Trickfilmchen

Trickfilmchen-2015Seminare für pädagogische Fachkräfte im Elementarbereich

Ob in der Kita oder in der Grundschule, Mädchen und Jungen können mit der Trickfilmchen-Ausstattung der Landesstelle Jugendschutz kinderleicht eigene Trickfilme erstellen und so spielerisch ein Stück Medienkompetenz entwickeln. In diesem Seminar wird ausführlich über die Medienvorlieben von Kindern sowie über Medienwirkungen und Jugendschutzaspekte informiert. Die praktische Arbeit am Tricktisch oder an der Trickboxx ist Bestandteil des Seminars, damit eigene Erfahrungen beim „Trickfilmen“ gesammelt werden können.
Im Anschluss an das Seminar besteht die Möglichkeit, das Projekt in der eigenen Einrichtung umzusetzen. Für die pädagogische Begleitung, die Ausleihe der Technik, die Filmbearbeitung, das Überlassen der Filmchen auf einem Datenträger und die Durchführung einer Elternveranstaltung fällt eine Kostenbeteiligung in Höhe von 100,- Euro an.

Aufgrund der praktischen Arbeitseinheit stehen für dieses Seminar jeweils nur 18 Plätze zur Verfügung.

22. Februar 2017
60,- € (inklusive vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M1730

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Hauptsache Action – Die 3. Dimension

hauptsache_action_projektDigitale Spielewelten von Mädchen und Jungen

Computerspiele sind bei Mädchen und Jungen beliebt. Sie nutzen Online-Portale wie Spielaffe oder wünschen sich Sportsimulationsspiele wie Fifa, die Ego-Shooter Reihe Call of Duty, Minecraft oder das militärische Strategiespiel League of Legends. Aktuell begeistern sich Kinder und Jugendliche für Spielewelten, die im virtuellen dreidimensionalen Raum erlebbar sind. Dank der so genannten VR-Brillen ist ein Spielerlebnis möglich, das eine noch bessere Verschmelzung mit der virtuellen Welt ermöglicht.

Nicht alle Kinder erfahren im Elternhaus eine pädagogische Begleitung, wenn es um die Nutzungsdauer oder um den Inhalt der Spiele geht. Neben der Frage, wie die dargestellte Gewalt auf Kinder wirkt, sorgen sich viele Eltern auch darüber, ob ihr Kind nicht zu viel spielt und dafür Freundschaften, andere Hobbies oder die Schule vernachlässigt.

In der Jugendarbeit kann der Rahmen für die Auseinandersetzung mit Spielen geboten werden. Mit den Angeboten des Projektes „Hauptsache Action“ wie LAN-Partys für Jugendliche, Minecraft für Mädchen, Let’s Play Führerschein, Spieletester-Workshops für Kinder und einem E-Sports-Wettbewerb für Jugendzentren möchte die LJS die faszinierenden und die problematischen Seiten der Nutzung von Computerspielen thematisieren.

Die Fortbildung soll Distanz zu dem Thema abbauen, Ängste aufgreifen und Möglichkeiten aufzeigen, Computerspiele in der eigenen pädagogischen Arbeit einzusetzen. Dazu können verschiedene Computerspiele vor Ort ausprobiert werden. Diese Erfahrungen sollen aufgegriffen werden, um den Zugang zu computerspielenden Kindern und Jugendlichen zu erleichtern.

15. Februar 2017
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M1720

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Strickmuster für Väterarbeit?

Anregungen und Austausch

Das Rollenverständnis von Vätern hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Erwerbstätigkeit ist für Mütter heute eine Selbstverständlichkeit, Väter nehmen Erziehungszeiten und auch die Zahl der alleinerziehenden Väter nimmt zu.

Daraus resultiert ein Umdenken in der Aufgabenverteilung innerhalb der Familien. Sowohl im Haushalt als auch bei der Erziehung der Kinder übernehmen Väter eine immer größere Verantwortung. Und für viele Männer ist eine enge Vater-Kind-Bindung von großer Bedeutung. Wie bei allen Erziehenden kommen auch bei Vätern viele Fragen auf: Was wird von mir als Vater erwartet und was braucht mein Kind? Wie funktioniert eine gute Vater-Kind-Beziehung?

Für diese Fragen brauchen Väter Räume und Gelegenheiten, um sich untereinander auszutauschen. Die Erfahrungen zeigen, dass Väter sehr von solchen Männer-Gesprächen profitieren. Pädagogischen Fachkräften ist es wichtig, Zugänge zu Vätern zu schaffen, um sie in ihrer Erziehungsverantwortung unterstützen zu können.

Wie aber müssen (Eltern-) Angebote konzipiert sein, damit Väter sich angesprochen fühlen und gern kommen? Wie kommen wir mit Vätern ins Gespräch? Welche (Erziehungs-)Themen sind für Väter besonders wichtig?

In diesem Seminar werden erfolgreiche Praxisbeispiele von Väterarbeit in Niedersachsen vorgestellt und Methoden der niedrigschwelligen Elternarbeit erprobt. Gleichzeitig wird es genug Raum geben, um miteinander ins Gespräch zu kommen und Faktoren für eine gelingende Arbeit mit Vätern zu erarbeiten.

23. Februar 2017
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: ET1710

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Diskriminierung verlernen

Grenzüberschreitungen und Spiel-Räume in der gewaltpräventiven Arbeit

Im Jugendalter sind Wertschätzung und Zugehörigkeit wesentliche Grundlagen für die Entwicklung von Identität und Selbstwertgefühl.

Mädchen und Jungen sind in dieser Hinsicht sehr bedürftig – und sehr verletzbar.

Was passiert, wenn ihr Bedürfnis nach Zugehörigkeit nicht beachtet wird? Wie reagieren Jugendliche auf Ablehnung und Diskriminierung? Und können solche Erfahrungen trotz Kränkung oder Verletzung konstruktiv genutzt und bewältigt werden? Diese Themen stehen im Mittelpunkt des Seminars.

27. / 28. Februar 2017
Seminar
€ 120,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: G1710

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Essen vs. Fressen

Jugendliche im Körperfrust

Der Anteil übergewichtiger Kinder und Jugendlicher hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Studien zufolge sind heute 15 Prozent übergewichtig, bei rund einem Drittel von ihnen ist das Übergewicht so ausgeprägt, dass man von Adipositas spricht. Werden Auffälligkeiten im Essverhalten frühzeitig erkannt, erhöht dies die Chancen für eine Verbesserung der Situation betroffener Jugendlicher. Aus Jugendschutzperspektive ist es wichtig, dass Pädagoginnen und Pädagogen ihre Wahrnehmung für auffälliges Essverhalten schärfen, betroffene Mädchen und Jungen ansprechen und bei Bedarf an weiterführende Hilfeeinrichtungen vermitteln.

Das Seminar will informieren und in die Thematik einführen. Wie Jugendliche dahingehend gestärkt und begleitet werden können, ein gesundes Essverhalten zu entwickeln, wird in dem Seminar vermittelt.

16. März 2017
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S1710

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Minecraft und Let’s Play-Videos – Jetzt wird es praktisch

„Minecraft“ fasziniert Kinder und Jugendliche – Jungen wie Mädchen. Für Eltern und Pädagogen stehen bei diesem Spiel nicht die vielen Möglichkeiten des Konstruierens und Miteinanderspielens im Vordergrund, sondern das Spiel als Zeitfresser. Um diese Vorbehalte aufzugreifen, wird „Minecraft“ vorgestellt und von den Seminarteilnehmenden selbst ausprobiert.

Ein Computerspiel kommentieren, parallel die Spielszenen aufzeichnen, um das Ergebnis auf YouTube zu veröffentlichen – das ist der Inhalt sogenannter Let’s Play-Videos. Die Filme werden millionenfach von Kindern und Jugendlichen abgerufen, allein der größte deutsche Let’s Player „Gronkh“ verzeichnete im Jahr 2016 über vier Millionen Abonnenten auf YouTube.

