Gras, Hasch, Pott

LJS: Online-SeminarAktuelle Überlegungen zu Cannabis und Jugendschutz

Die vielschichtige öffentliche Debatte um eine regulierte Abgabe von Cannabis wirkt sich auch auf die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen aus. Ein Teil der Mädchen und Jungen erlebt die Diskussion als „voranschreitende Legalisierung“, wodurch die Ent­wicklung eines risikobewussten Umgangs beeinflusst und erschwert werden kann. Die Vermittlung faktenbasierten Wissens und eine klare Positionierung zwischen Verharm­losung und Dramatisierung des Konsums von Cannabis ist für Pädagog*innen vor die­sem Hintergrund nötig.

Im Seminar wird die Bedeutung der Diskussion um Cannabis für den Jugendschutz aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Ansätze, wie pädagogische Fachkräfte mit Jugendlichen zum Thema Cannabis arbeiten können, werden vorgestellt.

22. Februar

LJS: Online-Seminar Online-Seminar

60,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: S2110

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Kita-MOVE

Wie führt man gelingende Elterngespräche im Elementarbereich?

Beim täglichen Kontakt mit Eltern sind pädagogische Fachkräfte herausgefordert, sen­sible Erziehungs- und Gesundheitsthemen oftmals „zwischen Tür und Angel“ anzu­sprechen. Selten ist das einfach. Das Konzept der Motivierenden Kurzintervention mit Eltern im Elementarbereich (Kita-MOVE) bietet praktisches Handwerkszeug für das Führen schwieriger Elterngespräche und gibt pädagogischen Fachkräften dadurch Un­terstützung und Entlastung.

In dem dreitägigen Seminar lernen Teilnehmende, wie Kita-MOVE im Kita-Alltag ange­wendet werden kann. Das Ausprobieren der Gesprächstechnik und der praktische Übungsanteil stehen dabei im Vordergrund.

Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant. Sollte eine Durchführung aufgrund geltender Hygieneverordnungen nicht möglich sein, kann das Seminar nicht stattfin­den.

19., 20. und 26. April
Seminar, 3-tägig
200,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
St. Clemens, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S2120

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Suchtprävention trifft stationäre Jugendhilfe

LJS: Online-SeminarVon Wünschen und Pflichten: Was ist machbar, was muss sein?

Jugendliche in stationären Jugendhilfeeinrichtungen sind oft stärker belastet als Gleichaltrige: im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung konsumieren sie früher und teilweise mehr Suchtmittel. Dadurch stellen sie eine Risikogruppe für eine spätere Suchtentwicklung dar. Um dem vorzubeugen ist Suchtprävention in der stationären Ju­gendhilfe nötig. Welche Maßnahmen in dem Arbeitsfeld möglich sind und wie sich der präventive Blick auf konsumierende Jugendliche weiten lässt, wird Thema der Tagung sein.

Die Fachtagung beleuchtet Möglichkeiten und Grenzen der Suchtprävention in der stationären Jugendhilfe und bietet Ansatzpunkte für eine zielgruppen- und setting­spezifische Prävention.

13. Juli

LJS: Online-Seminar Online-Tagung

70,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: S2130

 

Gut drauf kommen

Basiswissen Sucht(prävention)

Ob Zigaretten, Shisha, Alkohol, Cannabis oder Partydrogen – der erste Konsum von legalen und illegalen Suchtmitteln findet häufig im Jugendalter statt. Insbesondere das Experimentieren und sich Ausprobieren mit diesen Substanzen steht für Mädchen und Jungen in diesem Alter im Vordergrund. Nicht selten kommt es zu phasenweise exzes­sivem Konsum, der mit Alkoholvergiftungen und anderen schlechten Erfahrungen ein­hergehen kann.

Im Seminar stehen die Hintergründe und Besonderheiten des Substanzkonsums im Jugendalter, aktuelle Konsumtrends, relevante gesetzliche Regelungen und mögliche Präventionsansätze im Fokus.

Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant, findet bei Bedarf jedoch onIine statt.

8. Juni
Seminar
80,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S2140

 

Suchtprobleme in der Familie – wer hilft wem?

In der pädagogischen Arbeit mit konsumierenden Jugendlichen kann deutlich werden, dass auch der Konsum von Eltern oder anderen Familienangehörigen ein Thema ist. Wenn ein Elternteil abhängig ist, betrifft dies nicht nur die Mutter oder den Vater; Ju­gendliche sind als Söhne und Töchter von den Suchterkrankungen ihrer Eltern betrof­fen. Suchtprobleme belasten und verändern Betroffene und deren gesamte Familie. Beziehungen zwischen Angehörigen können geschwächt werden. Spannungen und Streit sind möglich, ebenso wie die Weitergabe und Übernahme von Konsummustern.

Im Seminar wird die Dynamik von Suchterkrankungen in Familien in den Blick genom­men. Neben der Vermittlung von Hintergrundwissen zum Thema, werden Präventions­und Interventionsmöglichkeiten erarbeitet.

Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant, findet bei Bedarf jedoch onIine statt.

6. Juli
Seminar
80,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S2150

 

Was ist (nicht) erlaubt?

Orientierung in der rechtlichen Grauzone rund um die pädagogische Arbeit mit konsu­mierenden Jugendlichen

Konsumieren Jugendliche legale oder illegale Suchtmittel, wirft dies häufig Fragen nach rechtlichen Rahmenbedingungen auf. Unsicherheiten bezüglich möglicherweise strafbarer Grenzfälle und Situationen erschweren Pädagog*innen oftmals ein konse­quentes Vorgehen. Ob bei Hinweisen auf Drogenhandel oder der Duldung des Kon­sums legaler oder illegaler Suchtmittel auf dem Einrichtungsgelände: im pädagogi­schen Alltag bedarf es in solchen Situationen entsprechender Handlungsstrategien.

In dem Seminar wird rechtliches Hintergrundwissen vermittelt, sowie konkrete Frage­stellungen diskutiert, um pädagogische Fachkräfte in ihrer Handlungssicherheit zu stärken.

Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant, findet bei Bedarf jedoch onIine statt.

7. September
Seminar
80,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S2160

 

MOVE- Motivierende Kurzintervention

Die Motivation zur Verhaltensänderung stärken

Wie lassen sich Jugendliche ansprechen, die mit ihrem Konsum des letzten Wochen­endes prahlen und offensichtlich kein Interesse daran haben, etwas an ihrem Konsum­verhalten zu ändern? Welche Möglichkeiten haben pädagogische Fachkräfte eine Ver­änderung des Konsums anzuregen, wenn sie deutlich vermittelt bekommen „Lass mich in Ruhe!“? Wie können Impulse so gesetzt werden, dass Mädchen und Jungen sich mit ihrem Konsum auseinandersetzen? MOVE bietet Antworten auf diese Fragen. Als be­währtes Konzept, um mit Mädchen und Jungen konstruktiv über ihr Verhalten und dessen Veränderung ins Gespräch zu kommen, ist die „Motivierende Kurzintervention“ (MOVE) ein hilfreiches Handwerkszeug für den pädagogischen Alltag.

Im Fokus des dreitägigen Seminars steht die praktische Erprobung der motivierenden Kurzintervention anhand konkreter Gesprächssituationen.

Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant. Sollte eine Durchführung aufgrund geltender Hygieneverordnungen nicht möglich sein, kann das Seminar nicht stattfin­den.

27., 28. September und 4. Oktober
Seminar, 3-tägig
200,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
St. Giemens, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S2170