Die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen bietet zu den Themenschwerpunkten GewaltMedien, Sucht und Sexualität Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte an, die mit Kindern, Jugendlichen und Eltern arbeiten.

Bei einigen Fortbildungen steht der Zeitpunkt oder der Ort noch nicht fest. Diese sind als Vorankündigungen mit in diesen Plan aufgenommen worden.

Hinweise / Bedingungen

  • Anmeldungen per Online-Formular bitte unter Anmeldung.
  • Für Anmeldungen per Fax öffnen Sie bitte das PDF unter „» mehr Informationen“.
  • Im Fall einer Absage bis zu zwei Wochen vor dem Veranstaltungstermin entstehen den Seminarteilnehmern keine Kosten.
  • Zur Aufbereitung vergangener Seminare schauen Sie in den jeweiligen Bereich ‚weiterführende Informationen‘.
  • Wenn Sie an einer unserer Online-Veranstaltung teilnehmen möchten, finden Sie hier Tipps für die problemlose Teilnahme.

 Alle Seminare

Kein Mobbing – fair statt fies

LJS: Online-SeminarMethoden für die Präventionsarbeit

Konflikte und Streit gehören zum Alltag in Schulklassen und Jugendgruppen. Vielfach werden diese Situationen von den Beteiligten sogar selbständig geregelt. Aber es gibt Unterschiede zwischen alltäglichen Auseinandersetzungen und Mobbing, der syste­matischen Schikane, die offen oder verdeckt ausgeübt wird, Ausgrenzung und Demü­tigung zum Ziel hat und betroffene Mädchen und Jungen nachhaltig verletzen kann. Umso wichtiger ist es, dass pädagogische Fachkräfte die Risiken kennen und Struk­turen schaffen, die die Entstehung von Mobbing verhindern oder wenigstens verringern können.

In diesem Seminar geht es deshalb um Grundsätze für ein faires Miteinander, um Maßnahmen zur Förderung eines „konfliktfreundlichen“ Klimas, um die Förderung sozialer Kompetenzen in der Gruppe und um die Frage, wie man frühe Warnzeichen für Mobbing erkennen und konstruktiv bearbeiten kann.

24. März und 21. April
Seminar, 2-tägig
120,- €

LJS: Online-SeminarOnline-Seminar

Anmeldung | Buchungsnummer: G2130

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Digitales Kinderzimmer

LJS: Online-SeminarDie Nutzung von Smartphone, Tablet, Sprachassistenten und Co. ist für jüngere Kinder durch die Berührungs- bzw. Sprachsteuerung keine große Herausforderung. Vermehrt erobern innovative, smarte und digitale Spielzeuge die Kinderzimmer. Da digitale Medienumgebungen neben der Konfrontation mit nicht altersgerechten Inhalten auch das Risiko bergen, die Privatsphäre von Kindern zu missachten, werden die Kernfragen des Jugendmedienschutzes in Kleingruppen (Breakout-Sessions) diskutiert.

Ziel der Online-Fortbildung ist es, eine reflektierte Haltung zur kindlichen Mediennutzung zu entwickeln und sie im pädagogischen Alltag umzusetzen.

20. April

LJS: Online-Seminar Online-Seminar

60,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: M2140

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Wir können auch anders

Gewaltprävention in der Arbeit mit Gruppen

Nach einem Gewaltausbruch, wenn es gekracht hat oder wenn jemand ausgeflippt ist, geht es zuerst darum, die Beteiligten zu beruhigen und die Lage zu klären. Mindestens ebenso wichtig ist aber die Frage, wie es zu dem Ausbruch gekommen ist: Was ist vorher passiert? Was war der Auslöser?

