juni 2017
Workshop-Tagung
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Pavillon, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Praktische Hinweise, wie das Thema Körperkult mit Jugendlichen bearbeitet werden kann, werden in folgenden Seminaren erprobt:

„Mein Körper kann das – Mit Erfolgserlebnissen gegen den Körperkult“

„Entspannt im Körperkult – Den eigenen Körper fühlen lernen“

 

Minecraft und Let’s Play-Videos – Jetzt wird es praktisch

„Minecraft“ fasziniert Kinder und Jugendliche – Jungen wie Mädchen. Für Eltern und Pädagogen stehen bei diesem Spiel nicht die vielen Möglichkeiten des Konstruierens und Miteinanderspielens im Vordergrund, sondern das Spiel als Zeitfresser. Um diese Vorbehalte aufzugreifen, wird „Minecraft“ vorgestellt und von den Seminarteilnehmenden selbst ausprobiert.

Ein Computerspiel kommentieren, parallel die Spielszenen aufzeichnen, um das Ergebnis auf YouTube zu veröffentlichen – das ist der Inhalt sogenannter Let’s Play-Videos. Die Filme werden millionenfach von Kindern und Jugendlichen abgerufen, allein der größte deutsche Let’s Player „Gronkh“ verzeichnete im Jahr 2016 über vier Millionen Abonnenten auf YouTube.

Wie man Computerspiele im pädagogischen Kontext nutzen kann, wird anhand von „Minecraft“ und den Let’s Play-Videos gezeigt.

13. Juni
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Kath. Familienbildungsstätte, Osnabrück

Krankheitsbedingt abgesagt

 

MOVE

Motivierende Kurzintervention
Alkohol, Zigaretten, Partydrogen, Cannabis und andere legale wie illegale Drogen auszuprobieren, gehört für viele Mädchen und Jungen zum Erwachsenwerden dazu. Die „Motivierende Kurzintervention“ ist eine erfolgreiche Methode, mit Mädchen und Jungen über ihr riskantes Konsumverhalten ins Gespräch zu kommen und sie zu Verhaltensänderungen anzuregen. MOVE kann als Kurzintervention in Schulen und Jugendeinrichtungen unkompliziert und spontan angewendet werden.

In dem dreitägigen Seminar werden anhand konkreter Gesprächssituationen Interventionen und Strategien vorgestellt und praktisch erprobt. Theoretische Grundlagen und Hintergrundwissen zu rechtlichen Aspekten und zur Suchtentwicklung werden dabei ebenfalls vermittelt.

27. / 28. März und 6. April
Seminar, dreitägig
€ 285,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Stephansstift und Hans Lilje Haus, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen
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12. bis 14. Juni
Seminar, dreitägig
€ 300,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Waldschlösschen, Göttingen
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www.move-niedersachsen.de

Mein Körper kann das!

Mit Erfolgserlebnissen gegen den Körperkult

Jugendliche orientieren sich an Schönheits- und Körperidealen, denen sie nur in den seltensten Fällen entsprechen. Selbstzweifel, Körperfrust und ein gehemmter Umgang mit dem eigenen Körper können Folgen sein. Erste Erfahrungen mit Intimität und Sexualität können dadurch als frustrierend empfunden werden oder finden erst gar nicht statt.

Wie kann pädagogische Arbeit diesem Problem entgegenwirken? Neben dem Hinterfragen und Reflektieren bestehender Schönheitsideale muss es aus Jugendschutzsicht auch darum gehen, den eigenen Körper wieder fühlbar zu machen – zum Beispiel, indem Erfolgserlebnisse geschaffen werden, die den eigenen Körper als stark, verlässlich und schön erlebbar machen.

Im Rahmen des Seminars werden verschiedene praktische und erlebnispädagogische Ansätze ausprobiert und ihr Einsatz in der Arbeit mit Jugendlichen diskutiert. Wir werden den Blick darauf lenken, was der eigene Körper alles kann – unabhängig davon, ob er muskulös ist oder nicht, klein oder groß, schmal oder kurvig.

