Die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen bietet zu den Themenschwerpunkten GewaltMedien, Sucht und Sexualität Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte an, die mit Kindern, Jugendlichen und Eltern arbeiten.

Bei einigen Fortbildungen steht der Zeitpunkt oder der Ort noch nicht fest. Diese sind als Vorankündigungen mit in diesen Plan aufgenommen worden.

Hinweise / Bedingungen

  • Anmeldungen per Online-Formular bitte unter Anmeldung.
  • Für Anmeldungen per Fax öffnen Sie bitte das PDF unter „» mehr Informationen“.
  • Im Fall einer Absage bis zu zwei Wochen vor dem Veranstaltungstermin entstehen den Seminarteilnehmern keine Kosten.
  • Zur Aufbereitung vergangener Seminare schauen Sie in den jeweiligen Bereich ‚weiterführende Informationen‘.

 Alle Seminare

Körper und Sexualität in der Jugendarbeit

Viel Theater um Körper und Sex?

Mädchen und Jungen machen unterschiedliche Erfahrungen mit ihrem sich verän­dernden Körper in der Pubertät. Ab diesem Zeitpunkt werden sie zudem als sexuelle Personen wahrgenommen und nehmen selbst auch andere so wahr. Erwachsene Be­zugspersonen stehen nun besonders vor der Herausforderung, die eigene Geschlechts­rolle in Bezug auf ihr Klientel zu reflektieren.

Wie dies den pädagogischen Alltag be­einflusst, welche Grenzen (neu) gesetzt werden müssen und wie viel Nähe zulässig ist, wird in diesem Seminar diskutiert. Hierzu werden neben sexualpädagogischen Hin­weisen auch Methoden aus der theaterpädagogischen Körperarbeit einbezogen, die in der Arbeit mit Jugendlichen eingesetzt werden können.

Zwischen dem 1. und 8. Juli 2020

Online-Veranstaltung und Bausteinmodule

50,- €

Die Veranstaltung wird zum Teil als Zoom-Konferenz durchgeführt. Technische Voraussetzungen für die Teilnahme sind: PC/Laptop mit Internetzugang, Headset ODER ein Mikro und Kopfhörer, Webcam (optional).
Für die Bausteinmodule wird ein Internetzugang benötigt.

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Love-Storm

Gemeinsam gegen Hass und Mobbing im Netz

Mobbing ist nichts grundsätzlich Neues. Das Ausspielen einer Machtposition durch feindseliges und ausgrenzendes Verhalten gab es immer schon – in Schulen ebenso wie in Jugendhilfeeinrichtungen. Neu ist die Dynamik, die solche Attacken entfalten kann, wenn sie online verübt werden. In der Online-Kommunikation ist das Gegenüber nicht direkt sichtbar und spürbar – womöglich liegt hier eine wesentliche Eskalationsgefahr. Mobbing und Hass im Netz bergen also durchaus neue Herausforderungen für die Präventionsarbeit.
Mit der Aktions- und Trainingsplattform Love-Storm steht ein spannendes Handwerkszeug zur Verfügung, um Cyber-Mobbing und Hassrede im Internet zielgerichtet entgegenzutreten. Die internetgestützte Plattform stellt hierfür ein Online-Trainingstool zur Verfügung, das es ermöglicht, Formen der Gegenrede direkt am Laptop oder Tablet zu trainieren. Inhalt des Seminars ist es, die Grundstruktur der Plattform sowie die Anwendung und den Einsatz des Lerntools für das eigene Arbeitsfeld kennenzulernen.

Die Teilnehmenden werden mit diesem Angebot in die Lage versetzt, selbst Trainings zur Entwicklung von Strategien der Gegenrede mit ihren eigenen Zielgruppen anzuleiten und durchzuführen. Sie können das Online-Tool im Anschluss an die Veranstaltung in ihrem eigenen Arbeitsfeld nutzen.
Das Seminar richtet sich an Fachkräfte, die mit Schulklassen und Jugendgruppen zum Thema Cyber-Mobbing und Hass im Netz arbeiten wollen.

6. Juli

Webinar

50,- €

Die Veranstaltung wird als Webinar mit dem Zoom-Meeting-Programm durchgeführt. Technische Voraussetzungen für die Teilnahme sind: PC/Laptop mit Internetzugang, Web-Kamera, Headset oder alternativ separate Lautsprecher und Mikro. 

