Spione im Kinderzimmer

Digitales Spielzeug für die Kleinen

Cayla, Hello Barbie, Feddy Bear oder i-Que sind so genannte Smart Toys. Sie verbinden das Kinderzimmer mit dem Internet. Das Spielzeug beantwortet die Fragen der Kinder und regt zum Spielen an. Die dort in den Figuren verbauten Kameras und Mikrofone können jedoch auch personenbezogene Daten der jungen Nutzer speichern und weitergeben. Sicherheitslücken bei der Software können sogar dazu führen, dass sich Fremde in das System einhacken.

Das Seminar bietet pädagogischen Fachkräften aus dem Elementarbereich die Möglichkeit, sich über diese Aspekte der Medienkindheit von Mädchen und Jungen zu informieren und im „digitalen Kinderzimmer“ das smarte Spielzeug selbst auszuprobieren.

28. März
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M1920

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Schau! Mich! An!

Chancen und Risiken in der Online-Nutzung von Jugendlichen

Alle zehn Minuten gucken Kinder und Jugendliche auf ihr Smartphone. Die Kommunikation unter Gleichaltrigen findet auf verschiedenen Online-Plattformen statt. Sie inszenieren sich bei Instagram, YouTube, Snapchat oder Tik Tok. Diese Beschäftigung mit dem „digitalen Ich“ gehört mittlerweile zu den aktuellen Entwicklungsaufgaben von jungen Menschen. Um sich souverän und kritisch in den Onlinewelten zu bewegen, brauchen Mädchen und Jungen Hintergrundwissen zu den Risiken und vertrauenswürdige Informationsangebote.

Ziel des Seminars ist es, pädagogische Fachkräfte über die Medienwelten von Kindern und Jugendlichen zu informieren, damit sie in ihrem beruflichen Umfeld für einen sicheren Rahmen für die Mediennutzung von Mädchen und Jungen sorgen können.

14. Mai
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M1930

 

Kopf ab, Bein ab, Arm ab?

Digitale Spielewelten von Mädchen und Jungen

Kinder und Jugendliche erleben viel Spaß bei der Beschäftigung mit Computerspielen. Pädagogische Fachkräfte hingegen stehen vor vielen Fragen: Wie begegne ich den Kindern, die sich mit Spielen beschäftigen, die nicht altersgerecht sind und wie berate ich die Eltern? Wie kann ich Jugendliche darin unterstützen, weniger exzessiv zu spielen? Welche Möglichkeiten bietet die virtuelle Realität für die Jugendarbeit und welche Gefahren birgt die neue Technologie? Wie kann ich die Beschäftigung mit digitalen Spielen in meiner Einrichtung begleiten? Welche medienpädagogischen Projekte haben sich in der Praxis bewährt?

Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte und gibt Einblicke in die Computerspielewelten von Mädchen und Jungen. Darüber hinaus gibt es Raum, um über diese und andere Fragen miteinander ins Gespräch zu kommen. In Praxisphasen besteht die Möglichkeit, einige Computerspiele selbst auszuprobieren.

28. August
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M1940

 

Grenzenloses Spielvergnügen?!

Der medienpädagogische und suchtpräventive Blick auf die exzessive Computerspielnutzung

Abenteuer erleben, Spaß haben und sich mit anderen messen sind die zentralen Motive von Kindern und Jugendlichen für die Beschäftigung mit digitalen Spielen. Zum Problem wird die mediale Beschäftigung, wenn der Konsum immer weiter steigt und sich zu einer krankheitsrelevanten Abhängigkeit entwickelt. Die Frage, wann aus einer exzessiven Nutzung digitaler Spiele eine Sucht erwächst, beschäftigt pädagogische Fachkräfte ebenso wie besorgte Eltern.

Das zweitägige Seminar führt aus medienpädagogischer sowie suchtpräventiver Sicht in das Thema ein. Neben der Möglichkeit, digitale Spiele selbst auszuprobieren, werden Präventionsmöglichkeiten aufgezeigt und Handlungsstrategien vorgestellt, um mit Mädchen und Jungen, die ein problematisches Spielverhalten haben, ins Gespräch zu kommen.

