In diesem Seminar soll es darum gehen, Methoden kennen zu lernen, das Thema Sexualität anzusprechen und mit den Jugendlichen darüber ins Gespräch zu kommen. Ein Ausblick in die Medienwelt soll zeigen, dass es neben den vielzitierten Pornoseiten auch Seiten im Internet gibt, die sich beratend mit den Fragen nach der eigenen Sexualität von Jugendlichen auseinandersetzen. Ein Bericht aus der Praxis soll zeigen, welches die brennenden Fragen der jugendlichen Mädchen und Jungen sind und wo demnach das meiste Interesse an weiteren Informationen besteht. Ein fundiertes Hintergrundwissen zu sexualpädagogischen Themen rundet den Tag ab und bildet die Basis für anstehende Gespräche.
16. Februar 2012
Bischöfliches Priesterseminar, Osnabrück
60,- € inkl. Verpflegung
Buchungsnr: A 1210
mehr Informationen
Pornografische Inhalte sind für Jugendliche durch das Internet relativ einfach zugänglich und gehören zum Medienrepertoire der meisten Mädchen und Jungen. Während der Wunsch nach Stimulation bei vielen im Vordergrund steht, werden ganz nebenbei auch Rollenbilder vermittelt, die Frauen wie Männer auf die Geschlechtsmerkmale und die Triebe reduzieren. Das Bild von Frauen als willige Objekte zur Befriedigung von omnipotenten Männern ist dabei eine Variante der Darstellungen. Doch nicht nur in der Pornografie sind problematische Rollenbilder zu finden: Castingshows, Musikclips und Werbung reduzieren die knapp bekleideten Mädchen und Frauen vielfach auf ihr Äußeres. Welche Auswirkungen dies auf die (sexuelle) Entwicklung von Mädchen und Jungen haben kann, soll u.a. diskutiert werden.
18. April
Fachtagung
Akademie des Sports, Hannover
60,- € (inkl. Verpflegung)
Anmeldung Buchungsnummer: A1220
weitere Informationen
Eine Einführung in Arbeitsmaterialien an Berufs- und Allgemeinbildenden Schulen
Jugendliche wollen – wie Erwachsene auch – mithilfe des Alkohols ihre Stimmung verändern, Hemmungen und Unsicherheiten abbauen, sich der Realität entziehen und vieles andere mehr. Um alkoholbedingte Probleme bei heranwachsenden Mädchen und Jungen schon im Experimentierstadium reduzieren und Alkoholmissbrauch entgegenwirken zu können, sind Schulen wichtige Bündnispartner in der suchtvorbeugenden Arbeit des Jugendschutzes. In diesem Seminar werden verschiedene Bausteine der Arbeitsmaterialien „Kumpel Alkohol“ (für Schüler/innen ab 14 Jahren) vorgestellt, praktisch erprobt und Möglichkeiten der Umsetzung im schulischen Alltag exemplarisch erarbeitet.
13. März
Seminar
€ 65 (inkl. Verpflegung und Arbeitsmaterialien)
Seminarzentrum Hannover
Anmeldung Buchungsnummer: S1210
weitere Infomationen
Seminar für pädagogische Fachkräfte im Elementarbereich
Das medienpädagogische Projekt „Trickfilmchen – ein Projekt mit der Trickboxx“ ermöglicht Mädchen und Jungen ab 6 Jahren kinderleicht eigene Trickfilme zu erstellen. In diesem Seminar wird das Projekt vorgestellt, es werden ausführliche Informationen zu den Medienvorlieben von Kindern gegeben und es wird über Medienwirkungen und Jugendschutzaspekte informiert. Die praktische Arbeit an der Trickboxx ist Bestandteil des Seminars, damit eigene Erfahrungen beim „Trickfilmen“ gesammelt werden können. Es besteht im Anschluss an das Seminar die Möglichkeit, kostenlos eine Trickboxx bei der Landesstelle Jugendschutz auszuleihen, um das Projekt in der eigenen Einrichtung umzusetzen. Medienpädagogische Fachkräfte unterstützen die Nachbearbeitung (Schnitt/Ton) der Trickfilme und bieten einen Eltern/Kind-Nachmittag oder Elternabend an. Maximal stehen 18 Plätze zur Verfügung.