Wie man Computerspiele im pädagogischen Kontext nutzen kann, wird anhand von „Minecraft“ und den Let’s Play-Videos gezeigt.

13. Juni
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Kath. Familienbildungsstätte, Osnabrück

Krankheitsbedingt abgesagt

 

Jahrestagung 2016: Big Data

Der Spion in uns

Die aktuelle Generation der Aufwachsenden ist so „gläsern“ wie nie zuvor. Denn durch Smartphones, Apps und andere technische Errungenschaften geben viele mehr oder weniger freiwillig eine Menge Daten preis. Die Vorlieben und Interessen, die Mädchen und Jungen zum Beispiel in den sozialen Netzwerken teilen, sind schnell abgefischt, werden ausgewertet und in nutzerspezifischen Werbeanzeigen aufbereitet. Durch Einwilligungen, denen man bei der Benutzung unterschiedlicher Software und Apps zustimmen muss, erlaubt man Dritten Einblicke sowie die Verwendung privater Daten wie Fotoalben oder Kontaktlisten. Junge Nutzer hinterfragen dies nur selten und reagieren unbedarft. Werbeangebote aus der Region werden sogar von vielen als positive Serviceleistung bewertet. Dem gegenüber steht die Forderung, eben diese Gruppe zu selbstbestimmten, verantwortungsbewussten und kritischen Mediennutzern zu erziehen – eine Herausforderung für die Medienpädagogik und den Jugendschutz.

Auf der Jahrestagung soll ein Einblick in die aktuelle Entwicklung der Datennutzung durch Telekommunikationsanbieter gegeben werden. Sind wir wirklich in der Orwellschen Überwachungslandschaft von 1984 angekommen? Sind Mediennutzer nur als Konsumenten interessant und sind die Informationen im Netz nur eine Dreingabe?

Welche Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, um Kindern und Jugendlichen reflektiertes Medienhandeln zu ermöglichen? Der Diskurs zu diesen Fragen soll mit Fachleuten aus verschiedenen Disziplinen geführt werden.

6. Dezember
Jahrestagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
HCC, Hannover

Anmeldung Buchungsnummer: J1620

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Jugendschutz On- und Offline

Seminar für pädagogische Fachkräfte aus der Jugendarbeit und Jugendhilfe

Aufgrund der vermehrten Verbreitung von Smartphones und Tablets unter Kindern und Jugendlichen und der zur Verfügung stehenden Flatrates ist ein unbegrenztes Surfen im Internet jederzeit möglich. Neben vielen interessanten und unbedenklichen Angeboten werden Mädchen und Jungen aber auch mit Inhalten konfrontiert, die nicht für sie bestimmt sind und die durch das Internet vielfach ungefiltert konsumiert werden können: extreme Gewaltdarstellungen aus aktuellen Kriegsgebieten, pornografische Inhalte oder gewaltverherrlichende Computerspiele. Viele der bei Kindern und Jugendlichen beliebten Apps greifen durch die Zustimmung zu den AGB auf persönliche Daten wie Kontakte oder Fotos zu. Diese nutzen Anbieter wie Google und facebook für ihre kommerziellen Interessen. Diesen Umstand gilt es, kritisch zu hinterfragen.

Im Seminar wird über die unterschiedlichen Jugendschutzbestimmungen im on- und offline Bereich informiert. Darüber hinaus dienen Arbeitsphasen an den zur Verfügung stehenden Computern dazu, den Teilnehmenden Einblicke in die problematischen und jugendgefährdenden Inhalte des Internets zu ermöglichen und die wesentlichen Kontrollmechanismen kennenzulernen.

19. Januar 2016
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
NLQ, Hildesheim

Anmeldefrist abgelaufen

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Hauptsache Action – Computerspiele in der Jugendarbeit

Seminar für pädagogische Fachkräfte

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Computerspiele sind bei Mädchen und Jungen beliebt. Kinder und Jugendliche wünschen sich Sportsimulationsspiele wie Fifa, kennen gewalthaltige Spiele á la GTA, erschaffen mit Minecraft neue Welten, spielen strategisch in League of Legends mit und gegen andere oder sortieren auf dem Handy zwischendurch Bonbons bei Candy Crush. Im Seminar werden die Nutzungsmotive der Kinder und Jugendlichen informiert und die problematischen Aspekte rund um die Computerspiele, das exzessives Spielen und die Wirkung gewalthaltiger Inhalte, beleuchtet. Ebenso werden Vorurteile gegenüber Computerspielen hinterfragt, um einen reflektierten Zugang zu spielenden Kindern und Jugendlichen zu erleichtern. Über Spielstationen sollen die Teilnehmende selbst in die virtuelle Welt der Kinder eintauchen. Darüber hinaus werden Möglichkeiten aufgezeigt, das Thema Computerspiele in die eigene pädagogische Arbeit mit Mädchen und Jungen einfließen zu lassen.

2. Februar
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Selbstverletzungen – bei Mädchen und Jungen

Die Häufigkeit von Selbstverletzungen unter Schülern und Schülerinnen ist besorgniserregend, die Zahlen in Deutschland sind im europäischen Vergleich am höchsten. Auch wenn das „Ritzen“ oder Schneiden mit scharfen Gegenständen in die Haut für die Betroffenen eine entlastende Funktion in Krisensituationen hat, bleiben gesundheitliche Schädigungen nicht aus. Häufig bleibt das Verhalten lange Zeit unentdeckt wodurch die Behandlung der Ursachen verzögert wird.
Das Seminar will informieren und zur Enttabuisierung von Selbstverletzungen beitragen, Hinweise für Krisengespräche an der Schule geben und Präventionsmöglichkeiten aufzeigen.

24. Februar
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Tagungshaus St. Clemens, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Gut drauf kommen

Suchtpräventives Basiswissen zum Substanzkonsum im Jugendalter

Das Ausprobieren und Experimentieren mit legalen und illegalen Substanzen gehört für viele Jugendliche zum Erwachsenwerden dazu. Bei der Frage nach einem angemessenen Umgang mit diesem Thema sind pädagogische Fachkräfte oftmals gefordert das Für und Wider von Interventionen abzuwägen. „Gute Gründe“ lassen sich für ein Wegsehen ebenso wie für ein Ansprechen oder Eingreifen finden. Suchtpräventives Basiswissen um konsumierte Substanzen, Konsummotive und Unterstützungsmöglichkeiten kann ein sicheres und adäquates Handeln erleichtern.
In diesem Seminar möchten wir die Handlungsoptionen der Teilnehmenden in Bezug auf den Umgang mit konsumierenden Mädchen und Jungen thematisieren. Neben Wissen zu den Hintergründen und Besonderheiten des Substanzkonsums im Jugendalter, wird es um aktuelle Konsumtrends, relevante gesetzliche Regelungen und mögliche Präventions- und Interventionsansätze gehen.

3. März
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Minecraft und Mobile Gaming

Das Computerspiel „Minecraft“ fasziniert Kinder und Jugendliche – Jungen wie Mädchen. Dabei sieht die „Minecraft-Welt“ mit ihrer Blöckchen-Grafik für den Beobachter erst einmal unspektakulär aus. Eltern und Pädagogen, die wenige Berührungspunkte mit dem Spiel „Minecraft“ haben, stehen dem Spiel auch aufgrund der Zeit, die Spieler investieren, skeptisch gegenüber. Um diesen Vorbehalten entgegen zu wirken, wird „Minecraft“ vorgestellt und auch selbst ausprobiert. Darüber wird gezeigt, wie man das Spiel selbst im pädagogischen Kontext nutzen kann.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Bereich „Mobile Gaming“, Spiele auf Tablets und Smartphones, die bei Mädchen und Jungen immer beliebter werden. Während des Seminars werden Spiele vorgestellt und die damit verbundenen Probleme reflektiert. Die so genannten „In-App-Käufe“, mit denen durch reales Geld Spielvorteile erkauft werden können, bilden nur einen problematischen Aspekt rund um das „Mobile Gaming“.

