„Wir können auch anders…“

Ansätze für Gewaltprävention in der Arbeit mit Gruppen

Wenn es „gekracht“ hat oder wenn jemand „ausgeflippt“ ist, geht es vor allem darum, was zu tun ist, um die Situation zu beruhigen und zu klären. Mindestens ebenso interessant und wichtig ist aber die Frage, wie es zur Eskalation gekommen ist: „Was war denn vorher?“ Ausgangspunkt des Seminars sind Alltagssituationen in Gruppen und daran anknüpfend die Identifizierung von Faktoren, die eine Konfliktsituation und die eigenen Interventionsmöglichkeiten beeinflussen. Dabei geht es u. a. um eigene Einstellungen zu Konflikten und Gewalt und das subjektive Sicherheitsempfinden, aber auch um die Frage, wie man auf kleine Probleme reagieren kann, um große Schwierigkeiten zu verhindern.

6. und 20. März
Seminar, zweitägig
€ 120 (inkl. Verpflegung)
Hanns-Lilje-Haus, Hannover
Anmeldung Buchungsnummer: G1210

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Gewalt im Spiel

Theaterpädagogische Methoden für die Gewaltprävention

In diesem Seminar können und sollen Alltagserfahrungen der Teilnehmer/innen mit Aggressionen und Gewalt für die gewaltpräventive Arbeit in Jugendarbeit und Schule ausgewertet werden. Dabei geht es vor allem darum, ein differenziertes Verständnis von Gewalt und für die Situation der „Opfer“ und „Täter“ zu entwickeln. Methoden aus der Theaterpädagogik bilden den Schwerpunkt des Seminars. Sie sollen zum einen helfen, das eigene Verhaltensrepertoire zu erweitern und zum anderen Anregungen für den Umgang mit Gewaltsituationen und die Präventionsarbeit mit Kindern und Jugendlichen vermitteln.

24. und 25. April
Seminar, zweitägig
€ 100
TUT, Hannover
Anmeldung Buchungsnummer: G1220

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„So schlimm war das doch gar nicht…“

Umgang mit Mobbing unter Kindern und Jugendlichen

Mobbing ist unter Kindern und Jugendlichen weit verbreitet: Seelische und körperliche Schikanen kommen in praktisch jeder Schule und jeder Klasse, aber auch in außerschulischen Kontexten vor – inkl. der Schikanen, die über Handy und Internet verbreitet werden, das sog. Cyber-Mobbing. Für die betroffenen Mädchen und Jungen sind solche Angriffe eine große Belastung. In der Regel sind sie auf die Unterstützung von Erwachsenen angewiesen, um ihre Situation zu ändern. Um Mobbingprozesse zu unterbinden und die betroffenen Kinder zu unterstützen, sind in der Regel Gegenstrategien erforderlich, die sich auf die ganze Gruppe beziehen. Das Seminar soll pädagogischen Fachkräften helfen, die Entstehung von Mobbing zu verstehen und sinnvoll zu reagieren.

15. Mai und 6. Juni
Seminar, zweitägig
€ 120 (inkl. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover
Anmeldung Buchungsnummer: G1230

Immer Ärger mit den Jungs?!

Gewalt und Gewaltprävention unter geschlechtsspezifischen Aspekten

Für viele Jugendliche ist Gewalt eine normale oder unvermeidliche Form der Interaktion – vor allem für Jungen, denn Gewalt „funktioniert“. Mit Gewalt und Drohungen können Konflikte beendet und „Männlichkeit“ demonstriert werden. Trotzdem bedeutet sie nicht für alle dasselbe: Manche profitieren von Gewalt, viele bewundern oder dulden sie, andere lehnen sie ab oder fürchten sie. Denn Jungen sind nicht nur Täter, sondern vor allem auch Opfer von Gewalt. Und Mädchen agieren in Sachen Gewalt manchmal anders als Jungen, aber nicht unbedingt gewaltfrei. Die Tagung soll diese Aspekte des Themas „Jugendgewalt“ in den Blick nehmen und Ansatzpunkte für jungen- und mädchenspezifische Prävention vermitteln.

