Aktuelle Erkenntnisse zum „Cyber-Mobbing“

Medieninformation

Hannover, 09. Februar 2011

Aktuelle Erkenntnisse zum „Cyber-Mobbing“

Die Publikation „Cyber-Mobbing – Medienkompetenz trifft Gewaltprävention“ präsentiert aktuelle Erkenntnisse zum Mobbing via Handy und Soziale Medien

Die Landesstelle Jugendschutz Nieder-sachsen fokussiert in ihrer aktuellen Veröffentlichung ein brisantes Thema für Eltern und Jugendliche, Lehrer und Erzieher: Das Mobbing via Handy und Internet. Die 100-seitige Fachpublikation zeigt Hintergründe für das Entstehen von Gewalt in der virtuellen Welt von Jugendlichen und eröffnet Möglichkeiten einzugreifen.

Der Begriff Cyber-Mobbing bezeichnet Attacken per Handy oder in Internetforen und stellt für viele Mädchen und Jungen eine leidvolle Seite des Medien-Alltags dar. Gemobbt wird, wer sich kaum wehren kann. Mit den Folgen des Psycho-Terrors bleiben die Opfer häufig allein. Damit Pädagogen und Eltern beim Verdacht auf Cyber-Mobbing rechtzeitig und angemessen eingreifen können, sind Strategien aus der Medienpädagogik und aus der Gewaltprävention hilfreich.

Ein wesentlicher Beitrag zur Prävention von Cyber-Mobbing ist eine kritische Begleitung der Jugendlichen bei der Nutzung des „World Wide Web“. Dies beinhaltet u.a. die Aufklärung über die Risiken der Sozialen Medien sowie die Auseinandersetzung mit Aggressionen, Grenzen und Gewalt.

Die aktuelle Publikation der LJS bietet Hilfen für die Intervention und Prävention bei Cyber-Mobbing. Dabei geht es auch um zentrale rechtliche Aspekte für Opfer und Täter sowie die Lebenswelten und Motive von sogenannten „Cyber-Bullys“.

Warum werden Jugendliche zu Tätern, warum zu Opfern von Mobbing? Welche Rolle spielen Clique, Schule und Lebenswelt? Am Beispiel pädagogischer Medien-Projekte werden Ansatzpunkte für mehr Sicherheit im Netz und den Schutz vor Cyber-Mobbing vorgestellt.

Das Fachbuch kann ab sofort bei der LJS bezogen werden.

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