9. März
60,- € (inklusive vegetarischer Verpflegung)
PFL, Oldenburg

Anmeldefrist abgelaufen

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Trickfilmchen

Trickfilmchen-2015Ob in der Kita oder in der Grundschule, Mädchen und Jungen können mit der Trickfilmchen-Ausstattung der Landesstelle Jugendschutz kinderleicht eigene Trickfilme erstellen und so spielerisch ein Stück Medienkompetenz entwickeln. In diesem Seminar wird ausführlich über die Medienvorlieben von Kindern sowie über Medienwirkungen und Jugendschutzaspekte informiert. Die praktische Arbeit am Tricktisch oder an der Trickboxx ist Bestandteil des Seminars, damit eigene Erfahrungen beim „Trickfilmen“ gesammelt werden können.
Im Anschluss an das Seminar besteht die Möglichkeit, das Projekt in der eigenen Einrichtung umzusetzen. Für die pädagogische Begleitung, die Ausleihe der Technik, die Filmbearbeitung, das Überlassen der Filmchen auf einem Datenträger und die Durchführung einer Elternveranstaltung fällt eine Kostenbeteiligung in Höhe von 100,- Euro an.
Aufgrund der praktischen Arbeitseinheit stehen für dieses Seminar jeweils nur 18 Plätze zur Verfügung.

2. März
60,- € (inklusive vegetarischer Verpflegung)
PFL, Oldenburg

5. April
60,- € (inklusive vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist vorbei

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So schlimm war das doch gar nicht…

Umgang mit Mobbing unter Kindern und Jugendlichen

Mobbing ist unter Kindern und Jugendlichen weit verbreitet: Verbale Angriffe, subtile Ausgrenzung oder Diskriminierung kommen praktisch in jeder Schule vor, manchmal auch in außerschulischen Kontexten. Für betroffene Mädchen und Jungen sind solche Übergriffe eine große Belastung. In der Regel sind sie auf die Unterstützung von Erwachsenen angewiesen, um so einer Situation zu entkommen. Um Mobbingprozesse zu unterbinden und die betroffenen Kinder wirkungsvoll zu unterstützen, sind Gegenstrategien erforderlich, die sich auf die ganze Gruppe beziehen. Das Seminar soll pädagogischen Fachkräften helfen, die Entstehung von Mobbing zu verstehen und mit Blick auf Gruppenprozesse sinnvoll zu reagieren.

14. April und 24. Mai
Seminar, zweitägig
€ 120,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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Schamlos schamvoll – das Sexualverhalten von Jugendlichen

Es scheint immer noch so zu sein: Mädchen suchen vor allem nach „dem Richtigen“ und Jungen wollen sich austoben. Entsprechen sie diesen Bildern nicht, sind Mädchen schnell als „Schlampen“ verschrien und Jungen als „schwul“ abgestempelt. Diese Bilder bedeuten für Jugendliche in der Pubertät einerseits Orientierung und Sicherheit, engen anderseits aber auch ein und behindern eventuell die Entwicklung zu einer selbstbestimmten Persönlichkeit.

Das Alltagsbild zeigt Mädchen, die kokett ihren Körper zeigen, Jungen, die stolz auf ihren gestählten „body“ sind, aber auch verhüllte Körper, sei es aus religiösen Motiven oder bloß, weil es praktisch und bequem ist. Aus Jugendschutzsicht lohnt der Blick vor allem auf die sich abzeichnenden Unterschiede zwischen den Geschlechtern aber auch zwischen den unterschiedlichen kulturellen Hintergründen.

Mit dieser Fachtagung werfen wir den Blick auf das Sexualverhalten von Mädchen und Jungen und auf aktuelle Entwicklungen, die unter dem Aspekt „neue Freizügigkeit“ zusammengefasst werden und ein ganz anderes Bild der Jugendlichen zeigen, als aktuelle Studien vermuten lassen.

21. April
Tagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Eltern als Experten

Methoden der niedrigschwelligen Elternarbeit

Das Elternhaus und die Familie sind für das gesunde Aufwachsen von Kindern besonders wichtig. Eine Aufgabe des Jugendschutzes ist es, niedrigschwellige Zugänge zu Eltern zu bekommen, um deren Erziehungskompetenzen zu stärken.

Dabei ist eine wertschätzende Haltung den Müttern und Vätern und ihrem Erziehungsalltag gegenüber elementar. Die Dialogische Elternarbeit hat einen ressourcenorientierten Ansatz, der die vorhandenen Stärken eines jeden Elternteils hervorhebt.

In diesem Seminar werden Methoden der niedrigschwelligen Elternarbeit vorgestellt und in praktischen Einheiten erprobt. Es wird gezeigt, wie Eltern schnell ins Gespräch kommen und voneinander lernen können.

26. April
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Jugendschutz On- und Offline

Seminar für pädagogische Fachkräfte aus der Jugendarbeit und Jugendhilfe

Aufgrund der vermehrten Verbreitung von Smartphones und Tablets unter Kindern und Jugendlichen und der zur Verfügung stehenden Flatrates ist ein unbegrenztes Surfen im Internet jederzeit möglich. Neben vielen interessanten und unbedenklichen Angeboten werden Mädchen und Jungen aber auch mit Inhalten konfrontiert, die nicht für sie bestimmt sind und die durch das Internet vielfach ungefiltert konsumiert werden können: extreme Gewaltdarstellungen aus aktuellen Kriegsgebieten, pornografische Inhalte oder gewaltverherrlichende Computerspiele. Viele der bei Kindern und Jugendlichen beliebten Apps greifen durch die Zustimmung zu den AGB auf persönliche Daten wie Kontakte oder Fotos zu. Diese nutzen Anbieter wie Google und facebook für ihre kommerziellen Interessen. Diesen Umstand gilt es, kritisch zu hinterfragen.

Im Seminar wird über die unterschiedlichen Jugendschutzbestimmungen im on- und offline Bereich informiert. Darüber hinaus dienen Arbeitsphasen an den zur Verfügung stehenden Computern dazu, den Teilnehmenden Einblicke in die problematischen und jugendgefährdenden Inhalte des Internets zu ermöglichen und die wesentlichen Kontrollmechanismen kennenzulernen.

12. Mai 2016
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldefrist vorbei

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Kinderschutz in der Kita

Prävention und Partizipation in der Migrationsgesellschaft

Aus der Perspektive des Kinderrechts sind Kinder aus geflüchteten Familien in erster Linie einfach Kinder. Wie alle Kinder haben sie Rechte, zum Beispiel das Recht auf Verwirklichung des Kindeswohls, auf Bildung und Beteiligung. Trotzdem stellt der Anstieg der Flüchtlingszahlen Kitas vor professionelle Herausforderungen. Der Umgang mit Vielfalt und Heterogenität ist dabei ein zentraler Aspekt.

Kitas sind zunehmend mit Fragen konfrontiert, die sich daraus ergeben: Wie lässt sich der Kontakt mit Eltern gestalten, die andere Auffassungen von Erziehung haben als Erzieherinnen? Wie können Kitas mit traumatischen Belastungen von Kindern umgehen? Und wie muss der Kita-Alltag insgesamt gestaltet sein, damit Kinderschutz und Kinderrechte für alle gewährleistet sind? Diesen Fragen geht die Veranstaltung in Fachvorträgen und Arbeitsgruppen nach.

31. Mai
Tagung mit Workshops
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
DRK-Bildungs-und Tagungszentrum Hannover-Misburg

in Kooperation mit dem DRK-Landesverband Niedersachsen e.V.

