Über Sexualität sprechen?!

In diesem Seminar soll es darum gehen, Methoden kennen zu lernen, das Thema Sexualität anzusprechen und mit den Jugendlichen darüber ins Gespräch zu kommen. Ein Ausblick in die Medienwelt soll zeigen, dass es neben den vielzitierten Pornoseiten auch Seiten im Internet gibt, die sich beratend mit den Fragen nach der eigenen Sexualität von Jugendlichen auseinandersetzen. Ein Bericht aus der Praxis soll zeigen, welches die brennenden Fragen der jugendlichen Mädchen und Jungen sind und wo demnach das meiste Interesse an weiteren Informationen besteht. Ein fundiertes Hintergrundwissen zu sexualpädagogischen Themen rundet den Tag ab und bildet die Basis für anstehende Gespräche.

16. Februar
Bischöfliches Priesterseminar, Osnabrück
60,- € inkl. Verpflegung

Anmeldung Buchungsnr: A 1210

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Grenzüberschreitungen

Prävention gegen sexuelle Gewalt unter Jugendlichen
Jahrestagung der LJS

Viele Mädchen und Jungen, machen unfreiwillige sexuelle Erfahrungen mit anderen Jugendlichen, mit unangenehmen, demütigenden Bemerkungen, aber auch mit Nötigungen und Vergewaltigungen. Sexuelle Übergriffe passieren häufig im Rahmen von Bekanntschaften und Beziehungen. Die Beteiligten flirten vielleicht oder haben Beziehung angefangen, bevor die Situation gekippt ist. Auch in Gruppen finden sexuelle Attacken statt – in der Schule, im Sportverein, oder in Ferienlagern. Im Kontext der Clique werden manchmal beschämende und verletzende Rituale erzwungen, gegen die betroffene Jungen und Mädchen sich nur schwer wehren können. Denn wenn Übergriffe in freundschaftlichen Kontexten passieren, sind die Grenzen zwischen harmlosem Spaß und versehentlicher oder absichtsvoller Grenzüberschreitung manchmal schwer zu erkennen. Das gilt für die Mädchen und Jungen, aber auch für Erwachsene.

Beim Umgang mit dem Thema sind deshalb auch pädagogische Fachkräfte in Grenzgebieten unterwegs. Dafür soll die Tagung Orientierungen geben: Zum einen geht es um eine Einordnung der Hintergründe und Folgen solcher Übergriffe. Darüber hinaus sollen die Bedeutung von Sexualpädagogik für die gewaltpräventive Arbeit reflektiert und Leitlinien für die Prävention vorgestellt werden.

Mit dem Projekt „Grenzgebiete“ der LJS und der Ausstellung „Echt krass“ des Präventionsbüros Petze stehen zusätzlich Impulse zur Verfügung, die Fachkräfte in Jugendarbeit und Schule darin unterstützen sollen, das Thema in ihre Arbeit mit Mädchen und Jungen zu integrieren.

7. Dezember
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldung Buchungsnr: J1110

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GRENZGEBIETE – Projektvorstellung

GRENZGEBIETE – Sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen

Sexuelle Attacken unter Jugendlichen sind keines wegs selten. Aktuellen Untersuchungen zufolge machen fast zwei Drittel der Mädchen, aber auch ein erheblicher Teil der Jungen im Teenageralter unfreiwillige sexuelle Erfahrungen.

Das Projekt soll Mädchen und Jungen darin stärken, eigene Grenzen zu verteidigen und die Grenzen anderer zu respektieren. Es soll dazu ermutigen, sich bei Grenzüberschreitungen zu wehren und Hilfe zu organisieren.

Außerdem soll das Projekt Erwachsenen – vor allem Fachkräften aus Jugendarbeit und Schule – Wissen und Orientierung für die Präventionsarbeit gegen sexuelle Übergriffe vermitteln.

Die Angebote im Rahmen des Projekts werden im Rahmen der drei Veranstaltungen vorgestellt. Hier bekommen die Teilnehmer/innen außerdem Informationen für die Umsetzung des Projekts vor Ort.

