Prävention auf Augenhöhe

Alte und neue Rollen von Eltern in der Suchtprävention

In der 9. Tagung der Reihe „Professionalisierung komunaler Alkoholprävention“ wird die Rolle der Eltern  in den Blick genommen. In den Webinaren befassen wir uns mit folgenden Fragen: Welche Möglichkeiten stehen in Kommunen für die Arbeit mit Eltern zur Verfügung? Was können Eltern tun, um präventiv zu wirken? Wie können Fachkräfte und Eltern partnerschaftlich Handlungsansätze entwickeln und welche guten Praxisbeispiele gibt es dazu?

Die Online-Fortbildungsreihe richtet sich an Fachkräfte der kommunalen Alkohol- und Suchtprävention, Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung und weitere Interessierte.

8. und 15. September

Online-Fortbildungsreihe

kostenlos

Die Veranstaltung wird als Webinar mit dem Zoom-Meeting-Programm durchgeführt. Technische Voraussetzungen für die Teilnahme sind: PC/Laptop mit Internetzugang, Web-Kamera, Headset oder alternativ separate Lautsprecher und Mikro.

» Anmeldung (Nds. Landessozialamt)

» mehr Informationen

 

Ein Schnitt sagt mehr als tausend Worte

Selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen

Das Spektrum von selbstschädigendem Verhalten umfasst unterschiedliche Formen wie Schnitt-, Biss- oder Brandverletzungen. Ebenso unterschiedlich können die Auslö­ser dafür sein. Das problematische Verhalten junger Menschen kann bei pädagogi­schen Fachkräften und Eltern schnell zu Hilflosigkeit und Überforderung führen. Die daraus resultierende Situation erfordert von Fachkräften und Eltern eine schnelle, an­gemessene und professionelle Reaktion.

Dieses Seminar gibt Einblicke in das Erleben von betroffenen Jungen und Mädchen und zeigt selbstverletzende Verhaltensmuster auf. Zusätzlich werden verschiedene In­terventions- und Unterstützungsmöglichkeiten in ihren Chancen und in ihrer Be­grenztheit diskutiert und erarbeitet.

22. September
Seminar
80,- € (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum | Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S2060

 

MOVE – Motivierende Kurzintervention

Mit Drogen konsumierenden Jugendlichen ins Gespräch kommen

Der legale und illegale Suchtmittelkonsum Jugendlicher ist für pädagogische Fach­kräfte in der Jugendarbeit, Jugendhilfe und im Jugendschutz traditionell ein wichtiges Thema. Hierbei ist die richtige Kontaktaufnahme mit den Jugendlichen entscheidend. Häufig treten auf Seiten der Jugendlichen Probleme und großer Widerstand auf.

MOVE ermöglicht die konstruktive Nutzung dieser Reaktionen und bietet einen Gesprächs­einstieg, um über riskantes Konsumverhalten ins Gespräch zu kommen.

Im Fokus des dreitätigen Seminars steht die praktische Erprobung der motivierenden Kurzinterven­tion anhand konkreter Gesprächssituationen.

28., 29. September und 5. Oktober
Seminar, 3-tägig
200,- € (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Stephansstift | Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S2070

» weitere Informationen

 

Fachtag zum Thema MOVE

Wenn es um den Konsum von legalen und illegalen Drogen geht, befinden sich Jugend­liche meist in einer Absichtslosigkeit. Das problematische Verhalten ist ihnen meist nicht bewusst. Um Jugendliche dazu zu bringen, sich mit ihrem Konsumverhalten aus­einanderzusetzen und eine mögliche Verhaltensänderung anzuregen, bietet sich die motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen (MOVE) an.

Neben einer Einführung in die motivierende Gesprächsführung steht die Erprobung verschiedener Inhalte im Fokus dieses Fachtages.

10. November
Online-Tagung
70,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: S2080 (Online-Tagung)

 

Digitale Spiele

Jahrestagung

Kinder und Jugendliche erleben viel Spaß bei der Beschäftigung mit Computerspielen. Pädagogische Fachkräfte hingegen stehen vor vielen Fragen: Wie begegne ich den Kin­dern, die sich mit Spielen beschäftigen, die nicht altersgerecht sind und wie berate ich die Eltern? Wie kann ich Jugendliche darin unterstützen, weniger exzessiv zu spielen? Welche Möglichkeiten bietet die virtuelle Realität für die Jugendarbeit und welche Ge­fahren birgt die neue Technologie? Wie kann ich die Beschäftigung mit digitalen Spie­len in meiner Einrichtung begleiten? Welche medienpädagogischen Projekte haben sich in der Praxis bewährt?

Die Jahrestagung beleuchtet aktuelle Entwicklungen (Virtual Reality, eSports) in den digitalen Spielwelten von Mädchen und Jungen. Neben dem Verständnis für die belieb­te Freizeitbeschäftigung werden auch aktuelle Risiken in den Fokus gerückt: Glücks­spielmechanismen und Gaming Disorder. Weitere aktuelle Herausforderungen rund um die Computerspielewelten liegen in der Einordnung von Online- und Offlineinhalten in unterschiedliche Jugendschutzsysteme, als auch in Fragestellungen, die sich aus dem Bereich des Daten- und Verbraucherschutzes ergeben.

3. Dezember
Online-Tagung
70,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: J2030 (Online-Tagung)