Anmeldung per E-Mail: astrid.bergst@drklvnds.de

 

Update sexuell übertragbare Infektionen:

Mythen, Aufklärung und Verhütungsmöglichkeiten

Das Thema sexuell übertragbare Inektionen ist seit jeher mit den gesellschaftlichen Moralvorstellungen über Sexualität verknüpft und auch heute noch ein Tabu, über das zu sprechen vielen Menschen schwer fällt. Doch nur das Wissen um die Übertragungswege und Schutzmaßnahmen kann Jugendlichen den Weg zu einem verantwortungsvollen Umgang mit sich und ihren Partnern bereiten. Mythen und Halbwahrheiten kreisen vor allem um HIV und AIDS – die auch bei Jugendlichen bekannteste Infektion: Die Spanne reicht von Aussagen wie „Die sind doch selber schuld“ bis zu „Dagegen habe ich mich impfen lassen“ und verdeutlicht, dass hier durchaus akuter Aufklärungsbedarf besteht.

Welche neuen Ansätze zur Therapie von sexuell übertragbaren Krankheiten gibt es? Wo haben sich gesellschaftliche Ansichten geändert – wie beispielsweise in Bezug auf den Umgang mit HIV und AIDS? Wie kann mit neuen
Methoden das Thema mit Jugendlichen bearbeitet werden? Dieses sind einige der Fragen, die im Rahmen des Seminars beantwortet werden.

1. Juni
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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MOVE – Motivierende Kurzintervention

flyer_titelTrainer-Ausbildung in Niedersachsen

MOVE ist ein Fortbildungsangebot für pädagogische Fachkräfte in der Methode der Motivierenden Gesprächsführung. Ziel ist es, mit Drogen konsumierenden Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und ihre Veränderungsbereitschaft zu fördern und zu unterstützen.

Um künftig mehr pädagogischen Fachkräften in Niedersachsen den Zugang zu MOVE zu ermöglichen, wird eine MOVE-Trainer-Ausbildung für interessierte Fachkräfte aus der Sucht- und Jugendhilfe angeboten. Diese haben die Möglichkeit, sich zum zertifizierten MOVE-Trainer oder zur zertifizierten MOVE-Trainerin ausbilden lassen, um im Anschluss selbstständig MOVE-Seminare in ihrer Region durchzuführen.

Das Konzept von MOVE hat ginko/NRW entwickelt. Es wurde in NRW und in Niedersachsen wissenschaftlich begleitet.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.move-niedersachsen.de.

8. bis 10. Juni
Seminar
€ 300,00 (für Unterkunft und Verpflegung)
Stephansstift, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

Wann erziehen Väter?

Interkulturelle Väterarbeit

Die Familie steht für Stabilität und das ist für die Entwicklung von Kindern von elementarer Bedeutung. Dabei ist die Rolle des Vaters genauso wichtig wie die der Mutter. Väter erziehen die Kinder auch im Spannungsfeld ihrer bekannten Rollenmuster und der sich rasant verändernden Welt – zum Beispiel in Hinblick auf die Medieneinflüsse.

Dies wirft viele Fragen auf: Was wird von mir als Vater erwartet? Was braucht mein Kind? Wie kann ich mein Kind unterstützen? Wie funktioniert eine gute Vater-Kind-Beziehung?

Es ist schwierig, Zugänge zu Vätern zu bekommen, besonders zu jenen mit anderen kulturellen Hintergründen. Wie schaffen wir es, diese Zielgruppe zu erreichen und sie in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken? Was sind die Wünsche und Stärken von Vätern, an die wir anknüpfen können? Und was ist für Kinder und Jugendliche wichtig?

In der Veranstaltung wollen wir diese Fragen klären und informieren, wo und wie Väterarbeit erfolgreich stattfindet. Gleichzeitig wird es genug Raum geben, um miteinander weitere Ideen zu entwickeln.

14. Juni
Tagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Hanns-Lilie-Haus, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Exzessive Computerspielnutzung

Wenn die Balance nicht mehr stimmt

Mädchen und Jungen werden mittlerweile gerne als „Head down“ Generation (Kopf unten) bezeichnet, denn sie beschäftigen sich auf den ersten Blick ausschließlich mit dem Kopf nach unten gerichtet mit ihren Smartphones. Neben der Benutzung zahlreicher Apps auf dem Handy, tauchen Kinder und Jugendliche gerne in die phantastischen Welten ab, die Computerspiele bieten. Dort erleben sie eine Menge Abenteuer und messen sich mit anderen. Zum Problem wird die mediale Beschäftigung, wenn aus einer exzessiven Mediennutzung, von der man im Allgemeinen annimmt, dass sie
vorüber geht, eine krankheitsrelevante Abhängigkeit wird. Trotz erkennbarer Parallelen zu einem Suchtverhalten besteht bislang Uneinigkeit darüber, inwiefern Kriterien einer Abhängigkeit auf das Phänomen exzessiver Mediennutzung zu übertragen sind.

Die Fachtagung greift die gegenwärtige Diskussion um die exzessive Mediennutzung Jugendlicher auf und beleuchtet sie aus medienpädagogischer und suchtpräventiver Perspektive.

15. Juni
Tagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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„Ohne mein Smartphone fühle ich mich nackt!“

Mobile Mediennutzung grenzenlos

Die Medienwelten von Kindern und Jugendlichen sind mobil. Die Verfügbarkeit von Smartphones, Tablets und Notebooks führt häufig zu einer wenig kontrollierbaren Mediennutzung von Mädchen und Jungen. Die Pflege des facebook- oder Instragram-Profils, das Kommunizieren über WhatsApp, das ungehinderte Surfen in mobilen Netzen und das Hin- und Herschicken von Filmchen, Bildern und Dateien, verbunden mit allen Chancen und Risiken die damit verbunden sind, stehen im Mittelpunkt dieses Seminars. Reflektiert und diskutiert werden dabei nicht nur die Möglichkeiten und Gefährdungen durch mobile Endgeräte, sondern auch, wie man die heutigen Medienwelten von Kindern und Jugendlichen in die pädagogische Praxis einbeziehen kann.

Der Einsatz von Tablets ermöglicht darüber hinaus das eigene Erproben zahlreicher Apps, die bei Mädchen und Jungen beliebt sind.

17. August 2016
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Sexting – Kein Problem?

Mädchen und Jungen posieren leicht bekleidet vor der Kamera, räkeln sich in Unterwäsche oder lassen ihre Muskeln spielen, um ein möglichst erotisches Bild von sich aufzunehmen. Dies wird dann als Liebesbeweis an den Partner oder die Partnerin verschickt oder zum Testen des eigenen „Marktwertes“ in den sozialen Netzwerken öffentlich gepostet. Aus der Kombination von „sex“ und „texting“ wird „Sexting“ – das Phänomen wirft aus der Jugendschutzperspektive einige Fragen auf.

Aus sexualpädagogischer Sicht ist es vor allem alterstypisch und normal, wenn Jugendliche offensiv mit ihrer Wirkung experimentieren. Medienpädagogisch geht es hier um die Frage nach Kompetenzen und Risiken im Umgang mit den Möglichkeiten medialer Selbstinszenierung. Und im Kontext von Gewaltprävention wird Sexting ein Problem, wenn das Foto in falsche Hände gerät und als Gegenstand für Mobbingattacken benutzt wird.

Die Tagung thematisiert die Verbreitung des Phänomens und die Möglichkeiten des pädagogischen Umgangs damit.

25. August
Tagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldfrist abgelaufen

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Gewalt im Spiel

Theaterpädagogische Methoden für die Gewaltprävention

In diesem Seminar sollen Alltagserfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Aggressionen und Gewalt beleuchtet und für die gewaltpräventive Arbeit in Jugendarbeit und Schule ausgewertet werden. Dabei geht es vor allem darum, ein differenziertes Verständnis von Gewalt (Wo beginnt sie? Wer definiert das?) und für die Situation der „Opfer“ und „Täter“ zu entwickeln. Methoden aus der Theaterpädagogik bilden die Grundlage und den Schwerpunkt des Seminars. Sie sollen dazu beitragen, das eigene Verhaltensrepertoire zu erweitern und Anregungen für den Umgang mit Gewaltsituationen und die gewaltpräventive Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vermitteln.