Anmeldung | Buchungsnummer: G2040

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Prävention auf Augenhöhe

Alte und neue Rollen von Eltern in der Suchtprävention

In der 9. Tagung der Reihe „Professionalisierung komunaler Alkoholprävention“ wird die Rolle der Eltern  in den Blick genommen. In den Webinaren befassen wir uns mit folgenden Fragen: Welche Möglichkeiten stehen in Kommunen für die Arbeit mit Eltern zur Verfügung? Was können Eltern tun, um präventiv zu wirken? Wie können Fachkräfte und Eltern partnerschaftlich Handlungsansätze entwickeln und welche guten Praxisbeispiele gibt es dazu?

Die Webinar-Reihe richtet sich an Fachkräfte der kommunalen Alkohol- und Suchtprävention, Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung und weitere Interessierte.

8. und 15. September

Online-Fortbildungsreihe

kostenlos

Die Veranstaltung wird als Webinar mit dem Zoom-Meeting-Programm durchgeführt. Technische Voraussetzungen für die Teilnahme sind: PC/Laptop mit Internetzugang, Web-Kamera, Headset oder alternativ separate Lautsprecher und Mikro.

» Anmeldung (Nds. Landessozialamt)

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Mut haben und Mut machen

Informationen und Methoden für die Prävention und Intervention

Seminar für pädagogische Fachkräfte

Die WHO (World Health Organisation) schätzt, dass etwa 9 % aller Jungen und Mädchen irgendwann im Verlauf ihrer Kindheit und Jugend mit unterschiedlichen Formen sexualisierter Gewalt zu tun haben. Umgerechnet auf eine Schulklasse bedeutet das, dass durchschnittlich 1-2 Kinder in der Gruppe betroffen sind. Sexueller Missbrauch ist also ein Alltagsrisiko für Kinder in Deutschland.

Umso wichtiger ist es, pädagogische Fachkräfte in Jugendarbeit, Jugendhilfe und Schulen zu diesem Thema zu informieren und fortzubilden. Erzieher*innen, Lehrkräfte und Sozialarbeiter*innen haben eine wichtige Schlüsselposition bei der Unterstützung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen. Sie können situations- und altersangemessen Prävention betreiben, indem sie Kindern Informationen und Orientierung vermitteln. Und sie können als Vertrauensperson bei Kummer und Sorgen helfen, wenn doch etwas passiert. Diese Schlüsselposition zu stärken, ist das Ziel des Projekts „Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch“: Denn Erwachsene, die aufmerksam für die Bedürfnisse von Kindern sind und gut informiert über die Risiken und Folgen von Missbrauch, sind der beste Schutz für Mädchen und Jungen.

Mit diesem Seminar laden wir dazu ein, unser Projekt kennenzulernen. Mit Fachvorträgen, praktischen Übungen und Möglichkeiten zum Gespräch wollen wir Basis-Wissen zum Thema „Missbrauch“ vermitteln, Ansatzpunkte für die Präventionsarbeit aufzeigen und Einblicke dafür geben, wie Einrichtungen das Projekt für sich nutzen können. Eingeladen sind Leitungskräfte und Mitarbeiter*innen aus Kita, Schulen und Horten.

10. September
Seminar
kostenfrei
Tagungshaus St. Clemens, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: G2022

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Ein Schnitt sagt mehr als tausend Worte

Selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen

Das Spektrum von selbstschädigendem Verhalten umfasst unterschiedliche Formen wie Schnitt-, Biss- oder Brandverletzungen. Ebenso unterschiedlich können die Auslö­ser dafür sein. Das problematische Verhalten junger Menschen kann bei pädagogi­schen Fachkräften und Eltern schnell zu Hilflosigkeit und Überforderung führen. Die daraus resultierende Situation erfordert von Fachkräften und Eltern eine schnelle, an­gemessene und professionelle Reaktion.

Dieses Seminar gibt Einblicke in das Erleben von betroffenen Jungen und Mädchen und zeigt selbstverletzende Verhaltensmuster auf. Zusätzlich werden verschiedene In­terventions- und Unterstützungsmöglichkeiten in ihren Chancen und in ihrer Be­grenztheit diskutiert und erarbeitet.

22. September
Seminar
80,- € (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum | Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S2060

 

MOVE – Motivierende Kurzintervention

Mit Drogen konsumierenden Jugendlichen ins Gespräch kommen

Der legale und illegale Suchtmittelkonsum Jugendlicher ist für pädagogische Fach­kräfte in der Jugendarbeit, Jugendhilfe und im Jugendschutz traditionell ein wichtiges Thema. Hierbei ist die richtige Kontaktaufnahme mit den Jugendlichen entscheidend. Häufig treten auf Seiten der Jugendlichen Probleme und großer Widerstand auf.