7. März
€ 60 (inkl. Mittagessen)
Leuphana Universität, Lüneburg
Anmeldung Buchungsnr: M1210
15. März
60,- € (inkl. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover
Anmeldung Buchungsnr: M1220
weitere Informationen
Ansätze für Gewaltprävention in der Arbeit mit Gruppen
Wenn es „gekracht“ hat oder wenn jemand „ausgeflippt“ ist, geht es vor allem darum, was zu tun ist, um die Situation zu beruhigen und zu klären. Mindestens ebenso interessant und wichtig ist aber die Frage, wie es zur Eskalation gekommen ist: „Was war denn vorher?“ Ausgangspunkt des Seminars sind Alltagssituationen in Gruppen und daran anknüpfend die Identifizierung von Faktoren, die eine Konfliktsituation und die eigenen Interventionsmöglichkeiten beeinflussen. Dabei geht es u. a. um eigene Einstellungen zu Konflikten und Gewalt und das subjektive Sicherheitsempfinden, aber auch um die Frage, wie man auf kleine Probleme reagieren kann, um große Schwierigkeiten zu verhindern.
6. und 20. März
Seminar, zweitägig
€ 120 (inkl. Verpflegung)
Hanns-Lilje-Haus, Hannover
Anmeldung Buchungsnummer: G1210
weitere Informationen
Theaterpädagogische Methoden für die Gewaltprävention
In diesem Seminar können und sollen Alltagserfahrungen der Teilnehmer/innen mit Aggressionen und Gewalt für die gewaltpräventive Arbeit in Jugendarbeit und Schule ausgewertet werden. Dabei geht es vor allem darum, ein differenziertes Verständnis von Gewalt und für die Situation der „Opfer“ und „Täter“ zu entwickeln. Methoden aus der Theaterpädagogik bilden den Schwerpunkt des Seminars. Sie sollen zum einen helfen, das eigene Verhaltensrepertoire zu erweitern und zum anderen Anregungen für den Umgang mit Gewaltsituationen und die Präventionsarbeit mit Kindern und Jugendlichen vermitteln.
24. und 25. April
Seminar, zweitägig
€ 100
TUT, Hannover
Anmeldung Buchungsnummer: G1220
weitere Informationen
Prävention gegen sexuelle Gewalt unter Jugendlichen
Jahrestagung der LJS
Viele Mädchen und Jungen, machen unfreiwillige sexuelle Erfahrungen mit anderen Jugendlichen, mit unangenehmen, demütigenden Bemerkungen, aber auch mit Nötigungen und Vergewaltigungen. Sexuelle Übergriffe passieren häufig im Rahmen von Bekanntschaften und Beziehungen. Die Beteiligten flirten vielleicht oder haben Beziehung angefangen, bevor die Situation gekippt ist. Auch in Gruppen finden sexuelle Attacken statt – in der Schule, im Sportverein, oder in Ferienlagern. Im Kontext der Clique werden manchmal beschämende und verletzende Rituale erzwungen, gegen die betroffene Jungen und Mädchen sich nur schwer wehren können. Denn wenn Übergriffe in freundschaftlichen Kontexten passieren, sind die Grenzen zwischen harmlosem Spaß und versehentlicher oder absichtsvoller Grenzüberschreitung manchmal schwer zu erkennen. Das gilt für die Mädchen und Jungen, aber auch für Erwachsene.
Beim Umgang mit dem Thema sind deshalb auch pädagogische Fachkräfte in Grenzgebieten unterwegs. Dafür soll die Tagung Orientierungen geben: Zum einen geht es um eine Einordnung der Hintergründe und Folgen solcher Übergriffe. Darüber hinaus sollen die Bedeutung von Sexualpädagogik für die gewaltpräventive Arbeit reflektiert und Leitlinien für die Prävention vorgestellt werden.