7. und 8. September
Seminar, zweitägig
€ 100,00 (ohne Verpflegung)
TUT Hannover

Anmeldfrist abgelaufen

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Gemobbt!

Prävention und Intervention bei (Cyber-)Mobbing

Mobbing ist an sich nichts Neues. Viele Erwachsene können sich an Gemeinheiten und Übergriffe in ihrer Jugend erinnern.

Der technische Fortschritt ermöglicht neue Dimensionen, auf WhatsApp und anderen Online-Kanälen gibt es diverse zusätzliche Möglichkeiten, andere zu drangsalieren – im schlimmsten Fall findet Mobbing per Smartphone dann rund um die Uhr statt. Das Ausmaß von Cyber-Mobbing ist schwer abzuschätzen, Studien kommen auf der Basis unterschiedlicher Problemdefinitionen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Es zeichnet sich aber ab, dass viele Kinder und Jugendliche mit Übergriffen im Internet zu tun haben und darunter leiden, umso mehr, wenn ‚direktes‘ Mobbing und Online-Attacken Hand in Hand gehen.

Zu diesen Themenkomplexen vermittelt die Tagung Hintergrundinformationen und und Handlungsorientierungen. Vorgestellt werden
Forschungsbefunde sowie Praxiserfahrungen und Konzepte für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Eingeladen sind Fachkräfte aus Jugendarbeit und Schule sowie andere Interessierte.

13. September
Tagung
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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15. März
Tagung
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Mein Körper – mein Ich! Körperbilder und Körperkult

Das heutige Körpergefühl Jugendlicher, die Inszenierung beispielsweise durch Mode, Tattoos und Piercings stoßen vor allem bei Erwachsenen auf Unverständnis und Irritationen. Befürchtet wird, dass gerade unsichere Jugendliche durch spektakuläre äußere Veränderungen versuchen, Aufmerksamkeit und Anerkennung im Freundeskreis zu gewinnen. Mit Kleidung, Frisuren oder dauerhaftem Körperschmuck experimentieren Jugendliche, um sich einerseits von Erwachsenen abzuheben und andererseits einen höheren Stellenwert in der Clique zu bekommen. Mögliche Risiken und langfristige Konsequenzen treten dabei in den Hintergrund – der Wunsch nach Zugehörigkeit ist entwicklungsbedingt größer als der Fokus auf „vernünftige“ Entscheidungen.

Kann hierbei dann überhaupt noch von Körperschmuck als ein Ausdruck von Individualität gesprochen werden, oder geht es nur noch darum, vorgefertigte ästhetisierte Körperbilder anzunehmen, die auch in den Medien zunehmenden präsenter sind?

15. September
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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„Wir können auch anders…“

Ansätze zur Gewaltprävention in der Arbeit mit Gruppen

Wenn es „gekracht“ hat oder wenn jemand „ausgeflippt“ ist, geht es zunächst einmal darum, die Beteiligten zu beruhigen und die Situation zu klären. Mindestens ebenso interessant und wichtig ist aber die Frage, wie es zum Ausbruch gekommen ist: Was ist vorher passiert, was waren die Auslöser? Ausgangspunkt des Seminars sind aggressive Alltagssituationen in Gruppen – sie können helfen, Faktoren zu identifizieren, die die eigenen Interventionsmöglichkeiten in Konfliktsituationen beeinflussen. Dabei geht es u. a. um die jeweils individuellen Einstellungen zu Konflikten und Gewalt und
das subjektive Sicherheitsempfinden, aber auch um die Frage, wie man auf kleine Probleme sinnvoll reagieren kann, um große Schwierigkeiten zu verhindern.

31. August und 28. September
Seminar, zweitägig
€ 120,00 (inkl. vegetar. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Trickfilmchen

Trickfilmchen-2015

28. September 2016
Seminar für pädagogische Fachkräfte im Elementarbereich
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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…ein schmaler Grat

Grenzen (als Thema) sexualpädagogischer Arbeit

Sexualpädagogik muss Grenzen erkennen können – das gilt sowohl für die eigenen als auch für die Grenzen anderer. Dieses zu thematisieren und zu vertiefen fällt vielen schwer; zu leicht wird der Begriff „prüde“ gebraucht, der dazu veranlassen kann, einen Schritt weiter zu gehen, als das Bauchgefühl einem sagt. Im Rahmen sexualpädagogischer Arbeit ist es wichtig, Mädchen und Jungen dazu zu befähigen, die Grenze zwischen angenehm empfundener Körperlichkeit und übergriffigem Verhalten wahrzunehmen und zu schützen – und im Zweifel zu wissen, an wen sie sich wenden können, wenn diese überschritten wird.

Aber auch pädagogische Fachkräfte müssen den Rahmen ihrer Möglichkeiten kennen und reflektieren, um eine professionelle Distanz zu wahren. In diesem Seminar wird es zum einen darum gehen, die Grenzen pädagogischer Arbeit beim Thema Sexualität zu diskutieren sowie die eigene Sprache und Tabus der Arbeit zu beleuchten. Zum anderen werden Hinweise und Informationen zur präventiven Arbeit bei übergriffigem Verhalten gegeben.

19. Oktober 2016
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Jugendschutz für jugendliche Flüchtlinge

Themen, Risiken und Ressourcen

Minderjährige Flüchtlinge haben sehr spezielle Erfahrungen gemacht. Sie müssen die Belastungen der Flucht verarbeiten und sich in einer neuen Lebenswelt zurecht finden, einige von ihnen sogar ohne ihre Familie. Sind Jugendliche mit Fluchterfahrungen deshalb mehr als andere gefährdet, Opfer von Gewalt oder Täter zu werden?

Bringen die Mädchen und Jungen womöglich Rollenvorstellungen mit, mit denen sie hier nicht ohne weiteres klar kommen können und dadurch zusätzlich verunsichert werden? Steigt dadurch das Risiko für Übergriffe bei Jungen? Ist dies ein Hemmniss bei der Integration oder sind Jugendliche durch die Fluchterfahrungen eher dafür gestärkt, die Herausforderungen und Entwicklungsaufgaben ihrer Altersphase zu meistern?

Die Veranstaltung geht der Frage nach, welche Themen aus Jugendschutzsicht in der Arbeit mit minderjährigen Flüchtlingen besonders wichtig sind und welche Risiken und Ressourcen dabei von Bedeutung sind.

25. Oktober 2016
Tagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

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Rauchen, Kiffen, Saufen – Wie erreichen wir konsumierende Jugendliche?

move-logo-grossWerden Jugendliche auf ihren Konsum legaler oder illegaler Drogen angesprochen, reagieren sie häufig mit Bagatellisierung, Widerstand, Verleugnung oder gar Aggression. Ein konstruktiver Umgang mit diesen Reaktionen erfordert einen Balanceakt zwischen Fürsorge und Autonomieakzeptanz. Wie kann eine geeignete Vorgehensweise aussehen, um über sinnvolle Veränderungen ins Gespräch zu kommen? Wie können die richtigen Worte gefunden werden, um Mädchen und Jungen dazu zu bewegen über Änderungen nachzudenken?

Als Kurzintervention ist MOVE grundsätzlich geeignet jedes riskante Konsumverhalten zu thematisieren, gleichgültig ob es sich um legale oder illegale Drogen oder um riskante Verhaltensweisen handelt. Von Bedeutung ist die Frage danach wie die Motivation zur Veränderung systematisch gestärkt werden kann. Mit der Workshoptagung möchten wir über Möglichkeiten der Motivierenden Kurzintervention informieren und
Anregungen für die pädagogische Praxis geben.