16. Mai 2011
Akademie des Sports, Hannover | 13.00 bis 16.30 Uhr

26. Mai 2011
Kulturzentrum PFL, Oldenburg | 10.00 bis 13.30 Uhr

Anmeldung

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Grenzgebiete – Infos zum Projekt

Grenzgebiete – Infos für Eltern und Fachkräfte

Pornografie und Jugendsexualität

Fakten und pädagogische Ansätze

In den Medien finden Jugendliche Inhalte, die nicht für ihre Altersgruppe bestimmt sind. Sexuelle Darstellungen in Pornos und Rap-Texten genießen bei einigen Jugendlichen offenbar gerade wegen ihres problematischen Inhalts Kultstatus. Wie gehen Jugendlichen mit diesen Inhalten um? Anhand aktueller sexualwissenschaftlicher Untersuchungen zu diesem Themenbereich sollen pädagogische Fachkräfte Wege finden, pornografische Filme, sexistische Musiktexte und Gewalt in Beziehungen mit Jugendlichen zu thematisieren. Diese Fachtagung möchte dazu Hintergrundwissen und Handlungsorientierungen für Schule und Jugendhilfe vermitteln.

15. Februar
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldung Buchungsnr: A1110

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Sexualität und Sprache

Seminar für pädagogische Fachkräfte in Schule und Jugendarbeit

Sexualaufklärung hilft Kindern und Jugendlichen, ein gutes Verhältnis zum eigenen Körper zu bekommen, eigene Grenzen und diejenigen anderer wahrnehmen und respektieren zu können. Sie ist darüber hinaus für jede heranwachsende Generation wichtig, um sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen zu können, um „Aids keine Chance zu geben“. Doch was muss in der jeweiligen Altersgruppe berücksichtigt werden? Welche Sprache sind wir selbst gewohnt und welche Sprache präsentieren Kinder und Jugendliche? Wo beginnt die Grenzverletzung? Wie können Pädagoginnen und Pädagogen selbst die richtige Sprache finden, die ein Gespräch mit Kindern und Jugendlichen möglich macht? In dieser Fortbildung soll das Sprechen über Sexualität mithilfe praktischer Methoden erprobt werden.

16. Februar
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldung Buchungsnr: A1120

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Über Sexualität sprechen?!

Seminar für pädagogische Fachkräfte

Verniedlichungen, medizinische Fachbegriffe oder Schimpfwörter – wie findet man die richtigen Worte und wie den richtigen Zeitpunkt, um mit Jugendlichen zum Thema Sexualität ins Gespräch zu kommen? Anlässe gibt es vielfach, doch das Thema mit einem guten Gefühl aufzugreifen, fällt vielen schwer. In diesem Seminar soll es neben Hintergrundwissen über Sexualität von Jugendlichen vor allem darum gehen, welche Fragen zum Thema Verhütung, Aids und sexuelle Orientierung Mädchen und Jungen beschäftigen und wie man diese in der pädagogischen Arbeit behandeln kann.

29. September
Hannover

Anmeldung Buchungsnr: A1140

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Was Eltern brauchen, die Probleme haben

Seminar für pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, Schulen, kommunalen Diensten und Erziehungsberatungsstellen

Armut, Arbeitslosigkeit, Abhängigkeit und Gewalt – Eltern, die Probleme haben, brauchen Unterstützung und Verständnis, vor allem, wenn sie mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert sind. Doch wie sind Mütter und Väter, die großen Belastungen ausgesetzt sind, anzusprechen? Wie kann Vertrauen hergestellt und aufgebaut werden? Und was ist bei Krisengesprächen zu beachten? Das Seminar will einen Beitrag zu Verbesserung des Kinderschutzes leisten und bietet die Gelegenheit, in praxisbezogenen Workshops die eigenen Handlungskompetenzen im Umgang mit problembelasteten Familien zu reflektieren und zu erweitern.

