LAN-Party für Eltern

Lootboxen, Multiplayer Online Battle Arena, lol oder Skins sind Begriffe, die vielen Eltern fremd sind – für jugendliche Zocker gehören sie zur Alltagssprache. Obwohl der Drang nach Computerspielen bei Kindern und Jugendlichen ungebrochen groß ist, wissen viele Eltern nicht, warum einige Spiele eine so große Faszination ausüben. Sie sind besorgt, weil ihr Nachwuchs das Smartphone mit den Spiele-Apps kaum aus der Hand legt und befürchten, dass sich der Konsum negativ auf die schulischen Leistungen auswirkt und sich sogar ein suchtartiges Verhalten entwickeln könnte.

Auf einer LAN-Party können Eltern die Computerspielewelten von Mädchen und Jungen an zahlreichen Stationen selber ausprobieren, um zu erfahren, warum die Spiele so bedeutsam für ihre Kinder sind. Wichtig ist, dass Eltern mit ihren Kinder im Gespräch bleiben, um gemeinsam einen guten Mittelweg zwischen rigiden Verboten und „einfach laufen lassen“ zu finden.

14. November
LAN-Party
kostenlos
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M1960

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Grenzenloses Spielvergnügen?!

Der medienpädagogische und suchtpräventive Blick auf die exzessive Computerspielnutzung

Abenteuer erleben, Spaß haben und sich mit anderen messen sind die zentralen Motive von Kindern und Jugendlichen für die Beschäftigung mit digitalen Spielen. Zum Problem wird die mediale Beschäftigung, wenn der Konsum immer weiter steigt und sich zu einer krankheitsrelevanten Abhängigkeit entwickelt. Die Frage, wann aus einer exzessiven Nutzung digitaler Spiele eine Sucht erwächst, beschäftigt pädagogische Fachkräfte ebenso wie besorgte Eltern.

Das zweitägige Seminar führt aus medienpädagogischer sowie suchtpräventiver Sicht in das Thema ein. Neben der Möglichkeit, digitale Spiele selbst auszuprobieren, werden Präventionsmöglichkeiten aufgezeigt und Handlungsstrategien vorgestellt, um mit Mädchen und Jungen, die ein problematisches Spielverhalten haben, ins Gespräch zu kommen.

27. und 28. November
Seminar, zweitägig
€ 140,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)

Anmeldung | Buchungsnummer: M1970

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Permanent Präsent – Sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen

Jahrestagung

Im Jugendalter ist die Wahrscheinlichkeit, mit Gewalt konfrontiert zu werden, besonders hoch. Das gilt auch für sexuelle Übergriffe. Grenzverletzungen wie verbale Belästigungen oder der Missbrauch von intimen Fotos sind sehr häufig. Aber auch körperliche Attacken bis hin zu strafrechtlich relevanten Handlungen passieren nicht selten.

Die Auseinandersetzung mit den Entstehungsbedingungen und Risikofaktoren zeigt, dass Übergriffe unter Jugendlichen vielfach aufgrund von Missverständnissen und Fehleinschätzungen zustande kommen. Irreführende Rollenklischees über Männer, die erobern und Frauen, die erobert werden wollen, tragen zu solchen Missverständnissen ebenso bei wie eine offene oder latente Abwertung von Jungen und Mädchen, die sich nicht entsprechend dieser Vorstellungen verhalten – und als „Pussy“, „Schlampe“ oder „Schwuchtel“ diskriminiert werden. Auch kulturelle Unterschiede können zu Problemen führen.

Die Arbeit mit zugewanderten Jugendlichen aus Gesellschaften oder religiösen Traditionen, in denen patriarchale Vorstellungen gelten und sexuelle Gewalt verharmlost wird, ist in diesem Kontext eine aktuelle Herausforderung für pädagogische Fachkräfte.

5. Dezember
Jahrestagung
€ 80,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
HCC, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: J1930

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