Hauptsache Action – Die 3. Dimension

hauptsache_action_projektDigitale Spielewelten von Mädchen und Jungen

Computerspiele sind bei Mädchen und Jungen beliebt und je nach Vorliebe sind Sportsimulationen, Ego-Shooter oder Strategiespiele gefragt. Als neuer Trend zeichnet sich das Spielen im dreidimensionalen Raum mit sogenannten VR-Brillen ab. Zwar steht die Entwicklung erst am Anfang, aber schon jetzt zeigen auch Kinder und Jugendliche reges Interesse an den Virtual Reality Spielewelten.

Im Rahmen des Seminars werden die Nutzungsmotive von Kindern und Jugendlichen thematisiert und über die problematischen Aspekte rund um Computerspiele wie exzessives Spielen und die Wirkung gewalthaltiger Inhalte diskutiert. Um einen reflektierten Zugang zum Erleben von Kindern und Jugendlichen zu finden, können die Teilnehmenden an verschiedenen Stationen selbst in die virtuellen Welten eintauchen.

28. Februar 2018
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M1810

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Bilderwelten im Kopf

Faszination und Wirkungsvermutungen rund um Virtual Reality

Die virtuelle Realität (VR) ist zu einem Überbegriff für eine Technologie geworden, die ein neues Medienzeitalter einläuten könnte. Nutzer setzen eine futuristische Brille auf und werden mittels Kopfbewegung selbst zum Akteur in der virtuellen Welt. Es entsteht ein neuartiges Erlebnis, das eine ungewohnte Nähe zum Geschehen und intensive Empathie erzeugt. Zwar steht diese Technologie noch am Anfang, aber die Entwickler
erwarten einen lukrativen Markt, in dem Kinder und Jugendliche als Käufergruppe keine unwesentliche Rolle spielen werden.

Neben den eindrücklichen Wahrnehmungen in der virtuellen Umgebung steht aus der Sicht des Jugendschutzes die Frage im Mittelpunkt, ob die Gewalt durch die VR-Technologie stärkere Effekte auf den Spieler hat und dadurch eher Desensibilisierungen entstehen können. Ebenso soll diskutiert werden, ob Kinder mit dem als intensiv wahrgenommenen VR-Erlebnis überfordert sind.

15. Mai
Tagung
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M1820

 

Basic Jugendschutz Medien

Seit durch das Smartphone die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen immer individueller und ortsunabhängig geworden ist, sind Kontrolle und Begleitung des Surf-, Chat- und Spielverhaltens der Jüngeren noch schwieriger geworden.

In diesem Seminar möchten wir pädagogischen Fachkräften einen aktuellen Blick in die Medienlandschaften von Mädchen und Jungen geben, den Sinn von Alterskennzeichen ebenso diskutieren wie z. B. das Herstellen von Let´s Play Videos.

30. Mai
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
St. Clemens, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: J1810

 

Wo Mädchen und Jungen online abhängen

Das Internet bietet Jugendlichen viele Möglichkeiten, sich in sogenannten sozialen Netzwerken zu präsentieren, zu engagieren und zu informieren oder online über die unterschiedlichen Kanäle mit Gleichaltrigen zu kommunizieren. Diese Möglichkeiten helfen nicht nur Mädchen und Jungen bei der Bewältigung ihrer Entwicklungsaufgaben, sondern können auch Risiken bergen. Thematisch stehen in diesem Seminar die Bereiche Hate Speech, Fake News und Big Data im Mittelpunkt.

Dazu werden Methoden und Handlungsmöglichkeiten für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vorgestellt und erprobt, um pädagogische Fachkräfte zu befähigen, Mädchen und Jungen in der Entwicklung zu kritischen Mediennutzern zu unterstützen.

14. Juni
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M1830

 

Smart Toys – digitale Spielsachen für die „Kleinen“

Digitale Spielzeuge erobern die Kinderzimmer. Dabei handelt es sich z. B. um sprachgesteuerte Puppen, Smartwatches, smarte Schnuller und Kuscheltiere mit integrierter Kamera, die Kindern vielfältige interaktive Möglichkeiten bieten. Mittlerweile stehen viele sogenannter Smart Toys auf den Wunschzetteln von Mädchen und Jungen. Die Puppe Cayla gehört zu den bekanntesten Vertretern dieser Spielzeuggattung und wurde von der Bundesnetzagentur aufgrund des integrierten Mikrofons, das ein Abhören Dritter ermöglicht, als unzulässige sendefähige Anlage verboten.

Das Seminar bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, das digitale Kinderzimmer zu besuchen und die Smart Toys auszuprobieren. Ziel des Seminars ist es, einen Diskurs über die Medienkindheit von Jungen und Mädchen anzuregen und einen Austausch über die Sicherheitslücken und Datenschutzrisiken zu fördern.

30. August
Seminar
€ 70,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M1840

 

Digitale Spuren

Online-Nutzung von Mädchen und Jungen

Jugendliche nutzen eine breite Palette von Apps und andere Online-Angebote auf ihren Smartphones. Die absoluten „Must Haves“ liegen in den Bereichen Kommunikation, Foto- und Videoplattformen, digitale Spiele sowie Film- und Musikstreaming. Das Agieren von Mädchen und Jungen in Onlinewelten geht aber nicht nur mit positiven Effekten einher. Denn das Internet bietet auch viele Möglichkeiten, seinen Aggressionen
freien Lauf zu lassen oder über gezielte Falschmeldung Meinung zu machen. Viele App-Anbieter stellen den Nutzern ihr Angebot kostenfrei zur Verfügung, ihr Mehrwert liegt im Sammeln und Auswerten von Daten, im Generieren von nutzerspezifischer Werbung und bei In-App-Käufen. Nicht allen Kindern und Jugendlichen sind diese Risiken bewusst.

