Kinder, die auf Handys starren

Aktuell besitzen immer mehr Grundschulkinder ein eigenes Smartphone. Das Gerät birgt neben den vielen positiven Möglichkeiten auch Risiken wie bspw. Kommunika­tionsstress, Kontakt zu verängstigenden, schockierenden Inhalten, Konfrontation mit manipulierender Werbung, Kostenfallen oder das Ausspionieren persönlicher Daten.

Im Seminar lernen pädagogische Fachkräfte beliebte Apps für Mädchen und Jungen kennen und können Jugendschutzvorkehrungen ausprobieren. Ziel der Fortbildung ist es, Fachkräfte über die heutigen Medienwelten zu informieren und über die pädago­gischen Herausforderungen ins Gespräch zu kommen, damit sie Mädchen und Jungen auf ihrem Weg zu souveränen und selbstbewussten Mediennutzer*innen begleiten können.

5. März
Seminar
80,- € (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Stephansstift, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M2010

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Digitales Kinderzimmer

Die Nutzung von Smartphones oder Tablets ist für jüngere Kinder durch die Berüh­rungssteuerung keine große Herausforderung. Mit den Geräten oder dem digitalen Spielzeug im Kinderzimmer online zu sein, bedeutet möglicherweise aber auch, mit nicht altersangemessenen Inhalten konfrontiert zu werden. Das Seminar bietet päda­gogischen Fachkräften aus dem Elementarbereich die Möglichkeit, sich über die Medienvorlieben von Mädchen und Jungen zu informieren und zu den Kernfragen des Jugendmedienschutzes miteinander ins Gespräch zu kommen.

Ziel der Fortbildung ist es, eine reflektierte Haltung zur kindlichen Mediennutzung zu entwickeln und sie im pädagogischen Alltag umzusetzen.

22. April
Seminar
80,- € (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Stephansstift, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M2020

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Digitale Lebenswelten – analoge Sorgen?

Online zu sein ist für Mädchen und Jungen heute selbstverständlich. Attraktive Spiele­Apps locken schon junge Kinder. Soziale Netzwerke bilden eine Kommunikations­plattform und sind eine attraktive Option für die Selbstdarstellung. Das Videogucken bei YouTube oder das Streamen von Fernsehinhalten ersetzt bei vielen Kindern und Jugendlichen das klassische Fernsehgerät.

Die Fachtagung beleuchtet den Status quo hinsichtlich der Mediennutzung von Mäd­chen und Jungen und liefert Hinweise auf die Herausforderungen und Risiken rund um die digitalen Welten: Exzessive Mediennutzung, Gefahren sozialer Netzwerke und Da­tenschutz im Internet. Darüber hinaus wird vorgestellt, mit welchen Möglichkeiten Kin­der und Jugendliche im Rahmen des Jugendmedienschutzes vor gefährdenden Ein­flüssen geschützt werden können.

10. Juni
Tagung
80,- € (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Kulturzentrum Pavillon, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M2030

 

Hauptsache perfekt?!

Selbstinszenierung von Frauen und Mädchen in den sozialen Medien.
Die medien- und sexualpädagogische Einschätzung zum Aufwachsen von Mädchen

lnfluencerinnen sind Vorbilder der aktuell aufwachsenden Generation. Sie erscheinen authentisch, selbstbestimmt und nehmen ihre Fans bis in die intimen Bereiche ihrer Privatsphäre mit. Oft wird von den weiblichen lnstagram-Stars ein veraltet anmuten­des Bild von Frau-Sein inszeniert, das sich zu einem fragwürdigen Vorbild für Mädchen entwickelt hat.

Im Seminar werden Impulse gegeben, wie es im pädagogischen Kon­text gelingt, sich mit Mädchen emanzipatorisch mit der stereotypen Darstellung der Frau in den sozialen Netzwerken auseinanderzusetzen. Dazu wird der Blick auch auf solche lnfluencerinnen gerichtet, die sich kritisch dazu positionieren.

30. September
Seminar
80,- € (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum | Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M2040

 

Eltern-Medien-Trainer Fortbildung

In vier zweitägigen Bausteinen werden pädagogische Fachkräfte über Medieninhalte, Medienwirkungen und Jugendschutzaspekte informiert. Computerspiele werden aus­probiert, Film- und Fernsehinhalte gesichtet und einige Apps auf dem Smartphone erkundet.

Einen großen Raum nimmt die Erprobung methodischer Ansätze zur Durch­führung der Elternkurse ein sowie die Reflektion über die eigene Haltung, mit der die Referierenden Müttern und Vätern begegnen werden.

Ziel der Fortbildung ist es, Päda­goginnen und Pädagogen in die Lage zu versetzen, selbstständig medienpädagogische Elternabende in Niedersachsen durchzuführen.

8. und 9. Oktober 2020
14. und 15. Dezember 2020
21. und 22. Januar 2021
25. und 26. Februar 2021

9. Eltern-Medien-Trainer-Fortbildungkurs
500,- € (inkl. Verpflegung und Übernachtung)
Stephansstift, Hannover und Heimvolkshochschule Springe

 

LAN-Party für Eltern

Das Spielen an Konsole oder Smartphone kann zum alltäglichen Streitpunkt in der Familie werden, wenn ln-App-Käufe den Rahmen des Taschengeldes sprengen oder Mädchen und Jungen in Spielechats Kontakte knüpfen, bei denen sich kein gutes Gefühl einstellt. Computerspiele und Spiele-Apps fordern Mütter und Väter heraus, den Anschluss an rasante technische Innovationen nicht zu verlieren und gleichzeitig Vor­bild und Vertrauensperson für die eigenen Kinder zu bleiben.

Wie ein guter Weg zwi­schen rigiden Verboten und „laufen lassen“ aussehen kann, erfahren Eltern auf der LAN-Party. An zahlreichen Stationen können Mütter und Väter die Computerspiele­weiten von Mädchen und Jungen selber ausprobieren, um zu erfahren, warum die Spiele so bedeutsam für ihre Kinder sind.

10. November
LAN-Party
kostenlos
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M2060

 

Digitale Spiele

Jahrestagung

Kinder und Jugendliche erleben viel Spaß bei der Beschäftigung mit Computerspielen. Pädagogische Fachkräfte hingegen stehen vor vielen Fragen: Wie begegne ich den Kin­dern, die sich mit Spielen beschäftigen, die nicht altersgerecht sind und wie berate ich die Eltern? Wie kann ich Jugendliche darin unterstützen, weniger exzessiv zu spielen? Welche Möglichkeiten bietet die virtuelle Realität für die Jugendarbeit und welche Ge­fahren birgt die neue Technologie? Wie kann ich die Beschäftigung mit digitalen Spie­len in meiner Einrichtung begleiten? Welche medienpädagogischen Projekte haben sich in der Praxis bewährt?

Die Jahrestagung beleuchtet aktuelle Entwicklungen (Virtual Reality, eSports) in den digitalen Spielwelten von Mädchen und Jungen. Neben dem Verständnis für die belieb­te Freizeitbeschäftigung werden auch aktuelle Risiken in den Fokus gerückt: Glücks­spielmechanismen und Gaming Disorder. Weitere aktuelle Herausforderungen rund um die Computerspielewelten liegen in der Einordnung von Online- und Offlineinhalten in unterschiedliche Jugendschutzsysteme, als auch in Fragestellungen, die sich aus dem Bereich des Daten- und Verbraucherschutzes ergeben.

3. Dezember
Jahrestagung
80,- € (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports | Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: J2030