Ausgangspunkt des Seminars sind aggressive Alltagssituationen und Eskalationen in Gruppen. Die Betrachtung solcher Situationen kann helfen, Faktoren zu erkennen, die die eigenen Handlungsmöglichkeiten in Kon­flikten positiv wie negativ beeinflussen. Dabei geht es um die jeweils individuellen Ein­stellungen zu Konflikten und Gewalt und um das eigene Sicherheitsempfinden. Daran anschließend wird die Frage aufgegriffen, wie man auf kleine Probleme sinnvoll rea­gieren kann, um große Schwierigkeiten zu verhindern. Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

28. April und 21. Mai
Seminar, 2-tägig
160,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

ABGESAGT

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Hauptsache Action!

LJS: Online-SeminarComputerspiele in der Jugendarbeit

Computerspiele bilden für viele Mädchen und Jungen eine fas­zinierende Freizeitbeschäftigung. Kinder bauen mit Minecraft fan­tastische Welten, messen sich mit anderen in Renn- und Sport­spielen wie Fifa. Fortnite und andere Spiele, die als einzige Kon­fliktlösung die Tötung bzw. das Auslöschen des Feindes beinhal­ten, werden eher von älteren Kindern bzw. Jugendlichen favori­siert.

Pandemiebedingt beschäftigen sich Mädchen und Jungen derzeit intensiver mit digitalen Spielen, da viele Freizeitmöglichkeiten ein­geschränkt sind. Mütter und Väter tolerieren mitunter den erhöh­ten Spielkonsum, sorgen sich aber, ob die Spielzeiten automa­tisch wieder weniger werden, wenn die Freizeiteinschränkungen gelockert werden. Das intensive Spielen führt oft zu Konflikten im Elternhaus, da die schulischen Leistungen darunter leiden können oder das Familienleben vernachlässigt wird.

Die Online-Fortbildung führt pädagogische Fachkräfte in die aktu­ellen Spielwelten von Kindern und Jugendlichen ein und ver­gleicht sie mit früheren Spielwelten. Die unterschiedlichen Alters­kennzeichen und die Verfahren zur Klassifizierung sowie die aktu­ellen Änderungen des Jugendschutzgesetzes werden erläutert.

Der Blick wird auch auf den Trend gelenkt, dass Kinder und Jugendliche immer stärker animiert werden, reales Geld durch so­genannte Mikrotransaktionen auszugeben. Dies geschieht nicht nur vermehrt bei kostenlosen Spielen, sondern auch bei Vollpreis­titeln, wie etwa die sehr erfolgreiche Fußballsimulation Fifa 21.

11. Mai

LJS: Online-Seminar Online-Seminar

kostenfrei

Anmeldung | Buchungsnummer: M2141

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Basic Jugendschutz: Update für den Jugendmedienschutz

Online-Vortrag mit anschließender DiskussionLJS: Online-Seminar

2021 wird das neue Jugendschutzgesetz verabschiedet. Dann sollen Filme und Spiele dieselbe Alterskennzeichnung bekommen, egal ob sie online gestreamt oder im Ge­schäft an der Ladentheke gekauft werden. Ebenso soll sichergestellt werden, dass dy­namische Nutzungsrisiken wie Cybermobbing, unerwünschte Kontaktaufnahme, Loot­boxen, Kostenfallen, glücksspielsimulierende Elemente u. v. m. bei der Alterskenn­zeichnung berücksichtigt und abgebildet werden. Auch Social Media-Dienste sollen in Bezug auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen stärker in die Verantwortung ge­nommen werden.

Die Änderungen des Jugendschutzgesetzes und die Umsetzung die­ser Maßnahmen in der Praxis stehen im Fokus der Online-Tagung.

19. Mai

LJS: Online-Seminar Online-Tagung

kostenfrei

Anmeldung | Buchungsnummer: J2110

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Cyber-Mobbing

LJS: Online-SeminarBeleidigungen, Drohungen, Demütigungen – was Kinder und Jugendliche einander online zumuten, ist keineswegs harmlos. Einschlägigen Untersuchungen zufolge haben etwa ein Drittel aller Jugendlichen solche Erfahrungen – weil sie von Attacken direkt betroffen sind oder weil sie derartige Übergriffe in Chats mitbekommen.

