Die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen bietet zu den Themenschwerpunkten GewaltMedien, Sucht und Sexualität Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte an, die mit Kindern, Jugendlichen und Eltern arbeiten.

Bei einigen Fortbildungen steht der Zeitpunkt oder der Ort noch nicht fest. Diese sind als Vorankündigungen mit in diesen Plan aufgenommen worden.

Hinweise / Bedingungen

  • Anmeldungen per Online-Formular bitte unter Anmeldung.
  • Für Anmeldungen per Fax öffnen Sie bitte das PDF unter „» mehr Informationen“.
  • Im Fall einer Absage bis zu zwei Wochen vor dem Veranstaltungstermin entstehen den Seminarteilnehmern keine Kosten.
  • Zur Aufbereitung vergangener Seminare schauen Sie in den jeweiligen Bereich ‚weiterführende Informationen‘.
  • Wenn Sie an einer unserer Online-Veranstaltung teilnehmen möchten, finden Sie hier Tipps für die problemlose Teilnahme.

 Alle Seminare

Erfahrungen, Herausforderungen, Fallstricke …

LJS: Online-SeminarRassismuskritische und migrationssensible Kompetenz in der Jugend(sozial)arbeit

Migrationssensibles Handeln soll dazu beitragen, Lebenswelten von migrierten oder geflohenen Menschen zu verstehen, strukturelle Rahmenbedingungen ihrer Situation zu hinterfragen und sich für ihre Rechte einzusetzen. Dazu gehört auch eine kritische Auseinandersetzung mit Rassismus und anderen Diskriminierungsformen – innerhalb und außerhalb von pädagogischen Kontexten.
Denn in beiden Zusammenhängen sind Fachkräfte konfrontiert mit gesellschaftlichen Diskursen und politischen Vorgaben zu Migration und Integration. Und sie machen tagtäglich konkrete Erfahrungen mit Integrations- und Ausgrenzungsprozessen in der eigenen sozialen und pädagogischen Arbeit. Beides prägt den Blick auf die Zielgruppen und das professionelle Handeln. Den damit zusammenhängenden Fragen ist die LAG Kath. Jugendsozialarbeit in einem zweijährigen Projekt nachgegangen – mit dem Ziel, rassismuskritische Kompetenzen in der Jugendsozialarbeit, Bildung und Beratung zu entwickeln und zu fördern.

Erfahrungen aus diesem Projekt stehen jetzt in Form von Transfer-Workshops zur Verfügung. Zwei der vorliegenden Themenschwerpunkte sollen in diesen Online-Seminaren vertieft werden: „Methoden der rassismuskritischen Arbeit” und “Partizipative Beteiligungsformen mit Jugendlichen”.

Die Seminare sollen dazu anregen, sich mit Strukturen und Haltungen in eigenen Kontexten zu beschäftigen. Und sie sollen konkrete Impulse für die Weiterentwicklung von Prozessen in der eigenen Institution anbieten. Die beiden Termine können einzeln besucht oder zusammen gebucht werden.

4. März | 5. März

LJS: Online-Seminar Online-Seminare

40,- € pro Veranstaltung

Anmeldung

Methoden aus der rassismuskritischen Arbeit Online-Seminar | 04. März | Buchungsnummer: G2110
Beteiligung von Jugendlichen | 05. März | Buchungsnummer: G2120

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Ausgebremst.

LJS: Online-SeminarWie Jugendliche in der Corona-Krise klarkommen

Fachleute bemerken es schon seit geraumer Zeit: Die Bedürfnisse und Sorgen von Kindern und Jugendlichen werden bei den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie häufig übersehen. Im Fokus stehen junge Menschen vor allem als Schüler*innen, oft als potenzielle Überträger*innen des Virus, als Risiko für sich und andere und manchmal als Regelbrecher*innen – Stichwort: Corona-Partys. Kaum im Blick ist dagegen die Frage, wie Kinder und Jugendliche mit der Situation und mit den Einschränkungen des Alltagslebens zurechtkommen – oder eben nicht. Den damit zusammenhängenden Fragen wollen wir in dieser Veranstaltung und weiteren Fachgesprächen nachgehen.

