Pubertät und Jugendschutz

Erwachsenwerden findet zu einem Großteil im Austausch mit Gleichaltrigen statt – Werte und Normen werden verhandelt, Ideale besprochen und das eigene Auftreten ausgetestet. Mädchen und Jungen wachsen aber auch in einer Welt auf, in der sie eine lukrative Zielgruppe für die Industrie darstellen, die wiederum Trends setzt und damit die Jugendphase massiv prägt. Die Kommerzialisierung trägt dazu bei, dass weiterhin streng zwischen Mädchen und Jungen unterschieden wird: Geschlechtskonforme Kleidung, Musik, Hobbys und letztendlich auch Verhaltensweisen werden Mädchen und Jungen auferlegt – und ein Großteil der Jugendlichen folgt den angebotenen Orientierungshilfen
unkritisch. Insgesamt stellt sich die Frage, wie heutzutage eine Abgrenzung zu älteren Generationen gelingen kann.

Die Fachtagung beschäftigt sich mit den veränderten Bedingungen des Erwachsenwerdens und wie in der pädagogischen Praxis damit umgegangen werden kann. Welche Freiräume sollten Jugendlichen zugestanden werden? Welche Grenzen müssen gezogen werden? Und an welchen Stellen ist eine umsichtige Unterstützung angebracht, um damit auch den immer noch vorhandenen Geschlechterungerechtigkeiten entgegenzuwirken?

6. Juni
Fachtagung
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Pavillon, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: A1830

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