Mobbing – also das Ausspielen einer Machtposition durch Feindseligkei-ten und Ausgrenzung – gab es immer schon. In der Online -Kommunikation hat dieses Verhalten jedoch eine zusätzliche Brisanz: Bei Cyber-Mobbing sind die Angriffe rund um die Uhr präsent, die Zahl der Akteur*innen und Mitwisser*innen ist womöglich riesig, und für Betroffene ist oft nicht nachvollziehbar, wer die Übergriffe begonnen und weitergeleitet hat.

Für betroffene Kinder und Jugendliche bedeutet das eine große Belastung. Und natürlich beeinträchtigt Cyber-Mobbing auch das Klima in der Gruppe insgesamt.

Themenschwerpunkt des Seminars ist vor diesem Hintergrund die Vermittlung von Ansatzpunkten für die Präventionsarbeit: „Medienpädagogik trifft Gewaltprävention“. Es geht dabei vor allem um die Förderung sozialer Kompetenzen und die Stär-kung des Selbstwertgefühls – und um die Frage, wie man frühe Warnzeichen für Cyber-Mobbing erkennen und darauf reagieren kann.

Die Teilnehmenden können im Seminar verschiedene Methoden kennenlernen und reflektieren. Fra-gen und Beispiele aus der eigenen Arbeit können jederzeit eingebracht werden. Eingeladen sind pädagogische Fachkräfte, die mit älteren Kindern und Jugendlichen arbeiten.

7. Juni

LJS: Online-SeminarOnline-Seminar

60,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: G2150

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Gut drauf kommen

LJS: Online-SeminarBasiswissen Sucht(prävention)

Ob Zigaretten, Shisha, Alkohol, Cannabis oder Partydrogen – der erste Konsum von legalen und illegalen Suchtmitteln findet häufig im Jugendalter statt. Insbesondere das Experimentieren und sich Ausprobieren mit diesen Substanzen steht für Mädchen und Jungen in diesem Alter im Vordergrund. Nicht selten kommt es zu phasenweise exzes­sivem Konsum, der mit Alkoholvergiftungen und anderen schlechten Erfahrungen ein­hergehen kann.

Im Seminar stehen die Hintergründe und Besonderheiten des Substanzkonsums im Jugendalter, aktuelle Konsumtrends, relevante gesetzliche Regelungen und mögliche Präventionsansätze im Fokus.

8. Juni
LJS: Online-SeminarOnline-Seminar

60,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: S2140

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Familienleben im Fokus

LJS: Online-SeminarPädagogische Fachkräfte und Moderator*innen aus dem Elterntalkprojekt sind einge­laden, um sich über ihre Erfahrungen in der Arbeit mit Eltern, insbesondere mit Müt­tern und Vätern aus unterschiedlichen Kulturkreisen, auszutauschen. Mit einem Fach­vortrag wird in das Thema der Veranstaltung eingeführt. Der Austausch unter den Teil­nehmenden wird an Tischgruppen mit Bildkarten initiiert.

Bei dieser Veranstaltung werden unterschiedliche Einflussfaktoren auf das Familien­leben thematisiert und diskutiert, welche Wirkung diese auf den Erziehungsalltag ha­ben.

9. Juni
Interkultureller Kaffeeklatsch

LJS: Online-SeminarOnline-Seminar

kostenfrei

Anmeldung | Buchungsnummer: ET2110

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Kita-MOVE

Wie führt man gelingende Elterngespräche im Elementarbereich?