Die Pandemie dauert mittlerweile ein Jahr, eine Zeitspanne, die für Jugendliche eine völlig andere Dimension hat als für Erwachsene. Mit den Stichworten „Qualifizierung“, „Verselbstständigung“ und „Selbstpositionierung“ umreißt die Jugendhilfe-Forschung die komplexen Herausforderungen im Jugendalter. Alle drei Aspekte sind gleichermaßen relevant für die persönliche Entwicklung. Und alle drei geraten unter Corona ins Rutschen – für einige mehr, für andere weniger.

Denn auch das zeichnet sich ab: Besonders Jugendliche aus belasteten sozialen Verhältnissen haben eine Menge ungedeckter Bedarfe. Darüber hinaus gilt allgemein: Das Wohlbefinden und die Entwicklungschancen vieler Jugendli-cher sind massiv eingeschränkt, u. a. weil der Alltag mit Gleichaltrigen, der Austausch untereinander, fehlt. Der gewohnte jugendkulturelle Raum wird in gewisser Weise zur „Verbotsszene“ – ein Mangel, der digital nicht ausreichend kompensiert werden kann.

Jugendforscher*innen sind sich einig – und auch das Kinder- und Jugendhilfegesetz besagt es: Jugendliche brauchen Freiräume, und sie haben ein Recht auf Gehör und auf Mitgestaltung ihrer Lebenswelt. Noch ist offen, wie diese Rechte unter Pandemiebedingungen berücksichtigt und verwirklicht werden können. Wir möchten mit dieser Veranstaltung der Frage nachgehen, wie Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe dazu beitragen können, dass junge Menschen trotz Corona-Krise „klarkommen“ und ihre Lebensperspektiven entwickeln können.

15. März

LJS: Online-Seminar Online-Seminar

kostenlos

Anmeldung | Buchungsnummer: J2150

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Cyber-Mobbing, Hate Speech …

LJS: Online-SeminarDie Konfrontation mit Online-Gewalt in Form von Mobbing oder Hate Speech gehört bei jungen Menschen vielfach zum Alltag. In entsprechenden Befragungen berichten sie deutlich häufiger als andere Altersgruppen von solchen Erfahrungen. Das bedeutet allerdings nicht, dass Kinder und Jugendliche gut damit zurechtkommen. Auch digitale Gewalt richtet Schaden an: Schikane per WhatsApp oder Hasskommentare können eine erhebliche Belastung für einzelne Betroffene darstellen. Und auf die Dauer beeinträchtigt Online-Gewalt auch das Klima einer Gruppe insgesamt erheblich.

Pädagogische Fachkräfte sind vor diesem Hintergrund auf unterschiedlichen Ebenen gefordert: für die Unterstützung von Betroffenen, wenn Übergriffe bereits stattgefunden haben, aber auch für die Vorbeugung, also bei der Vermittlung von hilfreichen Informationen und beim Einsatz für einen respektvollen und gewaltfreien Umgang untereinander – offline und online.

Das Seminar gibt einen Überblick über unterschiedliche Formen von Online- Gewalt und typische Risiken. Schwerpunkte dabei sind die Dynamiken von Cyber-Mobbing und Hate Speech.

Auf dieser Basis werden Ansatzpunkte für Präventionsarbeit und für den Umgang mit akuten Situationen vorgestellt: Fallbeispiele sollen helfen, Handlungsmöglichkeiten und Gegenstrategien zu entwickeln. Mit praktischen Übungen können Strategien erprobt werden, um bei Online-Übergriffen zu intervenieren. Denn darum geht es im ersten Schritt: Die Dynamik stoppen!

Eingeladen sind pädagogische Fachkräfte aus Jugendarbeit, Jugendhilfe und Schule.

16. März

LJS: Online-Seminar Online-Seminar

40,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: G2151

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Kein Mobbing – fair statt fies

Methoden für die Präventionsarbeit

Konflikte und Streit gehören zum Alltag in Schulklassen und Jugendgruppen. Vielfach werden diese Situationen von den Beteiligten sogar selbständig geregelt. Aber es gibt Unterschiede zwischen alltäglichen Auseinandersetzungen und Mobbing, der syste­matischen Schikane, die offen oder verdeckt ausgeübt wird, Ausgrenzung und Demü­tigung zum Ziel hat und betroffene Mädchen und Jungen nachhaltig verletzen kann. Umso wichtiger ist es, dass pädagogische Fachkräfte die Risiken kennen und Struk­turen schaffen, die die Entstehung von Mobbing verhindern oder wenigstens verringern können.