20. Juni
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Jugend-, Gäste- und Seminarhaus Gailhof der Region Hannover, Wedemark

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Trickfilmchen

Trickfilmchen-2015Seminare für pädagogische Fachkräfte im Elementarbereich

Ob in der Kita oder in der Grundschule, Mädchen und Jungen können mit der Trickfilmchen-Ausstattung der Landesstelle Jugendschutz kinderleicht eigene Trickfilme erstellen und so spielerisch ein Stück Medienkompetenz entwickeln. In diesem Seminar wird ausführlich über die Medienvorlieben von Kindern sowie über Medienwirkungen und Jugendschutzaspekte informiert. Die praktische Arbeit am Tricktisch oder an der Trickboxx ist Bestandteil des Seminars, damit eigene Erfahrungen beim „Trickfilmen“ gesammelt werden können.
Im Anschluss an das Seminar besteht die Möglichkeit, das Projekt in der eigenen Einrichtung umzusetzen. Für die pädagogische Begleitung, die Ausleihe der Technik, die Filmbearbeitung, das Überlassen der Filmchen auf einem Datenträger und die Durchführung einer Elternveranstaltung fällt eine Kostenbeteiligung in Höhe von 100,- Euro an.

Aufgrund der praktischen Arbeitseinheit stehen für dieses Seminar jeweils nur 18 Plätze zur Verfügung.

16. August 2017
60,- € (inklusive vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

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Gemobbt – und was jetzt?

Lösungen für Mobbingsituationen in Schule und Jugendarbeit finden

Mobbing, die systematische Schikane einzelner Mädchen und Jungen, kann große Belastungen hervorrufen. Ängste, Depressionen, und psychosomatische Reaktionen sind häufige Symptome. Die Betroffenen können so einer Situationen – z. B. in der Schule, im Hort, in einer Ferienfreizeit – nicht einfach entkommen. In der Regel sind sie auf die Unterstützung durch Erwachsene angewiesen, damit die Übergriffe beendet werden.

Fachkräfte brauchen dafür ein grundlegendes Wissen über die Gruppendynamik bei Mobbing und über die Fallstricke bei der Intervention. Was ist im Kontakt mit Betroffenen, im ersten Gespräch und bei weiteren Schritten wichtig? Was können Fachkräfte tun, wenn außer ihnen niemand dem Mädchen oder Jungen glaubt? Die Erfahrungen der Teilnehmenden mit diesen Fragen stehen im Mittelpunkt des Seminars.

Ziel ist es, anhand von konkreten Fallkonstellationen praxisorientierte Handlungspläne zur Beendigung von Mobbingsituationen zu erarbeiten.

17. August 2017
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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Hauptsache Action – Die 3. Dimension

Digitale Spielewelten von Mädchen und Jungen

Computerspiele sind bei Mädchen und Jungen beliebt. Sie nutzen Online-Portale wie Spielaffe oder wünschen sich Sportsimulationsspiele wie Fifa, die Ego-Shooter Reihe Call of Duty, Minecraft oder das militärische Strategiespiel League of Legends. Aktuell begeistern sich Kinder und Jugendliche für Spielewelten, die im virtuellen dreidimensionalen Raum erlebbar sind. Dank der so genannten VR-Brillen ist ein Spielerlebnis möglich, das eine noch bessere Verschmelzung mit der virtuellen Welt ermöglicht.

Nicht alle Kinder erfahren im Elternhaus eine pädagogische Begleitung, wenn es um die Nutzungsdauer oder um den Inhalt der Spiele geht. Neben der Frage, wie die dargestellte Gewalt auf Kinder wirkt, sorgen sich viele Eltern auch darüber, ob ihr Kind nicht zu viel spielt und dafür Freundschaften, andere Hobbies oder die Schule vernachlässigt.

In der Jugendarbeit kann der Rahmen für die Auseinandersetzung mit Spielen geboten werden. Mit den Angeboten des Projektes „Hauptsache Action“ wie LAN-Partys für Jugendliche, Minecraft für Mädchen, Let’s Play Führerschein, Spieletester-Workshops für Kinder und einem E-Sports-Wettbewerb für Jugendzentren möchte die LJS die faszinierenden und die problematischen Seiten der Nutzung von Computerspielen thematisieren.