Beim täglichen Kontakt mit Eltern sind pädagogische Fachkräfte herausgefordert, sen­sible Erziehungs- und Gesundheitsthemen oftmals „zwischen Tür und Angel“ anzu­sprechen. Selten ist das einfach. Das Konzept der Motivierenden Kurzintervention mit Eltern im Elementarbereich (Kita-MOVE) bietet praktisches Handwerkszeug für das Führen schwieriger Elterngespräche und gibt pädagogischen Fachkräften dadurch Un­terstützung und Entlastung.

In dem dreitägigen Seminar lernen Teilnehmende, wie Kita-MOVE im Kita-Alltag ange­wendet werden kann. Das Ausprobieren der Gesprächstechnik und der praktische Übungsanteil stehen dabei im Vordergrund.

Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant. Sollte eine Durchführung aufgrund geltender Hygieneverordnungen nicht möglich sein, kann das Seminar nicht stattfin­den.

14.,15. und 21. Juni
Seminar, 3-tägig
200,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
St. Clemens, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S2120

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Suchtprobleme in der Familie – wer hilft wem?

In der pädagogischen Arbeit mit konsumierenden Jugendlichen kann deutlich werden, dass auch der Konsum von Eltern oder anderen Familienangehörigen ein Thema ist. Wenn ein Elternteil abhängig ist, betrifft dies nicht nur die Mutter oder den Vater; Ju­gendliche sind als Söhne und Töchter von den Suchterkrankungen ihrer Eltern betrof­fen. Suchtprobleme belasten und verändern Betroffene und deren gesamte Familie. Beziehungen zwischen Angehörigen können geschwächt werden. Spannungen und Streit sind möglich, ebenso wie die Weitergabe und Übernahme von Konsummustern.

Im Seminar wird die Dynamik von Suchterkrankungen in Familien in den Blick genom­men. Neben der Vermittlung von Hintergrundwissen zum Thema, werden Präventions­und Interventionsmöglichkeiten erarbeitet.

Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant, findet bei Bedarf jedoch onIine statt.

6. Juli
Seminar
80,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S2150

 

Suchtprävention trifft stationäre Jugendhilfe

LJS: Online-SeminarVon Wünschen und Pflichten: Was ist machbar, was muss sein?

Jugendliche in stationären Jugendhilfeeinrichtungen sind oft stärker belastet als Gleichaltrige: im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung konsumieren sie früher und teilweise mehr Suchtmittel. Dadurch stellen sie eine Risikogruppe für eine spätere Suchtentwicklung dar. Um dem vorzubeugen ist Suchtprävention in der stationären Ju­gendhilfe nötig. Welche Maßnahmen in dem Arbeitsfeld möglich sind und wie sich der präventive Blick auf konsumierende Jugendliche weiten lässt, wird Thema der Tagung sein.

Die Fachtagung beleuchtet Möglichkeiten und Grenzen der Suchtprävention in der stationären Jugendhilfe und bietet Ansatzpunkte für eine zielgruppen- und setting­spezifische Prävention.

13. Juli

LJS: Online-Seminar Online-Tagung

70,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: S2130

 

Viel Theater um Körper und Sex?!

Sexualität, Körper und Geschlechtsrollen in der Jugendarbeit

Mädchen und Jungen machen in der Pubertät unterschiedliche Erfahrungen mit ihrem sich verändernden Körper. Ab diesem Zeitpunkt werden sie als sexuelle Personen wahrgenommen und nehmen selbst auch andere so wahr. Fachkräfte stehen nun vor der Herausforderung, die eigene Geschlechtsrolle in der pädagogischen Arbeit zu re­flektieren.

Wie dies den pädagogischen Alltag beeinflusst, welche Grenzen (neu) ge­setzt werden müssen und wie viel Nähe zulässig ist, sind einige Fragen, die im Rahmen der Veranstaltung aufgegriffen werden. Hierzu werden neben sexualpädagogischen Hinweisen und Informationen vor allem Methoden aus der theaterpädagogischen Kör­perarbeit einbezogen, welche die Teilnehmenden zur Auseinandersetzung mit der eige­nen Geschlechtsrolle einladen.