3. November 2016
Tagung mit Workshops
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

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Qualifizierung für Gewaltprävention 2016

GrenzgebieteAktuelle Studien sprechen dafür, dass Jugendliche möglicherweise mehr als jede andere Altersgruppe mit Kontrolle, Dominanzverhalten, körperlichen und sexuellen Übergriffen konfrontiert sind. Und vielen Jugendlichen fällt es schwer, die Unterschiede zwischen missglückten Annäherung, versehentlicher Grenzüberschreitung und vorsätzlichem Übergriff zu erkennen und sich gegen Zumutungen zu wehren. Hier sind Erwachsene gefragt. Sie können Orientierung geben, Position beziehen und Grenzen markieren. Sie können Mädchen und Jungen für Grenzüberschreitungen sensibilisieren und sie bestärken, sich gegen Übergriffe zu verteidigen. Die damit zusammenhängenden Fragen werden in der Fortbildung bearbeitet. Im Mittelpunkt stehen Informationen und Methoden für die Präventionsarbeit. Die vier Seminarmodule vermitteln konkrete Anregungen, wie diese Themen in die Arbeit mit Jugendlichen integriert werden können. Weitere Inhalte sind Hintergrundinformationen über aktuelle Phänomene wie Sexting und Cyber-Mobbing sowie Handlungsorientierungen für das Vorgehen bei Übergriffen, zu rechtlichen Fragestellungen und Hilfen für betroffene Jugendliche.

29. – 30. August (Modul 1 und 2), Heimvolkshochschule Springe
7. – 8. November (Modul 3 und 4), Priesterseminar Osnabrück

220,- € inkl. Verpflegung, Übernachtung und Seminarunterlagen

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Von der Konfrontation zur Kooperation

Training für den Umgang mit Gewalt und Konflikten

Gewalttätige Handlungen sind häufig Versuche, mit einer als bedrohlich empfundenen Situation umzugehen. Andere anzugreifen kann dazu dienen, Hilflosigkeit und Schwäche zu bekämpfen oder Überlegenheit und Stärke zu demonstrieren. Insofern ist Gewalt manchmal eine – wenn auch nur kurzfristige – Problemlösung. Für den Umgang mit Gewalt folgt daraus: Was ermutigt und motiviert Mädchen und Jungen, Gewaltstrategien aufzugeben? Im Seminar werden in Übungen und Rollenspielen Ansätze konfrontativer Konfliktbearbeitung ausprobiert, die eine kooperative Weiterarbeit an Konfliktlösungsstrategien ermöglichen sollen. Ziel ist die Erweiterung und Festigung eigener Fähigkeiten zu kreativer, konstruktiver, transparenter Konfliktbearbeitung – und die Reflexion einer Haltung, die hilft, Gewaltstrategien zu verstehen, ohne mit ihnen einverstanden zu sein.

8. und 30. November
Seminar, zweitägig
€ 120,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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Sexuelle Übergriffe verhindern

GrenzgebieteAuseinandersetzung mit Normen und Grenzen in der Migrationsgesellschaft

In diesem Seminar geht es um den Zusammenhang zwischen sexuellen
Grenzverletzungen und Verhaltensnormen aus konservativ-islamisch geprägten Gesellschaften. Viele Jugendliche mit Migrationsgeschichte erleben Diskrepanzen zwischen den patriarchalen
Traditionen ihrer Familie und den Erwartungen und Werten der deutschen Gesellschaft.

Im Rahmen des Seminars werden die Herausforderungen dieses Themas für Mädchen und Jungen
und für pädagogische Fachkräfte diskutiert: Wie können Mädchen sich über Rollenbilder und Rechte
vergewissern? Wo können Jungen sich mit Ehre und Männlichkeit auseinandersetzen? Welche Regeln sind verhandelbar, und welche Grenzen müssen immer eingehalten werden?

15.  November
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

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Selbstverletzungen – bei Mädchen und Jungen

Die Häufigkeit von Selbstverletzungen unter Schülern und Schülerinnen ist besorgniserregend, die Zahlen in Deutschland sind im europäischen Vergleich am höchsten. Auch wenn das „Ritzen“ oder Schneiden mit scharfen Gegenständen in die Haut für die Betroffenen eine entlastende Funktion in Krisensituationen hat, bleiben gesundheitliche Schädigungen nicht aus. Häufig bleibt das Verhalten lange Zeit unentdeckt wodurch die Behandlung der Ursachen verzögert wird.
Das Seminar will informieren und zur Enttabuisierung von Selbstverletzungen beitragen, Hinweise für Krisengespräche an der Schule geben und Präventionsmöglichkeiten aufzeigen.

18. November
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Werkhof, Hannover

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Essen vs. hungern

Essstörungen beginnen im Kopf

Der medial um sich greifende Schönheits- und Schlankheitswahn erfasst erwachsene Frauen und Männer ebenso wie Jugendliche. Die Anzahl an Mädchen und Jungen mit ersten Anzeichen einer Essstörung wächst. Schon in der Grundschule ist jedes zweite Mädchen unzufrieden mit seiner Figur. Der Wunsch jung, schlank und schön zu sein, dem gängigen Schönheitsideal und anderen Anforderungen zu entsprechen, geht für weibliche Jugendliche und zunehmend auch Jungen häufig mit ständig zu kontrollierendem Essverhalten, Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper oder Diäten einher.

Diese Verhaltensweisen können der Einstieg in ein gestörtes Essverhalten oder gar eine Essstörung sein.

Das Seminar will informieren und in die Thematik einführen, Hinweise für Krisengespräche im pädagogischen Alltag geben und aufzeigen, welche Besonderheiten im Umgang mit Betroffenen zu beachten sind.

22. November
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Jahrestagung 2015

Hauptsache sexy! Sexualität und Jugendschutz

Eine altersangemessene Begleitung der sexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist ein wichtiger Baustein für ein gelingendes Aufwachsen von Mädchen und Jungen. Wer dieses allerdings in welcher Art und Weise leisten soll und darf, wird ganz unterschiedlich gesehen. Hier entstehen Spannungsfelder zwischen dem Erziehungsrecht der Eltern und beispielsweise dem Aufklärungsunterricht in der Schule.

Aber auch alltägliche Fragen, ob „ein 15-jähriges Mädchen bei ihrem 18-jährigen Freund übernachten darf“ oder wie mit Teenagerbeziehungen auf Freizeiten oder Klassenfahrten umgegangen werden muss, stellen Eltern wie pädagogische Fachkräfte vor eine große Herausforderung.

Jenseits dieser Erziehungsfragen gibt es aber auch Problemlagen, die nur bedingt beeinflussbar sind: Vermehrt werden die Körper junger Mädchen und auch Jungen in der Werbung, der Modeindustrie oder in der Prostitution vermarktet. Wer schützt diese Jugendlichen? Und wie wirkt diese Tatsache auf die Mädchen und Jungen, die wenig gefestigt sind und meinen, es sei legitim und akzeptiert so mit dem eigenen Körper schnell Geld zu verdienen?

Mit dieser Jahrestagung möchten wir den Blick darauf richten, wie die Förderung des Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung der Jugendlichen und die erzieherische Kontrolle zum Schutz der Jugendlichen in der pädagogischen Arbeit behandelt werden können. Außerdem soll über die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Diskurses zum Thema der sexuellen Vermarktung junger Körper diskutiert werden.

2. Dezember
Jahrestagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
HCC, Hannover

Anmeldung Buchungsnummer: J1520

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„So schlimm war das doch gar nicht…“

Handlungsorientierungen für den Umgang mit Mobbing unter Kindern

Aktuellen Untersuchungen zufolge gehört Mobbing für viele Kinder und Jugendliche zum Alltag. Ausgrenzen, demütigen, lächerlich machen oder verprügeln: Die Handlungen, denen die betroffenen Jungen und Mädchen ausgesetzt sind, sind vielfältig und die Opfer sehen oft keine Chance, ihrer Situation zu entkommen. Sie sind angewiesen auf Unterstützung durch Freundinnen und Freunde, aber auch durch Erwachsene.