In diesem Seminar geht es deshalb um Grundsätze für ein faires Miteinander, um Maßnahmen zur Förderung eines „konfliktfreundlichen“ Klimas, um die Förderung sozialer Kompetenzen in der Gruppe und um die Frage, wie man frühe Warnzeichen für Mobbing erkennen und konstruktiv bearbeiten kann.

24. März und 21. April
Seminar, 2-tägig
160,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: G2130

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Kindliche Sexualität

LJS: Online-SeminarDie Welt ist voller Eindrücke rund um Körper, Liebe und Sexualität: Die schwangere Erzieherin, das küssende Pärchen auf der Straße, Plakatwerbung mit leichtbekleideten Models. Kinder wollen die Welt begreifen und diese Themen sind einige von vielen, die sie interessieren. Entsprechend ist das Thema Sexualität auch in Kindertageseinrich­tungen präsent. Fachkräfte müssen aufgrund heterogen zusammengesetzter Gruppen häufig flexibel und schnell reagieren: Was antworte ich auf explizite Fragen zu Körper und Sexualität? Welches Verhalten fällt unter die kindliche Neugier? An welchen Stel­len muss zum Schutz der Mädchen und Jungen eingegriffen werden? Muss ich bei Dok­torspielen intervenieren?

In dem Seminar werden Grundlagen zu kindlicher Sexualität und sexueller Entwicklung vermittelt. Wie mit alltäglichen Herausforderungen in Kin­dertageseinrichtungen umgegangen werden kann, wird vor diesem Hintergrund erar­beitet und diskutiert.

14. April

LJS: Online-SeminarOnline-Seminar

40,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: A2120

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Kita-MOVE

Wie führt man gelingende Elterngespräche im Elementarbereich?

Beim täglichen Kontakt mit Eltern sind pädagogische Fachkräfte herausgefordert, sen­sible Erziehungs- und Gesundheitsthemen oftmals „zwischen Tür und Angel“ anzu­sprechen. Selten ist das einfach. Das Konzept der Motivierenden Kurzintervention mit Eltern im Elementarbereich (Kita-MOVE) bietet praktisches Handwerkszeug für das Führen schwieriger Elterngespräche und gibt pädagogischen Fachkräften dadurch Un­terstützung und Entlastung.

In dem dreitägigen Seminar lernen Teilnehmende, wie Kita-MOVE im Kita-Alltag ange­wendet werden kann. Das Ausprobieren der Gesprächstechnik und der praktische Übungsanteil stehen dabei im Vordergrund.

Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant. Sollte eine Durchführung aufgrund geltender Hygieneverordnungen nicht möglich sein, kann das Seminar nicht stattfin­den.

19., 20. und 26. April
Seminar, 3-tägig
200,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
St. Clemens, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S2120

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Digitales Kinderzimmer

LJS: Online-SeminarDie Nutzung von Smartphone, Tablet, Sprachassistenten und Co. ist für jüngere Kinder durch die Berührungs- bzw. Sprachsteuerung keine große Herausforderung. Vermehrt erobern innovative, smarte und digitale Spielzeuge die Kinderzimmer. Da digitale Medienumgebungen neben der Konfrontation mit nicht altersgerechten Inhalten auch das Risiko bergen, die Privatsphäre von Kindern zu missachten, werden die Kernfragen des Jugendmedienschutzes in Kleingruppen (Breakout-Sessions) diskutiert.

Ziel der Online-Fortbildung ist es, eine reflektierte Haltung zur kindlichen Mediennutzung zu entwickeln und sie im pädagogischen Alltag umzusetzen.

20. April

LJS: Online-Seminar Online-Seminar

60,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: M2140

 

Wir können auch anders

Gewaltprävention in der Arbeit mit Gruppen

Nach einem Gewaltausbruch, wenn es gekracht hat oder wenn jemand ausgeflippt ist, geht es zuerst darum, die Beteiligten zu beruhigen und die Lage zu klären. Mindestens ebenso wichtig ist aber die Frage, wie es zu dem Ausbruch gekommen ist: Was ist vorher passiert? Was war der Auslöser?