MOVE ermöglicht die konstruktive Nutzung dieser Reaktionen und bietet einen Gesprächs­einstieg, um über riskantes Konsumverhalten ins Gespräch zu kommen.

Im Fokus des dreitätigen Seminars steht die praktische Erprobung der motivierenden Kurzinterven­tion anhand konkreter Gesprächssituationen.

28., 29. September und 5. Oktober
Seminar, 3-tägig
200,- € (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Stephansstift | Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S2070

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Hauptsache perfekt?!

Selbstinszenierung von Frauen und Mädchen in den sozialen Medien.
Die medien- und sexualpädagogische Einschätzung zum Aufwachsen von Mädchen

lnfluencerinnen sind Vorbilder der aktuell aufwachsenden Generation. Sie erscheinen authentisch, selbstbestimmt und nehmen ihre Fans bis in die intimen Bereiche ihrer Privatsphäre mit. Oft wird von den weiblichen lnstagram-Stars ein veraltet anmuten­des Bild von Frau-Sein inszeniert, das sich zu einem fragwürdigen Vorbild für Mädchen entwickelt hat.

Im Seminar werden Impulse gegeben, wie es im pädagogischen Kon­text gelingt, sich mit Mädchen emanzipatorisch mit der stereotypen Darstellung der Frau in den sozialen Netzwerken auseinanderzusetzen. Dazu wird der Blick auch auf solche lnfluencerinnen gerichtet, die sich kritisch dazu positionieren.

30. September
Seminar
80,- € (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum | Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M2040

 

Kindliche Sexualität

Das Thema Sexualität ist in Kindertageseinrichtungen ständig präsent. Fachkräfte müssen aufgrund heterogen zusammengesetzter Gruppen häufig flexibel und schnell reagieren können: Was antworte ich auf explizite Fragen zu Körper und Sexualität? Wie weit muss ich mich mit den Einstellungen der Eltern zum Thema Sexualität ausein­andersetzen? Welches Verhalten fällt unter die kindliche Neugier und an welchen Stel­len muss zum Schutz der Mädchen und Jungen eingegriffen werden? Muss ich bei Doktorspielen intervenieren?

In dem Seminar werden Grundlagen zu kindlicher Sexu­alität und Entwicklung vermittelt. Wie mit alltäglichen Herausforderungen in Kinder­tageseinrichtungen umgegangen werden kann wird vor diesem Hintergrund erarbeitet und diskutiert.

6. Oktober
Seminar
80,- € (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum | Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: A2040

 

Neue Gewaltphänomene – alte Herausforderungen?

Aktuelle Überlegungen zu Jugendgewalt und Prävention

Wenige Themen finden in der Öffentlichkeit so große Resonanz wie Gewalttaten von Jugendlichen oder Kindern. Auf der Suche nach den Ursachen wird in der Regel ein weites Spektrum von Einflussfaktoren aufgeführt: Soziale Ungleichheit und Armuts­risiken nehmen zu, ebenso die kulturelle Diversität und daraus resultierend die Kon­kurrenz unterschiedlicher Werte- und Normenkonzepte. Subjektive Verunsicherungen können radikale Einstellungen begünstigen, fehlende Anerkennung kann dazu führen, sich mit Gewalt Respekt verschaffen zu wollen. Online-Medien bieten jede Menge Möglichkeiten, Abwertung und Hass zu verbreiten, ohne Sanktionen befürchten zu müssen. Die Brisanz von Gewalt im Netz ist schwer einzuschätzen. Sicher ist aber, dass ihre Folgen auch offline weiter wirken.

Bei der Tagung gehen Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Blickwinkeln der Frage nach, wie Gewaltprobleme unter Jugendlichen aktuell eingeschätzt werden und welche Ansatzpunkte sich für Prävention daraus ableiten lassen.

8. Oktober
Tagung
80,- € (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Kulturzentrum Pavillon, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: G2060

 

Eltern-Medien-Trainer Fortbildung

In vier zweitägigen Bausteinen werden pädagogische Fachkräfte über Medieninhalte, Medienwirkungen und Jugendschutzaspekte informiert. Computerspiele werden aus­probiert, Film- und Fernsehinhalte gesichtet und einige Apps auf dem Smartphone erkundet.

Einen großen Raum nimmt die Erprobung methodischer Ansätze zur Durch­führung der Elternkurse ein sowie die Reflektion über die eigene Haltung, mit der die Referierenden Müttern und Vätern begegnen werden.

Ziel der Fortbildung ist es, Päda­goginnen und Pädagogen in die Lage zu versetzen, selbstständig medienpädagogische Elternabende in Niedersachsen durchzuführen.