Herbst
Seminar, zweitägig
€ 140,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)

Anmeldung | Buchungsnummer: M1970

 

Kinder, die auf Handys starren

Mediennutzung von Kindern

Aktuell wächst eine Generation heran, die selbstverständlich mit dem Smartphone groß wird, digital lernt, kommuniziert und lebt. Bekamen Kinder noch vor einigen Jahren zum Wechsel in die weiterführende Schule ein eigenes Smartphone, besitzen jetzt schon zahlreiche Grundschulkinder ein eigenes Gerät. Der mobile Alleskönner in der Hosentasche birgt neben den Möglichkeiten auch Risiken.

Mädchen und Jungen können mit verängstigenden oder schockierenden Inhalten konfrontiert werden. Sie können im Internet auf Einstellungen und Verhaltensweisen treffen, die verrohen, diskriminieren und selbstgefährden. Ebenso kann die Unerfahrenheit von Kindern durch manipulierende Werbung, Kostenfallen oder das Ausspionieren persönlicher Daten ausgenutzt werden.

Die Referentinnen und Referenten der Fachtagung werfen einen Blick auf den Medienumgang von Kindern und legen den Fokus auf die Gruppe, die sich dort eher unsicher und unreflektiert bewegt. Denn diese Kinder brauchen neben den Eltern auch die Unterstützung von pädagogischen Fachkräften, damit sie sich souverän und selbstbewusst in den Onlinewelten bewegen können.

5. November
Tagung
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Freizeitheim Vahrenwald, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M1950

 

LAN-Party für Eltern

Lootboxen, Multiplayer Online Battle Arena, lol oder Skins sind Begriffe, die vielen Eltern fremd sind – für jugendliche Zocker gehören sie zur Alltagssprache. Obwohl der Drang nach Computerspielen bei Kindern und Jugendlichen ungebrochen groß ist, wissen viele Eltern nicht, warum einige Spiele eine so große Faszination ausüben. Sie sind besorgt, weil ihr Nachwuchs das Smartphone mit den Spiele-Apps kaum aus der Hand legt und befürchten, dass sich der Konsum negativ auf die schulischen Leistungen auswirkt und sich sogar ein suchtartiges Verhalten entwickeln könnte.

Auf einer LAN-Party können Eltern die Computerspielewelten von Mädchen und Jungen an zahlreichen Stationen selber ausprobieren, um zu erfahren, warum die Spiele so bedeutsam für ihre Kinder sind. Wichtig ist, dass Eltern mit ihren Kinder im Gespräch bleiben, um gemeinsam einen guten Mittelweg zwischen rigiden Verboten und „einfach laufen lassen“ zu finden.

14. November
LAN-Party
kostenlos
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M1960

 

Sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen

Jahrestagung

Im Jugendalter ist die Wahrscheinlichkeit, mit Gewalt konfrontiert zu werden, besonders hoch. Das gilt auch für sexuelle Übergriffe. Grenzverletzungen wie verbale Belästigungen oder der Missbrauch von intimen Fotos sind sehr häufig. Aber auch körperliche Attacken bis hin zu strafrechtlich relevanten Handlungen passieren nicht selten.

Die Auseinandersetzung mit den Entstehungsbedingungen und Risikofaktoren zeigt, dass Übergriffe unter Jugendlichen vielfach aufgrund von Missverständnissen und Fehleinschätzungen zustande kommen. Irreführende Rollenklischees über Männer, die erobern und Frauen, die erobert werden wollen, tragen zu solchen Missverständnissen ebenso bei wie eine offene oder latente Abwertung von Jungen und Mädchen, die sich nicht entsprechend dieser Vorstellungen verhalten – und als „Pussy“, „Schlampe“ oder „Schwuchtel“ diskriminiert werden. Auch kulturelle Unterschiede können zu Problemen führen.

Die Arbeit mit zugewanderten Jugendlichen aus Gesellschaften oder reli-giösen Traditionen, in denen patriarchale Vorstellungen gelten und sexuelle Gewalt verharmlost wird, ist in diesem Kontext eine aktuelle Herausforderung für pädagogische Fachkräfte.

5. Dezember
Jahrestagung
€ 80,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
HCC, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: J1930