Betroffene Mädchen und Jungen sprechen jedoch nur selten von sich aus über ihre Erlebnisse – oft aus Angst, nicht ernst genommen zu werden, aber auch, weil sie befürchten, nach der Aufdeckung noch massiver angegriffen und nicht ausreichend geschützt zu werden. Und: Mobbing ist ein Prozess, der nicht nur Opfer und Täter, sondern in der Regel die ganze Klasse bzw. Gruppe betrifft, z.B. als Zuschauer oder Mitwisser. Deshalb müssen sich Gegenstrategien auf die ganze Klasse bzw. Gruppe beziehen.

Das Seminar soll pädagogischen Fachkräften in Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen helfen, die Entstehung von Mobbingsituationen nachzuvollziehen und sinnvoll zu reagieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können im Seminar eigene Erfahrungen reflektieren und ihr Handlungsrepertoire erweitern, um Mobbingprozesse zu verhindern und/oder zu stoppen und kooperative Gruppenprozesse zu initiieren.

15. Januar und 12. Februar 2015
Seminar, zweitägig
€ 120,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldung Buchungsnummer: G1510

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„So schlimm war das doch gar nicht…“

Umgang mit Mobbing unter Kindern und Jugendlichen

Mobbing ist unter Kindern und Jugendlichen weit verbreitet: Verbale Angriffe, subtile Ausgrenzung oder Diskriminierung und physische Gewalt kommen praktisch in jeder Schule vor, manchmal auch in außerschulischen Kontexten. Attacken, die über Handy und Internet verbreitet werden, sind in vielen Fällen ein Teil des Problems. Für betroffene Mädchen und Jungen sind solche Übergriffe eine große Belastung. In der Regel sind sie auf die Unterstützung von Erwachsenen angewiesen, um diese Situation aufzulösen.

Um Mobbingprozesse zu unterbinden und die betroffenen Kinder zu unterstützen, sind Gegenstrategien erforderlich, die sich auf die ganze Gruppe beziehen.

Das Seminar soll pädagogischen Fachkräften helfen, die Entstehung von Mobbing zu
verstehen und mit Blick auf Gruppenprozesse sinnvoll zu reagieren.

19. März und 16. April
Seminar, zweitägig
€ 120,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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Sexuelle Vielfalt

Ein Thema in der außerschulischen Jugendarbeit?

Auf der Suche nach Geschlechterrollen sind Mädchen und Jungen in ihrer sexuellen Entwicklung häufig mit stereotypen Bildern von Weiblichkeit und Männlichkeit konfrontiert. Diejenigen, die diesen Bildern nicht entsprechen wollen und sich an schwulen, lesbischen oder queeren Lebensweisen orientieren, werden schnell ausgrenzt oder angefeindet. Auch fehlen ihnen alternative Vorstellungen zu den gängigen Geschlechterrollen.

In der Thematisierung sexueller Vielfalt liegt die Chance, sich mit unterschiedlichen sexuellen Identitäten auseinanderzusetzen, um so Jugendliche in ihrer Entwicklung zu unterstützen und gleichzeitig Diskriminierungen vorzubeugen.

Wie sieht es im außerschulischen Bereich mit dem Thema aus? Mit der Fachtagung möchten wir über „Sexuelle Vielfalt“ informieren, das Für und Wider einer pädagogischen Thematisierung erörtern und Anregungen für die pädagogische Praxis geben.

21. April
Tagung mit Workshops
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Pavillon, Hannover

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Workshopbeschreibungen:

1. Sexuelle Vielfalt im Kontext von Migration
Je nach sozialem und kulturellem Kontext herrschen bei Jugendlichen verschiedene Bilder vom Frau- und Mann-Sein an denen sie sich orientieren. Angelehnt an ein vorherrschendes Bild von „den Migranten“ existieren in der Gesellschaft relativ einseitige Vorstellungen davon, welche Geschlechterbilder und –identitäten Mädchen und Jungen mit einer Zuwanderungsgeschichte haben. Deshalb ist es in diesem Zusammenhang wichtig, sich (unbewusster) Bilder und Zuschreibungen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund bewusst zu werden und neue Möglichkeiten der Herangehensweisen und Zugänge zu schaffen. Die Hinterfragung gängiger Bilder soll in diesem Workshop spielerisch ermöglicht und zudem Möglichkeiten überlegt werden, wie das Thema „sexuelle Vielfalt“ in der pädagogischen Arbeit auf gegriffen werden kann.
Birol Mertol, FUMA Fachstelle Gender NRW

2. Geschlechtssensibel mit Jungen arbeiten?
„Richtige Jungen“ müssen Mädchen lieben – so die vorherrschende Meinung darüber, was „normal“ ist. Gerade unter Jungen wird Homosexualität lautstark verpönt und es wird oft alles getan, um nicht als „weich“ oder „schwul“ zu gelten. Welche Chancen bietet die geschechtsgetrennte Arbeit in einer Jungengruppe? Welche Rahmenbedingungen sollten bedacht werden, wenn das Thema „sexuelle Vielfalt“ zur Sprache kommt? Diese und weitere Fragen werden in dem Workshop diskutiert und durch die Erprobung verschiedener Methoden wird ein Transfer in die pädagogische Praxis hergestellt.
Antonius Geers, profamilia Osnabrück

3. Geschlechtssensibel mit Mädchen arbeiten?
Frauen und Mädchen sind in der öffentlichen Darstellung weiterhin vor allem auf das Aussehen und den Körper reduziert dargestellt. In der Werbung oder in Videoclips räkeln sich knapp bekleidete Stars wie zum Beispiel Rihanna. Auch wenn die gezeigten Frauen vordergründig Selbstbewusstsein demonstrieren, vermitteln sie vor allem sexuelle Verfügbarkeit. Entsprechend orientieren sich Mädchen an diesem eindimensionalen Bild. Was heißt es, wenn Mädchen diesem Bild nicht gerecht werden? Wie kann Mädchen der Druck genommen werden, dieses Ideal zu entsprechen und wie wichtig ist hierbei die geschlechtsgetrennte Arbeit? Im Rahmen des Workshops werden Ideen für die Arbeit mit Mädchengruppen erprobt und diskutiert.
Peggy Bellmann, profamilia Hildesheim

 

Gewaltprävention im Migrationskontext

Jugendliche „mit Migrationshintergrund“ gelten als Problemgruppe, vor allem im Hinblick auf Gewalt- und Kriminalitätsbelastung, aber auch in Bezug auf Bildungsbeteiligung und Schulabschlüsse. Viele von ihnen erfahren unterschiedliche Formen von Diskriminierung und Ausgrenzung; in der Schule, auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, aber auch in der Freizeit. Aus dieser Gemengelage ergeben sich umfassende Herausforderungen für pädagogische Fachkräfte. Wie gehen die Jugendsozialarbeit, Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und Lehrkräfte damit um, wenn Jugendliche sich aggressiv abgrenzen und mit gewaltorientierten Haltungen sympathisieren? Wie können Institutionen, in denen Kinder und Jugendliche betreut werden, Diskriminierungsstrukturen, Feindbilder oder Rassismus thematisieren und abbauen? Zu diesen Fragen wird die Tagung aktuelle Forschungsbefunde und Praxiserfahrungen vorstellen.

23. April
Tagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover
Kathol. Jugendsozialarbeit Nord

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Raus aus den Windeln – rein in die Medienwelten?! Jetzt wird es praktisch!

Mediennutzung von Kindern im Elementarbereich

Ob Fernsehen, Kino oder digitale Medien: Angebote gibt es selbst schon für die Kleinsten – und nicht gerade wenige. Dass Kindheit heute auch Medienkindheit ist, ist unumstritten und wird anhand zahlreicher Studien Jahr für Jahr belegt. Jüngere Kinder sind aber noch Anfänger in der Mediennutzung und brauchen die Unterstützung und Begleitung durch Erwachsene. Denn schnell können Medieninhalte Mädchen und Jungen überfordern und ängstigen.