Ausgangspunkt des Seminars sind aggressive Alltagssituationen und Eskalationen in Gruppen. Die Betrachtung solcher Situationen kann helfen, Faktoren zu erkennen, die die eigenen Handlungsmöglichkeiten in Kon­flikten positiv wie negativ beeinflussen. Dabei geht es um die jeweils individuellen Ein­stellungen zu Konflikten und Gewalt und um das eigene Sicherheitsempfinden. Daran anschließend wird die Frage aufgegriffen, wie man auf kleine Probleme sinnvoll rea­gieren kann, um große Schwierigkeiten zu verhindern. Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

28. April und 21. Mai
Seminar, 2-tägig
160,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: G2140

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Basic Jugendschutz: Update für den Jugendmedienschutz

LJS: Online-Seminar2021 wird das neue Jugendschutzgesetz verabschiedet. Dann sollen Filme und Spiele dieselbe Alterskennzeichnung bekommen, egal ob sie online gestreamt oder im Ge­schäft an der Ladentheke gekauft werden. Ebenso soll sichergestellt werden, dass dy­namische Nutzungsrisiken wie Cybermobbing, unerwünschte Kontaktaufnahme, Loot­boxen, Kostenfallen, glücksspielsimulierende Elemente u. v. m. bei der Alterskenn­zeichnung berücksichtigt und abgebildet werden. Auch Social Media-Dienste sollen in Bezug auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen stärker in die Verantwortung ge­nommen werden.

Die Änderungen des Jugendschutzgesetzes und die Umsetzung die­ser Maßnahmen in der Praxis stehen im Fokus der Online-Tagung.

19. Mai

LJS: Online-Seminar Online-Tagung

70,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: J2110

 

Suchtprävention trifft stationäre Jugendhilfe

LJS: Online-SeminarVon Wünschen und Pflichten: Was ist machbar, was muss sein?

Jugendliche in stationären Jugendhilfeeinrichtungen sind oft stärker belastet als Gleichaltrige: im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung konsumieren sie früher und teilweise mehr Suchtmittel. Dadurch stellen sie eine Risikogruppe für eine spätere Suchtentwicklung dar. Um dem vorzubeugen ist Suchtprävention in der stationären Ju­gendhilfe nötig. Welche Maßnahmen in dem Arbeitsfeld möglich sind und wie sich der präventive Blick auf konsumierende Jugendliche weiten lässt, wird Thema der Tagung sein.

Die Fachtagung beleuchtet Möglichkeiten und Grenzen der Suchtprävention in der stationären Jugendhilfe und bietet Ansatzpunkte für eine zielgruppen- und setting­spezifische Prävention.

13. Juli

LJS: Online-Seminar Online-Tagung

70,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: S2130

 

Gut drauf kommen

Basiswissen Sucht(prävention)

Ob Zigaretten, Shisha, Alkohol, Cannabis oder Partydrogen – der erste Konsum von legalen und illegalen Suchtmitteln findet häufig im Jugendalter statt. Insbesondere das Experimentieren und sich Ausprobieren mit diesen Substanzen steht für Mädchen und Jungen in diesem Alter im Vordergrund. Nicht selten kommt es zu phasenweise exzes­sivem Konsum, der mit Alkoholvergiftungen und anderen schlechten Erfahrungen ein­hergehen kann.

Im Seminar stehen die Hintergründe und Besonderheiten des Substanzkonsums im Jugendalter, aktuelle Konsumtrends, relevante gesetzliche Regelungen und mögliche Präventionsansätze im Fokus.

Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant, findet bei Bedarf jedoch onIine statt.

8. Juni
Seminar
80,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S2140

 

Familienleben im Fokus

Pädagogische Fachkräfte und Moderator*innen aus dem Elterntalkprojekt sind einge­laden, um sich über ihre Erfahrungen in der Arbeit mit Eltern, insbesondere mit Müt­tern und Vätern aus unterschiedlichen Kulturkreisen, auszutauschen. Mit einem Fach­vortrag wird in das Thema der Veranstaltung eingeführt. Der Austausch unter den Teil­nehmenden wird an Tischgruppen mit Bildkarten initiiert.

Bei dieser Veranstaltung werden unterschiedliche Einflussfaktoren auf das Familien­leben thematisiert und diskutiert, welche Wirkung diese auf den Erziehungsalltag ha­ben.

9. Juni
Interkultureller Kaffeeklatsch
kostenlos (inkl. vegetar. Imbiss)
St. Giemens, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: ET2110

 

Suchtprobleme in der Familie – wer hilft wem?

