Trickfilmchen

Trickfilmchen-2015Seminare für pädagogische Fachkräfte im Elementarbereich

Ob in der Kita oder in der Grundschule, Mädchen und Jungen können mit der Trickfilmchen-Ausstattung der Landesstelle Jugendschutz kinderleicht eigene Trickfilme erstellen und so spielerisch ein Stück Medienkompetenz entwickeln. In diesem Seminar wird ausführlich über die Medienvorlieben von Kindern sowie über Medienwirkungen und Jugendschutzaspekte informiert. Die praktische Arbeit am Tricktisch oder an der Trickboxx ist Bestandteil des Seminars, damit eigene Erfahrungen beim „Trickfilmen“ gesammelt werden können.
Im Anschluss an das Seminar besteht die Möglichkeit, das Projekt in der eigenen Einrichtung umzusetzen. Für die pädagogische Begleitung, die Ausleihe der Technik, die Filmbearbeitung, das Überlassen der Filmchen auf einem Datenträger und die Durchführung einer Elternveranstaltung fällt eine Kostenbeteiligung in Höhe von 100,- Euro an.

Aufgrund der praktischen Arbeitseinheit stehen für dieses Seminar jeweils nur 18 Plätze zur Verfügung.

22. Februar 2017
60,- € (inklusive vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M1730

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Hauptsache Action – Die 3. Dimension

hauptsache_action_projektDigitale Spielewelten von Mädchen und Jungen

Computerspiele sind bei Mädchen und Jungen beliebt. Sie nutzen Online-Portale wie Spielaffe oder wünschen sich Sportsimulationsspiele wie Fifa, die Ego-Shooter Reihe Call of Duty, Minecraft oder das militärische Strategiespiel League of Legends. Aktuell begeistern sich Kinder und Jugendliche für Spielewelten, die im virtuellen dreidimensionalen Raum erlebbar sind. Dank der so genannten VR-Brillen ist ein Spielerlebnis möglich, das eine noch bessere Verschmelzung mit der virtuellen Welt ermöglicht.

Nicht alle Kinder erfahren im Elternhaus eine pädagogische Begleitung, wenn es um die Nutzungsdauer oder um den Inhalt der Spiele geht. Neben der Frage, wie die dargestellte Gewalt auf Kinder wirkt, sorgen sich viele Eltern auch darüber, ob ihr Kind nicht zu viel spielt und dafür Freundschaften, andere Hobbies oder die Schule vernachlässigt.

In der Jugendarbeit kann der Rahmen für die Auseinandersetzung mit Spielen geboten werden. Mit den Angeboten des Projektes „Hauptsache Action“ wie LAN-Partys für Jugendliche, Minecraft für Mädchen, Let’s Play Führerschein, Spieletester-Workshops für Kinder und einem E-Sports-Wettbewerb für Jugendzentren möchte die LJS die faszinierenden und die problematischen Seiten der Nutzung von Computerspielen thematisieren.

Die Fortbildung soll Distanz zu dem Thema abbauen, Ängste aufgreifen und Möglichkeiten aufzeigen, Computerspiele in der eigenen pädagogischen Arbeit einzusetzen. Dazu können verschiedene Computerspiele vor Ort ausprobiert werden. Diese Erfahrungen sollen aufgegriffen werden, um den Zugang zu computerspielenden Kindern und Jugendlichen zu erleichtern.

15. Februar 2017
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M1720

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Strickmuster für Väterarbeit?

Anregungen und Austausch

Das Rollenverständnis von Vätern hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Erwerbstätigkeit ist für Mütter heute eine Selbstverständlichkeit, Väter nehmen Erziehungszeiten und auch die Zahl der alleinerziehenden Väter nimmt zu.

Daraus resultiert ein Umdenken in der Aufgabenverteilung innerhalb der Familien. Sowohl im Haushalt als auch bei der Erziehung der Kinder übernehmen Väter eine immer größere Verantwortung. Und für viele Männer ist eine enge Vater-Kind-Bindung von großer Bedeutung. Wie bei allen Erziehenden kommen auch bei Vätern viele Fragen auf: Was wird von mir als Vater erwartet und was braucht mein Kind? Wie funktioniert eine gute Vater-Kind-Beziehung?

Für diese Fragen brauchen Väter Räume und Gelegenheiten, um sich untereinander auszutauschen. Die Erfahrungen zeigen, dass Väter sehr von solchen Männer-Gesprächen profitieren. Pädagogischen Fachkräften ist es wichtig, Zugänge zu Vätern zu schaffen, um sie in ihrer Erziehungsverantwortung unterstützen zu können.

Wie aber müssen (Eltern-) Angebote konzipiert sein, damit Väter sich angesprochen fühlen und gern kommen? Wie kommen wir mit Vätern ins Gespräch? Welche (Erziehungs-)Themen sind für Väter besonders wichtig?

In diesem Seminar werden erfolgreiche Praxisbeispiele von Väterarbeit in Niedersachsen vorgestellt und Methoden der niedrigschwelligen Elternarbeit erprobt. Gleichzeitig wird es genug Raum geben, um miteinander ins Gespräch zu kommen und Faktoren für eine gelingende Arbeit mit Vätern zu erarbeiten.

23. Februar 2017
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: ET1710

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Diskriminierung verlernen

Grenzüberschreitungen und Spiel-Räume in der gewaltpräventiven Arbeit

Im Jugendalter sind Wertschätzung und Zugehörigkeit wesentliche Grundlagen für die Entwicklung von Identität und Selbstwertgefühl.

Mädchen und Jungen sind in dieser Hinsicht sehr bedürftig – und sehr verletzbar.

Was passiert, wenn ihr Bedürfnis nach Zugehörigkeit nicht beachtet wird? Wie reagieren Jugendliche auf Ablehnung und Diskriminierung? Und können solche Erfahrungen trotz Kränkung oder Verletzung konstruktiv genutzt und bewältigt werden? Diese Themen stehen im Mittelpunkt des Seminars.

27. / 28. Februar 2017
Seminar
€ 120,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: G1710

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So schlimm war das doch gar nicht…

Umgang mit Mobbing unter Kindern und Jugendlichen

Mobbing ist unter Kindern und Jugendlichen weit verbreitet: Verbale Angriffe, subtile Ausgrenzung oder Diskriminierung kommen praktisch in jeder Schule vor, manchmal auch in außerschulischen Kontexten. Für betroffene Mädchen und Jungen sind solche Übergriffe eine große Belastung. In der Regel sind sie auf die Unterstützung von Erwachsenen angewiesen, um so einer Situation zu entkommen. Um Mobbingprozesse zu unterbinden und die betroffenen Kinder wirkungsvoll zu unterstützen, sind Gegenstrategien erforderlich, die sich auf die ganze Gruppe beziehen. Das Seminar soll pädagogischen Fachkräften helfen, die Entstehung von Mobbing zu verstehen und mit Blick auf Gruppenprozesse sinnvoll zu reagieren.

15. März und 5. April
Seminar, zweitägig
€ 120,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Essen vs. Fressen

Jugendliche im Körperfrust

Der Anteil übergewichtiger Kinder und Jugendlicher hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Studien zufolge sind heute 15 Prozent übergewichtig, bei rund einem Drittel von ihnen ist das Übergewicht so ausgeprägt, dass man von Adipositas spricht. Werden Auffälligkeiten im Essverhalten frühzeitig erkannt, erhöht dies die Chancen für eine Verbesserung der Situation betroffener Jugendlicher. Aus Jugendschutzperspektive ist es wichtig, dass Pädagoginnen und Pädagogen ihre Wahrnehmung für auffälliges Essverhalten schärfen, betroffene Mädchen und Jungen ansprechen und bei Bedarf an weiterführende Hilfeeinrichtungen vermitteln.

Das Seminar will informieren und in die Thematik einführen. Wie Jugendliche dahingehend gestärkt und begleitet werden können, ein gesundes Essverhalten zu entwickeln, wird in dem Seminar vermittelt.