Die Fortbildung soll Distanz zu dem Thema abbauen, Ängste aufgreifen und Möglichkeiten aufzeigen, Computerspiele in der eigenen  pädagogischen Arbeit einzusetzen. Dazu können verschiedene Computerspiele vor Ort ausprobiert werden. Diese Erfahrungen sollen aufgegriffen werden, um den Zugang zu computerspielenden Kindern und Jugendlichen zu erleichtern.

30. August
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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„So schlimm war das doch gar nicht…“

Handlungsorientierungen für den Umgang mit Mobbing unter Kindern

Untersuchungen zufolge ist Mobbing für viele Kinder und Jugendliche eine alltägliche Erfahrung. Ausgrenzen, demütigen, lächerlich machen, verprügeln: Die Handlungen, denen die betroffenen Jungen und Mädchen ausgesetzt sind, sind vielfältig, auch die Kommunikation im Internet spielt dabei eine große Rolle. Wer gemobbt wird, steht unter großem Stress und sieht oft keine Chance, der Situation zu entkommen. Trotzdem sprechen betroffene Mädchen und Jungen selten von sich aus über ihre Notlage – oft aus Angst, nicht ernst genommen zu werden, aber auch, weil sie befürchten, nach der Aufdeckung noch massiver angegriffen zu werden.

Das Seminar hat zum Ziel, die Entstehung von Mobbingsituationen nachzuvollziehen und geeignete Gegenmaßnahmen kennenzulernen.

Dabei wird vor allem die Gruppendynamik in den Blick genommen: Mobbing betrifft in der Regel die ganze Gruppe, z.B. als Zuschauer oder Mitwisser. Deshalb müssen sich auch Gegenstrategien auf die ganze Klasse bzw. Gruppe beziehen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können im Seminar eigene Erfahrungen reflektieren und ihr Handlungsrepertoire erweitern, um Mobbing zu verhindern, Eskalationen zu stoppen und kooperative Gruppenprozesse zu initiieren.

31. August und 13. September 2017
Seminar
€ 120,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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Minecraft und Mobile Gaming

Seminar zu aktuellen Spielewelten von Kindern und Jugendlichen

Das Computerspiel Minecraft fasziniert Kinder und Jugendliche, Jungen wie Mädchen. Dabei sieht die Minecraft-Welt mit ihrer Blöckchen-Grafik für den Beobachter erst einmal unspektakulär aus. Die Spieler sind dort jedoch tage- und wochenlang aktiv. Sie bauen Häuser, Dörfer oder ganze Städte, entweder allein oder online – auf jeden Fall kooperativ mit anderen Spielern. Eltern und Pädagogen, die sich in den Computerspielewelten ihrer Kinder nicht auskennen, stehen anhand der aufgewendeten Zeit der Spieler „Minecraft“ skeptisch gegenüber. Ist mein Sohn oder meine Tochter „computerspielsüchtig“, fragen sie aus ihrer Beobachterrolle heraus und nehmen dabei nicht das Potential dieses Spiels wahr.

Minecraft wird an diesem Vormittag nicht nur vorgestellt, sondern es kann auch selber unter Anleitung ausprobiert werden. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden über gelungene Einsätze des Spiels im außerschulischen und im schulischen Bereich informiert.

League of Legends (kurz: LoL) und Dota2 sind sogenannte MOBA-Games. Diese Spiele werden weltweit nur online im Internet gespielt (70 Millionen spielen LoL). MOBA-Games sind sogenannte Free-to-Play-Spiele, bei denen Spieler sich durch Einsatz von Realgeld Vorteile erkaufen können. Sarah Ockwell führt am Nachmittag in die Welt der MOBA-Games ein.

Ein weiterer Schwerpunkt bildet der Bereich „Mobile Gaming“. Das Smartphone ist mittlerweile der wichtigste Gerätebesitz von Kindern und Jugendlichen. Die Jüngsten wechseln teilweise vom Nintendo zum Smartphone, machen aber damit das Gleiche, nämlich spielen. Die Spiele, die in den App-Stores zum Download bereit stehen, beinhalten allerdings ein anderes Kostenmodell. Durch so genannte In-App-Käufe können durch reales Geld Spielvorteile erkauft werden. Hier verlieren Kinder und Jugendliche durchaus die Übersicht über ihre Käufe. Einige bekannte Spiele werden vorgestellt und die Probleme damit reflektiert und diskutiert.

