Kita-MOVE kurz erklärt

LJS: Online-SeminarPrävention im Kita-Alltag

Erzieher*innen sind heute oft am Rande ihrer Kapazitäten. Neben der Begleitung und Betreuung der Kinder fordert die alltägliche Elternarbeit sie oftmals zusätzlich heraus. Eltern wiederum fühlen sich häufig durch die Vereinbarkeit familiärer und beruflicher Anforderungen überfordert und damit allein gelassen. Gelingt es, dass Eltern und Kita zusammenarbeiten und sich beide Seiten als Verbündete bei der Erziehung und Bildung der Kinder verstehen, so kann dies entlastend wirken.

Die Motivierende Kurzintervention mit Eltern im Elementarbereich (Kita-MOVE) setzt an den bereits vorhandenen Beziehungen zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften an und zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten zu stärken. Im Fokus steht die Verbesserung der Gesprächskultur, um so früh über mögliche Auffälligkeiten bei Kindern ins Gespräch zu kommen.
Als „Angebot vor dem Angebot“ bietet Kita-MOVE pädagogischen Fachkräf-ten Unterstützung und Entlastung beim täglichen Kontakt mit Müttern und Vätern sowie dem Führen schwieriger Elterngespräche.

Teilnehmende der Online-Veranstaltung erhalten einen ersten Einblick in das Prinzip von Kita-MOVE: Hintergrundwissen zur Entstehung, den Inhalten und Zielsetzungen des Projekts wird in einem Vortrag vermittelt. Darüber hinaus ermöglicht die Erprobung einzelner Übungen und Methoden einen praxisbezogenen Eindruck. Wie Kita-MOVE Prävention im Kita-Alltag ermöglicht und wie es praxisnah umgesetzt werden kann, wird diskutiert.

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung als Zoom-Konferenz durchgeführt wird.

15. Juni

LJS: Online-Seminar Online-Seminar

kostenfrei

Anmeldung | Buchungsnummer: S2121

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Suchtprobleme in der Familie – wer hilft wem?

LJS: Online-SeminarIn der pädagogischen Arbeit mit konsumierenden Jugendlichen kann deutlich werden, dass auch der Konsum von Eltern oder anderen Familienangehörigen ein Thema ist. Wenn ein Elternteil abhängig ist, betrifft dies nicht nur die Mutter oder den Vater; Ju­gendliche sind als Söhne und Töchter von den Suchterkrankungen ihrer Eltern betrof­fen. Suchtprobleme belasten und verändern Betroffene und deren gesamte Familie. Beziehungen zwischen Angehörigen können geschwächt werden. Spannungen und Streit sind möglich, ebenso wie die Weitergabe und Übernahme von Konsummustern.

Im Seminar wird die Dynamik von Suchterkrankungen in Familien in den Blick genom­men. Neben der Vermittlung von Hintergrundwissen zum Thema, werden Präventions­und Interventionsmöglichkeiten erarbeitet.

Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant, findet bei Bedarf jedoch onIine statt.

6. Juli

LJS: Online-Seminar Online-Seminar

60,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: S2150

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Suchtprävention trifft stationäre Jugendhilfe

LJS: Online-SeminarVon Wünschen und Pflichten: Was ist machbar, was muss sein?

Jugendliche in stationären Jugendhilfeeinrichtungen sind oft stärker belastet als Gleichaltrige: im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung konsumieren sie früher und teilweise mehr Suchtmittel. Dadurch stellen sie eine Risikogruppe für eine spätere Suchtentwicklung dar. Um dem vorzubeugen ist Suchtprävention in der stationären Ju­gendhilfe nötig. Welche Maßnahmen in dem Arbeitsfeld möglich sind und wie sich der präventive Blick auf konsumierende Jugendliche weiten lässt, wird Thema der Tagung sein.

Die Fachtagung beleuchtet Möglichkeiten und Grenzen der Suchtprävention in der stationären Jugendhilfe und bietet Ansatzpunkte für eine zielgruppen- und setting­spezifische Prävention.

13. Juli

LJS: Online-Seminar Online-Tagung

70,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: S2130

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Was ist (nicht) erlaubt?

Orientierung in der rechtlichen Grauzone rund um die pädagogische Arbeit mit konsu­mierenden Jugendlichen

Konsumieren Jugendliche legale oder illegale Suchtmittel, wirft dies häufig Fragen nach rechtlichen Rahmenbedingungen auf. Unsicherheiten bezüglich möglicherweise strafbarer Grenzfälle und Situationen erschweren Pädagog*innen oftmals ein konse­quentes Vorgehen. Ob bei Hinweisen auf Drogenhandel oder der Duldung des Kon­sums legaler oder illegaler Suchtmittel auf dem Einrichtungsgelände: im pädagogi­schen Alltag bedarf es in solchen Situationen entsprechender Handlungsstrategien.

In dem Seminar wird rechtliches Hintergrundwissen vermittelt, sowie konkrete Frage­stellungen diskutiert, um pädagogische Fachkräfte in ihrer Handlungssicherheit zu stärken.

Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant, findet bei Bedarf jedoch onIine statt.

7. September
Seminar
80,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S2160

 

MOVE- Motivierende Kurzintervention

Die Motivation zur Verhaltensänderung stärken

Wie lassen sich Jugendliche ansprechen, die mit ihrem Konsum des letzten Wochen­endes prahlen und offensichtlich kein Interesse daran haben, etwas an ihrem Konsum­verhalten zu ändern? Welche Möglichkeiten haben pädagogische Fachkräfte eine Ver­änderung des Konsums anzuregen, wenn sie deutlich vermittelt bekommen „Lass mich in Ruhe!“? Wie können Impulse so gesetzt werden, dass Mädchen und Jungen sich mit ihrem Konsum auseinandersetzen? MOVE bietet Antworten auf diese Fragen. Als be­währtes Konzept, um mit Mädchen und Jungen konstruktiv über ihr Verhalten und dessen Veränderung ins Gespräch zu kommen, ist die „Motivierende Kurzintervention“ (MOVE) ein hilfreiches Handwerkszeug für den pädagogischen Alltag.

Im Fokus des dreitägigen Seminars steht die praktische Erprobung der motivierenden Kurzintervention anhand konkreter Gesprächssituationen.

Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant. Sollte eine Durchführung aufgrund geltender Hygieneverordnungen nicht möglich sein, kann das Seminar nicht stattfin­den.

27., 28. September und 4. Oktober
Seminar, 3-tägig
200,- € (inkl. vegetar. Verpflegung)
St. Giemens, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S2170