Essen, Fressen, Hungern

Essstörungen bei Mädchen und Jungen

Im Umgang mit Stress oder unangenehmen Gefühlen kann Essen für Jugendliche eine große Rolle spielen. Statt satt zu werden, steht dann die Kompensation von Langeweile, Traurigkeit oder anderen belastenden Umständen im Fokus. Ebenso lässt sich über Ernährung der eigene Körper formen und gestalten, was für Jugendliche in der Auseinandersetzung mit geltenden Schönheitsidealen bedeutsam sein kann. Im Umgang mit Mädchen und Jungen, die ein auffälliges Essverhalten zeigen, stellt sich pädagogischen Fachkräften oftmals die Frage: Wann wird aus einer ständigen Beschäftigung mit dem eigenen Gewicht ein krankhaftes Essverhalten und was ist überhaupt ein „normales“ Essverhalten?

Ausgehend von dieser Frage führt das Seminar in die Thematik Essstörungen bei Jugendlichen ein, zeigt Präventionsmöglichkeiten auf und vermittelt Handlungsstrategien, wie Jugendliche dahingehend gestärkt und begleitet werden können, ein gesundes Essverhalten zu entwickeln.

12. Februar
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer:  S1910

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MOVE – Motivierende Kurzintervention

Fortbildung für pädagogische Fachkräfte

Mit Drogen konsumierenden Jugendlichen ins Gespräch kommen

Pädagogische Fachkräfte werden in ihrem beruflichen Alltag immer wieder mit dem Konsum – oder dem Verdacht des Konsums – von Alkohol, Tabak, Cannabis oder an-deren Drogen konfrontiert und müssen angemessen darauf reagieren. Neben einer häufig anzutreffenden Verunsicherung unter Pädagoginnen und Pädagogen erschweren oftmals widersprüchliche Botschaften Jugendlicher, die zeitgleich „Lass mich in Ruhe“ und „Hilf mir“ lauten können, eine angemessene Reaktion.

Wie pädagogische Fachkräfte mit Jugendlichen über ihr Konsumverhalten, die damit einhergehenden Risiken und ggf. über eine Veränderung des Konsums ins Gespräch kommen können, wird in der Motivierenden Kurzintervention (MOVE) vermittelt.

Im Fokus des dreitägigen Seminars steht die praktische Erprobung der Motivierenden Kurzintervention anhand konkreter Gesprächssituationen.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.move-niedersachsen.de.

18., 19. und 26. Februar
Seminar, 3-tägig
€ 200,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Stephansstift, Hannover
Hanns-Lilje-Haus, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S1920

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Auweia – Wenn Schmerz zum Ventil wird

Umgang mit selbstverletzendem Verhalten in der Jugend(sozial)arbeit

Schnitt-, Brand- oder Bisswunden – so unterschiedlich die Formen selbstverletzenden Verhaltens sind, so unterschiedlich können auch die Ursachen sein. Als heute weit verbreitetes Phänomen unter Mädchen und Jungen stellen Selbstverletzungen pädagogische Fachkräfte immer wieder vor neue Herausforderungen. Im Umgang mit betroffenen Mädchen und Jungen sind oftmals schnelle Entscheidungen bezüglich angemessener und profesioneller Reaktionen nötig.

Im Seminar werden verschiedene Handlungsstrategien gemeinsam erarbeitet. Es gibt Einblicke in das Erleben von betroffenen Jugendlichen, ebenso werden Fallstricke und Chancen im Umgang mit den Mädchen und Jungen thematisiert. Hintergrundwissen zu Erscheinungsformen und Unterstützungsmöglichkeiten, sowie deren Begrenztheit, werden vermittelt.

19. März
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer:  S1930

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Cannabis & Jugendschutz

Was sollten pädagogische Fachkräfte zu Cannabis wissen?

Cannabis ist – nicht nur unter Jugendlichen – die am häufigsten konsumierte illegale Droge. Pädagogische Arbeit mit konsumierenden Jugendlichen wird vor dem Hintergrund der Illegalität von Cannabis immer wieder erschwert, weil die Vermittlung faktenbasierten Wissens oder die lebensweltnahe Begleitung bei der Suche nach einem risikobewussten Umgang in der Prävention nur begrenzt möglich ist. Zudem wird in der vielschichtigen öffentlichen Debatte um eine regulierte Abgabe von Cannabis die Gewährleistung des Jugendschutzes von Befürwortern sowie Kritikern jeweils als Argument angeführt und kontrovers diskutiert.

Im Seminar wird die Bedeutung einer Entkriminalisierung und Regulierung von Cannabis für den Jugendschutz aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Wie pädagogische Fachkräfte mit konsumierenden Jugendlichen zum Thema Cannabis arbeiten können, wird diskutiert.

18. Juni
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer:  S1940

 

Orientierung in der rechtlichen Grauzone

Handlungsstrategien im Umgang mit konsumierenden Jugendlichen

In der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen, die Drogen konsumieren, gibt es immer wieder Fragen nach den rechtlichen Rahmenbedingungen.

In dem Seminar werden diese und weitere Fragen aus suchtpräventiver und rechtlicher Perspektive beleuchtet.

24. September
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer:  S1950

 

Kita-MOVE

Motivierende Kurzintervention mit Eltern im Elementarbereich

Gespräche mit Eltern gehören in Kindertageseinrichtungen zum Alltag. Nicht immer sind sie einfach. Besonders wenn sensible Erziehungs- oder Gesundheitsthemen angesprochen werden müssen, ist ein behutsames Vorgehen seitens der pädagogischen Fachkräfte gefragt.

Als „Angebot vor dem Angebot“ setzt die Motivierende Kurzintervention mit Eltern im Elementarbereich (Kita-MOVE) an den vorhandenen Beziehungen zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften an.

Im Seminar steht die praktische Erprobung der Motivierenden Kurzintervention im Mittelpunkt.

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7., 8. und 14. Oktober
Seminar
€ 200,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Stephansstift, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer:  S1950

 

Basic Jugendschutz: Sucht

Basic Jugendschutz

Der Konsum legaler sowie illegaler Drogen nimmt nach wie vor einen wichtigen Stellenwert in der Diskussion um Risikoverhaltensweisen Jugendlicher ein. In ihrem beruflichen Alltag sind Pädagoginnen und Pädagogen immer wieder mit dem Konsum von Alkohol, Tabak, Cannabis und anderen Drogen konfrontiert und müssen angemessen darauf reagieren.

In diesem Seminar möchten wir pädagogischen Fachkräften hierfür relevante rechtliche Aspekte im Umgang mit konsumierenden Jugendlichen aufzeigen und Präventionsansätze vorstellen, in denen die Motivation zur Veränderung des Konsumverhaltens und die Beziehung zum Jugendlichen im Fokus stehen.

22. Oktober
Fachtag
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
St. Clemens, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: J1920

 

Elterliche Präsenz

Wie gelingt es Eltern, mit ihren konsumierenden Jugendlichen in Kontakt zu bleiben?

Das Probieren und Experimentieren mit Alkohol, Cannabis und Partydrogen gehört für viele Jugendliche zum Erwachsenwerden dazu. In der Beziehung zwischen Eltern und konsumierenden Jugendlichen führt dies häufig zu Spannungen oder gar Streit.

Das Seminar führt in das Konzept des Elterncoachings nach „Haim Omer“ ein – Methoden für die Arbeit mit Eltern konsumierender Jugendlicher werden vorgestellt und erprobt. Eingeladen sind Pädagoginnen und Pädagogen, die mit Eltern arbeiten.

19. November
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer:  S1970