Wir haben mit dieser Veranstaltung ein neues Fortbildungsformat konzipiert, das aufeinander aufbauende Bausteine umfasst: ein Zoom-Meeting zum Einstieg; mehrere Online-Bausteine zur selbstständigen Erarbeitung und ein darauf aufbauender Präsenztermin.

Sommer 2021
Seminar und Selbstlernbausteine
110,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Präsenztermin in Hannover, Zoom-Meeting, Online-Bausteine

Anmeldung | Buchungsnummer: A2130

 

Was ist (nicht) erlaubt?

Orientierung in der rechtlichen Grauzone rund um die pädagogische Arbeit mit konsu­mierenden Jugendlichen

Konsumieren Jugendliche legale oder illegale Suchtmittel, wirft dies häufig Fragen nach rechtlichen Rahmenbedingungen auf. Unsicherheiten bezüglich möglicherweise strafbarer Grenzfälle und Situationen erschweren Pädagog*innen oftmals ein konse­quentes Vorgehen. Ob bei Hinweisen auf Drogenhandel oder der Duldung des Kon­sums legaler oder illegaler Suchtmittel auf dem Einrichtungsgelände: im pädagogi­schen Alltag bedarf es in solchen Situationen entsprechender Handlungsstrategien.

In dem Seminar wird rechtliches Hintergrundwissen vermittelt, sowie konkrete Frage­stellungen diskutiert, um pädagogische Fachkräfte in ihrer Handlungssicherheit zu stärken.

Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant, findet bei Bedarf jedoch onIine statt.

7. September
Seminar
80,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S2160

 

Heute schon gespielt?

Kinder und Jugendliche erleben viel Spaß bei der Beschäftigung mit digitalen Spielen. Pädagogische Fachkräfte hingegen stehen vor vielen Fragen: Wie begegne ich den Kin­dern, die sich mit Spielen beschäftigen, die nicht altersgerecht sind und wie berate ich die Eltern? Welche Veränderungen birgt das neue Jugendschutzgesetz hinsichtlich der lnteraktionsrisiken rund um die digitalen Spiele? Wie kann ich Jugendliche darin unter­stützen, weniger exzessiv zu spielen? Warum sind Plattformen wie YouTube, Twitch oder Discord so attraktiv für Mädchen und Jungen?

Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte und gibt Einblicke in die Com­puterspielewelten von Mädchen und Jungen. Darüber hinaus gibt es Raum, um über diese Fragen miteinander ins Gespräch zu kommen. In Praxisphasen besteht die Möglichkeit, einige digitale Spiele an unterschiedlichen Spielekonsolen selbst auszu­probieren.

Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant, findet bei Bedarf jedoch onIine statt.

14. September
Seminar
80,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Pavillon, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M2150

 

Mobbing erkennen und beenden

HandIungsorientieru ngen für die Intervention

Mobbing unter Kindern und Jugendlichen ist weder harmlos noch selten. Trotzdem werden solche Situationen von Erwachsenen oft erst spät bemerkt, weil die Angrei­fer*innen ihre Übergriffe geschickt platzieren und betroffene Mädchen und Jungen sich nicht trauen, Unterstützung zu suchen. Umso wichtiger ist es, dass Fachkräfte ihren Blick für die Problematik schärfen und angemessen reagieren können, wenn sie An­zeichen für systematische Schikane wahrnehmen.

Im Mittelpunkt des Seminars ste­hen diese Fragen: Sollen Fachkräfte erst eingreifen, wenn Betroffene von sich aus um Hilfe bitten? Wie kann man sich darüber vergewissern, was tatsächlich vorgefallen ist? Mit welchen Maßnahmen lässt sich Mobbing stoppen? Dazu werden im Seminar kon­krete Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Dabei geht es auch um die Begleitung be­troffener Kinder und die Auseinandersetzung mit Rechtfertigungsstrategien der Kinder und Jugendlichen, die Übergriffe initiieren.