16. März 2017
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: S1710

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Radikalisierung im Blick

Erkenntnisse und Strategien für die Arbeit mit Jugendlichen

Deutschland ist seit Jahrzehnten ein Einwanderungsland. Menschen verschiedener Herkunftsländer, vielfältiger religiöser und kultureller Zugehörigkeit sind längst Teil der Gesellschaft. Dennoch machen viele von ihnen teils massive Diskriminierungserfahrungen: durch Ausgrenzung in der Schule, auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, aber auch in der Freizeit. Individuelle und institutionelle Diskriminierungserfahrungen machen Jugendlichen nicht allein von Seiten Deutscher ohne Migrationsgeschichte; auch Migrantinnen und Migranten sowie Deutsche mit Migrationsgeschichte hegen mitunter ausgeprägte pauschale Ablehnungen gegenüber verschiedenen Gruppierungen.

Aus dieser Gemengelage ergeben sich umfassende Herausforderungen für pädagogische Fachkräfte. Sozialarbeit und Schule sind gefragt, diskriminierende Mechanismen und Ausgrenzungen zu identifizieren und abzubauen, problematische Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und Eskalationen zu verhindern. Gleichzeitig bedarf es der Betrachtung der Problemlagen in den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die zu ausgrenzenden Haltungen und Gewalt bei Jugendlichen beitragen können.

Zu diesen Fragen wird die Tagung aktuelle Forschungsbefunde vorstellen. Daran anknüpfend stehen Konzepte und Erfahrungen aus der Arbeit mit Jugendlichen, Angehörigen und Fachkräften im Mittelpunkt.

30. März 2017
Tagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Freizeitheim Vahrenwald, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Sexualaufklärung Online

Wie informieren sich Mädchen und Jungen heute?

Wenn es um die eigene Sexualität, den eigenen Körper und die ersten Beziehungen geht, informieren sich Mädchen und Jungen auch im Internet. Hier treffen sie auf Beratungsseiten wie das Angebot Sextra von pro familia, auf denen die Informationen pädagogisch aufbereitet sind. Aber auch YouTube-Stars bieten Anknüpfungspunkte für Jugendliche. Hier geht es weniger um die Beantwortung konkreter Fragen, sondern um die persönlichen Meinungen oder Erlebnisse der Protagonisten: Der Schwangerschaftstest, der Liebeskummer nach einer Trennung oder Geschichten aus dem Beziehungsalltag sind Themen, die in den kurzen Clips behandelt werden. Dass sich hiermit Klischees und Vorurteile verfestigen können oder falsche Informationen tausendfach geteilt werden, sind Gefahren, die Jugendliche nicht erkennen. Welche Angebote nutzen Mädchen und Jungen, um sich zu informieren? Wie können „falsche“ Informationen wieder gerade gerückt werden? Welche Ansätze gibt es, die Online-Angebote auch in der pädagogischen Arbeit zu nutzen?

Die Fachtagung vermittelt Informationen über das Sexualverhalten Jugendlicher und legt den Fokus auf die Möglichkeiten und Grenzen der sexuellen Aufklärung im Internet.

6. April
Fachtagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Pavillon, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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„Ohne mein Smartphone fühle ich mich nackt!“

Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen die Aktivitäten rund um Snapchat- oder Instagram- Profile, der Austausch über WhatsApp, das ungehinderte Surfen in mobilen Netzen und das Hin- und Herschicken von Filmchen, Bildern und Dateien. Mädchen und Jungen nutzen diese mobilen Medienwelten auf ihren Smartphones, Tablets und Laptops meist ohne elterliche Begleitung.

Diskutiert werden deshalb hier nicht nur die Möglichkeiten und Gefährdungen mobiler Endgeräte, sondern auch, wie man die heutigen Medienwelten von Kindern und Jugendlichen in die pädagogische Praxis einbeziehen kann. Über vorhandene Tablets können die Teilnehmenden außerdem viele der bei Mädchen und Jungen beliebten Apps ausprobieren.

25. April
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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„…ein schmaler Grat“

Grenzen (als Thema) sexualpädagogischer Arbeit

Nicht selten stehen pädagogische Fachkräfte vor der Aufgabe abzuwägen, welche Themen rund um Liebe, Sex und Partnerschaft sie wie und in welcher Deutlichkeit mit „ihren“ Jugendlichen behandeln können. Homophobe Sprüche, Sexismus oder sexualisierte Beleidigungen sind in der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen durchaus Themen. In welchen Situationen kann oder muss ich als pädagogische Fachkraft eingreifen und welche kann ich auch mal „laufen lassen“? Wie kann mit sehr heterogenen
Gruppen oder Jugendlichen mit problematischen Einstellungen zu Geschlechterrollen gearbeitet werden?

Im Rahmen des Seminars werden die verschiedenen Ebenen und Herausforderungen
sexualpädagogischer Arbeit sowie die eigene Haltung beleuchtet.

4. Mai
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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(K)ein Platz für digitalen Hass und Diskriminierung

Was Jugendliche über Gewalt im Netz wissen müssen

Das Internet bietet viele Möglichkeiten, Aggressionen freien Lauf zu lassen. Hasskommentare, Diskriminierung und Shitstorms sind weit verbreitet. Es scheint, dass in der digitalen Kommunikation die Grundregeln des sozialen Miteinanders manchmal außer Kraft gesetzt sind. Die fehlende Kontrolle durch die Betreiber von sozialen Netzwerken kann zu diesem Phänomen beitragen. Aber auch die Möglichkeiten der Nutzer, die eigene Identität zu verschleiern, kann so ein Verhalten fördern.

Die Tagung geht der Frage nach, wie Jugendliche mit digitaler Gewalt konfrontiert sind und welche Folgen Hasskommentare und Mobbing für betroffene Mädchen und Jungen haben. Darüber hinaus werden Schutz- und Reaktionsmöglichkeiten vorgestellt und diskutiert. Dabei geht es um den Umgang mit Hasskommentaren gegenüber anderen, aber auch um die Handlungsmöglichkeiten der Betroffenen selbst.

11. Mai
Tagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Freizeitheim Vahrenwald, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Wir können auch anders…

Ansätze für die Gewaltprävention in der Arbeit mit Gruppen

Nach einem Gewaltausbruch, wenn es gekracht hat oder wenn jemand ausgeflippt ist, geht es zuerst darum, die Beteiligten zu beruhigen und die Situation zu klären. Mindestens ebenso wichtig ist aber die Frage, wie es zu dem Ausbruch gekommen ist: Was ist vorher passiert? Was war der Auslöser?

Ausgangspunkt des Seminars sind aggressive Alltagssituationen in Gruppen. Die Betrachtung solcher Situationen kann helfen, Faktoren zu erkennen, die die eigenen Handlungsmöglichkeiten in Konfliktsituationen beeinflussen. Dabei geht es um die jeweils individuellen Einstellungen zu Konflikten und Gewalt und um das eigene Sicherheitsempfinden. Daran anschließend wird die Frage aufgegriffen, wie man auf kleine Probleme sinnvoll reagieren kann, um große Schwierigkeiten zu verhindern.

16. Mai und 7. Juni
Seminar, zweitägig
€ 120,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Der optimale Körper

Riskante Schönheitsideale im Jugendalter

Jugendliche inszenieren sich oft auffällig: Körperbetonte Modetrends, strenge Diäten oder exzessiver Sport verdeutlichen eine starke Fokussierung auf das Aussehen. Sowohl innerfamiliär vorgelebte als auch medial vermittelte Schönheitsideale bieten Jugendlichen hierfür Orientierung und setzen sie gleichzeitig unter Druck, diesen Bildern zu entsprechen. Selbstzweifel, Verunsicherungen und ein gehemmter Umgang mit dem eigenen Körper sind mögliche Folgen, die die Identitätsentwicklung beeinträchtigen können. Aber auch Störungen im Essverhalten, Nebenwirkungen von Dopingmitteln sowie Komplikationen bei Piercings, Tattoos und Co. können mit dem Wunsch nach Körperoptimierung einhergehen.