In der pädagogischen Arbeit mit konsumierenden Jugendlichen kann deutlich werden, dass auch der Konsum von Eltern oder anderen Familienangehörigen ein Thema ist. Wenn ein Elternteil abhängig ist, betrifft dies nicht nur die Mutter oder den Vater; Ju­gendliche sind als Söhne und Töchter von den Suchterkrankungen ihrer Eltern betrof­fen. Suchtprobleme belasten und verändern Betroffene und deren gesamte Familie. Beziehungen zwischen Angehörigen können geschwächt werden. Spannungen und Streit sind möglich, ebenso wie die Weitergabe und Übernahme von Konsummustern.

Im Seminar wird die Dynamik von Suchterkrankungen in Familien in den Blick genom­men. Neben der Vermittlung von Hintergrundwissen zum Thema, werden Präventions­und Interventionsmöglichkeiten erarbeitet.

Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant, findet bei Bedarf jedoch onIine statt.

6. Juli
Seminar
80,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S2150

 

Viel Theater um Körper und Sex?!

Sexualität, Körper und Geschlechtsrollen in der Jugendarbeit

Mädchen und Jungen machen in der Pubertät unterschiedliche Erfahrungen mit ihrem sich verändernden Körper. Ab diesem Zeitpunkt werden sie als sexuelle Personen wahrgenommen und nehmen selbst auch andere so wahr. Fachkräfte stehen nun vor der Herausforderung, die eigene Geschlechtsrolle in der pädagogischen Arbeit zu re­flektieren.

Wie dies den pädagogischen Alltag beeinflusst, welche Grenzen (neu) ge­setzt werden müssen und wie viel Nähe zulässig ist, sind einige Fragen, die im Rahmen der Veranstaltung aufgegriffen werden. Hierzu werden neben sexualpädagogischen Hinweisen und Informationen vor allem Methoden aus der theaterpädagogischen Kör­perarbeit einbezogen, welche die Teilnehmenden zur Auseinandersetzung mit der eige­nen Geschlechtsrolle einladen.

Wir haben mit dieser Veranstaltung ein neues Fortbildungsformat konzipiert, das aufeinander aufbauende Bausteine umfasst: ein Zoom-Meeting zum Einstieg; mehrere Online-Bausteine zur selbstständigen Erarbeitung und ein darauf aufbauender Präsenztermin.

Sommer 2021
Seminar und Selbstlernbausteine
110,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Präsenztermin in Hannover, Zoom-Meeting, Online-Bausteine

Anmeldung | Buchungsnummer: A2130

 

Was ist (nicht) erlaubt?

Orientierung in der rechtlichen Grauzone rund um die pädagogische Arbeit mit konsu­mierenden Jugendlichen

Konsumieren Jugendliche legale oder illegale Suchtmittel, wirft dies häufig Fragen nach rechtlichen Rahmenbedingungen auf. Unsicherheiten bezüglich möglicherweise strafbarer Grenzfälle und Situationen erschweren Pädagog*innen oftmals ein konse­quentes Vorgehen. Ob bei Hinweisen auf Drogenhandel oder der Duldung des Kon­sums legaler oder illegaler Suchtmittel auf dem Einrichtungsgelände: im pädagogi­schen Alltag bedarf es in solchen Situationen entsprechender Handlungsstrategien.

In dem Seminar wird rechtliches Hintergrundwissen vermittelt, sowie konkrete Frage­stellungen diskutiert, um pädagogische Fachkräfte in ihrer Handlungssicherheit zu stärken.

Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant, findet bei Bedarf jedoch onIine statt.

7. September
Seminar
80,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S2160

 

Heute schon gespielt?

Kinder und Jugendliche erleben viel Spaß bei der Beschäftigung mit digitalen Spielen. Pädagogische Fachkräfte hingegen stehen vor vielen Fragen: Wie begegne ich den Kin­dern, die sich mit Spielen beschäftigen, die nicht altersgerecht sind und wie berate ich die Eltern? Welche Veränderungen birgt das neue Jugendschutzgesetz hinsichtlich der lnteraktionsrisiken rund um die digitalen Spiele? Wie kann ich Jugendliche darin unter­stützen, weniger exzessiv zu spielen? Warum sind Plattformen wie YouTube, Twitch oder Discord so attraktiv für Mädchen und Jungen?

Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte und gibt Einblicke in die Com­puterspielewelten von Mädchen und Jungen. Darüber hinaus gibt es Raum, um über diese Fragen miteinander ins Gespräch zu kommen. In Praxisphasen besteht die Möglichkeit, einige digitale Spiele an unterschiedlichen Spielekonsolen selbst auszu­probieren.

Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant, findet bei Bedarf jedoch onIine statt.

14. September
Seminar
80,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Pavillon, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M2150

 

Mobbing erkennen und beenden

HandIungsorientieru ngen für die Intervention

Mobbing unter Kindern und Jugendlichen ist weder harmlos noch selten. Trotzdem werden solche Situationen von Erwachsenen oft erst spät bemerkt, weil die Angrei­fer*innen ihre Übergriffe geschickt platzieren und betroffene Mädchen und Jungen sich nicht trauen, Unterstützung zu suchen. Umso wichtiger ist es, dass Fachkräfte ihren Blick für die Problematik schärfen und angemessen reagieren können, wenn sie An­zeichen für systematische Schikane wahrnehmen.

Im Mittelpunkt des Seminars ste­hen diese Fragen: Sollen Fachkräfte erst eingreifen, wenn Betroffene von sich aus um Hilfe bitten? Wie kann man sich darüber vergewissern, was tatsächlich vorgefallen ist? Mit welchen Maßnahmen lässt sich Mobbing stoppen? Dazu werden im Seminar kon­krete Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Dabei geht es auch um die Begleitung be­troffener Kinder und die Auseinandersetzung mit Rechtfertigungsstrategien der Kinder und Jugendlichen, die Übergriffe initiieren.

15. September und 13. Oktober
Seminar, 2-tägig
160,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: G2170

 

Sexuelle Gesundheit und Jugendschutz

LJS: Online-SeminarDie Thematisierung von sexuell übertragbaren Infektionen, HIV und Aids ist weiterhin ein wichtiger Baustein sexualpädagogischer Arbeit – und eine elementare Vorausset­zung für die sexuelle Entwicklung und Gesundheit. Der Wunsch Jugendlicher nach In­formationen und einer klaren Haltung erwachsener Bezugspersonen zu Sexualität, Lie­be und Körper wird immer wieder deutlich. Fehlen diese Informationen kann es dazu führen, dass Jugendliche die Antworten woanders suchen- und dabei nicht unbedingt auf seriöse Quellen stoßen: Das führt Jugendliche mitunter zu Fehlinformationen oder setzt sie unter Druck, bestimmten Normen und Werten zu entsprechen und kann sich damit schädlich auf die Identitätsentwicklung auswirken.

Welche neuen Fakten, Präventionsbotschaften und Schutzmöglichkeiten es zu diesen Themen gibt, wird im Rahmen der Halbtagesveranstaltung vorgestellt. Darüber hinaus werden Ansätze, wie eine zeitgemäße Aufklärungsarbeit aussehen kann, die Unter­schiede berücksichtigt, wertschätzt und gleichzeitig Vorurteile abbaut, diskutiert.

16. September

LJS: Online-Seminar Online-Seminar

40,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: A2140

 

Basic Jugendschutz: Schutz vor sexueller Gewalt

LJS: Online-SeminarSexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist auch nach Jahrzehnten der fachli­chen Auseinandersetzung eine Herausforderung. Das zeigt sich an den seit langem un­verändert hohen Fallzahlen in der Kriminalstatistik und ebenso angesichts der Proble­me, die Betroffene und ihre Angehörigen bei der Aufdeckung und Aufarbeitung haben.

Ausgangspunkt des Seminars ist ein Überblick über die rechtlichen Grundlagen zum Thema, unter anderem zu den neuen Bestimmungen im Strafrecht, die höhere Strafen ermöglichen und die Qualifizierung der Justiz einschließen. Darüber hinaus werden Inhalte und Ziele von Schutz- und Präventionskonzepten in pädagogischen Kontexten vorgestellt und diskutiert.