15. September und 13. Oktober
Seminar, 2-tägig
160,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: G2170

 

Sexuelle Gesundheit und Jugendschutz

LJS: Online-SeminarDie Thematisierung von sexuell übertragbaren Infektionen, HIV und Aids ist weiterhin ein wichtiger Baustein sexualpädagogischer Arbeit – und eine elementare Vorausset­zung für die sexuelle Entwicklung und Gesundheit. Der Wunsch Jugendlicher nach In­formationen und einer klaren Haltung erwachsener Bezugspersonen zu Sexualität, Lie­be und Körper wird immer wieder deutlich. Fehlen diese Informationen kann es dazu führen, dass Jugendliche die Antworten woanders suchen- und dabei nicht unbedingt auf seriöse Quellen stoßen: Das führt Jugendliche mitunter zu Fehlinformationen oder setzt sie unter Druck, bestimmten Normen und Werten zu entsprechen und kann sich damit schädlich auf die Identitätsentwicklung auswirken.

Welche neuen Fakten, Präventionsbotschaften und Schutzmöglichkeiten es zu diesen Themen gibt, wird im Rahmen der Halbtagesveranstaltung vorgestellt. Darüber hinaus werden Ansätze, wie eine zeitgemäße Aufklärungsarbeit aussehen kann, die Unter­schiede berücksichtigt, wertschätzt und gleichzeitig Vorurteile abbaut, diskutiert.

16. September

LJS: Online-Seminar Online-Seminar

40,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: A2140

 

Basic Jugendschutz: Schutz vor sexueller Gewalt

LJS: Online-SeminarSexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist auch nach Jahrzehnten der fachli­chen Auseinandersetzung eine Herausforderung. Das zeigt sich an den seit langem un­verändert hohen Fallzahlen in der Kriminalstatistik und ebenso angesichts der Proble­me, die Betroffene und ihre Angehörigen bei der Aufdeckung und Aufarbeitung haben.

Ausgangspunkt des Seminars ist ein Überblick über die rechtlichen Grundlagen zum Thema, unter anderem zu den neuen Bestimmungen im Strafrecht, die höhere Strafen ermöglichen und die Qualifizierung der Justiz einschließen. Darüber hinaus werden Inhalte und Ziele von Schutz- und Präventionskonzepten in pädagogischen Kontexten vorgestellt und diskutiert.

21. September

LJS: Online-Seminar Online-Tagung

70,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: J2120

 

MOVE- Motivierende Kurzintervention

Die Motivation zur Verhaltensänderung stärken

Wie lassen sich Jugendliche ansprechen, die mit ihrem Konsum des letzten Wochen­endes prahlen und offensichtlich kein Interesse daran haben, etwas an ihrem Konsum­verhalten zu ändern? Welche Möglichkeiten haben pädagogische Fachkräfte eine Ver­änderung des Konsums anzuregen, wenn sie deutlich vermittelt bekommen „Lass mich in Ruhe!“? Wie können Impulse so gesetzt werden, dass Mädchen und Jungen sich mit ihrem Konsum auseinandersetzen? MOVE bietet Antworten auf diese Fragen. Als be­währtes Konzept, um mit Mädchen und Jungen konstruktiv über ihr Verhalten und dessen Veränderung ins Gespräch zu kommen, ist die „Motivierende Kurzintervention“ (MOVE) ein hilfreiches Handwerkszeug für den pädagogischen Alltag.

Im Fokus des dreitägigen Seminars steht die praktische Erprobung der motivierenden Kurzintervention anhand konkreter Gesprächssituationen.

Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant. Sollte eine Durchführung aufgrund geltender Hygieneverordnungen nicht möglich sein, kann das Seminar nicht stattfin­den.