An welchen Stellen müssen pädagogische Fachkräfte eingreifen, um Jugendliche vor den Folgen riskanter Schönheitsideale zu bewahren? Welche Experimente mit dem Körper sind im Jugendalter „normal“? Wie können Mädchen und Jungen darin gestärkt werden Schönheitsideale zu hinterfragen?

Diesen Fragen geht die Fachtagung nach und beleuchtet sie aus sexualpädagogischer
sowie suchtpräventiver Perspektive.

1. Juni 2017
Workshop-Tagung
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Pavillon, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Praktische Hinweise, wie das Thema Körperkult mit Jugendlichen bearbeitet werden kann, werden in folgenden Seminaren erprobt:

„Mein Körper kann das – Mit Erfolgserlebnissen gegen den Körperkult“

„Entspannt im Körperkult – Den eigenen Körper fühlen lernen“

 

Minecraft und Let’s Play-Videos – Jetzt wird es praktisch

„Minecraft“ fasziniert Kinder und Jugendliche – Jungen wie Mädchen. Für Eltern und Pädagogen stehen bei diesem Spiel nicht die vielen Möglichkeiten des Konstruierens und Miteinanderspielens im Vordergrund, sondern das Spiel als Zeitfresser. Um diese Vorbehalte aufzugreifen, wird „Minecraft“ vorgestellt und von den Seminarteilnehmenden selbst ausprobiert.

Ein Computerspiel kommentieren, parallel die Spielszenen aufzeichnen, um das Ergebnis auf YouTube zu veröffentlichen – das ist der Inhalt sogenannter Let’s Play-Videos. Die Filme werden millionenfach von Kindern und Jugendlichen abgerufen, allein der größte deutsche Let’s Player „Gronkh“ verzeichnete im Jahr 2016 über vier Millionen Abonnenten auf YouTube.

Wie man Computerspiele im pädagogischen Kontext nutzen kann, wird anhand von „Minecraft“ und den Let’s Play-Videos gezeigt.

13. Juni
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Kath. Familienbildungsstätte, Osnabrück

Krankheitsbedingt abgesagt

 

MOVE

Motivierende Kurzintervention
Alkohol, Zigaretten, Partydrogen, Cannabis und andere legale wie illegale Drogen auszuprobieren, gehört für viele Mädchen und Jungen zum Erwachsenwerden dazu. Die „Motivierende Kurzintervention“ ist eine erfolgreiche Methode, mit Mädchen und Jungen über ihr riskantes Konsumverhalten ins Gespräch zu kommen und sie zu Verhaltensänderungen anzuregen. MOVE kann als Kurzintervention in Schulen und Jugendeinrichtungen unkompliziert und spontan angewendet werden.

In dem dreitägigen Seminar werden anhand konkreter Gesprächssituationen Interventionen und Strategien vorgestellt und praktisch erprobt. Theoretische Grundlagen und Hintergrundwissen zu rechtlichen Aspekten und zur Suchtentwicklung werden dabei ebenfalls vermittelt.

27. / 28. März und 6. April
Seminar, dreitägig
€ 285,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Stephansstift und Hans Lilje Haus, Hannover

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12. bis 14. Juni
Seminar, dreitägig
€ 300,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Waldschlösschen, Göttingen
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www.move-niedersachsen.de

Mein Körper kann das!

Mit Erfolgserlebnissen gegen den Körperkult

Jugendliche orientieren sich an Schönheits- und Körperidealen, denen sie nur in den seltensten Fällen entsprechen. Selbstzweifel, Körperfrust und ein gehemmter Umgang mit dem eigenen Körper können Folgen sein. Erste Erfahrungen mit Intimität und Sexualität können dadurch als frustrierend empfunden werden oder finden erst gar nicht statt.

Wie kann pädagogische Arbeit diesem Problem entgegenwirken? Neben dem Hinterfragen und Reflektieren bestehender Schönheitsideale muss es aus Jugendschutzsicht auch darum gehen, den eigenen Körper wieder fühlbar zu machen – zum Beispiel, indem Erfolgserlebnisse geschaffen werden, die den eigenen Körper als stark, verlässlich und schön erlebbar machen.

Im Rahmen des Seminars werden verschiedene praktische und erlebnispädagogische Ansätze ausprobiert und ihr Einsatz in der Arbeit mit Jugendlichen diskutiert. Wir werden den Blick darauf lenken, was der eigene Körper alles kann – unabhängig davon, ob er muskulös ist oder nicht, klein oder groß, schmal oder kurvig.

20. Juni
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Jugend-, Gäste- und Seminarhaus Gailhof der Region Hannover, Wedemark

Anmeldefrist abgelaufen

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Trickfilmchen

Trickfilmchen-2015Seminare für pädagogische Fachkräfte im Elementarbereich

Ob in der Kita oder in der Grundschule, Mädchen und Jungen können mit der Trickfilmchen-Ausstattung der Landesstelle Jugendschutz kinderleicht eigene Trickfilme erstellen und so spielerisch ein Stück Medienkompetenz entwickeln. In diesem Seminar wird ausführlich über die Medienvorlieben von Kindern sowie über Medienwirkungen und Jugendschutzaspekte informiert. Die praktische Arbeit am Tricktisch oder an der Trickboxx ist Bestandteil des Seminars, damit eigene Erfahrungen beim „Trickfilmen“ gesammelt werden können.
Im Anschluss an das Seminar besteht die Möglichkeit, das Projekt in der eigenen Einrichtung umzusetzen. Für die pädagogische Begleitung, die Ausleihe der Technik, die Filmbearbeitung, das Überlassen der Filmchen auf einem Datenträger und die Durchführung einer Elternveranstaltung fällt eine Kostenbeteiligung in Höhe von 100,- Euro an.

Aufgrund der praktischen Arbeitseinheit stehen für dieses Seminar jeweils nur 18 Plätze zur Verfügung.

16. August 2017
60,- € (inklusive vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Gemobbt – und was jetzt?

Lösungen für Mobbingsituationen in Schule und Jugendarbeit finden

Mobbing, die systematische Schikane einzelner Mädchen und Jungen, kann große Belastungen hervorrufen. Ängste, Depressionen, und psychosomatische Reaktionen sind häufige Symptome. Die Betroffenen können so einer Situationen – z. B. in der Schule, im Hort, in einer Ferienfreizeit – nicht einfach entkommen. In der Regel sind sie auf die Unterstützung durch Erwachsene angewiesen, damit die Übergriffe beendet werden.

Fachkräfte brauchen dafür ein grundlegendes Wissen über die Gruppendynamik bei Mobbing und über die Fallstricke bei der Intervention. Was ist im Kontakt mit Betroffenen, im ersten Gespräch und bei weiteren Schritten wichtig? Was können Fachkräfte tun, wenn außer ihnen niemand dem Mädchen oder Jungen glaubt? Die Erfahrungen der Teilnehmenden mit diesen Fragen stehen im Mittelpunkt des Seminars.

Ziel ist es, anhand von konkreten Fallkonstellationen praxisorientierte Handlungspläne zur Beendigung von Mobbingsituationen zu erarbeiten.

17. August 2017
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Hauptsache Action – Die 3. Dimension

Digitale Spielewelten von Mädchen und Jungen

Computerspiele sind bei Mädchen und Jungen beliebt. Sie nutzen Online-Portale wie Spielaffe oder wünschen sich Sportsimulationsspiele wie Fifa, die Ego-Shooter Reihe Call of Duty, Minecraft oder das militärische Strategiespiel League of Legends. Aktuell begeistern sich Kinder und Jugendliche für Spielewelten, die im virtuellen dreidimensionalen Raum erlebbar sind. Dank der so genannten VR-Brillen ist ein Spielerlebnis möglich, das eine noch bessere Verschmelzung mit der virtuellen Welt ermöglicht.

Nicht alle Kinder erfahren im Elternhaus eine pädagogische Begleitung, wenn es um die Nutzungsdauer oder um den Inhalt der Spiele geht. Neben der Frage, wie die dargestellte Gewalt auf Kinder wirkt, sorgen sich viele Eltern auch darüber, ob ihr Kind nicht zu viel spielt und dafür Freundschaften, andere Hobbies oder die Schule vernachlässigt.