21. September

LJS: Online-Seminar Online-Tagung

70,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: J2120

 

MOVE- Motivierende Kurzintervention

Die Motivation zur Verhaltensänderung stärken

Wie lassen sich Jugendliche ansprechen, die mit ihrem Konsum des letzten Wochen­endes prahlen und offensichtlich kein Interesse daran haben, etwas an ihrem Konsum­verhalten zu ändern? Welche Möglichkeiten haben pädagogische Fachkräfte eine Ver­änderung des Konsums anzuregen, wenn sie deutlich vermittelt bekommen „Lass mich in Ruhe!“? Wie können Impulse so gesetzt werden, dass Mädchen und Jungen sich mit ihrem Konsum auseinandersetzen? MOVE bietet Antworten auf diese Fragen. Als be­währtes Konzept, um mit Mädchen und Jungen konstruktiv über ihr Verhalten und dessen Veränderung ins Gespräch zu kommen, ist die „Motivierende Kurzintervention“ (MOVE) ein hilfreiches Handwerkszeug für den pädagogischen Alltag.

Im Fokus des dreitägigen Seminars steht die praktische Erprobung der motivierenden Kurzintervention anhand konkreter Gesprächssituationen.

Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant. Sollte eine Durchführung aufgrund geltender Hygieneverordnungen nicht möglich sein, kann das Seminar nicht stattfin­den.

27., 28. September und 4. Oktober
Seminar, 3-tägig
200,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
St. Giemens, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S2170

 

 

Digitale Gewalt- Reale Sorgen

LJS: Online-SeminarDigitale Räume gehören zur Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen selbstver­ständlich dazu. Sie informieren sich und recherchieren im Internet, posten und kom­mentieren in den sozialen Netzwerken – und werden dabei nicht selten mit Belei­digungen und anderen Formen von Grenzverletzungen und Gewalt konfrontiert. Die Folgen dieser Erfahrungen sind keineswegs virtuell, sondern in der Regel völlig real. Digitale Gewalt verursacht analoge Sorgen – für Betroffene ebenso wie für pädagogi­sche Fachkräfte. Was bedeutet es, wenn Kinder und Jugendliche ungewollt und unvor­bereitet auf Hate Speech und digitale Diskriminierung treffen? Was löst es in ihnen aus, wenn sie selbst attackiert werden?

Die beständige Herausforderung für Eltern, Fach­kräfte, Schule, Jugendhilfe lautet nach wie vor: Wie können wir schützen, ohne einzu­schränken? Was brauchen junge Menschen, um Risiken zu erkennen und Verletzungen zu vermeiden? Was können (Gewalt-) Prävention und (Medien-) Pädagogik im digitalen Alltag leisten? Diesen Fragen wird die Tagung – online – nachgehen.

14. Oktober

LJS: Online-Seminar Online-Tagung

70,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: J2130

 

Ich, wir und die anderen

Methoden für Gewaltprävention und Demokratie-Erziehung

Unterschiede zwischen Menschen – aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe, sozialem Status, kulturellen Wurzeln – werden häufig bewertet und mit Ablehnung oder Bevor­zugung verbunden. Auch Kinder sind sensibel für jede Art von Differenz. Sie nehmen Unterschiede und deren Bewertungen aufmerksam wahr und richten ihr Verhalten daran aus. Um Kinder zu einem konstruktiven Umgang mit Vielfalt und Unterschieden zu motivieren, sind pädagogische Fachkräfte gefragt. Sie sollen Kindern Wertschät­zung und Respekt im Umgang mit Anderen vermitteln und dadurch ein gewaltfreies Miteinander fördern. Fachkräfte müssen zwischen der Vermittlung von Werten und Normen, die für alle gelten und der Förderung von Selbstbestimmung und Selbst­behauptung eines jeden einzelnen Kindes eine Balance finden.

Das Seminar bietet die Möglichkeit, sich mit diesem Spannungsfeld auseinanderzusetzen und geeignete Me­thoden für die gewaltpräventive Arbeit kennenzulernen.

3. November
Seminar
80,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: G2180

 

LAN-Party für Eltern

Das Spielen an Konsole oder Smartphone kann zum alltäglichen Streitpunkt in der Fa­milie werden, wenn ln-App-Käufe den Rahmen des Taschengeldes sprengen oder Mädchen und Jungen in Spielechats Kontakte knüpfen, bei denen sich kein gutes Ge­fühl einstellt. Digitale Spiele fordern Mütter und Väter heraus, den Anschluss an rasan­te technische Innovationen nicht zu verlieren und gleichzeitig Vorbild und Vertrauens­person für die eigenen Kinder zu bleiben.

Wie ein guter Weg zwischen rigiden Verboten und „laufen lassen“ aussehen kann, erfahren Eltern auf der LAN-Party. An zahlreichen Stationen können Mütter und Väter die digitalen Spielewelten von Mädchen und Jun­gen selber ausprobieren, um zu erfahren, warum diese so bedeutsam für ihre Kinder sind.