16. März
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldung Buchungsnr: S1110

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„Kumpel Alkohol“

Eine Einführung in Arbeitsmaterialien an Berufs und Allgemeinbildenden Schulen

Jugendliche wollen – wie Erwachsene auch – mithilfe des Alkohols ihre Stimmung verändern, Hemmungen und Unsicherheiten abbauen, sich der Realität entziehen und vieles andere mehr. Um alkoholbedingte Probleme bei heranwachsenden Mädchen und Jungen schon im Experimentierstadium zu reduzieren und Alkoholmissbrauch entgegenwirken zu können, sind Schulen wichtige Bündnispartner in der suchtvorbeugenden Arbeit des Jugendschutzes. In diesem Seminar werden verschiedene Bausteine der Arbeitsmaterialien „Kumpel Alkohol“ (für Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren) vorgestellt, praktisch erprobt und Möglichkeiten der Umsetzung im schulischen Alltag exemplarisch erarbeitet.

24. März
€ 65 (inkl. Verpflegung)
Priesterseminar Osnabrück

Anmeldung Buchungsnr: S1120

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„So schlimm war das doch gar nicht…“

Umgang mit Mobbing unter Kindern und Jugendlichen

Mobbing ist unter Kindern und Jugendlichen weit verbreitet: Seelische und körperliche Schikanen kommen in praktisch jeder Schule und jeder Klasse, aber auch in außerschulischen Kontexten vor.
Für die betroffenen Mädchen und Jungen ist Mobbing eine große Belastung. In der Regel sind sie auf die Hilfe von Erwachsenen angewiesen, um ihre Situation zu ändern. Um Mobbingprozesse zu unterbinden und die betroffenen Kinder zu unterstützen, sind in der Regel Gegenstrategien erforderlich, die sich auf die ganze Klasse beziehen. Das Seminar soll pädagogischen Fachkräften helfen, die Entstehung von Mobbing zu verstehen und sinnvoll zu reagieren.

19. Mai
Seminar
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung Buchungsnr: G1130

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Alkohol und Gewalt

Hintergründe, Risikofaktoren und Ansatzpunkte für die Prävention

Macht Alkohol aggressiv? Sind gewaltbereite Jugendliche gleichzeitig für Alkoholexzesse anfällig? Und welche Konsequenzen hat es für die Prävention und Intervention, wenn Alkoholkonsum und Gewaltverhalten als zwei Seiten derselben Medaille betrachtet werden können? Die Fachtagung soll zu diesen und weiteren Fragen Diskussionsgrundlagen anbieten: Vorgestellt werden aktuelle Forschungsbefunde zum Risikoverhalten von Jugendlichen und zum Zusammenhang von Alkoholkonsum und Gewalt sowie Überlegungen und Praxiserfahrungen für die Sucht- und die Gewaltprävention mit Mädchen und Jungen.

25. Mai
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldung Buchungsnr: S1130

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Workshop-Beschreibungen

Stress, lass nach!

Stressbewältigung im Kindergarten und in der Grundschule

Nicht nur Erwachsene auch Kinder erleben in ihrem Alltag viele Situationen, die sie als „stressig“ empfinden. Die Folge dieser Stresserfahrungen sind häufig Verhaltensauffälligkeiten, die sich durch Unruhe oder Aggression sowie verschiedene körperliche Symptome äußern. Das Seminar greift den Zusammenhang zwischen mangelndem Stressmanagement und möglichen, später auftretenden Suchtgefahren auf und bietet Erzieherinnen und Lehrkräften Informationen und konkrete Handlungsanleitungen, wie schon jüngere Kinder beim Aufbau konstruktiver Stressverarbeitung unterstützt werden können. Zudem werden Hinweise für die Elternarbeit gegeben.

22. Juni
Haus der Kirche des Ev.-luth. Kirchenkreises, Lüneburg
€ 55 (inkl. Arbeitsmaterialien, ohne Verpflegung)

Anmeldung Buchungsnr: S1140

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Strategien kommunaler Alkoholprävention in Niedersachsen

Projektbörse und Erfahrungsaustausch

Solange die Illusion vorherrscht, dass durch isolierte Interventionsversuche das Verhalten exzessiv trinkender Jugendlicher grundlegend verändert werden könnte, wird die Alkoholprävention nur begrenzte Wirkung haben. Erfahrungen zeigen vielmehr, dass kommunale Konzepte dann Erfolg haben, wenn Präventionsmaßnahmen strukturell und politisch vor Ort verankert sind und Netzwerke für die Umsetzung geplanter Maßnahmen existieren, die sowohl die Jugendlichen als auch deren Lebenswelten und die Verhältnisse des Aufwachsens in den Blick nehmen.
Die Fachtagung lädt alle in der Alkoholprävention Tätigen ein, ihre Erfahrungen einzubringen, ihre Projekte vorzustellen und sich neue Anregungen zu holen.