In der Jugendarbeit kann der Rahmen für die Auseinandersetzung mit Spielen geboten werden. Mit den Angeboten des Projektes „Hauptsache Action“ wie LAN-Partys für Jugendliche, Minecraft für Mädchen, Let’s Play Führerschein, Spieletester-Workshops für Kinder und einem E-Sports-Wettbewerb für Jugendzentren möchte die LJS die faszinierenden und die problematischen Seiten der Nutzung von Computerspielen thematisieren.

Die Fortbildung soll Distanz zu dem Thema abbauen, Ängste aufgreifen und Möglichkeiten aufzeigen, Computerspiele in der eigenen  pädagogischen Arbeit einzusetzen. Dazu können verschiedene Computerspiele vor Ort ausprobiert werden. Diese Erfahrungen sollen aufgegriffen werden, um den Zugang zu computerspielenden Kindern und Jugendlichen zu erleichtern.

30. August
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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„So schlimm war das doch gar nicht…“

Handlungsorientierungen für den Umgang mit Mobbing unter Kindern

Untersuchungen zufolge ist Mobbing für viele Kinder und Jugendliche eine alltägliche Erfahrung. Ausgrenzen, demütigen, lächerlich machen, verprügeln: Die Handlungen, denen die betroffenen Jungen und Mädchen ausgesetzt sind, sind vielfältig, auch die Kommunikation im Internet spielt dabei eine große Rolle. Wer gemobbt wird, steht unter großem Stress und sieht oft keine Chance, der Situation zu entkommen. Trotzdem sprechen betroffene Mädchen und Jungen selten von sich aus über ihre Notlage – oft aus Angst, nicht ernst genommen zu werden, aber auch, weil sie befürchten, nach der Aufdeckung noch massiver angegriffen zu werden.

Das Seminar hat zum Ziel, die Entstehung von Mobbingsituationen nachzuvollziehen und geeignete Gegenmaßnahmen kennenzulernen.

Dabei wird vor allem die Gruppendynamik in den Blick genommen: Mobbing betrifft in der Regel die ganze Gruppe, z.B. als Zuschauer oder Mitwisser. Deshalb müssen sich auch Gegenstrategien auf die ganze Klasse bzw. Gruppe beziehen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können im Seminar eigene Erfahrungen reflektieren und ihr Handlungsrepertoire erweitern, um Mobbing zu verhindern, Eskalationen zu stoppen und kooperative Gruppenprozesse zu initiieren.

31. August und 13. September 2017
Seminar
€ 120,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Minecraft und Mobile Gaming

Seminar zu aktuellen Spielewelten von Kindern und Jugendlichen

Das Computerspiel Minecraft fasziniert Kinder und Jugendliche, Jungen wie Mädchen. Dabei sieht die Minecraft-Welt mit ihrer Blöckchen-Grafik für den Beobachter erst einmal unspektakulär aus. Die Spieler sind dort jedoch tage- und wochenlang aktiv. Sie bauen Häuser, Dörfer oder ganze Städte, entweder allein oder online – auf jeden Fall kooperativ mit anderen Spielern. Eltern und Pädagogen, die sich in den Computerspielewelten ihrer Kinder nicht auskennen, stehen anhand der aufgewendeten Zeit der Spieler „Minecraft“ skeptisch gegenüber. Ist mein Sohn oder meine Tochter „computerspielsüchtig“, fragen sie aus ihrer Beobachterrolle heraus und nehmen dabei nicht das Potential dieses Spiels wahr.

Minecraft wird an diesem Vormittag nicht nur vorgestellt, sondern es kann auch selber unter Anleitung ausprobiert werden. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden über gelungene Einsätze des Spiels im außerschulischen und im schulischen Bereich informiert.

League of Legends (kurz: LoL) und Dota2 sind sogenannte MOBA-Games. Diese Spiele werden weltweit nur online im Internet gespielt (70 Millionen spielen LoL). MOBA-Games sind sogenannte Free-to-Play-Spiele, bei denen Spieler sich durch Einsatz von Realgeld Vorteile erkaufen können. Sarah Ockwell führt am Nachmittag in die Welt der MOBA-Games ein.

Ein weiterer Schwerpunkt bildet der Bereich „Mobile Gaming“. Das Smartphone ist mittlerweile der wichtigste Gerätebesitz von Kindern und Jugendlichen. Die Jüngsten wechseln teilweise vom Nintendo zum Smartphone, machen aber damit das Gleiche, nämlich spielen. Die Spiele, die in den App-Stores zum Download bereit stehen, beinhalten allerdings ein anderes Kostenmodell. Durch so genannte In-App-Käufe können durch reales Geld Spielvorteile erkauft werden. Hier verlieren Kinder und Jugendliche durchaus die Übersicht über ihre Käufe. Einige bekannte Spiele werden vorgestellt und die Probleme damit reflektiert und diskutiert.

19. September 2017
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

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Hinterfragen, Fakten checken, dagegenhalten

Der Umgang mit digitalem Hass und Gewalt im Netz

Die wesentliche Kommunikation unter Jugendlichen findet über das Internet in sozialen Netzwerken statt. Zudem organisieren Mädchen und Jungen online fast alles, was zu ihrer Informationssuche, ihren Interessen und Vorlieben und ihrer Selbstdarstellung gehört. Dabei sind sie in der Regel sehr souverän beim Einsatz der zur Verfügung stehenden Tools. Schlechte Erfahrungen, z. B. die Konfrontation mit Beleidigungen, Diskriminierung, mit Cyber-Mobbing oder Hasskommentaren sind dabei nicht ausgeschlossen.

Vielen Jugendlichen sind diese Risiken bewusst, sie nehmen sie als Kehrseite der Chancen, die das Netz bietet, in Kauf. Attacken und Hasskommentare zu ignorieren, ist eine mögliche Reaktion, weitere Gegenstrategien fehlen Jugendlichen jedoch oft.

Im Seminar sollen zweckmäßige Handlungsoptionen diskutiert werden, mit denen digitale Gewalt eingegrenzt und Verbreitung von Diskriminierungen verhindert werden kann.

20. September 2107
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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Das bestimme ich!

Sexuelle Selbstbestimmung als Thema in der praktischen Arbeit

Mädchen und Jungen haben das Recht, selbstbestimmt ihre eigene Sexualität zu entwickeln. Dieses Recht ist wichtig für ein gelungenes Aufwachsen und die Ausbildung einer eigenen Identität.

Die Umsetzung in der Praxis wird jedoch erschwert durch homophobe Sprüche, sexistische Beleidigungen oder den inneren Druck, bestimmten Meinungen oder Verhaltensweisen zu entsprechen. All dies kann sich auf eine selbstbestimmte Entwicklung der Geschlechtsidentität schädlich auswirken.

In der Thematisierung sexueller Selbstbestimmung liegt die Chance, dass Kinder und Jugendliche ihre Rechte kennen und sich für die anderer einsetzen. Aber sie bedeutet auch eine Herausforderung für pädagogische Fachkräfte, die sich im Spannungsfeld zwischen dem Akzeptieren der Meinungen und Entscheidungen der Jugendlichen und dem Auftrag der erzieherischen Kontrolle zum Schutz der Jugendlichen bewegen.

Im Rahmen des Seminars werden Zugänge zur Förderung der sexuellen Selbstbestimmung diskutiert und erprobt.

21. September 2017
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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Der Schmerz sitzt tiefer

Pädagogisches Handeln bei selbstschädigendem Verhalten

Fügen sich Mädchen und Jungen selbst Schmerzen zu, indem sie ihren Körper in Form von Schnitt-, Brand- oder Bisswunden verletzen, kann dies bei Pädagoginnen und Pädagogen schnell Hilflosigkeit und Überforderung hervorrufen. Auch wenn die Selbstverletzungen für betroffene Jugendliche eine entlastende Funktion haben, so bringt es pädagogische Fachkräfte in die herausfordernde Situation, abwägen zu müssen wie sie mit der Situation umgehen.

