Täter, Opfer, Zuschauer*innen

Forschung zu Gewalt unter Jugendlichen und Folgerungen für die Prävention

Wenige Themen finden in der Öffentlichkeit so große Resonanz wie Gewalttaten von Jugendlichen oder Kindern. Auf der Suche nach den Ursachen wird in der Regel ein weites Spektrum von Einflussfaktoren aufgeführt: Soziale Ungleichheit und Armuts­risiken nehmen zu, ebenso die kulturelle Diversität und daraus resultierend die Kon­kurrenz unterschiedlicher Werte- und Normenkonzepte. Subjektive Verunsicherungen können radikale Einstellungen begünstigen, fehlende Anerkennung kann dazu führen, sich mit Gewalt Respekt verschaffen zu wollen. Online-Medien bieten jede Menge Möglichkeiten, Abwertung und Hass zu verbreiten, ohne Sanktionen befürchten zu müssen. Die Brisanz von Gewalt im Netz ist schwer einzuschätzen. Sicher ist aber, dass ihre Folgen auch offline weiter wirken.

Bei der Tagung gehen Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Blickwinkeln der Frage nach, wie Gewaltprobleme unter Jugendlichen aktuell eingeschätzt werden und welche Ansatzpunkte sich für Prävention daraus ableiten lassen.

8. Oktober
Online-Tagung
70,- €

Anmeldung | Buchungsnummer: G2060 (Online-Tagung)

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