11. November
Lan-Party
kostenlos
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M2160

 

Gefällt mir! Wie Kinder-lnfluencer*innen mit Likes gute Geschäfte machen

LJS: Online-SeminarDas Geburtstagsvideo einer Neunjährigen, ein Junge, der vor laufender Kamera Spiel­zeug auspackt, Geschwister, die Süßigkeiten testen – das sind sogenannte Kinder­lnfluencer*innen. Sie erzählen in den sozialen Netzwerken aus ihrem Leben und we­cken wegen einer steigenden Anzahl von Followern das Interesse der Industrie. Denn mit Klicks lässt sich gutes Geld verdienen. Hinter den kleinen Stars stehen oftmals ganze Familien, die dafür sorgen, dass der YouTube- oder TikTok-Kanal erfolgreich ist und auch bleibt.

Das Online-Seminar gibt Einblicke in die Welt der Kinder-lnfluen­cer*innen und thematisiert ihre Schattenseiten: Freizeitbeschäftigung vs. Arbeit von Minderjährigen, Schutz der Persönlichkeitsrechte und das Ausnutzen der Unerfahren­heit von Kindern.

17. November

LJS: Online-Seminar Online-Seminar

60,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: M2170

 

Was ich nicht will, das man mir tut …

Soziale Kompetenzen unter Stress

Konflikte fordern und fördern sozial erwünschte Verhaltensstrategien. Sie bergen die Chancen, Probleme anzusprechen, Verschiedenheiten auszugleichen und Beziehun­gen zu klären. Sie erhöhen aber auch das Risiko, andere zu beleidigen und zu drohen, fremde und eigene Grenzen zu verletzen und einander weh zu tun – häufig mit Recht­fertigungsstrategien wie „XY hat aber angefangen“ und ,, … ich habe mich nur ge­wehrt.“ Von pädagogischen Fachkräften wird alltäglich eine konfrontative, konstruk­tive und dialogische Streitkultur erwartet, die Kinder und Jugendliche motiviert, sich mit ihrem Verhalten auseinanderzusetzen. Im besten Fall werden Erwachsene so zu einem Vorbild für eine Streitkultur, die die Grenzen des Gegenübers und die eigenen wahrt.

Die Fortbildung lädt dazu ein, auf die eigene Streitkultur zu blicken und einen angemessenen Umgang mit (eigenen) ,,schwierigen und eckigen“ Gefühlen in Konflikt­situationen zu trainieren.

18. und 25. November
Seminar, 2-tägig
160,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: G2190

 

Jugendliche und Pornografie – immer noch ein Thema?!

Jahrestagung

LJS: Online-SeminarPornografische Inhalte sind durch das Internet einfach zugänglich und gehören zum Medienrepertoire der meisten Jugendlichen. Der Wunsch nach Stimulation steht dabei meist im Vordergrund, nebenbei werden aber auch Rollenbilder und Normen vermit­telt. Das Bild von Frauen als willige Objekte zur Befriedigung von omnipotenten Män­nern ist dabei eine gängige Variante der Darstellungen – welche sowohl bei Mädchen und Jungen Druck und nicht-erfüllbare Erwartungen erzeugen können.

Aus Jugendschutzsicht stellen sich rund um die Pornografienutzung Jugendlicher zahl­reiche Fragen: Brauch! es mehr Regulierungsmöglichkeiten, um Jugendlichen den Zu­gang zu pornografischen Inhalten zu erschweren? Oder sollte ein eigenverantwortlicher Umgang auch mit diesen Medieninhalten befördert und gar begleitet werden? Sind sich Jugendliche über Konsequenzen bewusst, wenn sie pornografisches Material ver­schicken?

Die Jahrestagung lenkt den Blick auch auf weitere Darstellungen von Sexualität und mögliche Einflüsse auf Jugendliche und diskutiert Fragen wie: Was macht die allseits präsente Werbung für Sexspielzeug mit sexuell unerfahrenen Mädchen und Jungen? Welche Auswirkungen haben knapp bekleidete Frauen in Musikclips oder sexualisierte Casting- oder Datingshows auf die sexuelle Entwicklung?

7. Dezember

LJS: Online-Seminar Online-Jahrestagung

70,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: J2140