Viele Jugendliche wissen über Online-Attacken Bescheid.

Wie sie sich schützen können und was zu tun ist, wenn sie oder ihre Freunde gemobbt werden, ist ihnen allerdings nicht unbedingt klar.

Die Landesstelle Jugendschutz LJS unterstützt mit Projekttagen, Materialien und Fortbildungen die Präventionsarbeit zu diesem Thema.

Informationen zum Projekt

Mit Online-Medien gibt es wie in der analogen Welt viele Gelegenheiten für Gemeinheiten und Gewalt, Cyber-Mobbing ist deshalb für viele Mädchen und Jungen ein bekanntes Phänomen. Und häufig gehen Mobbing in der Schule und Cyber-Mobbing Hand in Hand: Betroffene Kinder und Jugendliche werden dann sowohl in der Klasse als auch per Internet schikaniert.

Besonders belastend ist Cyber-Mobbing, weil gesendete oder online gestellte Beleidigungen und Drohungen schwer aus der Welt zu schaffen sind. Dass sie immer wieder kopiert und verbreitet werden können, ist eine zusätzliche Belastung für Betroffene. Prävention ist vor diesem Hintergrund besonders wichtig.

Das Projekt „Cyber-Mobbing: Medienkompetenz trifft Gewaltprävention“ bietet pädagogischen Fachkräften dazu Informationen und Unterstützung an.

» Flyer (PDF)

 

Die Projekttage und Workshops regen mit Übungen und Fallbeispielen dazu an, sich mit Cyber-Mobbing auseinanderzusetzen und handlungsfähig im Hinblick auf das eigene Verhalten in Mobbing-Situationen zu werden. Themen sind:

  • Erfahrungen mit der Smartphone-Nutzung- Formen und Folgen von Cyber-Mobbing
  • Umgang mit Grenzverletzungen und Übergriffen

Für die Projekttage kommen Teamer*innen-Teams der LJS in die Einrichtung. In Schulen ist ein Zeitrahmen von fünf bis sechs Unterrichtsstunden vorgesehen. Das Projekt findet in der Regel im Klassenverband statt. Workshops in der außerschulischen Arbeit können individuell vereinbart werden.
Kostenbeitrag: 100,-

» weitere Informationen

» ZDF-Berichte über einen Projekttag in Hannover: 8. Dezember 2016 / 12. Dezember 2016

 

Im Rahmen des Projektes unterstützen wir Schulen und Jugendarbeitseinrichtungen bei der Durchführung von Teamfortbildungen. Thematische Schwerpunkte dabei sind Handlungsorientierungen für die Prävention und Intervention.

Kontakt: andrea.buskotte@jugendschutz-niedersachsen.de

 

Gerhard GrigoGerhard Grigo
Sozialarbeiter / Sozialpädagoge, Medienkoordinator, Case-Manager (Landkreis Göttingen)
Arbeitsschwerpunkte u.a.: Handy-Nutzung, Cyber-Mobbing, Jungenarbeit

stefan-hollemannStefan Hollemann
Dipl. Sozialpädagoge/-arbeiter (FH)
Arbeitsschwerpunkte: Jugendhilfe, Jugendarbeit Eltern-Medien-Trainer, Medienpädagogische Projekte für Kinder, Jugendliche, Eltern + Multiplikatoren

Adrian Husmann
Sozialarbeiter/Sozialpädagoge
Arbeitsschwerpunkte: Schulsozialarbeit, Gewaltprävention

ohne-fotoHelge Kraus
Dipl.-Soz.Wiss
Arbeitsschwerpunkte: Selbstbehauptungs- und Präventionskurse für Jungen, sexualpädagogische Bildungsarbeit, transkulturelle und Rassismus-kritische Projekte