27., 28. September und 4. Oktober
Seminar, 3-tägig
200,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
St. Giemens, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S2170

 

 

Digitale Gewalt- Reale Sorgen

LJS: Online-SeminarDigitale Räume gehören zur Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen selbstver­ständlich dazu. Sie informieren sich und recherchieren im Internet, posten und kom­mentieren in den sozialen Netzwerken – und werden dabei nicht selten mit Belei­digungen und anderen Formen von Grenzverletzungen und Gewalt konfrontiert. Die Folgen dieser Erfahrungen sind keineswegs virtuell, sondern in der Regel völlig real. Digitale Gewalt verursacht analoge Sorgen – für Betroffene ebenso wie für pädagogi­sche Fachkräfte. Was bedeutet es, wenn Kinder und Jugendliche ungewollt und unvor­bereitet auf Hate Speech und digitale Diskriminierung treffen? Was löst es in ihnen aus, wenn sie selbst attackiert werden?

Die beständige Herausforderung für Eltern, Fach­kräfte, Schule, Jugendhilfe lautet nach wie vor: Wie können wir schützen, ohne einzu­schränken? Was brauchen junge Menschen, um Risiken zu erkennen und Verletzungen zu vermeiden? Was können (Gewalt-) Prävention und (Medien-) Pädagogik im digitalen Alltag leisten? Diesen Fragen wird die Tagung – online – nachgehen.

14. Oktober

LJS: Online-Seminar Online-Tagung

70,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: J2130

 

Ich, wir und die anderen

Methoden für Gewaltprävention und Demokratie-Erziehung

Unterschiede zwischen Menschen – aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe, sozialem Status, kulturellen Wurzeln – werden häufig bewertet und mit Ablehnung oder Bevor­zugung verbunden. Auch Kinder sind sensibel für jede Art von Differenz. Sie nehmen Unterschiede und deren Bewertungen aufmerksam wahr und richten ihr Verhalten daran aus. Um Kinder zu einem konstruktiven Umgang mit Vielfalt und Unterschieden zu motivieren, sind pädagogische Fachkräfte gefragt. Sie sollen Kindern Wertschät­zung und Respekt im Umgang mit Anderen vermitteln und dadurch ein gewaltfreies Miteinander fördern. Fachkräfte müssen zwischen der Vermittlung von Werten und Normen, die für alle gelten und der Förderung von Selbstbestimmung und Selbst­behauptung eines jeden einzelnen Kindes eine Balance finden.

Das Seminar bietet die Möglichkeit, sich mit diesem Spannungsfeld auseinanderzusetzen und geeignete Me­thoden für die gewaltpräventive Arbeit kennenzulernen.

3. November
Seminar
80,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: G2180

 

LAN-Party für Eltern

Das Spielen an Konsole oder Smartphone kann zum alltäglichen Streitpunkt in der Fa­milie werden, wenn ln-App-Käufe den Rahmen des Taschengeldes sprengen oder Mädchen und Jungen in Spielechats Kontakte knüpfen, bei denen sich kein gutes Ge­fühl einstellt. Digitale Spiele fordern Mütter und Väter heraus, den Anschluss an rasan­te technische Innovationen nicht zu verlieren und gleichzeitig Vorbild und Vertrauens­person für die eigenen Kinder zu bleiben.

Wie ein guter Weg zwischen rigiden Verboten und „laufen lassen“ aussehen kann, erfahren Eltern auf der LAN-Party. An zahlreichen Stationen können Mütter und Väter die digitalen Spielewelten von Mädchen und Jun­gen selber ausprobieren, um zu erfahren, warum diese so bedeutsam für ihre Kinder sind.