19. September 2017
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

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Hinterfragen, Fakten checken, dagegenhalten

Der Umgang mit digitalem Hass und Gewalt im Netz

Die wesentliche Kommunikation unter Jugendlichen findet über das Internet in sozialen Netzwerken statt. Zudem organisieren Mädchen und Jungen online fast alles, was zu ihrer Informationssuche, ihren Interessen und Vorlieben und ihrer Selbstdarstellung gehört. Dabei sind sie in der Regel sehr souverän beim Einsatz der zur Verfügung stehenden Tools. Schlechte Erfahrungen, z. B. die Konfrontation mit Beleidigungen, Diskriminierung, mit Cyber-Mobbing oder Hasskommentaren sind dabei nicht ausgeschlossen.

Vielen Jugendlichen sind diese Risiken bewusst, sie nehmen sie als Kehrseite der Chancen, die das Netz bietet, in Kauf. Attacken und Hasskommentare zu ignorieren, ist eine mögliche Reaktion, weitere Gegenstrategien fehlen Jugendlichen jedoch oft.

Im Seminar sollen zweckmäßige Handlungsoptionen diskutiert werden, mit denen digitale Gewalt eingegrenzt und Verbreitung von Diskriminierungen verhindert werden kann.

20. September 2107
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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Das bestimme ich!

Sexuelle Selbstbestimmung als Thema in der praktischen Arbeit

Mädchen und Jungen haben das Recht, selbstbestimmt ihre eigene Sexualität zu entwickeln. Dieses Recht ist wichtig für ein gelungenes Aufwachsen und die Ausbildung einer eigenen Identität.

Die Umsetzung in der Praxis wird jedoch erschwert durch homophobe Sprüche, sexistische Beleidigungen oder den inneren Druck, bestimmten Meinungen oder Verhaltensweisen zu entsprechen. All dies kann sich auf eine selbstbestimmte Entwicklung der Geschlechtsidentität schädlich auswirken.

In der Thematisierung sexueller Selbstbestimmung liegt die Chance, dass Kinder und Jugendliche ihre Rechte kennen und sich für die anderer einsetzen. Aber sie bedeutet auch eine Herausforderung für pädagogische Fachkräfte, die sich im Spannungsfeld zwischen dem Akzeptieren der Meinungen und Entscheidungen der Jugendlichen und dem Auftrag der erzieherischen Kontrolle zum Schutz der Jugendlichen bewegen.

Im Rahmen des Seminars werden Zugänge zur Förderung der sexuellen Selbstbestimmung diskutiert und erprobt.

21. September 2017
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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Der Schmerz sitzt tiefer

Pädagogisches Handeln bei selbstschädigendem Verhalten

Fügen sich Mädchen und Jungen selbst Schmerzen zu, indem sie ihren Körper in Form von Schnitt-, Brand- oder Bisswunden verletzen, kann dies bei Pädagoginnen und Pädagogen schnell Hilflosigkeit und Überforderung hervorrufen. Auch wenn die Selbstverletzungen für betroffene Jugendliche eine entlastende Funktion haben, so bringt es pädagogische Fachkräfte in die herausfordernde Situation, abwägen zu müssen wie sie mit der Situation umgehen.

Das Seminar gibt Einblicke in Denk- und Reaktionsmuster von betroffenen Jugendlichen. Fallen und Chancen im Umgang mit ihnen werden aufgezeigt. Pädagogische Interventions- und Unterstützungsmöglichkeiten, aber auch deren Begrenztheit, werden für die jeweiligen Arbeitsbereiche der Teilnehmenden erarbeitet.