Wie jüngere Kinder die Medienangebote wahrnehmen und verarbeiten können, wird thematisch in diesem Seminar aufbereitet und anhand praktischer Beispiele selbst erfahren. Neben den Einblicken in die kindliche Film- und Fernsehwelt wird über die Möglichkeiten des Einsatzes von Tablets und Kameras in Kita und Grundschule informiert.

29. April
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Stephansstift, Hannover

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Körper- und Rollenbilder

Einflüsse und Vorbilder für jugendliche Mädchen und Jungen

Kinder und Jugendliche werden in der Regel als Mädchen oder als Junge gesehen und angesprochen. In der Werbung, in Serien und Filmen sowie in Musiktexten und -videos dominieren stereotype Darstellungen von Männern und Frauen mit einem idealisiertem Körper- und Schönheitsideal.

Diäten und der Wunsch nach Schönheitsoperationen sind eine mögliche Reaktion der Jugendlichen, die den eigenen Körper mit denen der Stars vergleichen. Die fehlende Akzeptanz des eigenen Körpers und die Vorstellung, nur mit einem anderen, idealerem Körper leben zu können, kann zu einem gehemmten Umgang mit dem Körper führen, der letztendlich schädlich für eine selbstbestimmte Entwicklung der eigenen Geschlechtsidentität ist.

Neben möglichen Einflüssen und Vorbildern für Mädchen und Jungen wird es um Ideen für die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen gehen, die einen selbstbestimmten Umgang mit ihrem Körper entwickeln sollen.

5. Mai
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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Es(s) reicht!

Präventionsarbeit zum Thema Essstörungen

Sie hungern zunächst einen Tag in der Woche oder erbrechen sich einmal im Monat. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit ersten Anzeichen einer Essstörung wächst. Schon in der Grundschule ist jedes zweite Mädchen unzufrieden mit seiner Figur.
In der Präventionsarbeit geht es nicht ausschließlich darum, eine mögliche Essstö-rung frühzeitig zu erkennen und Hilfemaßnahmen einzuleiten. Es geht vielmehr darum, Jungen und Mädchen zu motivieren, selbstbewusst mit ihrem Körper umzugehen und ihr Bewegungs- und Ernährungsverhalten zu reflektieren.
Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus Schule und Jugendeinrichtungen und stellt Arbeitsmaterialien, Konzepte und Erfahrungen aus Bildungsarbeit und Selbsthilfe vor.

2. Juni
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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Eltern als Experten

Erfahrungen und Modelle aus der Praxis

Kinder und Jugendliche wachsen mit immer neuen Kommunikations- und Vernetzungsmöglichkeiten auf, die viele Chancen aber auch Gefahren bieten. Die Kinder, die über mobile Endgeräte und über einen unbeschränkten Zugang zum Internet verfügen, werden immer jünger. Eltern sind ständig neu gefordert, sich mit den Entwicklungen und den damit aufkommenden Erziehungsfragen auseinander zu setzen. Das verunsichert viele Mütter und Väter sowie insbesondere auch Eltern, die aus anderen Herkunftsländern kommen und zum Teil Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache und Kultur haben. Sie alle benötigen bei der Medienerziehung in der Familie Unterstützung.

In dieser Veranstaltung wird aufgezeigt, wie eine gute Elternarbeit gelingen kann. Welche Konzepte Eltern und im Besonderen auch Eltern mit Migrationshintergrund ansprechen, um deren Erziehungsverantwortung und -kompetenz zu stärken.

3. Juni
Tagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

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„Wir können auch anders…“

Ansätze zur Gewaltprävention in der Arbeit mit Gruppen

Wenn es „gekracht“ hat oder wenn jemand „ausgeflippt“ ist, geht es zunächst einmal darum, die Beteiligten zu beruhigen und die Situation zu klären. Mindestens ebenso interessant und wichtig ist aber die Frage, wie es zum Ausbruch gekommen ist: Was ist vorher passiert, was waren die Auslöser? Aggressive Alltagssituationen in Gruppen sind im Seminar der Ausgangspunkt für die Identifizierung von Faktoren, die die eigenen Interventionsmöglichkeiten in Konfliktsituationen beeinflussen. Dabei geht es u. a. um die jeweils individuellen Einstellungen zu Konflikten und Gewalt und das subjektive
Sicherheitsempfinden, aber auch um die Frage, wie man auf kleine Probleme reagieren kann, um große Schwierigkeiten zu verhindern.

17. Juni und 1. Juli 2015
Seminar, zweitägig
€ 120,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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Jugendschutzgesetze – Novellierung in der Sackgasse

Seit Jahren sind sich viele Pädagogen und Politiker darüber einig, dass die Jugendschutzgesetze, also das Gesetz zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit und der Jugendmedienschutzstaatsvertrag aktualisiert und verbessert werden sollten. Der aktuelle Versuch, die Konvergenz der Medien in einem novellierten JMStV zu regeln, ist erneut gescheitert. Die komplizierte Aufteilung der Zuständigkeiten für den Jugendschutz zwischen dem Bund und den Ländern scheint eine Lösung unmöglich zu
machen.

Weder die gewünschte Anpassung der PG-Regelung für Kinofilme (Elternbegleitung bei Filmen ab 12 Jahren für 6- bis 12-Jährige), die nicht mehr automatisch für alle „12er Filme“ gelten sollte, noch die Anerkennung der Entscheidungen der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) für den Offline-Bereich werden weiter verfolgt.

Fragen nach der Sicherheit für Mädchen und Jungen bei Musikveranstaltungen oder nach den Gesundheitsrisiken beim Shisha-Rauchen beschäftigen die Jugendschützer vor Ort.

Und wer ist eigentlich für die minderjährigen Prostituierten zuständig, die als „Armutsprostituierte“ in Flatrate Bordellen ihr illegales Dasein fristen? Was tun? Muss sich Jugendschutzarbeit auf die Vermittlung von Werten und Einstellungen konzentrieren und von dem Kontroll- und Schutzgedanken verabschieden?

Anhand praktischer Beispiele sollen aktuelle Probleme in der Jugendschutzarbeit thematisiert
werden.

23. Juni
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Hanns-Lilje Haus, Hannover

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Gewalt im Spiel

Theaterpädagogische Methoden für die Gewaltprävention

In diesem Seminar sollen Alltagserfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Aggressionen und Gewalt beleuchtet und für die gewaltpräventive Arbeit in Jugendarbeit und Schule ausgewertet werden. Dabei geht es vor allem darum, ein differenziertes Verständnis von Gewalt (Wo beginnt sie? Wer definiert das?) und für die Situation der „Opfer“ und „Täter“ zu entwickeln. Methoden aus der Theaterpädagogik bilden die Grundlage und den Schwerpunkt des Seminars. Sie sollen dazu beitragen,
das eigene Verhaltensrepertoire zu erweitern und Anregungen für den Umgang mit Gewaltsituationen und die gewaltpräventive Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vermitteln.

7. und 8. Juli
Seminar, zweitägig
€ 100,00 (ohne Verpflegung)
TUT, Hannover

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Mobile Mediennutzung grenzenlos?

Chancen und Risiken jugendlicher Mediennutzung

Die Medienwelten von Kindern und Jugendlichen sind mobil. Smartphones, Tablets und Laptops gehen häufig mit einer wenig kontrollierbaren Mediennutzung von Mädchen und Jungen einher. Die Pflege des facebook-Profils, das Kommunizieren über WhatsApp, das ungehinderte Surfen in mobilen Netzen und das Hin- und Herschicken von Filmchen, Bildern und Dateien, verbunden mit allen Chancen und Risiken die mit dieser Nutzung verbunden sind, stehen im Mittelpunkt dieser Fachtagung der LJS.

Reflektiert und diskutiert werden dabei nicht nur die Möglichkeiten und Gefährdungen mobiler Endgeräte, sondern auch, wie man die heutigen Medienwelten von Kindern und Jugendlichen in die pädagogische Praxis einbeziehen kann.

8. Juli
Tagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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