Das Seminar gibt Einblicke in Denk- und Reaktionsmuster von betroffenen Jugendlichen. Fallen und Chancen im Umgang mit ihnen werden aufgezeigt. Pädagogische Interventions- und Unterstützungsmöglichkeiten, aber auch deren Begrenztheit, werden für die jeweiligen Arbeitsbereiche der Teilnehmenden erarbeitet.

22. September 2017
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
St. Clemens, Hannover

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Orientierung in der rechtlichen Grauzone

Handlungsstrategien im Umgang mit konsumierenden Jugendlichen

Wird der Konsum legaler oder illegaler Drogen in der Arbeit mit Jugendlichen zum Thema, wirft dies immer wieder auch Fragen nach den rechtlichen Rahmenbedingungen auf. Grundsätzlich ist der Konsum unter das Betäubungsmittelgesetz fallender Substanzen nicht strafbar. Der Konsum stellt eine straflose Selbstgefährdung dar.

Doch wie ist der Konsum ohne den verbotenen Besitz oder Erwerb möglich? Wie ist im pädagogischen Alltag mit der Informationspflicht der Eltern umzugehen? Wann müssen die Eltern der Mädchen und Jungen benachrichtigt werden? Müssen jegliche Vorfälle zur Anzeige gebracht werden? Mache ich mich strafbar, wenn ich den Konsum legaler oder illegaler Drogen auf dem Gelände meiner Einrichtung dulde? Und wie verhalte ich mich bei Hinweisen auf Drogenhandel? Liefere ich vorgefundene Substanzen bei der
Polizei ab oder vernichte ich sie am besten selbst?

In dem Seminar beleuchten wir diese und weitere Fragen aus suchtpräventiver und rechtlicher Perspektive.

26. September
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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Strickmuster für Väterarbeit?

Anregungen und Austausch

Das Rollenverständnis von Vätern hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Erwerbstätigkeit ist für Mütter heute eine Selbstverständlichkeit, Väter nehmen Erziehungszeiten und auch die Zahl der alleinerziehenden Väter nimmt zu.

Daraus resultiert ein Umdenken in der Aufgabenverteilung innerhalb der Familien. Sowohl im Haushalt als auch bei der Erziehung der Kinder übernehmen Väter eine immer größere Verantwortung. Und für viele Männer ist eine enge Vater-Kind-Bindung von großer Bedeutung. Wie bei allen Erziehenden kommen auch bei Vätern viele Fragen auf: Was wird von mir als Vater erwartet und was braucht mein Kind? Wie funktioniert eine gute Vater-Kind-Beziehung?

Für diese Fragen brauchen Väter Räume und Gelegenheiten, um sich untereinander auszutauschen. Die Erfahrungen zeigen, dass Väter sehr von solchen Männer-Gesprächen profitieren. Pädagogischen Fachkräften ist es wichtig, Zugänge zu Vätern zu schaffen, um sie in ihrer Erziehungsverantwortung unterstützen zu können.

Wie aber müssen (Eltern-) Angebote konzipiert sein, damit Väter sich angesprochen fühlen und gern kommen? Wie kommen wir mit Vätern ins Gespräch? Welche (Erziehungs-)Themen sind für Väter besonders wichtig?

In diesem Seminar werden erfolgreiche Praxisbeispiele von Väterarbeit in Niedersachsen vorgestellt und Methoden der niedrigschwelligen Elternarbeit erprobt. Gleichzeitig wird es genug Raum geben, um miteinander ins Gespräch zu kommen und Faktoren für eine gelingende Arbeit mit Vätern zu erarbeiten.

27. September 2017
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Touchen oder Wischen – Mediennutzung von Mädchen und Jungen kinderleicht?

„Darf ich mal dein Smartphone haben?“ Diese Frage dürften viele Eltern kennen, denn ein Smartphone oder Tablet zu bedienen, ist schon für die jüngsten Kinder keine Herausforderung. Mussten Mädchen und Jungen früher noch lesen und schreiben können, um einen Computer zu bedienen, wird heute über wenige Berührungen der so genannten Touchscreens im Internet gesurft, um sich Zeichentrickfilme auf YouTube anzugucken oder eine beliebte Kinderbuch-App aufzurufen.

Die kinderleichte Bedienung bedeutet aber nicht, dass bereits junge Kinder medienkompetent mit den Inhalten umgehen können. Das will gelernt sein. Je jünger die Mädchen und Jungen sind, desto intensiver müssen Eltern und pädagogische Fachkräfte sie auf ihrem Weg durch die Medienwelten begleiten. Wie das gelingen kann, wird auf der Fachtagung vorgestellt.

28. September 2107
Tagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

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Jahrestagung 2016: Big Data

Der Spion in uns

Die aktuelle Generation der Aufwachsenden ist so „gläsern“ wie nie zuvor. Denn durch Smartphones, Apps und andere technische Errungenschaften geben viele mehr oder weniger freiwillig eine Menge Daten preis. Die Vorlieben und Interessen, die Mädchen und Jungen zum Beispiel in den sozialen Netzwerken teilen, sind schnell abgefischt, werden ausgewertet und in nutzerspezifischen Werbeanzeigen aufbereitet. Durch Einwilligungen, denen man bei der Benutzung unterschiedlicher Software und Apps zustimmen muss, erlaubt man Dritten Einblicke sowie die Verwendung privater Daten wie Fotoalben oder Kontaktlisten. Junge Nutzer hinterfragen dies nur selten und reagieren unbedarft. Werbeangebote aus der Region werden sogar von vielen als positive Serviceleistung bewertet. Dem gegenüber steht die Forderung, eben diese Gruppe zu selbstbestimmten, verantwortungsbewussten und kritischen Mediennutzern zu erziehen – eine Herausforderung für die Medienpädagogik und den Jugendschutz.

Auf der Jahrestagung soll ein Einblick in die aktuelle Entwicklung der Datennutzung durch Telekommunikationsanbieter gegeben werden. Sind wir wirklich in der Orwellschen Überwachungslandschaft von 1984 angekommen? Sind Mediennutzer nur als Konsumenten interessant und sind die Informationen im Netz nur eine Dreingabe?

Welche Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, um Kindern und Jugendlichen reflektiertes Medienhandeln zu ermöglichen? Der Diskurs zu diesen Fragen soll mit Fachleuten aus verschiedenen Disziplinen geführt werden.

6. Dezember
Jahrestagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
HCC, Hannover

Anmeldung Buchungsnummer: J1620

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Jugendschutz On- und Offline

Seminar für pädagogische Fachkräfte aus der Jugendarbeit und Jugendhilfe

Aufgrund der vermehrten Verbreitung von Smartphones und Tablets unter Kindern und Jugendlichen und der zur Verfügung stehenden Flatrates ist ein unbegrenztes Surfen im Internet jederzeit möglich. Neben vielen interessanten und unbedenklichen Angeboten werden Mädchen und Jungen aber auch mit Inhalten konfrontiert, die nicht für sie bestimmt sind und die durch das Internet vielfach ungefiltert konsumiert werden können: extreme Gewaltdarstellungen aus aktuellen Kriegsgebieten, pornografische Inhalte oder gewaltverherrlichende Computerspiele. Viele der bei Kindern und Jugendlichen beliebten Apps greifen durch die Zustimmung zu den AGB auf persönliche Daten wie Kontakte oder Fotos zu. Diese nutzen Anbieter wie Google und facebook für ihre kommerziellen Interessen. Diesen Umstand gilt es, kritisch zu hinterfragen.

Im Seminar wird über die unterschiedlichen Jugendschutzbestimmungen im on- und offline Bereich informiert. Darüber hinaus dienen Arbeitsphasen an den zur Verfügung stehenden Computern dazu, den Teilnehmenden Einblicke in die problematischen und jugendgefährdenden Inhalte des Internets zu ermöglichen und die wesentlichen Kontrollmechanismen kennenzulernen.