22. September 2017
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
St. Clemens, Hannover

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Orientierung in der rechtlichen Grauzone

Handlungsstrategien im Umgang mit konsumierenden Jugendlichen

Wird der Konsum legaler oder illegaler Drogen in der Arbeit mit Jugendlichen zum Thema, wirft dies immer wieder auch Fragen nach den rechtlichen Rahmenbedingungen auf. Grundsätzlich ist der Konsum unter das Betäubungsmittelgesetz fallender Substanzen nicht strafbar. Der Konsum stellt eine straflose Selbstgefährdung dar.

Doch wie ist der Konsum ohne den verbotenen Besitz oder Erwerb möglich? Wie ist im pädagogischen Alltag mit der Informationspflicht der Eltern umzugehen? Wann müssen die Eltern der Mädchen und Jungen benachrichtigt werden? Müssen jegliche Vorfälle zur Anzeige gebracht werden? Mache ich mich strafbar, wenn ich den Konsum legaler oder illegaler Drogen auf dem Gelände meiner Einrichtung dulde? Und wie verhalte ich mich bei Hinweisen auf Drogenhandel? Liefere ich vorgefundene Substanzen bei der
Polizei ab oder vernichte ich sie am besten selbst?

In dem Seminar beleuchten wir diese und weitere Fragen aus suchtpräventiver und rechtlicher Perspektive.

26. September
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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Strickmuster für Väterarbeit?

Anregungen und Austausch

Das Rollenverständnis von Vätern hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Erwerbstätigkeit ist für Mütter heute eine Selbstverständlichkeit, Väter nehmen Erziehungszeiten und auch die Zahl der alleinerziehenden Väter nimmt zu.

Daraus resultiert ein Umdenken in der Aufgabenverteilung innerhalb der Familien. Sowohl im Haushalt als auch bei der Erziehung der Kinder übernehmen Väter eine immer größere Verantwortung. Und für viele Männer ist eine enge Vater-Kind-Bindung von großer Bedeutung. Wie bei allen Erziehenden kommen auch bei Vätern viele Fragen auf: Was wird von mir als Vater erwartet und was braucht mein Kind? Wie funktioniert eine gute Vater-Kind-Beziehung?

Für diese Fragen brauchen Väter Räume und Gelegenheiten, um sich untereinander auszutauschen. Die Erfahrungen zeigen, dass Väter sehr von solchen Männer-Gesprächen profitieren. Pädagogischen Fachkräften ist es wichtig, Zugänge zu Vätern zu schaffen, um sie in ihrer Erziehungsverantwortung unterstützen zu können.

Wie aber müssen (Eltern-) Angebote konzipiert sein, damit Väter sich angesprochen fühlen und gern kommen? Wie kommen wir mit Vätern ins Gespräch? Welche (Erziehungs-)Themen sind für Väter besonders wichtig?

In diesem Seminar werden erfolgreiche Praxisbeispiele von Väterarbeit in Niedersachsen vorgestellt und Methoden der niedrigschwelligen Elternarbeit erprobt. Gleichzeitig wird es genug Raum geben, um miteinander ins Gespräch zu kommen und Faktoren für eine gelingende Arbeit mit Vätern zu erarbeiten.

27. September 2017
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

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Touchen oder Wischen – Mediennutzung von Mädchen und Jungen kinderleicht?

„Darf ich mal dein Smartphone haben?“ Diese Frage dürften viele Eltern kennen, denn ein Smartphone oder Tablet zu bedienen, ist schon für die jüngsten Kinder keine Herausforderung. Mussten Mädchen und Jungen früher noch lesen und schreiben können, um einen Computer zu bedienen, wird heute über wenige Berührungen der so genannten Touchscreens im Internet gesurft, um sich Zeichentrickfilme auf YouTube anzugucken oder eine beliebte Kinderbuch-App aufzurufen.

Die kinderleichte Bedienung bedeutet aber nicht, dass bereits junge Kinder medienkompetent mit den Inhalten umgehen können. Das will gelernt sein. Je jünger die Mädchen und Jungen sind, desto intensiver müssen Eltern und pädagogische Fachkräfte sie auf ihrem Weg durch die Medienwelten begleiten. Wie das gelingen kann, wird auf der Fachtagung vorgestellt.

28. September 2107
Tagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

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Zocken ohne Ende?!