8. und 9. Oktober 2020
14. und 15. Dezember 2020
21. und 22. Januar 2021
25. und 26. Februar 2021

9. Eltern-Medien-Trainer-Fortbildungkurs
500,- € (inkl. Verpflegung und Übernachtung)
Stephansstift, Hannover und Heimvolkshochschule Springe

 

Ich, wir und die anderen

Methoden für Gewaltprävention und Demokratie-Erziehung

Unterschiede zwischen Menschen – aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe, sozialem Status, kulturellen Wurzeln – werden häufig bewertet und mit Ablehnung oder Bevorzugung verbunden. Auch Kinder sind sensibel für jede Art von Differenz. Sie nehmen Unterschiede und deren Bewertungen aufmerksam wahr und richten ihr Verhalten daran aus. Um Kinder zu einem konstruktiven Umgang mit Vielfalt und Unterschieden zu motivieren, sind pädagogische Fachkräfte gefragt. Sie sollen Kindern Wertschätzung und Respekt im Umgang mit Anderen vermitteln und dadurch ein gewaltfreies Miteinander fördern. Fachkräfte müssen zwischen der Vermittlung von Werten und Normen, die für alle gelten und der Förderung von Selbstbestimmung und Selbstbehauptung eines jeden einzelnen Kindes eine Balance finden.

Das Seminar bietet die Möglichkeit, sich mit diesem Spannungsfeld auseinanderzusetzen und geeignete Methoden für die gewaltpräventive Arbeit kennenzulernen.

28. Oktober
Seminar
80,- € (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: G2070

 

Familienmodelle im Fokus

Pädagogische Fachkräfte und Moderatorinnen und Moderatoren aus dem Elterntalk­projekt sind eingeladen, um sich über ihre Erfahrungen in der Arbeit mit Eltern, insbe­sondere mit Müttern und Vätern aus unterschiedlichen Kulturkreisen, auszutauschen. Mit einem Fachvortrag wird in das Thema eingeführt. Der Austausch unter den Teil­nehmenden wird an Tischgruppen mit Bildkarten initiiert.

Bei dieser Veranstaltung werden unterschiedliche Familienmodelle in den Fokus ge­nommen und thematisiert, ob oder welchen Einfluss diese auf die Erziehung von Kin­dern haben.

29. Oktober
Interkultureller Kaffeeklatsch
kostenlos (inkl. vegetar. Imbiss)
St. Clemens | Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: ET2010

 

,,Chill mal deine Basis“

Bewusster Einsatz von Körpersprache in Konfliktsituationen

Konfrontationen und Konflikte gehören zum pädagogischen Arbeitsalltag. Ohne Unter­lass und zumeist unbewusst kommunizieren wir in diesen Situationen nicht nur mit un­serer Stimme, sondern mit einigen weiteren Signalen: Haltung, Tonfall, Blickkontakt, Nähe und Distanz, Mimik und Gestik entscheiden maßgeblich darüber, wie eine Bot­schaft beim Gegenüber ankommt. Und natürlich ist der Verlauf einer Kommunikation auch dadurch bestimmt, wie wir selbst die Körpersprache unseres Gegenübers inter­pretieren.

In diesem Seminar steht das Zusammenwirken unterschiedlicher Kommunikations­formen im Zentrum. Die Teilnehmenden bekommen die Möglichkeit, in einem ge­schützten Raum mit ihrem Körper und ihrer Stimme zu experimentieren. Anhand von Rollenspielen wird analysiert, wie die Körpersprache und die Kommunikation den Ver­lauf von Konfliktsituationen verändern kann.

4. November
Seminar
80,- € (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: G2080

 

Fachtag zum Thema MOVE

Wenn es um den Konsum von legalen und illegalen Drogen geht, befinden sich Jugend­liche meist in einer Absichtslosigkeit. Das problematische Verhalten ist ihnen meist nicht bewusst. Um Jugendliche dazu zu bringen, sich mit ihrem Konsumverhalten aus­einanderzusetzen und eine mögliche Verhaltensänderung anzuregen, bietet sich die motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen (MOVE) an.

Neben einer Einführung in die motivierende Gesprächsführung steht die Erprobung verschiedener Inhalte im Fokus dieses Fachtages.

10. November
Fachtag
80,- € (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports | Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S2080

 

LAN-Party für Eltern

Das Spielen an Konsole oder Smartphone kann zum alltäglichen Streitpunkt in der Familie werden, wenn ln-App-Käufe den Rahmen des Taschengeldes sprengen oder Mädchen und Jungen in Spielechats Kontakte knüpfen, bei denen sich kein gutes Gefühl einstellt. Computerspiele und Spiele-Apps fordern Mütter und Väter heraus, den Anschluss an rasante technische Innovationen nicht zu verlieren und gleichzeitig Vor­bild und Vertrauensperson für die eigenen Kinder zu bleiben.