11. November
Lan-Party
kostenlos
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M2160

 

Gefällt mir! Wie Kinder-lnfluencer*innen mit Likes gute Geschäfte machen

LJS: Online-SeminarDas Geburtstagsvideo einer Neunjährigen, ein Junge, der vor laufender Kamera Spiel­zeug auspackt, Geschwister, die Süßigkeiten testen – das sind sogenannte Kinder­lnfluencer*innen. Sie erzählen in den sozialen Netzwerken aus ihrem Leben und we­cken wegen einer steigenden Anzahl von Followern das Interesse der Industrie. Denn mit Klicks lässt sich gutes Geld verdienen. Hinter den kleinen Stars stehen oftmals ganze Familien, die dafür sorgen, dass der YouTube- oder TikTok-Kanal erfolgreich ist und auch bleibt.

Das Online-Seminar gibt Einblicke in die Welt der Kinder-lnfluen­cer*innen und thematisiert ihre Schattenseiten: Freizeitbeschäftigung vs. Arbeit von Minderjährigen, Schutz der Persönlichkeitsrechte und das Ausnutzen der Unerfahren­heit von Kindern.

17. November

LJS: Online-Seminar Online-Seminar

60,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: M2170

 

Was ich nicht will, das man mir tut …

Soziale Kompetenzen unter Stress

Konflikte fordern und fördern sozial erwünschte Verhaltensstrategien. Sie bergen die Chancen, Probleme anzusprechen, Verschiedenheiten auszugleichen und Beziehun­gen zu klären. Sie erhöhen aber auch das Risiko, andere zu beleidigen und zu drohen, fremde und eigene Grenzen zu verletzen und einander weh zu tun – häufig mit Recht­fertigungsstrategien wie „XY hat aber angefangen“ und ,, … ich habe mich nur ge­wehrt.“ Von pädagogischen Fachkräften wird alltäglich eine konfrontative, konstruk­tive und dialogische Streitkultur erwartet, die Kinder und Jugendliche motiviert, sich mit ihrem Verhalten auseinanderzusetzen. Im besten Fall werden Erwachsene so zu einem Vorbild für eine Streitkultur, die die Grenzen des Gegenübers und die eigenen wahrt.

Die Fortbildung lädt dazu ein, auf die eigene Streitkultur zu blicken und einen angemessenen Umgang mit (eigenen) ,,schwierigen und eckigen“ Gefühlen in Konflikt­situationen zu trainieren.

18. und 25. November
Seminar, 2-tägig
160,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: G2190

 

Jugendliche und Pornografie – immer noch ein Thema?!

Jahrestagung

LJS: Online-SeminarPornografische Inhalte sind durch das Internet einfach zugänglich und gehören zum Medienrepertoire der meisten Jugendlichen. Der Wunsch nach Stimulation steht dabei meist im Vordergrund, nebenbei werden aber auch Rollenbilder und Normen vermit­telt. Das Bild von Frauen als willige Objekte zur Befriedigung von omnipotenten Män­nern ist dabei eine gängige Variante der Darstellungen – welche sowohl bei Mädchen und Jungen Druck und nicht-erfüllbare Erwartungen erzeugen können.

Aus Jugendschutzsicht stellen sich rund um die Pornografienutzung Jugendlicher zahl­reiche Fragen: Brauch! es mehr Regulierungsmöglichkeiten, um Jugendlichen den Zu­gang zu pornografischen Inhalten zu erschweren? Oder sollte ein eigenverantwortlicher Umgang auch mit diesen Medieninhalten befördert und gar begleitet werden? Sind sich Jugendliche über Konsequenzen bewusst, wenn sie pornografisches Material ver­schicken?

Die Jahrestagung lenkt den Blick auch auf weitere Darstellungen von Sexualität und mögliche Einflüsse auf Jugendliche und diskutiert Fragen wie: Was macht die allseits präsente Werbung für Sexspielzeug mit sexuell unerfahrenen Mädchen und Jungen? Welche Auswirkungen haben knapp bekleidete Frauen in Musikclips oder sexualisierte Casting- oder Datingshows auf die sexuelle Entwicklung?

7. Dezember

LJS: Online-Seminar Online-Jahrestagung

70,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: J2140