Mit dem Projekt „Grenzgebiete“ der LJS und der Ausstellung „Echt krass“ des Präventionsbüros Petze stehen zusätzlich Impulse zur Verfügung, die Fachkräfte in Jugendarbeit und Schule darin unterstützen sollen, das Thema in ihre Arbeit mit Mädchen und Jungen zu integrieren.
7. Dezember 2011
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover
Buchungsnr: J1110
mehr Informationen
GRENZGEBIETE – Sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen
Sexuelle Attacken unter Jugendlichen sind keines wegs selten. Aktuellen Untersuchungen zufolge machen fast zwei Drittel der Mädchen, aber auch ein erheblicher Teil der Jungen im Teenageralter unfreiwillige sexuelle Erfahrungen.
Das Projekt soll Mädchen und Jungen darin stärken, eigene Grenzen zu verteidigen und die Grenzen anderer zu respektieren. Es soll dazu ermutigen, sich bei Grenzüberschreitungen zu wehren und Hilfe zu organisieren.
Außerdem soll das Projekt Erwachsenen – vor allem Fachkräften aus Jugendarbeit und Schule – Wissen und Orientierung für die Präventionsarbeit gegen sexuelle Übergriffe vermitteln.
Die Angebote im Rahmen des Projekts werden im Rahmen der drei Veranstaltungen vorgestellt. Hier bekommen die Teilnehmer/innen außerdem Informationen für die Umsetzung des Projekts vor Ort.
16. Mai 2011
Akademie des Sports, Hannover | 13.00 bis 16.30 Uhr
26. Mai 2011
Kulturzentrum PFL, Oldenburg | 10.00 bis 13.30 Uhr
Anmeldung
mehr Informationen
Grenzgebiete – Infos zum Projekt
Grenzgebiete – Infos für Eltern und Fachkräfte
Fakten und pädagogische Ansätze
In den Medien finden Jugendliche Inhalte, die nicht für ihre Altersgruppe bestimmt sind. Sexuelle Darstellungen in Pornos und Rap-Texten genießen bei einigen Jugendlichen offenbar gerade wegen ihres problematischen Inhalts Kultstatus. Wie gehen Jugendlichen mit diesen Inhalten um? Anhand aktueller sexualwissenschaftlicher Untersuchungen zu diesem Themenbereich sollen pädagogische Fachkräfte Wege finden, pornografische Filme, sexistische Musiktexte und Gewalt in Beziehungen mit Jugendlichen zu thematisieren. Diese Fachtagung möchte dazu Hintergrundwissen und Handlungsorientierungen für Schule und Jugendhilfe vermitteln.
15. Februar 2011
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover
Buchungsnr: A1110
weitere Informationen
Seminar für pädagogische Fachkräfte in Schule und Jugendarbeit
Sexualaufklärung hilft Kindern und Jugendlichen, ein gutes Verhältnis zum eigenen Körper zu bekommen, eigene Grenzen und diejenigen anderer wahrnehmen und respektieren zu können. Sie ist darüber hinaus für jede heranwachsende Generation wichtig, um sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen zu können, um „Aids keine Chance zu geben“. Doch was muss in der jeweiligen Altersgruppe berücksichtigt werden? Welche Sprache sind wir selbst gewohnt und welche Sprache präsentieren Kinder und Jugendliche? Wo beginnt die Grenzverletzung? Wie können Pädagoginnen und Pädagogen selbst die richtige Sprache finden, die ein Gespräch mit Kindern und Jugendlichen möglich macht? In dieser Fortbildung soll das Sprechen über Sexualität mithilfe praktischer Methoden erprobt werden.
16. Februar 2011
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover
Buchungsnr: A1120
weitere Informationen
Seminar für pädagogische Fachkräfte
Verniedlichungen, medizinische Fachbegriffe oder Schimpfwörter – wie findet man die richtigen Worte und wie den richtigen Zeitpunkt, um mit Jugendlichen zum Thema Sexualität ins Gespräch zu kommen? Anlässe gibt es vielfach, doch das Thema mit einem guten Gefühl aufzugreifen, fällt vielen schwer. In diesem Seminar soll es neben Hintergrundwissen über Sexualität von Jugendlichen vor allem darum gehen, welche Fragen zum Thema Verhütung, Aids und sexuelle Orientierung Mädchen und Jungen beschäftigen und wie man diese in der pädagogischen Arbeit behandeln kann.