Wie ein guter Weg zwi­schen rigiden Verboten und „laufen lassen“ aussehen kann, erfahren Eltern auf der LAN-Party. An zahlreichen Stationen können Mütter und Väter die Computerspiele­weiten von Mädchen und Jungen selber ausprobieren, um zu erfahren, warum die Spiele so bedeutsam für ihre Kinder sind.

10. November
LAN-Party
kostenlos
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M2060

 

Was ich nicht will, das man mir tut. ..

Soziale Kompetenzen unter Stress

Wer mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, weiß: Konflikte sind unvermeidlich und normal. Und sie müssen sein. Denn sie fordern und fördern sozial erwünschte Verhal­tensstrategien. Sie sind ein Training im Alltag, um Ruhe zu bewahren, Regeln zu beach­ten, Rücksicht zu nehmen und Vertrauen zu riskieren. Sie bergen die Chance, Proble­me anzusprechen, Verschiedenheiten auszugleichen und Beziehungen zu klären. Und sie erhöhen die Risiken, Beleidigungen oder Bedrohungen auszusprechen, unbedacht und impulsiv zu handeln, die Grenzen anderer und eigene Grenzen zu verletzen.

Ziel des Seminars ist es, Bedingungen für die Gestaltung einer konstruktiven Konflikt­kultur zu identifizieren. Ausgangspunkt dafür ist die Frage: Wie lässt sich ein ange­messener Umgang mit schwierigen und „eckigen“ Gefühlen trainieren? Dazu soll das Seminar Einblicke und Anregungen vermitteln.

12. und 26. November
Seminar, zweitägig
160,- € (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: G2090

 

Darf ich das überhaupt?

Verbote, Grenzen und Stolpersteine in der sexualpädagogischen Arbeit

Dürfen zwei Jugendliche zusammen in einem Zimmer übernachten? Muss ich Mäd­chen ab einem bestimmten Alter die Pille verschreiben lassen? In der Praxis herrschen in konkreten Situationen oft große Bedenken, wie mit der Sexualität von Jugendlichen umgegangen werden soll. Aus Unsicherheit oder aus einem Schutzbedürfnis heraus resultieren dann Verbote, die den Jugendlichen allerdings wichtige Erfahrungen vor­enthalten können. Die Frage, in welchen Situationen Mädchen und Jungen klar ge­setzte Grenzen brauchen und was verhandelbar ist, muss immer wieder neu in den Ein­richtungen diskutiert werden.

Das Seminar beschäftigt sich mit den rechtlichen Rah­menbedingungen und konkreten Fragen aus der Praxis. Gleichzeitig wird es darum ge­hen, den pädagogischen Blick auf die Situationen nicht zu verlieren und sich mit der ei­genen Haltung auseinanderzusetzen.

24. November
Seminar
80,- € (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum | Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: A2050

 

Digitale Spiele

Jahrestagung

Kinder und Jugendliche erleben viel Spaß bei der Beschäftigung mit Computerspielen. Pädagogische Fachkräfte hingegen stehen vor vielen Fragen: Wie begegne ich den Kin­dern, die sich mit Spielen beschäftigen, die nicht altersgerecht sind und wie berate ich die Eltern? Wie kann ich Jugendliche darin unterstützen, weniger exzessiv zu spielen? Welche Möglichkeiten bietet die virtuelle Realität für die Jugendarbeit und welche Ge­fahren birgt die neue Technologie? Wie kann ich die Beschäftigung mit digitalen Spie­len in meiner Einrichtung begleiten? Welche medienpädagogischen Projekte haben sich in der Praxis bewährt?

Die Jahrestagung beleuchtet aktuelle Entwicklungen (Virtual Reality, eSports) in den digitalen Spielwelten von Mädchen und Jungen. Neben dem Verständnis für die belieb­te Freizeitbeschäftigung werden auch aktuelle Risiken in den Fokus gerückt: Glücks­spielmechanismen und Gaming Disorder. Weitere aktuelle Herausforderungen rund um die Computerspielewelten liegen in der Einordnung von Online- und Offlineinhalten in unterschiedliche Jugendschutzsysteme, als auch in Fragestellungen, die sich aus dem Bereich des Daten- und Verbraucherschutzes ergeben.

3. Dezember
Jahrestagung
80,- € (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports | Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: J2030