4. Juli
Tagung
€ 70 (inkl. Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover
Anmeldung Buchungsnummer: G1240

Hart, aber herzlich

Gewaltpräventive Methoden zwischen Konfrontation und Empathie

Welche Unterstützung brauchen Gewaltopfer? Wie sieht ein angemessener Umgang mit Tätern aus? Die Fragen klingen einfach, die Antworten sind oft kompliziert: Schon die Frage, wo Gewalt beginnt und welches Verhalten ein Eingreifen verlangt, kann verunsichern. Die Konzepte der konfrontativen Pädagogik geben zu diesem Thema zahlreiche Anregungen und bilden den Hintergrund des Seminarkonzepts. Dabei geht es vor allem um die Entwicklung von Empathie und Kommunikationsfähigkeit bei gewalttätigen Jugendlichen.

19. September und 10. Oktober
Seminar, zweitägig
€ 120 (inkl. Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover
Anmeldung Buchungsnummer: G1250
und
Kreishaus Wildeshausen
Anmeldung Buchungsnummer: G1251

Deeskalieren – konfrontieren – kooperieren

Übungen und Methoden für den Umgang mit Aggressionen und Gewalt

Gewalttätige Handlungen sind häufig Versuche, mit einer als bedrohlich empfundenen Situation umzugehen, Hilflosigkeit und Schwäche zu bekämpfen oder Überlegenheit und Stärke zu demonstrieren. Für den Umgang mit Gewalt unter Kindern und Jugendlichen bedeutet das herauszufinden, was sie so stark macht und ermutigt, Gewaltstrategien aufzugeben? Im Seminar können anhand von Fallbeispielen individuelle Handlungskompetenzen im Umgang mit Konflikten und Gewalt trainiert und reflektiert werden, mit dem Ziel, auch in schwierigen Situationen klar, konsequent und gewaltfrei agieren zu können. Zielgruppen des Seminars sind pädagogische Fachkräfte aus der Jugendhilfe, Jugendpflege und der Schulsozialarbeit.

25. September und 9. Oktober
Seminar, zweitägig
€ 120 (inkl. Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung Buchungsnummer: G1260

Da hört der Spaß auf?!

Prävention gegen sexuelle Gewalt mit Jugendlichen

Viele Mädchen und Jungen machen unangenehme sexuelle Erfahrungen mit anderen Jugendlichen, häufig im Rahmen von Bekanntschaften und Beziehungen, in der Schule, im Sportverein oder im Ferienlager. In so einem Kontext sind die Grenzen zwischen harmlosem Spaß und versehentlicher oder absichtsvoller Grenzüberschreitung manchmal schwer zu erkennen – und schwer zu verteidigen. Präventionsarbeit ist also wichtig, um solche Grenzen zu markieren und Jungen und Mädchen zu ermutigen, sich bei Übergriffen zu wehren und Hilfe zu organisieren. Die Tagung soll vor diesem Hintergrund einen Praxis-Austausch über Erfahrungen aus Präventionsprojekten mit Jugendlichen ermöglichen, eingeladen sind Fachkräfte aus Beratungsstellen, Schulsozialarbeit und Sexualpädagogik.

10. Oktober
Tagung
€ 70 (inkl. Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover
Anmeldung Buchungsnummer: G1270

Cyber-Mobbing und Peer-Arbeit

Jahrestagung der LJS

Kommunikation im Cyberspace ist aus dem Alltag der meisten Mädchen und Jungen nicht mehr wegzudenken. Das Internet fungiert einerseits als Raum für Informationsgewinn und die Pflege sozialer Kontakte, andererseits bietet es jede Menge Gelegenheiten für Gemeinheiten, Schikane und Gewalt. Einschlägigen Befragungen zufolge haben mehr als ein Drittel aller Jugendlichen bereits Erfahrungen mit Cyber-Mobbing, entweder weil sie selbst Attacken erlebt haben oder weil sie solche Angriffe im Freundeskreis mitbekommen haben. Präventionsarbeit muss vor diesem Hintergrund medienpädagogisch und gewaltpräventiv ausgerichtet sein – dazu werden auf der Tagung aktuelle Forschungsergebnisse und Erfahrungen aus Präventionsprojekten vorgestellt, die stark auf die Peer-Arbeit setzten.

6. Dezember
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Hannover Congress Centrum
Anmeldung Buchungsnummer: J1210