Wenn die Balance bei der Beschäftigung mit digitalen Spielen nicht mehr stimmt

Kinder und Jugendliche tauchen gern in die phantastischen Welten der Computerspiele ab. Dort können sie Abenteuer erleben und sich mit anderen messen. Zum Problem wird die mediale Beschäftigung, wenn der Konsum immer weiter steigt und sich zu einer krankheitsrelevanten Abhängigkeit entwickelt. Die Frage, wann aus einer intensiven Nutzung digitaler Spiele eine Sucht erwächst, beschäftigt pädagogische Fachkräfte ebenso wie besorgte Eltern. Allgemeingültige Aussagen und klare Handlungsstrategien fehlen bislang.

Das Seminar führt aus medienpädagogischer sowie suchtpräventiver Sicht in das Thema ein, zeigt Präventionsmöglichkeiten auf und rückt die Frage in den Fokus, wie Kindern der Wert des bewussten und maßvollen Umgangs mit digitalen Spielenvermittelt werden kann.

24. Oktober
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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Von der Konfrontation zur Kooperation

Training für den Umgang mit Gewalt und Konflikten

Gewalttätige Handlungen Jugendlicher sind häufig Versuche, mit einer als bedrohlich empfundenen Situation umzugehen. Andere anzugreifen kann dazu dienen, Schwäche zu bekämpfen und Stärke zu demonstrieren. Insofern ist Gewalt eine – wenn auch meist nur kurzfristige – Problemlösung. Für die Prävention von Gewalt folgt daraus: Was ermutigt Mädchen und Jungen, solche Strategien aufzugeben und andere zu entwickeln? Im Seminar werden in Übungen und Rollenspielen Ansätze aus der konfrontativen Konfliktbearbeitung ausprobiert. Diese sollen eine Weiterarbeit an kooperativen Konfliktlösungen ermöglichen. Ziel des Seminars ist die Erweiterung und Festigung eigener Fähigkeiten für einen kreativen, konstruktiven Umgang mit Konflikten – und die Reflexion einer Haltung, die hilft, Gewalthandlungen zu verstehen, ohne mit ihnen einverstanden zu sein.

1. und 15. November
Seminar, zweitägig
€ 120,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: G1780

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Mädchengewalt verstehen

Hintergründe, Folgen und Ansätze für die pädagogische Arbeit

Rein statistisch scheint das Thema ein Randproblem zu sein. Dennoch steht immer wieder die Frage im Raum, ob die Gewaltbereitschaft von Mädchen zunimmt, z. B. angesichts besonders medienwirksamer Einzelfälle. Fakt ist, dass der Schaden für die Betroffenen, der durch Gewalt von Mädchen angerichtet wird und die Folgen für die gewalttätigen Mädchen selbst , ebenso gravierend sein können wie die Konsequenzen von männlicher Gewalt.

Die Hintergründe und Risikofaktoren der Gewalt von Jungen sind jedoch nicht deckungsgleich mit denen der Mädchen. Aufgrund geringerer Fallzahlen sind mädchenspezifische Ansätze in der Intervention und Prävention nicht sehr verbreitet. Im Mittelpunkt des Seminars stehen deshalb die Entwicklungsverläufe von Gewaltverhalten bei weiblichen Jugendlichen und die Vorstellung von Ansätzen für die Anti-Gewalt-Arbeit mit ihnen.

9. November
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: G1770

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Entspannt im Körperkult

Den eigenen Körper fühlen lernen

Jugendlichen steht heute ein großer Markt an Möglichkeiten offen den eigenen Körper zu inszenieren. Eine alle Lebensbereiche durchziehende Selbstoptimierung erschwert es Kindern und Jugendlichen, selbstbestimmt im um sich greifenden Körperkult zu agieren. Riskanter Substanzkonsum und gesundheitsschädigende Verhaltensweisen können Folgen des allgegenwärtigen Glaubenssatzes „Mach was aus Dir!“ sein.