Deshalb ist es wichtig, dass pädagogische Fachkräfte Ansprechpartner sind und Angebote machen, die Kinder und Jugendliche für ein kritisches und selbstbestimmtes Handeln im Internet motivieren. Neben aktuellen Forschungsbefunden stehen Konzepte und praktische Erfahrungen aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
im Mittelpunkt der Workshop-Tagung.

17. Oktober
Workshop-Tagung
€ 80,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M1850

 

Grenzenloses Spielvergnügen? – Exzessive Computerspielnutzung

Aus Sicht der Medienpädagogik und Suchtprävention

Abenteuer erleben, Spaß haben und sich mit anderen messen sind die zentralen Motive von Kindern und Jugendlichen für die Beschäftigung mit digitalen Spielen. Zum Problem wird die mediale Beschäftigung, wenn der Konsum immer weiter steigt und sich zu einer krankheitsrelevanten Abhängigkeit entwickelt. Die Frage, wann aus einer exzessiven Nutzung digitaler Spiele eine Sucht erwächst, beschäftigt pädagogische
Fachkräfte ebenso wie besorgte Eltern.

Das zweitägige Seminar führt aus medienpädagogischer sowie suchtpräventiver Sicht in das Thema ein. Neben der Möglichkeit, digitale Spiele selbst auszuprobieren, werden Präventionsmöglichkeiten aufgezeigt und Handlungsstrategien vorgestellt, um mit Mädchen und Jungen, die ein problematisches Spielverhalten haben, ins Gespräch zu kommen.

30. und 31. Oktober
Seminar, zweitägig
€ 140,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M1860

 

LAN-Party für Eltern – Action und Abenteuer

Computerspielewelten erleben und verstehen

Viele Eltern wissen nicht, warum ihre Kinder von Spielen wie „Minecraft“ oder „League of Legends“ so fasziniert sind oder warum ihr Nachwuchs das Smartphone mit den Spiele-Apps kaum aus der Hand legen kann. Sie sind besorgt, weil sie die Wirkung gewalthaltiger Spiele auf ihre Kinder schlecht einschätzen können. Auch die mitunter intensive Beschäftigung mit den digitalen Spielen lässt Eltern befürchten, dass sich eine exzessive Spielephase zu einem suchtartigen Verhalten entwickeln kann.

Wir laden Eltern und andere pädagogisch Interessierte an diesem Abend ein, sich mit den Computerspielen von Mädchen und Jungen praktisch auseinanderzusetzen. An zahlreichen Stationen können Mütter und Väter die Computerspiele selbst ausprobieren, die Virtual Reality-Brille kennenlernen und sich anhand zweier Vorträge über die Möglichkeiten und Risiken im Zusammenhang mit digitalen Spielen informieren.

7. November
LAN-Party
kostenlos
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: M1870

 

„Du willst es, du kriegst es“

Ist eine Erziehung zum Verzicht möglich?

Ich sehe, was du siehst, was du hörst, was du isst. Ich beobachte, was du kaufst, ich weiß, was du bist – oder sein willst. Durch das Hinterlassen von Datenspuren sind junge Menschen noch interessanter für die Wirtschaft geworden. Auch für das Funktionieren von sozialen Netzwerken und innerhalb von Peer Groups ist das Veröffentlichen der Konsummuster scheinbar lebenswichtig.

Fragt man Jugendliche nach ihrem Berufswunsch, wird nicht selten YouTuberin oder Fußballer gesagt – Hauptsache schnell reich. Geld haben und ausgeben können scheint eine neue Schlüsselqualifikation zu sein. Der Druck ist groß, gerade für Kinder und Jugendliche, dazuzugehören, mit dem richtigen Kopfhörer, dem angesagten Spiel und der abgefahrenen Klamotte. Wenn die meisten Kinder bereits in der Grundschule ein eigenes Smartphone besitzen, Turnschuhe für 200 Euro selbstverständlich sind und schon 6-Jährige beim Friseur gestylt werden, ist Kritik an diesem Konsumverhalten nicht gern gesehen.

Ein vermeintlich auf individuelle Bedürfnisse ausgerichteter Markt, der Produkte passgenauals Dauerwerbeeinblendung ins Leben spiegelt, lässt eine pädagogisch motivierte Konsumerziehung als Spielverderber und Zerstörer identitätsstiftender Handlungen erscheinen.

Was kann aus pädagogischer Sicht getan werden, um Kindern wie Jugendlichen ihre
individuellen Stärken jenseits des Konsumdrucks erlebbar werden zu lassen? Und was ist mit denjenigen, die sich das alles nicht leisten können? Deren Taschengeld oder Lohn nicht ausreicht und die sich vielleicht dann unrechtmäßig nehmen, was andere mühelos bekommen? Was ist mit jenen, die sich ausgeschlossen und wertlos fühlen? Und mit denen, die sich das nicht leisten wollen? Die „containern“ oder aus Sorge um die Vernichtung von Ressourcen auf Konsum bewusst verzichten? Sind das Einzelfälle? Dienen sie als Vorbilder?

Mit der Tagung möchten wir der Frage nachgehen, welche Funktion der Konsum für Mädchen und Jungen hat, was es bedeutet, wenn man aufgrund von Armut nicht mithalten kann oder aus Überzeugung nicht mithalten will und wie eine Auseinandersetzung über problematische Konsummuster geführt werden muss.

5. Dezember
Jahrestagung
€ 80,00 (inkl. vegetarischer Verpflegung)
HCC, Hannover

Anmeldung | Buchungsnummer: J1830