29. September 2011
Hannover
Buchungsnr: A1140
mehr Informationen
Seminar für pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, Schulen, kommunalen Diensten und Erziehungsberatungsstellen
Armut, Arbeitslosigkeit, Abhängigkeit und Gewalt – Eltern, die Probleme haben, brauchen Unterstützung und Verständnis, vor allem, wenn sie mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert sind. Doch wie sind Mütter und Väter, die großen Belastungen ausgesetzt sind, anzusprechen? Wie kann Vertrauen hergestellt und aufgebaut werden? Und was ist bei Krisengesprächen zu beachten? Das Seminar will einen Beitrag zu Verbesserung des Kinderschutzes leisten und bietet die Gelegenheit, in praxisbezogenen Workshops die eigenen Handlungskompetenzen im Umgang mit problembelasteten Familien zu reflektieren und zu erweitern.
16. März 2011
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover
Buchungsnr: S1110
mehr Informationen
Eine Einführung in Arbeitsmaterialien an Berufs und Allgemeinbildenden Schulen
Jugendliche wollen – wie Erwachsene auch – mithilfe des Alkohols ihre Stimmung verändern, Hemmungen und Unsicherheiten abbauen, sich der Realität entziehen und vieles andere mehr. Um alkoholbedingte Probleme bei heranwachsenden Mädchen und Jungen schon im Experimentierstadium zu reduzieren und Alkoholmissbrauch entgegenwirken zu können, sind Schulen wichtige Bündnispartner in der suchtvorbeugenden Arbeit des Jugendschutzes. In diesem Seminar werden verschiedene Bausteine der Arbeitsmaterialien „Kumpel Alkohol“ (für Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren) vorgestellt, praktisch erprobt und Möglichkeiten der Umsetzung im schulischen Alltag exemplarisch erarbeitet.
24. März 2011
€ 65 (inkl. Verpflegung)
Priesterseminar Osnabrück
Buchungsnr: S1120
mehr Informationen
Umgang mit Mobbing unter Kindern und Jugendlichen
Mobbing ist unter Kindern und Jugendlichen weit verbreitet: Seelische und körperliche Schikanen kommen in praktisch jeder Schule und jeder Klasse, aber auch in außerschulischen Kontexten vor.
Für die betroffenen Mädchen und Jungen ist Mobbing eine große Belastung. In der Regel sind sie auf die Hilfe von Erwachsenen angewiesen, um ihre Situation zu ändern. Um Mobbingprozesse zu unterbinden und die betroffenen Kinder zu unterstützen, sind in der Regel Gegenstrategien erforderlich, die sich auf die ganze Klasse beziehen. Das Seminar soll pädagogischen Fachkräften helfen, die Entstehung von Mobbing zu verstehen und sinnvoll zu reagieren.
19. Mai 2011
Seminar
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover
Buchungsnr: G1130
weitere Informationen
Hintergründe, Risikofaktoren und Ansatzpunkte für die Prävention
Macht Alkohol aggressiv? Sind gewaltbereite Jugendliche gleichzeitig für Alkoholexzesse anfällig? Und welche Konsequenzen hat es für die Prävention und Intervention, wenn Alkoholkonsum und Gewaltverhalten als zwei Seiten derselben Medaille betrachtet werden können? Die Fachtagung soll zu diesen und weiteren Fragen Diskussionsgrundlagen anbieten: Vorgestellt werden aktuelle Forschungsbefunde zum Risikoverhalten von Jugendlichen und zum Zusammenhang von Alkoholkonsum und Gewalt sowie Überlegungen und Praxiserfahrungen für die Sucht- und die Gewaltprävention mit Mädchen und Jungen.
25. Mai 2011
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover
Buchungsnr: S1130
weitere Informationen
Workshop-Beschreibungen