Aus präventiver Sicht kann ein positives Körpergefühl vor diesen möglichen Risiken schützen. Um Jugendliche dahingehend zu begleiten, dass sie ein möglichst positives Gefühl für ihren Körper entwickeln und das eigene Fühlen als wichtiger als das Aussehen begreifen, werden in dem Seminar Möglichkeiten der Förderung der eigenen Körperwahrnehmung vermittelt und erprobt.

Das sehr praktisch orientierte Seminar bietet die Gelegenheit zur Erprobung entspannungsfördernder Verfahren und thematisiert die Umsetzung im pädagogischen Alltag.

14. November
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
St. Clemens, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S1770

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Teilnehmende, die auch die Fachtagung „Der optimale Körper – Riskante Schönheitsideale im Jugendalter“ (Buchungsnr. S1730) besuchen, erhalten eine Ermäßigung der Teilnahmekosten auf € 50,00.

 

5 Jahre Elterntalk

Am 17.11.2017 laden wir anlässlich des fünfjährigen Bestehens von Elterntalk Niedersachsen zu einer Jubiläumsveranstaltung ein. Elterntalk Niedersachsen bringt Mütter und Väter miteinander ins Gespräch. Sie tauschen sich über  Medien- und Erziehungsthemen aus und können dadurch ihre Kinder im Alltag bewusster fördern und begleiten. Das Besondere an Elterntalk ist der niedrigschwellige Zugang – Eltern laden andere Eltern zu sich nach Hause ein. Damit werden insbesondere auch Mütter und Väter mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen erreicht. In 17 Kommunen ist das Projekt Elterntalk ein fester Bestandteil geworden, der die Vielfalt und die Vernetzung im Sozialraum fördert.

17. November 2017 11.00-16.00 Uhr (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: ET1720

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Jahrestagung 2016: Big Data

Der Spion in uns

Die aktuelle Generation der Aufwachsenden ist so „gläsern“ wie nie zuvor. Denn durch Smartphones, Apps und andere technische Errungenschaften geben viele mehr oder weniger freiwillig eine Menge Daten preis. Die Vorlieben und Interessen, die Mädchen und Jungen zum Beispiel in den sozialen Netzwerken teilen, sind schnell abgefischt, werden ausgewertet und in nutzerspezifischen Werbeanzeigen aufbereitet. Durch Einwilligungen, denen man bei der Benutzung unterschiedlicher Software und Apps zustimmen muss, erlaubt man Dritten Einblicke sowie die Verwendung privater Daten wie Fotoalben oder Kontaktlisten. Junge Nutzer hinterfragen dies nur selten und reagieren unbedarft. Werbeangebote aus der Region werden sogar von vielen als positive Serviceleistung bewertet. Dem gegenüber steht die Forderung, eben diese Gruppe zu selbstbestimmten, verantwortungsbewussten und kritischen Mediennutzern zu erziehen – eine Herausforderung für die Medienpädagogik und den Jugendschutz.

Auf der Jahrestagung soll ein Einblick in die aktuelle Entwicklung der Datennutzung durch Telekommunikationsanbieter gegeben werden. Sind wir wirklich in der Orwellschen Überwachungslandschaft von 1984 angekommen? Sind Mediennutzer nur als Konsumenten interessant und sind die Informationen im Netz nur eine Dreingabe?

Welche Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, um Kindern und Jugendlichen reflektiertes Medienhandeln zu ermöglichen? Der Diskurs zu diesen Fragen soll mit Fachleuten aus verschiedenen Disziplinen geführt werden.

6. Dezember
Jahrestagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
HCC, Hannover

Anmeldung Buchungsnummer: J1620

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Jugendschutz On- und Offline

Seminar für pädagogische Fachkräfte aus der Jugendarbeit und Jugendhilfe

Aufgrund der vermehrten Verbreitung von Smartphones und Tablets unter Kindern und Jugendlichen und der zur Verfügung stehenden Flatrates ist ein unbegrenztes Surfen im Internet jederzeit möglich. Neben vielen interessanten und unbedenklichen Angeboten werden Mädchen und Jungen aber auch mit Inhalten konfrontiert, die nicht für sie bestimmt sind und die durch das Internet vielfach ungefiltert konsumiert werden können: extreme Gewaltdarstellungen aus aktuellen Kriegsgebieten, pornografische Inhalte oder gewaltverherrlichende Computerspiele. Viele der bei Kindern und Jugendlichen beliebten Apps greifen durch die Zustimmung zu den AGB auf persönliche Daten wie Kontakte oder Fotos zu. Diese nutzen Anbieter wie Google und facebook für ihre kommerziellen Interessen. Diesen Umstand gilt es, kritisch zu hinterfragen.