19. Januar 2016
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
NLQ, Hildesheim

Anmeldefrist abgelaufen

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Hauptsache Action – Computerspiele in der Jugendarbeit

Seminar für pädagogische Fachkräfte

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Computerspiele sind bei Mädchen und Jungen beliebt. Kinder und Jugendliche wünschen sich Sportsimulationsspiele wie Fifa, kennen gewalthaltige Spiele á la GTA, erschaffen mit Minecraft neue Welten, spielen strategisch in League of Legends mit und gegen andere oder sortieren auf dem Handy zwischendurch Bonbons bei Candy Crush. Im Seminar werden die Nutzungsmotive der Kinder und Jugendlichen informiert und die problematischen Aspekte rund um die Computerspiele, das exzessives Spielen und die Wirkung gewalthaltiger Inhalte, beleuchtet. Ebenso werden Vorurteile gegenüber Computerspielen hinterfragt, um einen reflektierten Zugang zu spielenden Kindern und Jugendlichen zu erleichtern. Über Spielstationen sollen die Teilnehmende selbst in die virtuelle Welt der Kinder eintauchen. Darüber hinaus werden Möglichkeiten aufgezeigt, das Thema Computerspiele in die eigene pädagogische Arbeit mit Mädchen und Jungen einfließen zu lassen.

2. Februar
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Selbstverletzungen – bei Mädchen und Jungen

Die Häufigkeit von Selbstverletzungen unter Schülern und Schülerinnen ist besorgniserregend, die Zahlen in Deutschland sind im europäischen Vergleich am höchsten. Auch wenn das „Ritzen“ oder Schneiden mit scharfen Gegenständen in die Haut für die Betroffenen eine entlastende Funktion in Krisensituationen hat, bleiben gesundheitliche Schädigungen nicht aus. Häufig bleibt das Verhalten lange Zeit unentdeckt wodurch die Behandlung der Ursachen verzögert wird.
Das Seminar will informieren und zur Enttabuisierung von Selbstverletzungen beitragen, Hinweise für Krisengespräche an der Schule geben und Präventionsmöglichkeiten aufzeigen.

24. Februar
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Tagungshaus St. Clemens, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Gut drauf kommen

Suchtpräventives Basiswissen zum Substanzkonsum im Jugendalter

Das Ausprobieren und Experimentieren mit legalen und illegalen Substanzen gehört für viele Jugendliche zum Erwachsenwerden dazu. Bei der Frage nach einem angemessenen Umgang mit diesem Thema sind pädagogische Fachkräfte oftmals gefordert das Für und Wider von Interventionen abzuwägen. „Gute Gründe“ lassen sich für ein Wegsehen ebenso wie für ein Ansprechen oder Eingreifen finden. Suchtpräventives Basiswissen um konsumierte Substanzen, Konsummotive und Unterstützungsmöglichkeiten kann ein sicheres und adäquates Handeln erleichtern.
In diesem Seminar möchten wir die Handlungsoptionen der Teilnehmenden in Bezug auf den Umgang mit konsumierenden Mädchen und Jungen thematisieren. Neben Wissen zu den Hintergründen und Besonderheiten des Substanzkonsums im Jugendalter, wird es um aktuelle Konsumtrends, relevante gesetzliche Regelungen und mögliche Präventions- und Interventionsansätze gehen.

3. März
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Minecraft und Mobile Gaming

Das Computerspiel „Minecraft“ fasziniert Kinder und Jugendliche – Jungen wie Mädchen. Dabei sieht die „Minecraft-Welt“ mit ihrer Blöckchen-Grafik für den Beobachter erst einmal unspektakulär aus. Eltern und Pädagogen, die wenige Berührungspunkte mit dem Spiel „Minecraft“ haben, stehen dem Spiel auch aufgrund der Zeit, die Spieler investieren, skeptisch gegenüber. Um diesen Vorbehalten entgegen zu wirken, wird „Minecraft“ vorgestellt und auch selbst ausprobiert. Darüber wird gezeigt, wie man das Spiel selbst im pädagogischen Kontext nutzen kann.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Bereich „Mobile Gaming“, Spiele auf Tablets und Smartphones, die bei Mädchen und Jungen immer beliebter werden. Während des Seminars werden Spiele vorgestellt und die damit verbundenen Probleme reflektiert. Die so genannten „In-App-Käufe“, mit denen durch reales Geld Spielvorteile erkauft werden können, bilden nur einen problematischen Aspekt rund um das „Mobile Gaming“.

9. März
60,- € (inklusive vegetarischer Verpflegung)
PFL, Oldenburg

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Trickfilmchen

Trickfilmchen-2015Ob in der Kita oder in der Grundschule, Mädchen und Jungen können mit der Trickfilmchen-Ausstattung der Landesstelle Jugendschutz kinderleicht eigene Trickfilme erstellen und so spielerisch ein Stück Medienkompetenz entwickeln. In diesem Seminar wird ausführlich über die Medienvorlieben von Kindern sowie über Medienwirkungen und Jugendschutzaspekte informiert. Die praktische Arbeit am Tricktisch oder an der Trickboxx ist Bestandteil des Seminars, damit eigene Erfahrungen beim „Trickfilmen“ gesammelt werden können.
Im Anschluss an das Seminar besteht die Möglichkeit, das Projekt in der eigenen Einrichtung umzusetzen. Für die pädagogische Begleitung, die Ausleihe der Technik, die Filmbearbeitung, das Überlassen der Filmchen auf einem Datenträger und die Durchführung einer Elternveranstaltung fällt eine Kostenbeteiligung in Höhe von 100,- Euro an.
Aufgrund der praktischen Arbeitseinheit stehen für dieses Seminar jeweils nur 18 Plätze zur Verfügung.

2. März
60,- € (inklusive vegetarischer Verpflegung)
PFL, Oldenburg

5. April
60,- € (inklusive vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldefrist vorbei

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So schlimm war das doch gar nicht…

Umgang mit Mobbing unter Kindern und Jugendlichen

Mobbing ist unter Kindern und Jugendlichen weit verbreitet: Verbale Angriffe, subtile Ausgrenzung oder Diskriminierung kommen praktisch in jeder Schule vor, manchmal auch in außerschulischen Kontexten. Für betroffene Mädchen und Jungen sind solche Übergriffe eine große Belastung. In der Regel sind sie auf die Unterstützung von Erwachsenen angewiesen, um so einer Situation zu entkommen. Um Mobbingprozesse zu unterbinden und die betroffenen Kinder wirkungsvoll zu unterstützen, sind Gegenstrategien erforderlich, die sich auf die ganze Gruppe beziehen. Das Seminar soll pädagogischen Fachkräften helfen, die Entstehung von Mobbing zu verstehen und mit Blick auf Gruppenprozesse sinnvoll zu reagieren.

14. April und 24. Mai
Seminar, zweitägig
€ 120,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

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Schamlos schamvoll – das Sexualverhalten von Jugendlichen

Es scheint immer noch so zu sein: Mädchen suchen vor allem nach „dem Richtigen“ und Jungen wollen sich austoben. Entsprechen sie diesen Bildern nicht, sind Mädchen schnell als „Schlampen“ verschrien und Jungen als „schwul“ abgestempelt. Diese Bilder bedeuten für Jugendliche in der Pubertät einerseits Orientierung und Sicherheit, engen anderseits aber auch ein und behindern eventuell die Entwicklung zu einer selbstbestimmten Persönlichkeit.

Das Alltagsbild zeigt Mädchen, die kokett ihren Körper zeigen, Jungen, die stolz auf ihren gestählten „body“ sind, aber auch verhüllte Körper, sei es aus religiösen Motiven oder bloß, weil es praktisch und bequem ist. Aus Jugendschutzsicht lohnt der Blick vor allem auf die sich abzeichnenden Unterschiede zwischen den Geschlechtern aber auch zwischen den unterschiedlichen kulturellen Hintergründen.