Dipl. Ing. Angelika Liebrecht
Arbeitsschwerpunkte: Coaching, Supervision, Moderation, Mediation,
Moderatorin für Kinder-Jugendbeteiligung / Multiplikatorin für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Jonas MehmkeJonas Mehmke
B.A., Erziehungswissenschaften, Erlebnispädagoge,Arbeitsschwerpunkte: Jugendarbeit, Jugendbildung, Präventionsprojekte (Gewalt und Medien), Team- und Sozialtrainings

kerstin-rehageKerstin Rehage
Dipl.-Päd., Deeskalationstrainerin (GUV), systemische Beraterin (NIS)
Gewaltprävention und -intervention: Beratung und Soziale Trainings im (außer)schulischen Bereich

Tina Wellmann
M. A., Theaterpädagogin (BuT), systemische Beraterin (NIS)
Gewaltpräventive Theaterarbeit „MÄCHTIG GEWALTIG“, Kommunikations- und Sozialtrainings, Projekte zur Förderung von Wahrnehmung, Selbstbewusstsein und Kooperation, Fortbildungen und Beratung.

jens-wiemkenJens Wiemken
Arbeitsschwerpunkte: Computerspiele in der Jugendarbeit, Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen, LAN-Partys für Jugendliche und für Eltern, E-Sport-Wettbewerb für Jugendzentren

 

Downloads

(Cyber-) Mobbing beenden (PDF)
Wie Eltern ihre Kinder unterstützen können

Mobbing kann offen und sichtbar passieren, z. B. durch Ausgrenzung oder Beschimpfungen. Es kann hinter dem Rücken der Betroffenen geschehen, z. B. in Form von Gerüchten und Verleumdungen. Und es geht digital – mit Beleidigungen und Drohungen in sozialen Medien. Wenn Mobbing und Cyber-Mobbing passiert, sind Erwachsene gefordert, um betroffene Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Eltern, Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen sollten dabei an einem Strang ziehen. Diese Broschüre kann dazu beitragen, dass das gelingt – mit Informationen zum Thema und zu Lösungswegen..


Video „Fair sein – drei Fragen, die immer helfen“
„Fair sein – drei Fragen, die immer helfen“ ist ein Erklärfilmchen für die Präventionsarbeit zu Mobbing und Cyber-Mobbing ab Klasse 5. Der Einsatz des Videos sollte vor-  und nachbereitet werden, z. B. mit Situationen aus der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen.


Cyber-Mobbing beenden – Checkliste für Eltern (und Fachkräfte)
Mobbing und Cyber-Mobbing sind nicht selten: Schikane und Ausgrenzung gibt es in vielen Gruppen. Mobbing ist auch nicht auf eine bestimmte Altersphase beschränkt, es tritt in Grundschulen ebenso auf wie unter Jugendlichen. Cyber-Mobbing spielt dabei oft eine große Rolle. Für Betroffene heißt das im schlimmsten Fall: Mobbing rund um die Uhr. Häufig passieren Mobbing und Cyber-Mobbing im Kontext der Schule – dann müssen Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen reagieren. Aber auch Eltern können viel dazu beitragen, um das Problem zu lösen. Besonders hilfreich ist es, wenn alle Erwachsenen dabei an einem Strang ziehen. Diese Checkliste soll dazu beitragen, dass das gelingt.


Positionspapier (Cyber)mobbing
Die Landesstellen Jugendschutz haben ihre Position für eine nachhaltige pädagogische Prävention und Intervention bei (Cyber)Mobbing formuliert. Ziel ist, aufzuzeigen, wie Lehrkräfte sowie pädagogische Fachkräfte in Schule, Jugendarbeit und Jugendhilfe (Cyber)Mobbing zwischen Kindern und Jugendlichen verhindern und stoppen können.

» Zum Positionspapier

Materialien

(Cyber-) Mobbing beenden (DIN Hoch)
Wie Eltern ihre Kinder unterstützen können

1x Bestellmenge = 5 Stück

Mobbing kann offen und sichtbar passieren, z. B. durch Ausgrenzung oder Beschimpfungen. Es kann hinter dem Rücken der Betroffenen geschehen, z. B. in Form von Gerüchten und Verleumdungen. Und es geht digital – mit Beleidigungen und Drohungen in sozialen Medien. Wenn Mobbing und Cyber-Mobbing passiert, sind Erwachsene gefordert, um betroffene Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Eltern, Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen sollten dabei an einem Strang ziehen. Diese Broschüre kann dazu beitragen, dass das gelingt – mit Informationen zum Thema und zu Lösungswegen.