Im Seminar wird über die unterschiedlichen Jugendschutzbestimmungen im on- und offline Bereich informiert. Darüber hinaus dienen Arbeitsphasen an den zur Verfügung stehenden Computern dazu, den Teilnehmenden Einblicke in die problematischen und jugendgefährdenden Inhalte des Internets zu ermöglichen und die wesentlichen Kontrollmechanismen kennenzulernen.

19. Januar 2016
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
NLQ, Hildesheim

Anmeldefrist abgelaufen

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Hauptsache Action – Computerspiele in der Jugendarbeit

Seminar für pädagogische Fachkräfte

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Computerspiele sind bei Mädchen und Jungen beliebt. Kinder und Jugendliche wünschen sich Sportsimulationsspiele wie Fifa, kennen gewalthaltige Spiele á la GTA, erschaffen mit Minecraft neue Welten, spielen strategisch in League of Legends mit und gegen andere oder sortieren auf dem Handy zwischendurch Bonbons bei Candy Crush. Im Seminar werden die Nutzungsmotive der Kinder und Jugendlichen informiert und die problematischen Aspekte rund um die Computerspiele, das exzessives Spielen und die Wirkung gewalthaltiger Inhalte, beleuchtet. Ebenso werden Vorurteile gegenüber Computerspielen hinterfragt, um einen reflektierten Zugang zu spielenden Kindern und Jugendlichen zu erleichtern. Über Spielstationen sollen die Teilnehmende selbst in die virtuelle Welt der Kinder eintauchen. Darüber hinaus werden Möglichkeiten aufgezeigt, das Thema Computerspiele in die eigene pädagogische Arbeit mit Mädchen und Jungen einfließen zu lassen.

2. Februar
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Selbstverletzungen – bei Mädchen und Jungen

Die Häufigkeit von Selbstverletzungen unter Schülern und Schülerinnen ist besorgniserregend, die Zahlen in Deutschland sind im europäischen Vergleich am höchsten. Auch wenn das „Ritzen“ oder Schneiden mit scharfen Gegenständen in die Haut für die Betroffenen eine entlastende Funktion in Krisensituationen hat, bleiben gesundheitliche Schädigungen nicht aus. Häufig bleibt das Verhalten lange Zeit unentdeckt wodurch die Behandlung der Ursachen verzögert wird.
Das Seminar will informieren und zur Enttabuisierung von Selbstverletzungen beitragen, Hinweise für Krisengespräche an der Schule geben und Präventionsmöglichkeiten aufzeigen.

24. Februar
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Tagungshaus St. Clemens, Hannover

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Gut drauf kommen

Suchtpräventives Basiswissen zum Substanzkonsum im Jugendalter

Das Ausprobieren und Experimentieren mit legalen und illegalen Substanzen gehört für viele Jugendliche zum Erwachsenwerden dazu. Bei der Frage nach einem angemessenen Umgang mit diesem Thema sind pädagogische Fachkräfte oftmals gefordert das Für und Wider von Interventionen abzuwägen. „Gute Gründe“ lassen sich für ein Wegsehen ebenso wie für ein Ansprechen oder Eingreifen finden. Suchtpräventives Basiswissen um konsumierte Substanzen, Konsummotive und Unterstützungsmöglichkeiten kann ein sicheres und adäquates Handeln erleichtern.
In diesem Seminar möchten wir die Handlungsoptionen der Teilnehmenden in Bezug auf den Umgang mit konsumierenden Mädchen und Jungen thematisieren. Neben Wissen zu den Hintergründen und Besonderheiten des Substanzkonsums im Jugendalter, wird es um aktuelle Konsumtrends, relevante gesetzliche Regelungen und mögliche Präventions- und Interventionsansätze gehen.

3. März
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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