Mit dieser Fachtagung werfen wir den Blick auf das Sexualverhalten von Mädchen und Jungen und auf aktuelle Entwicklungen, die unter dem Aspekt „neue Freizügigkeit“ zusammengefasst werden und ein ganz anderes Bild der Jugendlichen zeigen, als aktuelle Studien vermuten lassen.

21. April
Tagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

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Eltern als Experten

Methoden der niedrigschwelligen Elternarbeit

Das Elternhaus und die Familie sind für das gesunde Aufwachsen von Kindern besonders wichtig. Eine Aufgabe des Jugendschutzes ist es, niedrigschwellige Zugänge zu Eltern zu bekommen, um deren Erziehungskompetenzen zu stärken.

Dabei ist eine wertschätzende Haltung den Müttern und Vätern und ihrem Erziehungsalltag gegenüber elementar. Die Dialogische Elternarbeit hat einen ressourcenorientierten Ansatz, der die vorhandenen Stärken eines jeden Elternteils hervorhebt.

In diesem Seminar werden Methoden der niedrigschwelligen Elternarbeit vorgestellt und in praktischen Einheiten erprobt. Es wird gezeigt, wie Eltern schnell ins Gespräch kommen und voneinander lernen können.

26. April
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

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Jugendschutz On- und Offline

Seminar für pädagogische Fachkräfte aus der Jugendarbeit und Jugendhilfe

Aufgrund der vermehrten Verbreitung von Smartphones und Tablets unter Kindern und Jugendlichen und der zur Verfügung stehenden Flatrates ist ein unbegrenztes Surfen im Internet jederzeit möglich. Neben vielen interessanten und unbedenklichen Angeboten werden Mädchen und Jungen aber auch mit Inhalten konfrontiert, die nicht für sie bestimmt sind und die durch das Internet vielfach ungefiltert konsumiert werden können: extreme Gewaltdarstellungen aus aktuellen Kriegsgebieten, pornografische Inhalte oder gewaltverherrlichende Computerspiele. Viele der bei Kindern und Jugendlichen beliebten Apps greifen durch die Zustimmung zu den AGB auf persönliche Daten wie Kontakte oder Fotos zu. Diese nutzen Anbieter wie Google und facebook für ihre kommerziellen Interessen. Diesen Umstand gilt es, kritisch zu hinterfragen.

Im Seminar wird über die unterschiedlichen Jugendschutzbestimmungen im on- und offline Bereich informiert. Darüber hinaus dienen Arbeitsphasen an den zur Verfügung stehenden Computern dazu, den Teilnehmenden Einblicke in die problematischen und jugendgefährdenden Inhalte des Internets zu ermöglichen und die wesentlichen Kontrollmechanismen kennenzulernen.

12. Mai 2016
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

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Kinderschutz in der Kita

Prävention und Partizipation in der Migrationsgesellschaft

Aus der Perspektive des Kinderrechts sind Kinder aus geflüchteten Familien in erster Linie einfach Kinder. Wie alle Kinder haben sie Rechte, zum Beispiel das Recht auf Verwirklichung des Kindeswohls, auf Bildung und Beteiligung. Trotzdem stellt der Anstieg der Flüchtlingszahlen Kitas vor professionelle Herausforderungen. Der Umgang mit Vielfalt und Heterogenität ist dabei ein zentraler Aspekt.

Kitas sind zunehmend mit Fragen konfrontiert, die sich daraus ergeben: Wie lässt sich der Kontakt mit Eltern gestalten, die andere Auffassungen von Erziehung haben als Erzieherinnen? Wie können Kitas mit traumatischen Belastungen von Kindern umgehen? Und wie muss der Kita-Alltag insgesamt gestaltet sein, damit Kinderschutz und Kinderrechte für alle gewährleistet sind? Diesen Fragen geht die Veranstaltung in Fachvorträgen und Arbeitsgruppen nach.

31. Mai
Tagung mit Workshops
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
DRK-Bildungs-und Tagungszentrum Hannover-Misburg

in Kooperation mit dem DRK-Landesverband Niedersachsen e.V.

Anmeldung per E-Mail: astrid.bergst@drklvnds.de

 

Update sexuell übertragbare Infektionen:

Mythen, Aufklärung und Verhütungsmöglichkeiten

Das Thema sexuell übertragbare Inektionen ist seit jeher mit den gesellschaftlichen Moralvorstellungen über Sexualität verknüpft und auch heute noch ein Tabu, über das zu sprechen vielen Menschen schwer fällt. Doch nur das Wissen um die Übertragungswege und Schutzmaßnahmen kann Jugendlichen den Weg zu einem verantwortungsvollen Umgang mit sich und ihren Partnern bereiten. Mythen und Halbwahrheiten kreisen vor allem um HIV und AIDS – die auch bei Jugendlichen bekannteste Infektion: Die Spanne reicht von Aussagen wie „Die sind doch selber schuld“ bis zu „Dagegen habe ich mich impfen lassen“ und verdeutlicht, dass hier durchaus akuter Aufklärungsbedarf besteht.

Welche neuen Ansätze zur Therapie von sexuell übertragbaren Krankheiten gibt es? Wo haben sich gesellschaftliche Ansichten geändert – wie beispielsweise in Bezug auf den Umgang mit HIV und AIDS? Wie kann mit neuen
Methoden das Thema mit Jugendlichen bearbeitet werden? Dieses sind einige der Fragen, die im Rahmen des Seminars beantwortet werden.

1. Juni
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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MOVE – Motivierende Kurzintervention

flyer_titelTrainer-Ausbildung in Niedersachsen

MOVE ist ein Fortbildungsangebot für pädagogische Fachkräfte in der Methode der Motivierenden Gesprächsführung. Ziel ist es, mit Drogen konsumierenden Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und ihre Veränderungsbereitschaft zu fördern und zu unterstützen.

Um künftig mehr pädagogischen Fachkräften in Niedersachsen den Zugang zu MOVE zu ermöglichen, wird eine MOVE-Trainer-Ausbildung für interessierte Fachkräfte aus der Sucht- und Jugendhilfe angeboten. Diese haben die Möglichkeit, sich zum zertifizierten MOVE-Trainer oder zur zertifizierten MOVE-Trainerin ausbilden lassen, um im Anschluss selbstständig MOVE-Seminare in ihrer Region durchzuführen.

Das Konzept von MOVE hat ginko/NRW entwickelt. Es wurde in NRW und in Niedersachsen wissenschaftlich begleitet.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.move-niedersachsen.de.

8. bis 10. Juni
Seminar
€ 300,00 (für Unterkunft und Verpflegung)
Stephansstift, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

Wann erziehen Väter?

Interkulturelle Väterarbeit

Die Familie steht für Stabilität und das ist für die Entwicklung von Kindern von elementarer Bedeutung. Dabei ist die Rolle des Vaters genauso wichtig wie die der Mutter. Väter erziehen die Kinder auch im Spannungsfeld ihrer bekannten Rollenmuster und der sich rasant verändernden Welt – zum Beispiel in Hinblick auf die Medieneinflüsse.

Dies wirft viele Fragen auf: Was wird von mir als Vater erwartet? Was braucht mein Kind? Wie kann ich mein Kind unterstützen? Wie funktioniert eine gute Vater-Kind-Beziehung?

Es ist schwierig, Zugänge zu Vätern zu bekommen, besonders zu jenen mit anderen kulturellen Hintergründen. Wie schaffen wir es, diese Zielgruppe zu erreichen und sie in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken? Was sind die Wünsche und Stärken von Vätern, an die wir anknüpfen können? Und was ist für Kinder und Jugendliche wichtig?

In der Veranstaltung wollen wir diese Fragen klären und informieren, wo und wie Väterarbeit erfolgreich stattfindet. Gleichzeitig wird es genug Raum geben, um miteinander weitere Ideen zu entwickeln.