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Mobbing stoppen – die Eltern ins Boot holen
Wie geht man mit Eltern von Kindern um, die andere mobben? Wie mit den Eltern, deren Kinder gemobbt werden? Eine Mischung aus verschiedenen Erwartungen und Befürchtungen seitens der Eltern kommt da zusammen. Mobbing ist ein Problem, für dessen Lösung die Fachkräfte an der Schule verantwortlich sind. Väter und Mütter sind ein Teil des Systems, und als solche können sie auch ein Teil der Lösung sein.

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Positionspapier (Cyber)mobbing
Die Landesstellen Jugendschutz haben ihre Position für eine nachhaltige pädagogische Prävention und Intervention bei (Cyber)Mobbing formuliert. Ziel ist, aufzuzeigen, wie Lehrkräfte sowie pädagogische Fachkräfte in Schule, Jugendarbeit und Jugendhilfe (Cyber)Mobbing zwischen Kindern und Jugendlichen verhindern und stoppen können.

» Zum Positionspapier


Cybermobbing_Broschuere_dreisprachig-150x107Cyber-Mobbing – Informationen für Jugendliche
In der Broschüre werden Beispiele für Cyber-Mobbing und seine Folgen beschrieben. Es wird erklärt, wie man sich schützen und auf Attacken reagieren kann. Und es gibt Hinweise, was man gegen Mobbing tun kann, auch wenn man selbst gar nicht betroffen ist. Jugendliche können sich mit der Broschüre eigenständig über das Thema informieren. Darüber hinaus kann das Heft auch als Einstieg in Gruppengespräche zu Gewalt im Netz genutzt werden. Mit der Übersetzung in die englische und die arabische Sprache sollen auch die Jugendlichen erreicht werden, die erst kurz in Deutschland leben und aufgrund von Sprachschwierigkeiten nicht mit vorhandenen Unterstützungs- und Hilfeangeboten in Kontakt sind

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Cyber-Mobbing: Medienkompetenz trifft Gewaltpräventioncyber-mobbing_medienkompetenz
Methoden und Praxisbeispiele für die Präventionsarbeit mit Jugendlichen

Gemeinheiten und Übergriffe im Netz sind für die meisten Jungen und Mädchen ein bekanntes Phänomen. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie damit sicher und selbständig umgehen können. Bei (Cyber-)Mobbing ist die Kompetenz von Erwachsenen gefragt, als Ansprechpartner in akuten Situationen und für die Prävention.

Diese Arbeitshilfe fasst Hintergrundinformationen zum Thema zusammen und bietet ein umfangreiches Set an Methoden, Übungen und Materialien für die Arbeit mit Schulklassen und Jugendgruppen, zur Planung von Projekten und Unterrichtseinheiten.

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cyber-mobbingCYBER-MOBBING. Handlungsorientierungen für Intervention und Präventioninhalt

Aus der Sicht des Jugendschutzes sind für den Umgang mit Cyber-Mobbing Strategien aus der Medienpädagogik und aus der Gewaltprävention gefragt: eine kritische Begleitung bei der Nutzung von Onlinemedien, aber auch die Auseinandersetzung mit Grenzen und Grenzverletzungen, mit Aggressionen und Gewalt – in der realen und in der virtuellen Welt. Die Broschüre der LJS fasst aktuelle Informationen aus der Medienforschung zusammen, thematisiert rechtliche Aspekte für Opfer und Täter und zeigt am Beispiel unterschiedlicher Projekte pädagogische Ansatzpunkte für die Auseinandersetzung auf.

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Kontakt

Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen
Leisewitzstraße 26 · 30175 Hannover
Tel: 0511 – 85 87 88 / 85 30 61

info@jugendschutz-niedersachsen.de
www.jugendschutz-niedersachsen.de