13. September
€30 (inkl. Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldung Buchungsnr: S1150

in Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie

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Jungen & Risiko

Rauschtrinken, Muskelsucht und Hungerwahn

Die Suche nach dem Kick, nach Grenzüberschreitung und Nervenkitzel ist für viele Jugendliche in der Pubertät für die Identitätsfindung von Bedeutung. Kritisch wird es erst, wenn sich Mädchen und Jungen ernsthaft selbst gefährden, denn die Übergänge von normalem zu krankhaftem Risikoverhalte sind fließend. Während der Alkohol- und Tabakkonsum in den letzten Jahren bei Mädchen und Jungen insgesamt zwar zurückgegangen ist, gibt es eine kleine Gruppe männlicher Jugendlicher, oft aus einem belasteten Lebensumfeld, die exzessiv konsumieren. Diese Risikogruppe benötigt ebenso gezielte Angebote wie die überwiegend jungen Männer, die für einen muskulösen Traumbody hungern, hart trainieren und Nahrungsergänzungs- oder gar Dopingmittel nehmen.
Die Fachtagung informiert über jungenspezifische Risikoverhaltensweisen und zeigt praktische Beispiele für die Prävention auf.

13. Oktober
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Kulturzentrum (PFL), Oldenburg

Anmeldung Buchungsnr: S1160

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Mädchen & Risiko

Rauschtrinken, Selbstverletzungen, Diäterfahrung

Das Gleiche ist nicht dasselbe: Exzessiver Alkoholund Tabakkonsum von Mädchen hat oftmals eine völlig andere Funktion als bei Jungen. Diese Unterschiede herauszufinden ist Vorraussetzung für eine adäquate geschlechtergerechte Prävention, die Risikoverhalten reduzieren soll. Neben riskantem Konsum von Alkohol und Zigaretten besonders bei Mädchen ab 12 Jahren greift die Fachtagung im Hinblick auf weibliche Jugendliche und junge Frauen auch die Themen Selbstverletzungen, die häufig mit Depression und sozialer Isolation einhergehen und kalorienreduzierte Diäten auf, die den Einstieg in eine Essstörung begünstigen können. Präventionsansätze werden vorgestellt.

2. November
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Stephansstift, Hannover

Anmeldung Buchungsnr: S1170

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Trickfilmchen

Seminar für pädagogische Fachkräfte im Elementarbereich

Innerhalb des Projekts „Trickfilmchen – ein Projekt mit der Trickboxx“ können Mädchen und Jungen kinderleicht eigene Trickfilme erstellen. Kinder ab 6 Jahren können spielerisch ein Stück Medienkompetenz entwickeln. In diesem Seminar wird das Projekt vorgestellt, werden ausführliche Informationen zu den Medienvorlieben von Kindern gegeben und es wird über Medienwirkungen und Jugendschutzaspekte informiert. Die praktische Arbeit an der Trickboxx ist Bestandteil des Seminars, damit eigene Erfahrungen beim „Trickfilmen“ gesammelt werden können. Es besteht im Anschluss die Möglichkeit, kostenlos eine Trickboxx bei der Landesstelle Jugendschutz auszuleihen, um das Projekt in der eigenen Einrichtung umzusetzen. Aufgrund der praktischen Arbeitseinheit stehen für dieses Seminar jeweils nur 18 Plätze zur Verfügung.

22. Februar
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Jugendhof Idingen, Bad Fallingbostel

10. März
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Brunsviga e.V., Braunschweig
Anmeldung Buchungsnr: M11320

Siehe auch: www.trickfilmchen.de