14. Juni
Tagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Hanns-Lilie-Haus, Hannover

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Exzessive Computerspielnutzung

Wenn die Balance nicht mehr stimmt

Mädchen und Jungen werden mittlerweile gerne als „Head down“ Generation (Kopf unten) bezeichnet, denn sie beschäftigen sich auf den ersten Blick ausschließlich mit dem Kopf nach unten gerichtet mit ihren Smartphones. Neben der Benutzung zahlreicher Apps auf dem Handy, tauchen Kinder und Jugendliche gerne in die phantastischen Welten ab, die Computerspiele bieten. Dort erleben sie eine Menge Abenteuer und messen sich mit anderen. Zum Problem wird die mediale Beschäftigung, wenn aus einer exzessiven Mediennutzung, von der man im Allgemeinen annimmt, dass sie
vorüber geht, eine krankheitsrelevante Abhängigkeit wird. Trotz erkennbarer Parallelen zu einem Suchtverhalten besteht bislang Uneinigkeit darüber, inwiefern Kriterien einer Abhängigkeit auf das Phänomen exzessiver Mediennutzung zu übertragen sind.

Die Fachtagung greift die gegenwärtige Diskussion um die exzessive Mediennutzung Jugendlicher auf und beleuchtet sie aus medienpädagogischer und suchtpräventiver Perspektive.

15. Juni
Tagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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„Ohne mein Smartphone fühle ich mich nackt!“

Mobile Mediennutzung grenzenlos

Die Medienwelten von Kindern und Jugendlichen sind mobil. Die Verfügbarkeit von Smartphones, Tablets und Notebooks führt häufig zu einer wenig kontrollierbaren Mediennutzung von Mädchen und Jungen. Die Pflege des facebook- oder Instragram-Profils, das Kommunizieren über WhatsApp, das ungehinderte Surfen in mobilen Netzen und das Hin- und Herschicken von Filmchen, Bildern und Dateien, verbunden mit allen Chancen und Risiken die damit verbunden sind, stehen im Mittelpunkt dieses Seminars. Reflektiert und diskutiert werden dabei nicht nur die Möglichkeiten und Gefährdungen durch mobile Endgeräte, sondern auch, wie man die heutigen Medienwelten von Kindern und Jugendlichen in die pädagogische Praxis einbeziehen kann.

Der Einsatz von Tablets ermöglicht darüber hinaus das eigene Erproben zahlreicher Apps, die bei Mädchen und Jungen beliebt sind.

17. August 2016
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

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Sexting – Kein Problem?

Mädchen und Jungen posieren leicht bekleidet vor der Kamera, räkeln sich in Unterwäsche oder lassen ihre Muskeln spielen, um ein möglichst erotisches Bild von sich aufzunehmen. Dies wird dann als Liebesbeweis an den Partner oder die Partnerin verschickt oder zum Testen des eigenen „Marktwertes“ in den sozialen Netzwerken öffentlich gepostet. Aus der Kombination von „sex“ und „texting“ wird „Sexting“ – das Phänomen wirft aus der Jugendschutzperspektive einige Fragen auf.

Aus sexualpädagogischer Sicht ist es vor allem alterstypisch und normal, wenn Jugendliche offensiv mit ihrer Wirkung experimentieren. Medienpädagogisch geht es hier um die Frage nach Kompetenzen und Risiken im Umgang mit den Möglichkeiten medialer Selbstinszenierung. Und im Kontext von Gewaltprävention wird Sexting ein Problem, wenn das Foto in falsche Hände gerät und als Gegenstand für Mobbingattacken benutzt wird.

Die Tagung thematisiert die Verbreitung des Phänomens und die Möglichkeiten des pädagogischen Umgangs damit.

25. August
Tagung
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldfrist abgelaufen

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Gewalt im Spiel

Theaterpädagogische Methoden für die Gewaltprävention

In diesem Seminar sollen Alltagserfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Aggressionen und Gewalt beleuchtet und für die gewaltpräventive Arbeit in Jugendarbeit und Schule ausgewertet werden. Dabei geht es vor allem darum, ein differenziertes Verständnis von Gewalt (Wo beginnt sie? Wer definiert das?) und für die Situation der „Opfer“ und „Täter“ zu entwickeln. Methoden aus der Theaterpädagogik bilden die Grundlage und den Schwerpunkt des Seminars. Sie sollen dazu beitragen, das eigene Verhaltensrepertoire zu erweitern und Anregungen für den Umgang mit Gewaltsituationen und die gewaltpräventive Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vermitteln.

7. und 8. September
Seminar, zweitägig
€ 100,00 (ohne Verpflegung)
TUT Hannover

Anmeldfrist abgelaufen

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Gemobbt!

Prävention und Intervention bei (Cyber-)Mobbing

Mobbing ist an sich nichts Neues. Viele Erwachsene können sich an Gemeinheiten und Übergriffe in ihrer Jugend erinnern.

Der technische Fortschritt ermöglicht neue Dimensionen, auf WhatsApp und anderen Online-Kanälen gibt es diverse zusätzliche Möglichkeiten, andere zu drangsalieren – im schlimmsten Fall findet Mobbing per Smartphone dann rund um die Uhr statt. Das Ausmaß von Cyber-Mobbing ist schwer abzuschätzen, Studien kommen auf der Basis unterschiedlicher Problemdefinitionen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Es zeichnet sich aber ab, dass viele Kinder und Jugendliche mit Übergriffen im Internet zu tun haben und darunter leiden, umso mehr, wenn ‚direktes‘ Mobbing und Online-Attacken Hand in Hand gehen.

Zu diesen Themenkomplexen vermittelt die Tagung Hintergrundinformationen und und Handlungsorientierungen. Vorgestellt werden
Forschungsbefunde sowie Praxiserfahrungen und Konzepte für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Eingeladen sind Fachkräfte aus Jugendarbeit und Schule sowie andere Interessierte.

13. September
Tagung
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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15. März
Tagung
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Mein Körper – mein Ich! Körperbilder und Körperkult

Das heutige Körpergefühl Jugendlicher, die Inszenierung beispielsweise durch Mode, Tattoos und Piercings stoßen vor allem bei Erwachsenen auf Unverständnis und Irritationen. Befürchtet wird, dass gerade unsichere Jugendliche durch spektakuläre äußere Veränderungen versuchen, Aufmerksamkeit und Anerkennung im Freundeskreis zu gewinnen. Mit Kleidung, Frisuren oder dauerhaftem Körperschmuck experimentieren Jugendliche, um sich einerseits von Erwachsenen abzuheben und andererseits einen höheren Stellenwert in der Clique zu bekommen. Mögliche Risiken und langfristige Konsequenzen treten dabei in den Hintergrund – der Wunsch nach Zugehörigkeit ist entwicklungsbedingt größer als der Fokus auf „vernünftige“ Entscheidungen.

Kann hierbei dann überhaupt noch von Körperschmuck als ein Ausdruck von Individualität gesprochen werden, oder geht es nur noch darum, vorgefertigte ästhetisierte Körperbilder anzunehmen, die auch in den Medien zunehmenden präsenter sind?

15. September
Seminar
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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„Wir können auch anders…“

Ansätze zur Gewaltprävention in der Arbeit mit Gruppen

Wenn es „gekracht“ hat oder wenn jemand „ausgeflippt“ ist, geht es zunächst einmal darum, die Beteiligten zu beruhigen und die Situation zu klären. Mindestens ebenso interessant und wichtig ist aber die Frage, wie es zum Ausbruch gekommen ist: Was ist vorher passiert, was waren die Auslöser? Ausgangspunkt des Seminars sind aggressive Alltagssituationen in Gruppen – sie können helfen, Faktoren zu identifizieren, die die eigenen Interventionsmöglichkeiten in Konfliktsituationen beeinflussen. Dabei geht es u. a. um die jeweils individuellen Einstellungen zu Konflikten und Gewalt und
das subjektive Sicherheitsempfinden, aber auch um die Frage, wie man auf kleine Probleme sinnvoll reagieren kann, um große Schwierigkeiten zu verhindern.

31. August und 28. September
Seminar, zweitägig
€ 120,00 (inkl. vegetar. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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Trickfilmchen

Trickfilmchen-2015

28. September 2016
Seminar für pädagogische Fachkräfte im Elementarbereich
€ 60,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldefrist abgelaufen

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